Pizzapapst
[i][b]Die Vorbereitung auf die 2. Saison in vierten Liga hat begonnen. Was bisher geschah wissen wir alle - doch wie es weitergeht keiner. Ich hab mir heut mal etwas Zeit genommen und einen Blick in meine Kristallkugel geworfen. Lest selber: (und behaltet Rechtschreibfehler für euch ;) ) [/b][/i]
[size=150][u][b]Juli 2009:[/b][/u][/size]
Nach der Abgabe von Najeh Braham an den FC Erzgebirge Aue wird händeringend nach einem 2. Stürmer gesucht. Die 3 Kandidaten für den Job heißen Verkic, Dos Santos und N’Dombasi. Die Tore beim 3:0-Sieg gegen Zaglebie Lublin schießt jedoch – wie soll es anders sein – Radovan Vujanovic. Wenige Tage später kommt es zum Duell beim FC Erzgebirge Aue, in dem der Club nach 2 Vujanovic-Toren mit einer 2:0-Führung im Rücken den Pausentee trinkt. Eric Agyemang bringt Aue jedoch mit einem Doppelpack in der 73. und 76. Minute zurück ins Spiel. In der Schlussminute bekommt Najeh Braham den Ball, setzt zu einem Dribbling an in dem er Bauer, Littmann und Prest ausspielt und hämmert den Ball aus 14m rechts oben in den Winkel. Nach Spielende lässt sich Braham kniend vorm Magdeburger Block feiern und gibt in Interviews mit der Erzgebirgler Presse die Parole „Kämpfen bis Saisonende“ aus. Währenddessen kommt es auf FCMfans.de zu den ersten virtuellen Amokläufen der Saison: Haudica fordert wehement den Rauswurf des Trios Baumgart/Hofmann/Rehboldt und auch der Elbebiber wird plötzlich wieder gesichtet.
Kurz darauf kommt es zum sogenannten Wunder von Cracau. Während der 3. Woche der Saisonvorbereitungen lernt Christian Prest, dass es noch einen anderen Laufstil als den Kniehebelauf gibt und gewinnt das erste Laufduell seiner Karriere. Durch seine über die Jahre aufgebaute Beinmuskulatur läuft er so schnell, dass die Kiebitze nur noch Kondensstreifen am Horizont erkennen, wenn der Prest-Express erst einmal loslegt. Aus diesem Grund nimmt Prest am 26. Juli beim Abendsportfest des SCM teil und läuft die 100m bei 4,5m/sec. Gegenwind in 9,86 Sekunden und ist somit der erste Deutsche der die 10 Sekunen-Schallmauer unterbietet. Anschließend wird er vom Deutschen Leichtathletik Verband (DLV) für die WM in Berlin (15.-23. August) nominiert.
Zur Saisoneröffnung gegen Hansa Rostock versucht sich der FCM mit einem 3-Mann-Sturm Verkic/Dos Santos/N’Dombasi. Bereits in der 4. Minute kommt es zu einem Eckball, der vom Hansa-Keeper direkt auf N’Dombasis Füße prallt. Dieser schießt zunächst Verkic in die Weichteile und anschließend Dos Santos an den Kopf. Von dort springt er zurück an N'Dombasis Oberschenkel und von da aus ins Tor. Nach einem anschließenden 30m-Sprint-Torjubel muss der Torschütze völlig entkräftigt ausgewechselt werden – ebenso seine beiden verletzten Sturmkollegen. Den Rest des Spiels absolviert der FCM ohne Stürmer und bringt somit das 1:0 über die Zeit. Am nächsten Morgen verkündet Manager Hofmann freudestrahlend die Verpflichtung von Rene N’Dombasi – er erhält selbstredend einen Dreijahresvertrag.
[size=150][u][b]August 2009: [/b][/u][/size]
Das erste Pflichtspiel der Saison steht auf dem Plan: der FCM empfängt Energie Cottbus zur 1. Runde des DFB-Pokals. Zu diesem Anlass wird vor, während und nach dem Spiel auf den Videoleinwänden die neue Zewa-Werbung mit den rot-weißen Heulsusen von der Saale ausgestrahlt. Aufgrund des Stürmermangels tritt Cottbus mit dem neuverpflichteten Jugendspieler Marko Verkic an, der im Laufe des Spiels 17 Torchancen vergibt. Durch 2 Vujanovic-Tore in der 65. und 74. Minute gewinnt der Club souverän mit 2:0 und feiert den Einzug in die 2. Hauptrunde. Nur wenige Tage später findet die Auslosung statt. Glücksfee ist diesmal Matthias Sammer. Völlig überraschend zieht er das Los Dresden – Magdeburg. Dass Dresden nur weiterkam, weil der Nürnberg-Bus auf dem Weg ins Tal der Ahnungslosen von einem schwarz-gelben LkW von der Fahrbahn gerammt wurde blieb unerwähnt.
Kurz darauf geht es zum Liga-Auftakt nach Lübeck. Nach einem 1:0-Sieg durch ein Siga-Tor in der Schlussminute hallen die ersten „4. Liga, nie mehr nie mehr!“ - Rufe durch das Stadion an der Lohmühle. Im Forum feiert Haudica bereits den Aufstieg in die 3. Liga und Aerolith ruft den 8. August zum Nationalfeiertag Ostfalens aus.
Auch die Spieltage 2 bis 4 werden problemlos gewonnen, von den Medien jedoch beinahe unbemerkt, denn ….
… in Berlin findet die 12. IAAF-Leichtathletik WM statt. Nach souveränen Siegen in den Vorläufen und im Halbfinale kommt es im 100m-Finale zum großen Showdown zwischen Christian Prest und Usain Bolt. Die ganze Welt guckt auf dieses Duell – und auf Prests Schuhe. Der Magdeburger tritt nicht in Spikes sondern in Fussballschuhen an. Nachdem Prest den Start mit einer Reaktionszeit von 0,9 Sekunden total verpennt, holt Usain Bolt bereits nach 50m ein Sektglas aus seiner Hosentasche. Als Prest wenige Meter später an ihm vorbeisprintet und ihm ein kühles Wernesgrüner einschenkt guckt dieser verdutzt. Prest wird in 8,97 Sekunden Weltmeister und ist fortan weltweit als „Magdeburgian Machine“ bekannt. Nach dem Rennen äußert sich Bolt kopfschüttelnd „This man has to be on dope, I swear!“ Anschließend gewinnt Prest noch die 4*100m-Staffel und den Marathon für Deutschland.
[size=150][u][b]September 2009:[/b][/u][/size]
Positive Nachrichten auch außerhalb des grünen Rasens. Nach dem Red Bull .. pardon: RasenBall Leipzig am 7. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd erstmals nicht gewinnt, sondern nur 1:1 gegen den VfB Auerbach spielt (Torschütze: Otte, 92. Minute) zieht der RB-Vorstand die „Reißleine“ und entlässt Trainer Tino Vogel. Noch am selben Abend wird die Verpflichtung von Paul Linz bekanntgegeben, der bereits auf der Pressekonferenz am nächsten Tag mit kernigen Sprüchen auf sich aufmerksam macht. Als Co-Trainer wird ihm Jürgen Klinsmann zur Seite gestellt, der umgehend betont, dass RB Leipzig für ihn eine Herzensangelegenheit sei und dass er jeden Spieler von Tag zu Tag besser machen wird. Vor allem den sympathischen Stürmer aus Schönroda.
Ende des Monats steht die „Woche des Jahres“ an. Zuerst geht es am 23.09. zum DFB-Pokalspiel nach Dresden und 3 Tage später nach Halle.
Das Duell im Tal der Ahnungslosen beginnt aus FCM-Sicht perfekt: Vujanovic sorgt mit einem Lupenreinen Hattrick in den ersten 16 Minuten für eine komfortable 3:0-Führung. Daraufhin kommt es zu unglaublichen Szenen. Dynamo-Keeper Benjamin Kirsten holt Bengalos aus seinen Schuhen und steckt sie „Rado“ in den Allerwertesten. Dieser verletzt sich dabei schwer und es kommt zum Spielabbruch und zu heftigen Tumulten.
2 Tage später verkündet Matthias Sammer das Ergebnis der DFB-Verhandlung: Dynamo wird nachträglich zum Sieger erklärt, da dass Verhalten von FCM-Stürmer Vujanovic nicht tolerierbar gewesen sei. Desweiteren gehen sämtliche Einnahmen des Spiels an die Dresdener und der FCM muss die 2 folgenden Heimspiele vor leeren Rängen austragen.
Mit Viel Wut im Bauch geht es einen Tag später zum HFC. Aufrund von Vujanovics Verletzung bekommt Rene N’Dombasi seinen ersten Einsatz der Saison – als Sturmpartner von Denis Siga.
Nach 89 Minuten ohne Chancen auf beiden Seiten schlägt Gewelke in der Schlussminute einen langen Ball nach vorne an die Strafraumgrenze, den N’Dombasi mit einem Fallrückzieher ins linke Dreiangel hämmert. 7000 FCM-Fans feiern den Sieg in der Stadt am stinkenden Fluss und befreien anschließend Editha. Appel höchstpersönlich trägt die alte Dame über seinen Rücken geschnallt mit einer Flasche Pfeffi in der Hand gen Landeshauptstadt.
[size=150][u][b]Oktober 2009:[/b][/u][/size]
Tom Carlo veröffentlicht wenige Tage nach dem denkwürdigen DFB-Pokalspiel einen „Fanfreundschaftsschal SG Dynamo Dresden – 1. FC Magdeburg“. Die Hälfte des Erlöses wird der SGD zugesichert, einziger Käufer bleibt jedoch „Seit-Bayernsieg-Fan“.
Sportlich verläuft der Monat recht ereignislos. Auch ohne Vujanovic werden die Ligaspiele gegen Goslar, Pauli, Hertha und Chemnitz gewonnen, Pascal Matthias schießt 5 der 8 Tore und fügt sich brilliant in die Rolle des 10ers ein.
Dennoch belegt der Club mit 39 Punkten aus 13 Spielen nur Platz 2 hinter dem VfL Wolfsburg – aufgrund der schlechteren Tordifferenz.
Dynamo Dresden gewinnt unterdessen das Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Union Berlin, nachdem die Berliner in den ersten 8 Minuten fünf Rote Karten wegen Schiedsrichterbeleidigungen erhalten. Auf die Frage, was die Spieler denn sagten, antwortet Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus nach dem Spiel mit „Weiß ich nicht“.
[size=150][u][b]November 2009: [/b][/u][/size]
Am 7. des Monats kommt es zum Spitzenspiel der Regionalliga Nord: 1. FC Magdeburg gegen VfL Wolfsburg II. Das Stadion ist mit 25.500 Zuschauern restlos ausverkauft. Dies wurde nur durch große Hilfe des VfL Wolfsburg möglich, der sich im Vorfeld der Partie bereit erklärte, alle Fans der Niedersachsen mit auf die Gästebank zu nehmen. Lorenz Günther Köstner schickt folgende Elf aufs Feld: Benaglio – Zaccardo, Schäfer, Riether, Barzagli – Josue, Misimivoc, Ziani, Gentner – Grafite, Dzeko.
Da die Leichtathletik-Saison beendet ist absolviert Christian Prest auf Club-Seite sein erstes Saisonspiel. 90 Minuten läuft er wie ein besessener und springt in jeden einzelnen Pass der Wölfe. Völlig entnervt tritt Grafite ihn in der 89. Minute in Höhe der Mittellinie um. Schiedsrichter Gunnar Melms entscheidet auf Elfmeter, Simon Tüting verwandelt im 11. Nachschuss eiskalt. Proteste der Wolfsburger über die zweifelhafte Entscheidung bleiben aus – aufgrund mangelnder Fans. Blau-Weiß steht endlich an der Tabellenspitze!
Im gleichen Monat findet in Markkranstädt das Lokal-Derby zwischen RasenBall und Lok statt. Das Spiel endet Standesgemäß mit 4:0 für die Linz-Truppe, wird anschließend dennoch als Erfolg für den Fussballsport gewertet. Nach der 3. Halbzeit des Spieles sind aus dem gesamten Stadioninventar lediglich 2 Kleiderhaken aus der Gästekabine für weiteren Gebrauch geeignet.
[size=150][u][b]Dezember 2009: [/b][/u][/size]
Die perfekte Hinserie des FCM wird mit 3 Siegen beendet. Nach 19 Spieltagen rangiert der Club mit 57 Punkten 3 Punkte vor dem VfL Wolfsburg und 8 Punkte vor dem Halleschen FC. Aufgrund der scheinbar aussichtslosen Situation ziehen die Wolfsburger ihre Manschaft vom Spielbetrieb zurück und überlassen dem FCM eine noch ungefährdetere Tabellenführung. In der Torjägerliste liegt der bereits lang ausgefallene Vujanovic mit 16 Toren knapp vor Darko Horvath (15 Treffer), dem einzigen Hallenser Torschützen.
Den Rest des Monats wird auf blau-weißer Seite vor allem gefeiert. Nach einer sensationellen Weihnachtsfeier im neuen Fan-Casino hat der FCM auch bei den üblichen Ehrungen allen Grund zum Feiern. Zunächst wird Christian Prest zu Deutschlands Sportler des Jahres gekürt, nur wenige Tage später wird das Fallrückzieher-Tor von Rene N’Dombasi gegen den HFC zum Tor des Jahres der ARD-Sportschau gewählt. Daraufhin wird er auf Druck des kongolesischen Volkes zum Staatspräsident der DR Kongo ernannt.
[size=150][u][b]Januar 2010: [/b][/u][/size]
Nachdem in Dresden keine offiziellen Silvester-Feierlichkeiten stattfinden, grübelt ganz Deutschland über eine eventuelle Finanzkrise im Freistaat Sachsen. Nachdem mit Dynamo Dresden schnell der Verursacher der Krise ausgemacht wird, antwortet Matthias Sammer trocken „Brot statt Böller muss auch mal sein. Die finanzielle Situation der SG Dynamo ist keinesfalls besorgniserregend.“ Nach einem spektakulären Experiment bekundet User doktor94P umgehend im Forum „Brohd knald nischd!“
Aufgrund der Präsidentschaft N’Dombasis muss der FCM erneut auf dem Transfermarkt aktiv werden. Christian Prest finanziert dem Verein mit seinen Sponsoren-Einnahmen aus der Leichtathletik die Verpflichtung von Aleksandar Kotuljac.
[size=150][u][b]Februar 2010: [/b][/u][/size]
Quasi über Nacht scheinen alle Saisonziele des FCM wie auf einmal ruiniert. Im Trainingslager in Antalya teilt sich die Mannschaft aus unbekannten Gründen eine Hotel-Etage mit Appel. Bereits am 1. Abend werden sämtliche Spieler mit einer Alkoholvergiftung in die Mustafa-Atatürk-Klinik zu Antalya eingeliefert. Aufgrund eines Irrtums des Chefarztes wird jedem Spieler der Blinddarm sowie eine Niere herausgenommen. Der komplette Kader fällt bis Mitte April aus.
Wenig später wird in Appels Hotelzimmer - inmitten der Sammlung leerer Pfeffi-Flaschen – eine Krisensitzung gehalten, wie es denn nun weitergehen solle. Die Anwesenden entscheiden sich dafür eine Mannschaft auf den Platz zu schicken, die den FCM mit vollem Einsatz vertritt. Schnell fällt die Wahl auf Block U. Die nachfolgenden Spiele gehen allesamt 0:0 aus, da die U’ler keinem gegnerischen Spieler das überqueren der Mittellinie ermöglichen – im Sturm allerdings gewisse Schwächen aufweisen.
Im Viertelfinale des DFB-Pokals kommt es zu einem Skandal beim Spiel Dynamo Dresden gegen Hertha BSC Berlin.. Da die SGD an allen Stellen sparen muss, entschließt sich die Vereinsführung kurzfristig dazu aus Kostengründen das Licht im Dresdner Stadion auszulassen. Matthias Sammer spendiert den Dresdnern vor Anpfiff 11 Nachtsichtgeräte wodurch diese gegen hilflose Herthaner 1:0 gewinnen (Eigentor von Arne Friedrich). Die Sachsen freuen sich auf das Halbfinale gegen den Deutschen Meister aus Wolfsburg.
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[b]März 2010:[/b][/u][/size]
Der FCM spielt weiterhin jedes Spiel 0:0 und verliert zu Beginn des Monats die Tabellenführung an den Halleschen FC. Bereits wenige Stunden später feiert man sich an der Saale als Nummer 1 in Sachsen Anhalt und verdienten Aufsteiger 2009/10.
Am 27. März kommt es dann zum Spitzenduell und Landesderby im HKS Magdeburg. Die vom Block U für’s Derby auserwählten Spieler überzeugen mit einer brillianten Strategie: Indem Sie 90 Minuten lang auf dem Platz eine Choreo durchführen und den Ball in ihren Reihen verstecken halten Sie das 0:0 bis zur Schlussminute. Als die 11 anschließend auf ein 0-0-10-System umstellen und als blau-weiße Wand auf das Hallenser Tor zurollen macht sich Verzweiflung in den Augen der Randsachsen bereit. Hinter Plastikbannern versteckt wird der Ball mit dem Schlusspfiff ins Tor getragen und der FCM übernimmt mit 1:0 wieder die Tabellenspitze. Aerolith betont im Forum wiederholt, dass diese Leistung nur möglich war, weil keine Spieler vom Balkan in unseren Reihen standen. Nach dem Spiel veröffentlicht Tom Carlo den offiziellen Fan-Kalender 2010.
In Dresden kommt es zum DFB-Pokal-Halbfinale der SG Dynamo gegen den VfL Wolfsburg. Zur Feier des Tages lädt Matthias Sammer die Wolfsburger Meistermannschaft am Vorabend des Spiels in sein Dresdner Domizil zum Essen ein.
Unerklärlicherweise leiden alle Wolfsburger am nächsten Tag unter Magen-Darm-Beschwerden, die sie auch auf dem Feld nicht unterdrücken können. Glücklicherweise fällt der strenge Geruch in der dortigen Umgebung niemandem auf.
Mit einem torlosen Unentschieden geht es ins Elfmeterschießen. Da Diego Benaglio vor Schmerz nicht mehr stehen kann und daher auf der Torlinie liegt gewinnen die Dresdner knapp mit 1:0. Sämtliche Wolfsburger Schüsse sind nicht hart genug geschossen um die Torlinie zu erreichen. Die SG Dynamo Dresden freut sich auf das Pokalfinale in Berlin.
[size=150][u][b]April 2010:[/b][/u][/size]
Durch weitere Unentschieden verliert der FCM die Tabellenspitze schnell an den Halleschen FC. Als die wiedergenesenen FCM-Profis gegen Monatsmitte zurückkehren, beträgt der Rücktand auf den HFC bereits 6 Punkte. Jeder ist sich bewusst, dass das Ruder nun herumgerissen werden muss, keiner weiß jedoch wie es um die Leistungsfähigkeit der Mannschaft bestellt ist.
Nahezu gleichzeitig kommt es zum wirtschaftlichern Super-GAU in der deutschen Geschichte. Der Freistaat Sachsen muss Insolvenz anmelden und auch die Bundesregierung steht gefährlich nahe vor dem Aus. Die seit der Bundestagswahl 2009 regierende Piratenpartei steht vor der Bewährungsprobe – bis Jörg Tauss die rettende Idee kommt. In später Stunde am Rechner und mit der rechten Hand im Schoß erinnert er sich, dass er noch einen Gefallen bei der tschechischen Politikerin Dolly Buster offen hat. Kurzum wird der Freistaat Sachsen der Tschechischen Republik zugesprochen und der Krisenverursacher SG Dynamo Dresden aus dem Vereinsregister entfernt. Die Sitze aus dem Dresdner Stadion werden anschließend in Kneipen in und um Pilsen verbaut und Matthias Sammer zum Toilettenputzer - an den Geruch gewöhnt er sich schnell.
Auch am DFB geht die Krise nicht spurlos vorbei. Nach dem Aus der Dresdner ist Bayern München alleiniger Pokalfinalist. Zwanziger und Co überlegen welchem Verein sie den 2. Finalplatz zusprechen können.. und entscheiden sich kurzerhand für die TSG 1899 Hoffenheim. Dies führt zu einem bundesweiten Aufschrei der Fans. Es wird gefordert, dass die Teams die Dynamo im Laufe der Pokalsaison unterlagen zu ihrem Recht kommen sollen. Schnell klinkt sich das DSF ein und schlägt ein neues Format vor: den sogenannten „Cup-Cup sponsored by DSF“. Schnell wird Magdeburg als Ausrichter festgelegt und trifft dort IM Blitz-Turnier-Modus auf die Teams von Union Berlin, Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg.
Da wir in diesem Spielmodus bekanntermaßen unschlagbar sind ist müßig zu erwähnen, dass wir wieder einmal nach Berlin zum Pokal-Endspiel fahren. Diesmal allerdings zum ersten Mal zum gesamtdeutschen Pokalfinale gegen den FC Bayern München.
Durch den Aufschwung im Pokal findet sich das Team auch in der Liga schnell zusammen und gewinnt jedes Spiel souverän 6:0. Vujanovic und Kotuljac schießen jeweils 3 Tore. Leider gewinnt auch der HFC (wie sollte es auch anders sein) jedes Spiel durch ein Horvath-Tor in der Schlussminute.
[size=150][u][b]Mai 2010:[/b][/u][/size]
Der „Monat der Monate“ beginnt mit Zoff Da das Landespokalfinale 2010, in dem sich wieder einmal FCM und HFC gegenüberstehen, bereits im Jahr 2009 auf den Tag des DFB-Pokals terminiert wurde bittet der FCM den HFC um eine Verlegung des Termins. Dies hält HFC-Boss Schädlich für völlig ausgeschlossen. Da sämtliche Mannschaften des FCM für den Zeitpunkt des Finals bereits Urlaub haben beschließt der FCM seine 2. F-Jugend-Mannschaft auf das Feld zu schicken. Doch noch sind ein paar Wochen bis zum Spiel Zeit…
Auch am drittletzten Spieltag der Liga passiert nichts überraschendes. Der FCM gewinnt 6:0 gegen Oberneuland (90 Minuten lang wird „es steht ein A…loch im Tor“ gesungen) und der HFC gewinnt 1:0 in Babelsberg. Aufgrund des 6-Punkte-Vorsprungs 2 Spieltage vor Schluss entschließt sich HFC-Boss Schädlich zu einer ausgelassenen Aufstiegsfeier auf dem Rathausbalkon in Halle. Die Mannschaft und beide Fans liegen sich bis spät in die Nacht in den Armen. Doch dann passiert das unvorstellbare: Appel mischt sich mit Brille und Schnurbart unter die Hallenser und trinkt „eins, zwei“ Runden mit Darko Horvath. Nur wenige Minuten später wird dieser mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, wo sein Saisonaus diagnostiziert wird.
Eine Woche später stehen DFB- und Landespokalfinale an. 46.000 Magdeburger Schlachtenbummler finden sich im Olympiastadion ein um den Bayern die Lederhosen auszuziehen und erzeugen eine Atmosphäre, die der deutsche Fussball noch nie gesehen hat.
Beeindruckt davon und in Erinnerung an die Schmach aus dem Jahr 2000 bringen die Bayern keinen einzigen Angriff zustande. Vujanovic und Kotuljac scheitern mehrfach am überragend aufgelegten Jörg Butt, doch in den Schlussminuten der Verlängerung passiert das unglaubliche. Der vom FC Bayern in der Winterpause verpflichtete Sammy Kuffour grätscht kurz nach seiner Einwechslung Jörg Butt im Strafraum um, woraufhin dieser einen Oberschenkelbruch erleidet. Michael Rensing wird 4 Minuten vor Spielende eingewechselt und muss im folgenden 3 mal hinter sich greifen. Die Blau-Weiße Wand tobt und feiert den ersten DFB-Pokalsieg der Vereinsgeschichte!
Im Heinz-Krügel-Stadion steht die F2 des FCM der 1. Mannschaft des HFC im Landespokalfinale gegenüber. Ohne den verletzten Keeper Darko Horvath müssen die Saale-Kicker eine bittere 0:4-Schlappe hinnehmen. Torschützen waren 3 mal Kevin und der kleine Lukas. Alle Spieler freuen sich riesig über den Sieg und dass sie solange wach bleiben dürfen. Anschließend schiebt der HFC die Niederlage auf die Leistung des Schiedsrichters, der 2 mal einen vermeintlichen falschen Einwurf vom bis dato unbekannten Marc nicht zurückpfiff. Dass er erst seit einer Woche Fußball spielt interessierte die Hallenser dabei scheinbar wenig.
An den letzten beiden Spieltagen der Regionalliga Nord zeigt der Fußball-Gott nun doch, dass er existiert. Die Hallenser verlieren ihre Spiele gegen Hannover II und in Lübeck mit 0:13 und 0:11 – während der FCM mit 2 souveränen Siegen doch noch an Ihnen vorbeizieht und verdient den Sprung in Liga 3 schafft. Vujanovic schafft den Sprung auf Platz 1 der Torschützenliste und Magdeburg befindet sich im Ausnahmezustand. Direkt nach dem Abpfiff erkundigt sich HFC-Boss Schädlich voller Scham bei DFB und Piratenpartei nach der Möglichkeit eines Anschlusses an die Republik Tschechien-Sachsen. Diesem Anliegen wird jedoch nicht stattgegeben, Begründung: „Jedes Land braucht seine Lachnummer!“.
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[size=150][b]Juni 2010:[/b][/u][/size]
Nach den exzessiven Feiern im Anschluss an den Gewinn des historischen Tripels befindet sich ganz Magdeburg in einem einmonatigen Ausnüchterungsschlaf in dem schon von den Großtaten der bevorstehenden Saison 2010/11 geträumt wird.
[i][b]Vlt. könnt ihr ja in diesem Thread noch den ein oder anderen Punkt hinzuspinnen.
Über Feedback würd ich mich freuen - Rechtschreibfehler und Ausdruck werd ich im Laufe der Tage bestimmt mal korrigieren - habs ohne Korrekturlesen runtergeschrieben.[/b][/i]