olven
[quote][u]Verlängerung bis Krügerbrücke würde 2, 4 Millionen Euro mehr kosten / Pläne für Reuterallee morgen im Bauausschuss[/u]
Nach langer Diskussion um die Minimalstrecke für den geplanten Tunnel unter den Bahnhofsbrücken sind jetzt drei Visionen über die Verlängerung der Röhre bis vor den Strombrückenzug im Gespräch. Sie werden am 5. Juni dem Stadtrat vorgelegt. Eine Variante darunter schreit geradezu nach baldiger Verwirklichung.
Altstadt. Baubeigeordneter Jörn Marx selbst ist fasziniert : " Allein wenn wir die als kurzfristige eingestufte partielle Variante hinbekommen würden, dann wäre die Stadt ein Großteil der Probleme an der Kreuzung Weinarkade los ", wertete er auf Nachfrage der Volksstimme.
Nach dieser Variante nämlich würden die Tunnelrampen nicht schon vor der bewussten Problemkreuzung auftauchen, sondern dahinter – etwa an der Krügerbrücke. Das beträfe jedoch lediglich die Ost-Westrichtung und umgekehrt.
Verlängerung 1 – bis
zur Krügerbrücke
12 Millionen Euro würde das mehr kosten. Eine unvorstellbar hohe Summe für den gebeutelten Stadthaushalt. Zumal die Bahn AG keinen Pfennig zugeben würde – da dieses modifi zierte Projekt nicht unter die Eisenbahnkreuzungsgesetze fallen würde.
Allerdings könne, so Marx weiter, die Bausumme zu 80 Prozent gefördert werden. Der Stadt verbliebe dann ein Rest von 2, 4 Millionen Euro. Für eine zukunftsträchtige Zwischenlösung seiner Meinung nach eine verlockende Vorstellung. Er schränkte aber ein : " Das sind Vorstellungen, für die es erst einmal Mehrheiten im Stadtrat geben müsste. " Zum Hintergrund : Der Rat hatte nach heftigem Streit und mit knapper Mehrheit im Vorjahr der Minimalvariante zugestimmt. Laut dieser soll ab 2010 ab Damaschkeplatz und bis etwa Brandenburger Straße der Autoverkehr in die untere Ebene geschickt werden. Der oben gelegene Verkehrsraum bleibt den Fußgängern, Radlern und den Straßenbahnen vorbehalten. 37, 69 Millionen kostet das Vorhaben, um den Verkehrsfluss komplex zu verbessern. Die Stadt bezahlt letztlich lediglich 3, 9 Millionen Euro. Allerdings soll der Tunnel noch vor der Kreuzung Weinarkade enden. In diesem Zusammenhang hatten CDU und Bund für Magdeburg in einem interfraktionellen Antrag die Prüfung einer eventuellen Tunnelverlängerung durchgesetzt.
Variante 2 : Brunnen
auf der Kreuzung
Jetzt liegt eine von der Stadt in Auftrag gegebene Studie vor. Nach dieser sollte eine eventuelle Tunnelverlängerung in drei Phasen verwirklicht werden. Die erste ist die Weiterführung bis zur Krügerbrücke. Die Variante 2 schließt die komplette Untertunnelung der Kreuzung Weinarkade ( Otto-von-Guericke-Straße / Ernst-Reuter-Allee ) ein.
Auch die Autoströme von Nord nach Süd und umgekehrt werden nach dieser in die Minus-1-Ebene verlegt. Die Kosten für diese Variante : zusätzliche 24 Millionen Euro. Förderung : 80 bis 90 Prozent.
" Königsvariante " – fast bis zur Elbe
Als nur sehr langfristig machbar eingestuft hat die Studie die als Königsvariante gehandelte Variante. Die besagt, dass der Tunnel komplett bis zur Hartstraße durchgezogen wird. Dort erhält er auch einen Anschluss an die Allee-Center- und die Ulrichshaus-Tiefgaragen. Kostenschätzungen liegen nicht vor. Fakt aber ist, diese Variante wäre die mit Abstand teuerste und für die Stadt unbezahlbar. Ihr großer Charme : Für die City-Gestaltung böte sie ungeahnte Möglichkeiten.
Morgen soll nun der Bauausschuss über die Verlängerungspläne befinden, am 28. Mai der Finanzausschuss. Der Rat entscheidet letztlich am 5. Juni.
Externes Bild wurde aus Datenschutzgründen blockiert (www.volksstimme.de)
Quelle: Volksstimme[/quote]
Endlich hat das Verkehrs-Chaos beim Fußball ein Ende.
olven
gelöscht
Alles (Steuer)Geldverschwendung! Ich behaupte, wenn die mal einen halbwegs denkfähigen Menschen die Ampelsteuerung in MD planen lassen würden, dann hätten wir keine Verkehrsprobleme mehr (es sei denn, man plant mal wieder Fußball, Handball und Stadtfest o.ä. Veranstaltungen am gleichen Tag) - von den geschätzten 30-50% Emissionseinsparungen und der drastisch zurückgehenden Lärmbelästigung ganz zu schweigen!
Aber die Rotphasen sind allerorts so gewünscht - immerhin würden dem Bund ja Milliardenausfälle drohen, wenn man innerorts plötzlich nur noch 8 Liter statt 12 verbrauchen würde :roll:
BWG Wirbel
Legende FCM
[quote="Wirbel"][b]Ich behaupte, wenn die mal einen halbwegs denkfähigen Menschen die Ampelsteuerung in MD planen lassen würden, dann hätten wir keine Verkehrsprobleme mehr [/b](es sei denn, man plant mal wieder Fußball, Handball und Stadtfest o.ä. Veranstaltungen am gleichen Tag) - von den geschätzten 30-50% Emissionseinsparungen und der drastisch zurückgehenden Lärmbelästigung ganz zu schweigen!
Aber die Rotphasen sind allerorts so gewünscht - immerhin würden dem Bund ja Milliardenausfälle drohen, wenn man innerorts plötzlich nur noch 8 Liter statt 12 verbrauchen würde :roll:
BWG Wirbel[/quote]
Na mein Gudder, dann mal ran an den Speck und die Ampelphasen ermittelt... :ugeek:
Bis heute Abend biste fertisch... :mrgreen:
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Bei Fragen wende Dich bitte an mich, TelNr. haste ja.
Ein Hinweis noch, mögliche Straßenbahnbeziehungen und -begegnungen sind hier noch nicht erfasst! :o
Soviel zum Thema LSA- Regelung z.B. für die Kreuzung Weinarkade... :o ;)
Reden ist das eine, Machen das andere. ;)
Blau-weiß
die Legende
gelöscht
Och weißte Ronald, wir haben hier 'ne Uni und 'ne FH in MD mit tausenden von Studenten, wo gewiß auch ein paar helle Köpfe dabei sind, die mit Kommputern und Flußdiagrammen und all so'm Scheiß vertraut sind, die würden das gewiß in kürzester Zeit hinkrigen - in Göttingen geht's bspw. auch!
Aber selbst wenn die überfordert sein sollten, fahr ich mit 'ner Stoppuhr durch die Stadt und kriege es mittel try&error ganz bestimmt hin, den Verkehrsfluß auf den Hauptstraßen (die B1 bpsw.!!!) soweit zu verbessern, daß die Fahrzeiten erheblich verkürzt werden.
Denn dazu braucht man kein Studium, sondern nur ein bißchen guten Willen. Ich glaube, selbst ein paar Realschüler würden das besser hinkriegen, als es unsere Behörden vorgemacht haben!
BWG Wirbel