Magdeburg56
Die Tabelle nach dem 30. Spieltag 2009
1. Rubin 30 19/6/5 62:21 63
2. Spartak Moskau 30 17/4/9 61:33 55
3. Zenit 30 15/9/6 48:27 54
4. Lokomotive 30 15/9/6 43:30 54
5. ZSKA 30 16/4/10 48:30 52
6. Moskwa 30 13/9/8 39:28 48
7. Saturn 30 13/6/11 38:41 45
8. Dynamo 30 12/6/12 31:37 42
9. Tom 30 11/8/11 31:39 41
10. Krylja Sowetow 30 10/6/14 32:42 36
11. Spartak Naltschik 30 8/11/11 36:33 35
12. Terek 30 9/6/15 33:48 33
13. Amkar 30 8/9/13 27:37 33
14. Rostow 30 7/11/12 28:39 32
15. Kuban 30 6/10/14 23:51 28
16. Chimki 30 2/4/24 20:64 10
Magdeburg56
Jörn
immerhin 6 moskauer vereine unter den besten 8
gelöscht
Das einzig bemerkenswerte ist, dass Rubin Kasan seinen Titel vom Vorjahr auch aufgrund der Schwäche der Moskauer Vereine, verteidigen konnte.
Dropkick
Mal was zum Gucken.
Darf dem Torwächter eigentlich nicht passieren:
http://de.eurosport.yahoo.com/abgeblogged/article/3181/
Cartman
[quote="transfermarkt.de"][b]Eto'o ist nicht genug - Anzhi auf Jagd nach Stars[/b]
Abermillionen aus dem Nordkaukasus für den Angriff auf Europas Fußball-Bühne: Anzhi Makhachkala will noch mehr Spieler wie Stürmer Samuel Eto'o nach Russland locken. Spielertrainer Roberto Carlos (Foto) macht aus den Ambitionen des neureichen Clubs keinen Hehl.
Samuel Eto'o ist schon da, Frank Lampard, Steven Gerrard, Fabio Capello oder sogar José Mourinho sollen folgen. Der neureiche russische Fußball-Verein Anzhi Makhachkala macht keine Kompromisse auf der Suche nach Neuzugängen. Nur die besten Spieler und Trainer kommen für den Club in der Konfliktregion Nordkaukasus offenbar infrage. Möglich macht alles der dagestanische Milliardär Sulejman Kerimow, der sich zu Jahresbeginn zum Vereinspräsidenten küren ließ.
Der Plan steht fest: «Wir wollen die beste Mannschaft Russlands werden und international Geschichte schreiben - spätestens in zwei Jahren soll Anschi in der Europa League oder der Champions League spielen», sagt Spielertrainer Roberto Carlos. Der 38-jährige Brasilianer steht seit einem halben Jahr in Diensten von Anzhi aus der islamisch geprägten Teilrepublik Dagestan. Seitdem der Club vor wenigen Tagen Coach Gadschi Gadschijew wegen Erfolglosigkeit entließ, ist Carlos auch Trainer.
«Wir arbeiten hart daran, um einmal mit Real Madrid oder Manchester United mithalten zu können», sagt Carlos in der Moskauer TV-Fußball-Show «90x60x90». Ziel sei es, die besten russischen Spieler in die Region am Kaspischen Meer zu holen. «Außerdem wollen wir im kommenden Jahr noch ein, zwei Stars unter Vertrag nehmen.» Carlos schwärmt von seinem Verein: «Kerimow bot mir an, über mein Karriereende hinaus im Club zu arbeiten. Zwar liegen mir Offerten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Brasilien vor, aber das ist das beste Angebot.»
Der Kontrast zwischen den Fußball-Millionären und der allgemeinen Lage in Dagestan könnte kaum größer sein. Die oft einem Bürgerkrieg gleichenden Zustände - fast täglich liefern sich islamistische Terroristen, kremltreue Truppen und kriminelle Banden Gefechte - stören Carlos angeblich nicht. Zwar gebe es «manchmal Explosionen». «Aber Kerimow stellt uns zur Verfügung, was wir brauchen: einen Wagen mit Chauffeur und Sicherheit. Ich fürchte mich jedenfalls nicht in Russland - nur an die Kälte habe ich mich noch nicht gewöhnt.» Dabei bekommen Carlos und Co. von der beängstigenden und brutalen Lebenswirklichkeit in Dagestan kaum etwas mit: Die Mannschaft lebt und trainiert in Moskau. Nur zu «Heimspielen» fliegt das Team ein.
Als aktuelle Objekte der Begierde nennt Roberto Carlos die englischen Mittelfeldspieler Lampard und Gerrard. Stürmerstar Eto'o ist schon verpflichtet - für angeblich 20 Millionen Euro Jahresgehalt schnürt der Kameruner für die Kaukasus-Truppe die Stiefel. Der neue Trainer soll auch ein Hochkaräter sein: Gestreut werden Namen wie der englische Nationaltrainer Capello oder der impulsive Portugiese Mourinho. Beide dementierten rasch.
«Grundsätzlich finde ich es gut für Russland, dass ein solcher Spitzenspieler wie Eto'o hier kickt. Das kann weitere Stars ins Land locken», sagt der Ex-Schalker Kevin Kuranyi in Diensten von Dinamo Moskau der Nachrichtenagentur dpa. Er verstehe aber auch, dass «viele Menschen Kerimows Engagement bei Anzhi sehr kritisch sehen».
Fans vor allem der Traditionsvereine aus Moskau und St. Petersburg hassen den neureichen Club regelrecht. Die Millionentruppe wird bei Auswärtsspielen hemmungslos ausgepfiffen. Hinzu kommen rassistische Schmährufe gegen die ohnehin nicht beliebten Kaukasier. Die vom Typ her dunkleren Kaukasier gelten slawisch stämmigen Russen durchweg als Terroristen und Kriminelle. Der russische Auswahlspieler Juri Schirkow wird seit seinem Wechsel von Chelsea zu Anschi sogar im Nationaltrikot als «Verräter» verunglimpft.
Doch im Moment stockt das Projekt. Anzhi klebt nach der 0:1-Heimschlappe vom Wochenende gegen Lokomotive Moskau auf Platz acht fest. Ein riskanter Tabellenrang: Lediglich die ersten acht Clubs qualifizieren sich für die Playoffs im Frühjahr. Nur diese erstmals ausgetragene Meisterschafts-Endrunde garantiert aber einen Platz an den Fleischtöpfen der Premier Liga.[/quote]
Sorry, aber die spinnen doch völlig!
FCMatze
Noch so ne Art RB, nur auf Russisch :roll:
Olaf1968
[b]Die Gefahr aus dem Osten![/b]
"Wir wollen ein Klub vom Kaliber Real Madrids oder des FC Barcelona werden", Roberto Carlos, Spieler und Interimstrainer in Personalunion bei Anschi Machatschkala, der russischen Wundertüte mit Suleiman Kerimov, der z.Zt. Geld ohne Ende hat. Seine Wunschliste: Nicolas Anelka, Robin van Persie, Nene und Neymar. Aber Geld ist nicht immer alles: Machatschkala ist nur auf dem 8. Platz der Liga, 12 Punkte hinter Tabellenführer Zenit St. Petersburg. Ich frage mich ernsthaft ob man nicht dem Geldmann die PS3 weg nehmen sollte oder ober der sich nicht lieber einen Club wie Real kaufen sollte. Die Schulden des Clubs bezahlt doch so einer aus dem Tagesgeschäft. Das hat für mich nichts mehr mit Sport zu tun. Kerimov braucht ein Spielzeug und Prestige...
Jörn
naja hinter fast jedem klub in der russischen premier league steht ja ein oder mehrere milliadäre oder eine milliardenschwere firma.ist also nichts so außergewöhnliches, was er da macht und wie man sieht, bringt das geld nicht so wirklich was, rein sportlich. und nur weil jemand lauthals seine größenwahnsinnigen wünsche äußert, heißt das ja noch lange nicht, dass sie sich erfüllen.
Olaf1968
[i]Liebesgrüsse aus Machatschkala[/i]
Guus Hiddink, Trainer und "Weltreisender" ist Teammanager des russischen PL-Clubs Anschi Machatschkala geworden. Der 65 Jährige erhält Vertrag bis zum Ende der Saison 2012-13. Gleichzeitig wurde er zum Vizepräsident des Clubs gemacht. Da kann R. Carlos endlich wieder Fußball spielen. :mrgreen:
http://www.transfermarkt.co.uk/en/guus-hiddink/aufeinenblick/trainer_506.html
Tom978
Fußballer haut gleich drei Gegenspieler um!!!
Quelle: http://videos.t-online.de/fussballer-haut-drei-gegner-um/id_54731596/index
Hatte bestimmt eine schlechte Nacht hinter sich!
Olaf1968
[quote="Tom978"]Fußballer haut gleich drei Gegenspieler um!!!
Quelle: http://videos.t-online.de/fussballer-haut-drei-gegner-um/id_54731596/index
Hatte bestimmt eine schlechte Nacht hinter sich![/quote]
Derek Owusu Boateng wäre was für uns, wenn wir den leisten könnten. Der kostet ca 4,5 Mio € und spielt in der Ukraine, aber paßt schon hier rein! Die "Grünen" sind doch "Fallobst". :mrgreen:
http://www.transfermarkt.co.uk/en/derek-boateng/profil/spieler_18091.html
Pieter
da musst du schon einen ukraine-thread aufmachen, wegen der political correctness. ;-)
Olaf1968
[i]Transfers Russland[/i]
Die russ. Premier Liga beendet bald ihre Tranferphase. Für Spieler aus aller Welt ein Mekka, denn hier gilt "Brutto = Netto". Kicker.de hat's mal wieder schön beschrieben und interessant ist es auch im Hinblick auf die inter. Vereinswettbewerbe.
[quote]Kicker de. schreibt: Russland: Anschi verpflichtet Diarra - Zenit greift für Hulk und Witsel tief in die Tasche
In Russland endete die Transferperiode erst am 6. September. Das nutzte Zenit St. Petersburg, um am Montagabend noch einmal für zwei Paukenschläge: Für kolportierte 80 Millionen Euro Ablösesumme verpflichtete der russische Meister den Brasilianer Hulk vom FC Porto und den Belgier Axel Witsel von Benfica Lissabon. Zenits Liga-Rivale Anschi Machatschkala holte indes Lassana Diarra von Real Madrid.
Für beide Spieler gab Zenit Medienberichten zufolge jeweils 40 Millionen Euro aus. Zunächst teilte der Champions-League-Teilnehmer am Montag auf seiner Internetseite mit, das der brasilianische Nationalstürmer Hulk nach langen Verhandlungen einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet habe. Damit stach Zenit, das in der russischen Liga nach sieben Spieltagen schon wieder an der Tabellenspitze liegt, Konkurrenz aus England aus. Allen voran der FC Chelsea hatte sich um den 26-Jährigen bemüht.
Nun bekam Zenit-Coach Luciano Spalletti jedoch seinen Wunschspieler, der eigentlich Givanildo Vieira de Souza heißt. Und damit nicht genug: Später gab der Klub auch noch die Verpflichtung von Witsel bekannt, der ebenfalls für fünf Jahre unterschrieb. Der 23-Jährige kommt von Portos Ligarivalen Benfica. Angeblich soll Zenit auch noch an Manchester Uniteds Nani interessiert sein.
In der Champions League trifft Zenit St. Petersburg in der Gruppe C auf den FC Malaga, den AC Mailand und den RSC Anderlecht. Hulk und Witsel werden in der Königsklasse beide spielberechtigt sein.
Lassana Diarra heuert bei Anschi an
Auch Zenits Ligarivale Anschi Machatschkala wurde noch einmal auf dem Transfermarkt tätig. Die Verpflichtung von Lassana Diarra (27) hatte sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet. Real Madrid hatte seinen Mittelfeldspieler bereits durch Michael Essien vom FC Chelsea ersetzt. Transferdetails gab Europa-League-Teilnehmer Anschi am Montag nicht bekannt.
[/quote]
Olaf1968
[i]Über den Zenit?[/i]
Neid und Mißgunst, die Mutter "guter Teamchemie" herrscht bei Zenit. Nachdem D. Beiersdorfer mit viel Geld Hulk und Witsel geholt hat, möchten die anderen Spieler auch mehr Geld. "Sind die Neuen so viel besser als die bisherigen Führungsspieler, dass sie dreimal mehr verdienen sollen?" fragte Denisov. Er droht mit Streik und will beim nächsten Spiel nicht antreten. Die Rechnung kam probt: Denisov und Kumpel Kerzhakov spielen erstmal bei der Reserve. Naja, die nächste Transferperiode kommt ja bald und da kann Zenit sich der "Probleme" annehmen. Am WE geht's daheim gegen Lok Moskau. Die stehen auf Platz 3 und den will Zenit eigentlich jetzt haben. Es führt der ZSKA Moskau vor Anshi.
Jörn
man wird sehen, ob zum ersten mal seit 6 jahren wieder eine der moskauer mannschaften meister wird. aber der nordkaukasus ist ja inzwischen auch mit einem drittel der liga vertreten. in diesen tagen sicher eine der spannensten top-ligen europas.
Olaf1968
[i]Anschi Machatschkala[/i]
7 Spiele in Folge hat das Kaukasusteam nicht verloren. Das letzte Spiel gewann man recht glücklich mit 2:1 gegen Spartak Moskau durch ein Eigentor, aber was soll's? Man steht oben in der Tabelle.
Seitdem Guus Hiddink das Zepter führt als Teammanager läuft es. Samba von den Rovers sorgt mit Diarra von Real hinten und innen für Ruhe. (Diarra soll verletzt sein. Weiß das jemand?) Als "10er" lenkt Bousouaf das Team und Eto'o und das "Tormonster" Lacina Traore (2,03 m und ein Hüne) machen die Dinger vorn. Eigentümer Kerimov hat jetzt Blut geleckt, der Titel muss her. Die Heimbasis wurde wegen der Kälte schon mal aufgegeben. Jetzt trainiert ma im Moskauer Speckgürtel bei Saturn. Alles für den Erfolg...
http://eng.rfpl.org/
Hier mal Bilder vom Spiel Dynamo Moskau v Anshi (Bilder vom letzten Spieltag habe ich nicht gefunden):
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=I79DZQvLRTI[/youtube]
Olaf1968
[quote="Olaf1968"][i]Über den Zenit?[/i]
Neid und Mißgunst, die Mutter "guter Teamchemie" herrscht bei Zenit. Nachdem D. Beiersdorfer mit viel Geld Hulk und Witsel geholt hat, möchten die anderen Spieler auch mehr Geld. "Sind die Neuen so viel besser als die bisherigen Führungsspieler, dass sie dreimal mehr verdienen sollen?" fragte Denisov. Er droht mit Streik und will beim nächsten Spiel nicht antreten. Die Rechnung kam probt: Denisov und Kumpel Kerzhakov spielen erstmal bei der Reserve. Naja, die nächste Transferperiode kommt ja bald und da kann Zenit sich der "Probleme" annehmen. Am WE geht's daheim gegen Lok Moskau. Die stehen auf Platz 3 und den will Zenit eigentlich jetzt haben. Es führt der ZSKA Moskau vor Anshi.[/quote]
Neues von Zenit: 4 Wochen "Denkpause" und eine öffentliche Entschuldigung später darf Denisov wieder ran. Kann aber auch daran liegen, dass Hulk wegen Ichias-Beschwerden ausfällt. Irgendwer muss ja jetzt die Tore in der EL und der Liga machen. Zenit ist aktuell auf Platz 3 mit 30 Punkten, hinter Anschi mit 32 Punkten und dem ZSKA mit 33 Punkten. Also alles geht...
Olaf1968
[i]Der Ärger des grünen Monsters...[/i]
ist völlig unverständlich, gerade weil in Russland brutto = netto ist. Oder geht's ihm nicht darum?
[quote]Spiegel. de:
Zenit St. Petersburg Wütender Hulk spricht von Abschied
Millionenmann in der Misere: Weil er glaubt, zu oft ausgewechselt zu werden, ist Zenit St. Petersburgs Stareinkauf Hulk beleidigt. Luciano Spalletti solle ihn endlich häufiger spielen lassen, fordert er. Blöd nur, dass der Trainer offenbar überhaupt nicht daran denkt.
Hamburg - Schon in den Comics ist seine Warnung unmissverständlich. "Mach mich nicht wütend, du würdest mich wütend nicht mögen", sagt Bruce Banner, bevor er sich in den großen, grünen Muskelberg Hulk verwandelt. Im realen (Fußballer-)Leben gilt dieser Spruch offenbar auch, zumindest für den Hulk aus St. Petersburg.
Wegen eines Streits mit Trainer Luciano Spalletti beim russischen Fußballmeister droht der 60 Millionen Euro teure Stareinkauf schon im Winter mit einem Wechsel. Der brasilianische Angreifer kritisierte massiv, dass Spalletti ihn zum wiederholten Male auf die Bank gesetzt hatte. Der Konflikt müsse rasch gelöst werden, forderte Hulk nach dem Champions-League-Spiel beim AC Mailand (1:0).
So richtig funktionierte die Drohung aber nicht. Der Italiener Spalletti zeigte sich komplett unbeeindruckt. "Er liegt falsch, wenn er denkt, dass er immer 90 Minuten spielt", sagte der Coach. In der Mannschaft ist Hulks Verpflichtung angeblich stark umstritten. Kapitän Igor Denissow forderte ein ähnlich hohes Gehalt und wurde daraufhin vorübergehend ins Nachwuchsteam verbannt.
Spalletti hatte Hulk in Mailand in der 80. Minute ausgetauscht. Daraufhin verweigerte der 26-Jährige dem Trainer den Handschlag und gestikulierte wild. Der Stürmer war erst im Sommer für die russische Rekordablöse vom FC Porto in die ehemalige Zarenmetropole gewechselt und hatte dort einen Fünfjahresvertrag bis 2017 unterschrieben.
[/quote]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DPylpowoDyo[/youtube]
klopp
[url]http://de.eurosport.yahoo.com/news/int-fu%C3%9Fball-zenit-rassismus-tradition-124408223.html[/url]
[url]http://www.dbna.de/leben/meldungen/2013/01/130102-russische-fussball-profis-schwul.php[/url]