DAMIEN
Ich glaube so einen Thread hatten wir hier auch noch nicht und ich eröffne ihn aus gegebenen Anlass.
[color=#FF0000][b]Wer den Film noch sehen möchte, sollte jetzt nicht weiterlesen, da auch der Handlungsstrang erzählt wird.[/b][/color] ;)
FILM:
[size=150][b]Akte X - Jenseits der Wahrheit[/b][/size]
Ich war seit längerer Zeit mal wieder im Kino, auch weil Madame den Film unbedingt sehen wollte, was aber nicht heisst, dass ich das nicht auch wollte, da ich die damaligen Serien gern gesehen habe.
In L.E. kostete die Karte 4 Eur pro Person im Cineplex, damit deutlich günstiger als in MD das Cinemax bzw. Village.
[u][b]STORY:[/b][/u]
Die Story ist schnell erzählt.
Scully ist Ärztin und behandelt schwerkranke Kinder. Eines davon ist ihr besonders ans Herz gewachsen. Eine schmerzhafte Behandlung ist die letzte Chance das Kind zu retten.
Mulder lebt einsam in einer Einöde und versteckt sich vor dem FBI, welches ihm den Prozess wegen irgendwas machen will.
Das FBI vermisst eine Agentin, ein pädophiler Priester hat ne Vision von deren Schicksal.
FBI glaubt nicht an Visionen, hält den Priester für einen Mittäter und bittet Scully, Kontakt mit Mulder aufzunehmen. Dieser willigt aus irgendeinem Grund ein.^^
Über eine Stunde hinweg folgt mehr oder weniger blasses Geplänkel, welches zu der Erkenntnis führt, dass sich irgendein Russe, von irgendeinem russischen Arzt, in irgendeiner Einöde das Leben dadurch erhalten lässt, dass er sich neue Körper an seinen Kopf nähen lässt...^^
Mulder, Scully und der plötzlich auftauchende FBI-Direktor Skinner heben den OP aus und retten irgendeine gefangene Frau.
1. Was wurde aus dem Kind?
Offen...
2. Was wurde aus dem Russen ohne Körper?
Offen...
3. Was wurde aus dem Priester?
Der erkrankte innerhalb weniger Stunden an Lungenkrebs und verstarb... ^^
Zum Abschluss gibts noch ein paar "DU DARFST NICHT AUFGEBEN!" - Lamenti zwischen den beiden Hauptcharakteren und KNACK ist der Film vorbei. GOTT SEI DANK!
GOTT SEI DANK?
Das ist übrigens eine wirklich schöne Überleitung.
[u][b]FAZIT:[/b][/u]
Akte X hat ja nicht immer was mit E.T. zu tun, es schon immer auch um das Mystische, das Ungewöhnliche.
Dass man aber einen 104 min langen Film mit einer fortwährenden unterschwelligen GOTT-Lobhuddelei füllt, in deren Quintessenz "WENN DU GLAUBST, WIRD ALLES GUT" & "DU DARFST NICHT AUFGEBEN!" steht, dann hat das NICHTS, aber auch gar nichts mit der eigentlichen Thematik zu tun.
Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht (der letzte war "8mm") über einen Film, welcher von der Art her, eigentlich beste Vorraussetzungen gehabt hätte, ein guter, spanndender, kurzweiliger Thriller zu werden, aber dermaßen daneben ging.
Die Story hätte man grade so für eine 30 min-Folge gerreicht, die Dialoge waren superflach, auch wenn mit Macht versucht wurde, schwarzen Humor zu implementieren.
Für mich war das NIX!
Hätte man mal vorher wenigstens eine der zig vernichtenden Filmkritiken gelesen... :(
[b]4. Gibt es Gott?
NA KLAR, ABER NUR WENN DU GAAAAAAAAAAAANZ FEST DARAN GALUBST UND NIEEEEEE AUFGIBST! ^^[/b]
[u][b]BEWERTUNG:[/b][/u]
Story: * / *****
Spannung: * / *****
Charaktere: *** / ***** (Sympathiebonus ^^)
DAMIEN
gelöscht
Ich möchte hier eigentlich nur auf meinen Lieblingsfilm aufmerksam machen .
Was den Plot usw.angeht , verweise ich auf Wiki .
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Stalker_(Film)]STALKER[/url]
[quote]Handlung
Ausgangspunkt der Handlung ist eine in Zeit und Ort nicht näher beschriebene Stadt, die am Rande eines als „Zone“ bezeichneten Gebietes liegt. In dieser Zone geschehen seltsame Dinge, es gibt rätselhafte Erscheinungen, deren Ursache zum Zeitpunkt der Handlung schon Jahre zurückliegt und nur vermutet werden kann. War es der Besuch einer außerirdischen Zivilisation oder ein merkwürdiger Meteoriteneinschlag – man weiß es nicht. Das Gebiet wurde evakuiert, abgesperrt und steht unter schwerer militärischer Bewachung.
Der „Stalker“ (hier im Sinne eines Pfadfinders, Ortskundigen oder auch Kundschafters) verdient sich seinen Lebensunterhalt illegal damit, Leute durch den Sperrgürtel zu bringen und sie innerhalb der Zone zu führen. Seine Tochter ist krank, der Beruf des Vaters und das Leben nahe der Zone haben an dem Mädchen ihre Spuren hinterlassen. Der Stalker hat Gespür, ja Ehrfurcht für diesen sich ständig verändernden Ort entwickelt, fühlt die Gefahren im Voraus und hat seine Methoden, den tödlichen Fallen, die die Zone stellt, auszuweichen.
Zwei seiner Kunden, der „Professor“ und der „Schriftsteller“, wollen aus unterschiedlichen Motiven an einen Ort gebracht werden, der sich in der Zone befindet und der als „Raum der Wünsche“ bezeichnet wird. An dieser Stelle gehen, glaubt man der Legende, die geheimsten, innigsten Wünsche in Erfüllung. Während der Schriftsteller sich die ihm seit einiger Zeit fehlende Eingebung zurück wünscht, hat der Professor völlig andere Absichten: Er will diesen Raum zerstören, weil er dessen Missbrauch befürchtet. Aber auch der Stalker selbst hat seine Gründe, an diesen Ort zu gehen. Sein Lehrer hatte einst sogar einen Begleiter geopfert.
Die gefährliche Expedition bleibt auf die Reisenden nicht ohne Wirkung. Unterwegs werden Lebensansichten und Weltbilder hinterfragt, Hoffnungen und Zweifel treten zutage – die Protagonisten haben sich gleichzeitig auch auf eine innere Reise begeben. Am Ziel müssen alle drei schließlich erkennen, dass ihnen dieser Ort nicht helfen kann, ihre Probleme zu lösen oder – je nach Blickwinkel – sie nicht bereit sind, den Raum der Wünsche zu benutzen.
Der Film endet mit einem Monolog der liebenden Ehefrau des Stalker, in die Kamera gesprochen, und Bildern seiner Tochter.[/quote]
Was mich am Film fasziniert ist die Ruhe , die Klarheit/Einfachheit der Bilder und das Aufzeigen dreier verschiedener Sichtweisen auf die ein und die dieselbe Sache .
Ein Film auf den man sich Einlassen muss .
straff89
Ich hab mir auch Akte X angeschaut und muss sagen, dass Geld kann man woanders besser anlegen (z.B. beim Club *grins*). Der Teil war sowas von Öde, der kann mit der Serie gar nicht mithalten.
gelöscht
[url=http://www.youtube.com/watch?v=K0yIaQqryw8&feature=related]Stalker (deutsche Version), Philosophie von Dao[/url]
appel
."...aber der hat doch auch keine Ohren!"
"Der braucht keine , äh - das ist ein Keinohrhase. Und die brauchen keine Ohren. Die hören durch die Nase!"
Cartman
Gestern "Wanted" gesehen. Ist nicht so toll. Lieber auf die DVD warten und zuhause gucken. ;)
(hat mich irgendwie an "Shoot 'em up" erinnert)
stanie
Absolut klasse, aber wohl eher nur was für Frauen, ist "Sex and the City-Der Film". Nicht so spaßig und versaut wie die Serie, sondern ernsthafter, mit ein paar ziemlich traurigen Szenen ( Taschentücher bereithalten!!! ).
P.S. Carrie und Big kriegen sich am Ende aber doch :D .
gelöscht
Gerade wieder einmal gesehen und ein weiteres Mal begeistert bin ich von
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Lost_in_Translation]Lost in Translation[/url]
appel
letztens erst wieder die originale "Rocky Horror Picture Show".
Man waren das Zeiten, als [b]ALLE in Strapsen [/b]ins Kino und mit Toast, Mehl, Wasser und anderem Krimskram geschmissen haben
md70
[quote="appel"]letztens erst wieder die originale "Rocky Horror Picture Show".
Man waren das Zeiten, als [b]ALLE in Strapsen [/b]ins Kino und mit Toast, Mehl, Wasser und anderem Krimskram geschmissen haben[/quote]
die kinobetreiber putzen heute noch :lol: aber interaktives kino haette mal wieder was .. so bei splatter-movies .. wenn jeder so seinen blutbeutel mit haette ;!
Cartman
[quote="Blåvitt"]Gerade wieder einmal gesehen und ein weiteres Mal begeistert bin ich von
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Lost_in_Translation]Lost in Translation[/url][/quote]
;!
montipauli
Der RAF-Film kommt ja nun in die Kinos, [url=http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/18/938946.html]Klick.[/url] Mich würde mal interessieren, wieviel man so in der DDR über diese Zeit erfuhr, speziell den blutigen Herbst 77.
appel
der blutige Herbst '77......
wat war denn da blutig???? Klar sollte solche Gewalt nur an die eigentlichen Adressaten gehen, Einfach so mal 4 Leibwächter zu ermorden halte ich auch nicht für richtig, nein abstoßenswert. Aber das der Eier-Schleier mit seinen Augen mal die Welt von unten gesehen hat, find ich o.K. Die RAF hat sich doch größtenteils an die Leute "gewandt", die es auch betraf, Herr Buback oder später an HerrHausen.
Die waren das Ungeziefer der BRD.
Werd mir den Film aber reinziehen, mal sehen, wie die Geschichte verfälscht wurde, denn Gudrun, Andreas oder Uli spielen ja nicht mit.
montipauli
Also blutig war das schon, Appel. Es waren (bei einem ziemlich überforderten Staat, klar) einige unschuldige Opfer zu beklagen, auch vorher. Die RAF hat das lange nicht so genau genommen damit. Und ob man "Klassen"feinde (die sind ja heute auch noch vorhanden wenn man so will, die Banken haben immer noch Vorstände, einen aktuellen Arbeitgeberpräsidenten gibt es auch....) gleich umbringen muss und es o.k. finden muss wenn diese einem sinnlosen Kampf auf diese Art und Weise verlieren... ich weiss ja nicht (Es gibt ja auch Angehörige von Opfern, habe mal eine Polizistenwitwe aus HH als Beispiel im TV gesehen). Es ist in all den Jahren genug publiziert worden und von allen erdenklichen Seiten beleuchtet und kommentiert worden, ich kann mir eine grobe Geschichtsverfälschung in dem Film nicht so recht vorstellen. Das Thema war viel zu lange hoch aufgehängt, erst wieder vor einem Jahr. Aber es bleibt natürlich auch noch ein Stück Kino, es kann keine reine Doku sein. Ich vermute mal dass man es sich nicht ganz so leicht gemacht so ein heisses Eisen zu verfilmen. Bin gespannt.
elie
[quote="montipauli"]Mich würde mal interessieren, wieviel man so in der DDR über diese Zeit erfuhr, speziell den blutigen Herbst 77.[/quote]
Na ja...,wenn man so will, war die RAF damals für einige von den Oberen in der DDR schon so was wie Märtyrer, die gegen den Kapitalismus gekämpft haben. Das zeigt das schon deswegen, dass einige von denen in der DDR untergetaucht waren und ihnen hier eine zweite Existenz gegeben worden ist.
Ich weiß von einer, die lebte hier jahrelang in Magdeburg-Nord. Ging vor ein paar Jahren durch die Presse diese Meldung. :shock:
elie
[quote="montipauli"]Das Thema war viel zu lange hoch aufgehängt, erst wieder vor einem Jahr. Aber es bleibt natürlich auch noch ein Stück Kino, es kann keine reine Doku sein. Ich vermute mal dass man es sich nicht ganz so leicht gemacht so ein heisses Eisen zu verfilmen. Bin gespannt.[/quote]
...ähnliches hat man ja schon vor Jahren in den wilden 70-ern dazu gedreht:
"Messer im Kopf" und "Die verlorene Ehre der Katharina Bluhm" - beide Filme waren damals sogar in den DDR Kinos zu sehen-was die Wertung der Stellung der DDR zur ganzen RAF Szene aufzeigt. :?
armageddon
[quote="montipauli"]Mich würde mal interessieren, wieviel man so in der DDR über diese Zeit erfuhr, speziell den blutigen Herbst 77.[/quote]
Es gab damals auch schon die Möglichkeit, ungehindert :shock: die ARD und das ZDF zu empfangen. Ganz gewiefte hatten weiter nördlich sogar die Möglichkeit, N 3 zu schauen und für die südlichern Grenzrandgebiete war der Hessische Rundfunk HR 3 die alternative. Das Thema war dem interessierten Ossi also nicht verborgen geblieben.
Im Tal der ahnungslosen wohnte doch nur die Minderheit, denn auch der Berliner Raum wurde meines Wissens gut mit Infos versorgt.
Grüße
gelöscht
Ich kann nur hoffen,dass auch die durchaus berechtigten Zweifel der Beteiligung der RAF an den Ermordungen Herrhausens und Rohwedders einigermaßen anschaulich dargestellt werden.
montipauli
Das ist mir natürlich bekannt. Meine Frage ging auch eher in die Richtung wie die Medien in der DDR dieses Thema in Umfang und Inhalt "an den Mann" gebracht haben.