Aylindirk
09.08.2011
FCM bittet um Einstellung illegaler Plakatierungen in Magdeburg
Beim ersten Regionalligaheimspiel der noch jungen Saison 2011/2012 konnte der 1. FC Magdeburg mit 5.168 Besuchern in der MDCC-Arena, auf die volle Unterstützung seiner Anhänger zählen. Das dieser Zuschauerstart zu Saisonbeginn erneut einen vorderen Platz in der Regionalliga-Zuschauertabelle bedeutet, ist mit Blick auf die vergangenen Spielzeiten mittlerweile fast schon als gewöhnlich, aber auf keinem Fall als selbstverständlich, anzusehen. In diesen Tagen jedoch nimmt das Engagement, zweifelsohne mit wohlwollendem Hintergrund, ein Ausmaß an, welches für den Verein Strafen und Kosten nach sich ziehen kann und nach derzeitigem Kenntnisstand auch wird.
Seit einigen Tagen zeigen sich unangemeldete und illegal positionierte Ankündigungsplakate für die ersten Regionalligaspiele des 1. FC Magdeburg in der gesamten Landeshauptstadt. Da sich diese Stellen größtenteils im privaten Besitz befinden oder durch Städtemedien vermietet werden, prüfen zuständige Behörden derzeit ein Strafverfahren gegen den Regionalligisten. „Das Engagement unserer Fans in allen Ehren, Regeln, Vorschriften und Gesetze müssen dabei sowohl im, als auch außerhalb des Stadions eingehalten werden“, fügt FCM-Präsident Peter Fechner ergänzend hinzu.
Der Verein sucht nun umgehend den Dialog mit seinen Fans, weist aber zugleich ausdrücklich darauf hin, dass die Plakatierungen durch Angestellte bzw. Verantwortliche des Vereins weder angewiesen, noch durchgeführt wurden. „Wir streben zeitnah eine Lösung an und bitten darum, die illegal positionierten Ankündigungsplakate zu entfernen. Im Rahmen der nächsten Fantreffen, werden wir diese Thematik nochmals aufgreifen und erörtern, ob eine Lösung gefunden werden kann, sodass das Engagement der Fans des 1. FC Magdeburg in Bezug auf Plakate und Ankündigungen dennoch entsprechend realisiert werden kann“, strebt der Vereinspräsident eine einvernehmliche Lösung an.
Aylindirk
Unterstützung für den Club ist gut,
aber nicht wenns für den Club teurer wird, als der Nutzen solcher Aktionen.
bwg