DAMIEN
[quote]Verhalten sich Spieler, Offizielle oder Zuschauer in irgendeiner
Form rassistisch oder menschenverachtend gemäß Nummern 2.
und/oder 3. dieser Bestimmung, werden der betreffenden
Mannschaft, sofern zuordenbar, beim ersten Vergehen drei
Punkte und beim zweiten Vergehen sechs Punkte abgezogen.[/quote]
Wir müssen 3 Mal nach Halle und 3 Mal nach Kiel. Babelsberg reicht einmal... :shock:
gelöscht
[quote="EinNetzer"]Hiermal die neuesten Änderungen des NoFV.
[quote]§ 34
Diskriminierung und ähnliche Tatbestände
1. Eines unsportlichen Verhaltens macht sich insbesondere
schuldig, wer sich politisch, extremistisch, obszön anstößig oder
provokativ beleidigend verhält.
2. Wer öffentlich die Menschenwürde einer anderen Person durch
herabwürdigende, diskriminierende oder verunglimpfende
Äußerungen in Bezug auf Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion
oder Herkunft verletzt oder sich auf andere Weise rassistisch
und/oder menschenverachtend verhält, wird für mindestens fünf
Wochen gesperrt. Zusätzlich werden ein Verbot, sich im
gesamten Stadionbereich aufzuhalten, und eine Geldstrafe von
500,00 bis zu 20.000,00 EUR verhängt. Bei einem Offiziellen,
der sich dieses Vergehens schuldig macht, beträgt die
Mindestgeldstrafe 1000,00 EUR.
3. Wenn Anhänger einer Mannschaft vor, während oder nach dem
Spiel im Stadion Transparente mit rassistischen Aufschriften
33
entrollen oder sich auf andere Weise rassistisch und/oder
menschenverachtend verhalten, werden gegen den
entsprechenden Verein als Strafen eine Geldstrafe von 500,00
EUR bis zu 20.000,00 EUR sowie die Verpflichtung, das nächste
Pflichtspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen,
verhängt. Können Zuschauer keiner Mannschaft / keinem Verein
zugeordnet werden, ist in jedem Fall der Verein, der das Spiel
organsiert hat, entsprechend zu bestrafen.
4. Verhalten sich Spieler, Offizielle oder Zuschauer in irgendeiner
Form rassistisch oder menschenverachtend gemäß Nummern 2.
und/oder 3. dieser Bestimmung, werden der betreffenden
Mannschaft, sofern zuordenbar, beim ersten Vergehen drei
Punkte und beim zweiten Vergehen sechs Punkte abgezogen. Bei
einem weiteren Vergehen erfolgt die Versetzung in eine tiefere
Spielklasse.
5. In Spielen ohne Punktevergabe wird die entsprechende
Mannschaft, sofern zuordenbar, von dem Wettbewerb
ausgeschlossen.
6. Eine Bestrafung aufgrund dieser Bestimmung kann gemildert
werden oder von einer Bestrafung kann abgesehen werden, wenn
der Betroffene nachweist, dass ihn für den betreffenden Vorfall
kein oder nur ein geringes Verschulden trifft oder sofern
anderweitige wichtige Gründe dies rechtfertigen. Eine
Strafmilderung oder der Verzicht auf eine Bestrafung ist
insbesondere dann möglich, wenn Vorfälle provoziert worden
sind, um gegenüber dem Betroffenen eine Bestrafung gemäß
dieser Bestimmung zu erwirken.[/quote]
http://www.nofv-online.de/fileadmin/user_upload/8_service/downloads/satzungen%20und%20ordnungen/RuVO_08.pdf
-----------
Admin: Wenns Thema nicht passt, bitte verschieben.[/quote]
Gelten diese Regeln auch für Bulletten? Dann hagelts ja bald Strafen! :lol: Zumindest wenn die scheinheiligen Heuchler im Verband ihre Forderungen auch mal konsequent durchsetzen würden! :evil:
Aber irgendwie schoß mir am WE dasselbe durch den Kopf wie dem Beobachter :twisted:
Noch viel lauter mußte ich aber darüber lachen: http://www.sport1.de/de/fussball/fus_international/newspage_100268.html
Und so'n rassistisches Pack wird hier in diesem Staat permanent heiliggesprochen und geradezu glorifiziert! :evil:
Aber jetzt verstehe ich wenigstens, warum die "Juden Jena"-Rufe bspw. als diskriminierend anzusehen waren *loooooooooool*
BWG Wirbel
SandraMD
[quote="DAMIEN"][quote]Verhalten sich Spieler, Offizielle oder Zuschauer in irgendeiner
Form rassistisch oder menschenverachtend gemäß Nummern 2.
und/oder 3. dieser Bestimmung, werden der betreffenden
Mannschaft, sofern zuordenbar, beim ersten Vergehen drei
Punkte und beim zweiten Vergehen sechs Punkte abgezogen.[/quote]
Wir müssen 3 Mal nach Halle und 3 Mal nach Kiel. Babelsberg reicht einmal... :shock:[/quote]
Uuuppsss, ein Schelm wer Böses dabei denkt.. :o ;)
$h1$ha
na dann hofen wir mal das jena nicht absteigt :mrgreen:
gelöscht
Hier der Kommentar vom NOFV zum Spiel Zwickau vs Lok L.
http://www.nofv-online.de/fileadmin/user_upload/8_service/downloads/amtliche/2009/04.pdf
ALX
[quote="NOFV"]DFB
Berufung
Das DFB-Präsidium hat in seiner Sitzung am 13. März
2009 in Frankfurt/Main gemäß § 34 der DFB-Satzung für
Bernd Maas (ehemals SG Dynamo Dresden) Stephan
Beutel (FC Rot-Weiß Erfurt) als Vertreter der Vereine der
3. Liga in den DFB-Spielausschuss berufen.[/quote]
na wenn der Maas da mal nicht gegen den Sammer schießt :mrgreen:
BW-Zicke
[quote="ALX"][quote="NOFV"]DFB
Berufung
Das DFB-Präsidium hat in seiner Sitzung am 13. März
2009 in Frankfurt/Main gemäß § 34 der DFB-Satzung für
Bernd Maas (ehemals SG Dynamo Dresden) Stephan
Beutel (FC Rot-Weiß Erfurt) als Vertreter der Vereine der
3. Liga in den DFB-Spielausschuss berufen.[/quote]
na wenn der Maas da mal nicht gegen den Sammer schießt :mrgreen:[/quote]
Der Name fiel mir auch gleich ins Auge :D
bwg
knall_peng
Naja, in Plauen sah es aber auch erst "sehr friedlich" aus!
Zum Glück war trotzdem alles sehr entspannt!
gelöscht
Warste aufm DEKRA-Parkplatz? :mrgreen:
knall_peng
Nee, aber das sah fast so aus wie beim VW Autohaus City an der B1 in MD wenn die Staatsmacht mal wieder neue Fahrzeuge bekommt... :?
gelöscht
Da fehlen aber noch die neuen zivilen Passat der Autobahnpolizei(die mit den auswärtigen Nummernschildern). ;)
gelöscht
HSV-Werder UEFA-Cup
[quote]Die Fans des HSV waren teils so gefrustet, dass sie die Abfahrt der Busse der Bremer Fans mit Eisenstangen und Steinen [b]behinderten[/b]. Zwei Gäste-Anhänger erlitten Schnittverletzungen. Sieben Personen wurden vorläufig festgenommen.[/quote]
http://www.fussball.de/c/18/67/13/46/18671346.html
gelöscht
Was soll man davon halten?
[quote]Mai-Randale: Bundespolizist suspendiert
Ein Bundespolizist, der sich an den Mai-Krawallen in Berlin beteiligt haben soll, ist vom Dienst suspendiert wor-den.
Bis zum Abschluss des Strafverfahrens wolle man von einer Beschäftigung absehen, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Der 24-jährige Beamte soll am 1. Mai am Kottbusser Tor Steine auf Polizisten geworfen haben. Ein Berliner Kollege nahm den Beschuldigten fest.
Der Bundespolizist, der normalerweise seinen Dienst auf dem Flughafen Frankfurt/Main versieht, hielt sich privat in Berlin-Kreuzberg auf.[/quote]
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_05/mai_randale__bundespolizist.html
[quote]Bilanz 1. Mai - Weitere Polizisten meldeten Verletzungen
# 1334
Beim Stab des Polizeipräsidenten sind heute weitere Meldungen von Polizeibeamten eingegangen, die am 1. Mai verletzt worden waren. Somit sind aktuell 479 Polizisten mit Verletzungen registriert. Darin enthalten sind 178 Meldungen, die aus den Unterstützungseinheiten anderer Bundesländer bzw. der Bundespolizei kamen.
27 dieser 479 Verletzten traten vom Dienst ab, 19 Polizisten mussten ambulant behandelt werden. 405 Beamte erlitten Prellungen verschiedenster Art, überwiegend Hämatome an Beinen und am Oberkörper durch Treffer von Wurfgeschossen.
Die schwereren Befunde reichten von Bänderriss am Fuß über Kopfplatzwunde, Finger-, Daumen oder Zehbruch, Fraktur Mittelhandknochen, Augenverletzungen durch Glassplitter oder Böller, Knalltrauma durch Böller bis hin zum ausgekugelten Arm.
Dass manche, meist leichtere Blessuren erst nach mehreren Tagen gemeldet werden, ist nicht ungewöhnlich. Dies hängt häufig mit Verzögerungen zusammen, die sich aus der Dienstplanung der Beamten ergeben können. Insbesondere Freiphasen nach dem Einsatz, aber auch später wahrgenommene Arzttermine können zu einer nachträglichen Meldung führen.[/quote]
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/127213/index.html
gelöscht
[quote]
Fußballgipfel
Ultras lassen die Polizei ratlos
VON VIKTOR FUNK
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert die Einsetzung eines Fußballgipfels mit Vertretern des Sports, Polizei und des Innenministeriums, weil Gewaltdelikte rund um die Fußballspiele einen neuen Höhepunkt in den letzten zwölf Jahren erreicht haben. Auf einem Symposium in Berlin griffen Vertreter der Polizei den Deutschen Fußballbund (DFB) scharf an, weil er sich der Fachtagung verweigert hatte. Der DFB habe seine Teilnahme abgesagt, weil ihm der Titel des Symposiums nicht passte, sagte GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg. Der Titel war: "Fußball und Gewalt".
Pro Spielsaison summierten sich die Einsatzzeiten von Polizeibeamten mittlerweile auf 1,3 Millionen Stunden, berichtet Jürgen Schubert, Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder. Jedes Wochenende würden deutschlandweit rund 800 Spiele von Beamten begleitet.
Die enorme Zahl lässt sich einerseits auf das Phänomen zurückführen, dass selbst in den unteren Ligen, die Gewaltbereitschaft von Fangruppen zunimmt. Ein zweiter Grund ist die Entwicklung der Ultras-Bewegungen, die der Polizei Kopfschmerzen bereiten. Aus den einstigen Kritikern der Kommerzialisierung des Fußballs, gehen nach Darstellung der Polizeivertreter immer öfter gewaltbereite Gruppen hervor. Deutschlandweit seien es etwa 7000, die meisten im Alter 15 bis 25 Jahre. Von Stadt zu Stadt, von Bundesland zu Bundesland verfolgten sie jedoch ganz unterschiedliche Ziele.
Polizeidirektor Uwe Kilz aus Dresden sprach von rechten und linken Ultras, die jeweils ihre Vereine unterstützen – die rechten den 1. FC Lokomotive Leipzig; die linken den FC Sachsen Leipzig. Bekannte Gesichter der Ultras tauchten immer wieder auf politischen Demonstrationen in den jeweiligen Lagern auf. Sachsenweit zähle man etwa 1000 gewaltgeneigte Ultras, sagte Kilz der FR. Hinzu kämen 600 gewaltbereite Personen, die polizeilich registriert seien.
Fussball und Gewalt
Die Zahl der Verletzten bei Fußballspielen stieg nach Angaben der GdP von 371 (Saison 2005/06) auf 501 (Saison 2007/08). Die Zahl der Straftaten stieg in dem Zeitraum auf 4577. Unter den Fans würden deutschlandweit rund 12 100 als gewaltbereit eingestuft. Polizeivertreter, aber auch Gerd Landsberg aus dem Präsidium des Städte- und Gemeindebundes forderten Alkoholverbot in Stadien, in Zügen der Fans oder aber auch Spielabbruch und Spiele ohne Publikum, wenn die Vereine oder der DFB nicht kooperierten.
Die Münchner Ultras ordnen Beamte eher der sogenannten Schickeria zu. "Das sind junge Männer aus guten Häusern, höhere soziale Schicht. Die haben grundsätzlich kein Interesse an den Spielen", berichtete ein bayerischer Beamter der FR. "Für die geht es nur um Gewalt, die treffen sich an verabredeten Orten mit anderen Ultras und prügeln sich." Kommerzkritik oder politische Motive – Fehlanzeige.
In Bremen stammten etwa 70 Ultras aus allen sozialen Schichten, seien eher links und distanzierten sich deutlich von den Hooligans, sagte ein Polizist aus Bremen. Bei Heimspielen hielten sie sich mit Gewalt zurück.
In Kaiserslautern muss sich die Polizei regelmäßig mit rund 100 Ultras auseinandersetzen, die sich deutlich von den Hooligans unterschieden. "Sie lehnen die Kommerzialisierung ab und den DFB, den Fan-Beauftragten des 1. FC Kaiserslautern. Und mit uns reden sie auch nicht", sagte Thomas Brühl, Einsatzleiter der Polizei in Kaiserslautern, der FR.
Die Unterschiede zwischen den Ultras verschiedener Städte lassen die Polizei ratlos dastehen. "Wir laufen den Entwicklungen nur hinterher, irgendwelche Konzepte für diese Gruppen können wir gar nicht entwickeln", sagte ein Polizeibeamter der FR.
Kilz berichtete aber von einem Erfolg in Dresden: Weil sich da die Polizei für den Erhalt des Heimatstadions von Dynamo eingesetzt habe, hätte sie einen Fuß in die Ultras-Szene rein bekommen. In Leipzig wiederum herrscht Funkstille zwischen Polizei und den Ultras. "Wir brauchen für einzelne Gruppen sehr individuelle Konzepte", meint Kilz.[/quote]
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1756591_Fussballgipfel-Ultras-lassen-die-Polizei-ratlos.html
Uli Block 10
[quote]....Pro Spielsaison summierten sich die Einsatzzeiten von Polizeibeamten mittlerweile auf 1,3 Millionen Stunden, ....[/quote]
Kein Wunder bei den zumeist wahnsinnig übertriebenen Aufgeboten. Da brauchen wir uns nur an letzte Woche in Rostock zu erinnern. Von den Kosten für sinnlosen Hubschraubereinsätze ganz zu schweigen. :evil:
montipauli
Ich persönlich finde viele Kommentare hier und auch an anderer Stelle absolut angebracht zum Thema Einsätzen von Polizei oder sonstigen Ordnungskräften. Das Ganze ist ein Problem, ich habe oft genug den Kopf geschüttelt bei dem was ich sah in vielen zurückligenden Jahren.
Ich beobachte das Ganze mit vielleicht etwas mehr Abstand als andere, jüngere Fans. Aber ganz sicher ist es nicht nur ein einseitiges Problem, wie es so oft dargestellt wird, wie es Mode zu sein scheint, egal welchen Verein man unterstützt. Viele Leute [b]steigern sich in etwas rein[/b], was dann auch schnell unkrontollierbar wird. Damit möchte ich keine Fanszene verurteilen, aber es ist so.
Heute habe ich mich gefragt weshalb Teile der Anhängerschaft von Gladbach mutwillig Sachbeschädigungen meinen durchführen zum müssen indem sie Sitzreihen aus der Verankerung heben und über den Staum schmeissen. Der Grund (Stehplätze) ist mir ja klar, aber..... Intelligenz ist auch was anderes.
Traurig, aber wahr.
gelöscht
[quote="montipauli"]
Heute habe ich mich gefragt weshalb Teile der Anhängerschaft von Gladbach mutwillig Sachbeschädigungen meinen durchführen zum müssen indem sie Sitzreihen aus der Verankerung heben und über den Staum schmeissen. Der Grund (Stehplätze) ist mir ja klar, aber..... Intelligenz ist auch was anderes.
Traurig, aber wahr.[/quote]
In der Sozialpsychologie nennt man so etwas Gruppendynamik.
Dazu der obligatorische Kübel Alkohol und schon paast das Ergebnis.
montipauli
Schon klar. Traurig allemal.
Fussball, bitte. Auch unbedingt herzlich gerne Emotionen!! Aber so...? peinlich schaute es aus.
madcynic
Am überraschendsten war da für mich der doch eher wohlwollende, verharmlosende Kommentar in der Sportschau dazu.
montipauli
War er, dachte ich auch. Vielleicht damit diese Handvoll Idioten lächerlich machen anstatt wie üblich verteufeln? Sorry, aber da bin ich dann auch mal dafür, solche Typen anzuzeigen. Wenn jemand vor meiner Haustüre Sachbeschädigung begeht komme ich auch nicht drum herum.