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Der FC Rot-Weiß Erfurt wird drastische Strafmaßnahmen gegen die Randalierer vor und während des Regionalligaspiels vor gut zwei Wochen in Berlin einleiten. Der Verein will in diesem Zusammenhang auch die gegen ihn verhängte Geldstrafe an die Täter weiterreichen.
Erfurter Fans provozierten einen Spielabbruch
Klage und [color=#FF0040]lebenslange Stadionverbote[/color] :shock:
Erfurter Fans hatten bereits vor der Partie am 22. März beim 1.FC Union (1:1) in Geschäften und später auch im Stadion nach einem unberechtigten Elfmeter gegen ihr Team randaliert. Sie zündeten Feuerwerkskörper, warfen Leuchtfackeln und andere Gegenstände auf das Spielfeld. Der Schiedsrichter unterbrach daraufhin das Spiel und schickte die Mannschaften für zehn Minuten in die Kabine. Das DFB-Sportgericht verurteilte den FC Rot-Weiß daraufhin zu einer Geldstrafe von 8.000 Euro.
Das Geld will sich der Klub nun wieder zurückholen. "Die Personen sind der Polizei namentlich bekannt, und wir sind guten Mutes, noch in dieser Woche die Namen und Adressen zu erhalten", sagte RWE-Präsident Rolf Rombach am Dienstag. Sobald die Namen da sind, werde man die Schadensansprüche über einen Rechtsanwalt gegen die betreffenden Personen einklagen. Außerdem sollen "diese Chaoten ein lebenslanges Stadionverbot" bekommen und im nächsten Stadionheft öffentlich gemacht werden, ergänzte Rombach.
Beratung mit Fanklubs
Der RWE-Präsident betonte, dass Erfurt mit dem Strafmaß des DFB noch glimpflich davon gekommen sei. Schließlich habe man mit einer deutlich höheren Strafe von rund 20.000 Euro gerechnet. Zur Milderung des Strafmaßes habe sicher das sofortige Eingreifen von Präsidiumsmitgliedern und Manager zur Beruhigung der Fans beigetragen. Allerdings habe der DFB auch klar zu verstehen gegeben, dass beim nächsten derartigen Vorkommnis ein Erfurter Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder auf einem neutralen Platz angesetzt werde. "Dies können wir uns nicht leisten, denn es würde neben einem Imageschaden auch ein großer finanzieller Verlust entstehen", erklärte Rombach.
Rombach appellierte auch an die Fans, selbst im Fanblock für Ordnung und Ruhe zu sorgen. Vor der Regionalligapartie am Sonnabend gegen Werder Bremen II hat der Vorstand alle Vorsitzenden der Rot-Weiß-Fanclubs ins Steigerwaldstadion eingeladen, um mit ihnen zu beraten, wie gemeinsam gegen gewaltbereite Fans vorgegangen werden kann.[/quote]
Quelle mdr.de