Aerolith
Aerolith
viele meinen, wir vertreter für veränderungen beim FCM hätten eine bessere informationspolitik benötigt. mag sein. andererseits lautet die botschaft ALLER satzungsänderungsvorschläge so einfach, daß sie auf der MV in wenigen worten erklärt werden kann. sie lautet: mehr transparenz! durch die änderungen sollen präsidium und AR dazu per satzung gezwungen werden, ihr tun vor der MV zu rechtfertigen und auf anfrage einzelner mitglieder auch zu begründen. erst wenn sie das taten, wird über die gegebenen berichte abgestimmt und AR und präsidium entlastet. andernfalls wird diskutiert bzw. nicht entlastet. es soll durch die satzungsänderungen verhindert werden, wie das in den letzten jahren passiert sein soll, daß anfragen einzelner mitglieder abgebügelt werden können, denn bisher war es nur eine gnade des präsidenten und des AR, wenn er zu dem was sagte, was er eigentlich tat.
die botschaft der satzungsänderungen lautet also: wir mitglieder wollen ab sofort mehr kontrolle!
wer dafür ist, hebe die hand. wer alles so belassen will, wie es bislang ist, lasse die hand unten.
ist das deutlich genug?
TorteMD
Wieviele Stimmen werden benötigt? 2/3 Drittel?
Aerolith
jepp. 50,1% reichen nicht. deshalb ist jede stimme wichtig. ich glaube schon, daß es v.a. von denen widerstand geben wird, die folgende argumentation verfolgen:
1. bisher haben präsident und AR stets rechenschaftsberichte gehalten; eine diesbezügliche satzungsänderung sei also überflüssig
dagegen läßt sich wie folgt argumentieren:
es macht einen entscheidenden unterschied aus, ob ein präsident bzw. aufsichtsratsmitglied sozusagen freiwillig einen rechenschaftsbericht hält oder ob er ihn halten muß. es bedeutet auch, wenn er ihn halten muß, daß er auf fragen eingehen muß, die nicht immer so ausfallen werden, daß sie ihm gefallen.
2. wenn dem einfachen mitglied zu viel macht eingeräumt wird, haben die opportunisten zu viel einfluß. dann rennen die mitglieder dem nach, der ihnen die größten versprechen macht. am ende wird der verein in den finanziellen abgrund geführt.
dagegen läßt sich wie folgt argumentieren:
es geht bei den satzungsänderungen nicht darum, die totale demokratie herzustellen, sondern darum, ein gleichgewicht der kräfte zwischen einfachem mitglied und präsidium bzw. AR herzustellen. ein GLEICHGEWICHT der kräfte. keine kraft soll vorherrschen. der AR soll seine arbeit machen können, muß aber wissen, daß er eine rechenschaftspflicht hat, die vom einzelnen mitglied hinterfragt und geprüft werden kann.
3. die satzungsänderungen werden zu endlosen diskussionen bei der MV führen.
dagegen läßt sich folgendes gegenargument finden: zur diskussion kömmt es dann, wenn die berichte unklar, ungenau oder falsch sind oder, wenn nicht verstanden wird, was vorgetragen wurde. ein mitglied, das alles durchwinkt, hat kein wirkliches interesse an seinem verein. die LÄNGE von diskussionen ist mitgliederpflicht. abgesehen davon können entscheidungen dadurch aufgeschoben werden, daß kommssionen gebildet werden, die problematische sachfragen durchgehen und dann in verständlicher form den mitgliedern neu vortragen, später. dadurch lassen sich "unendliche" diskussionen abkürzen.
Cargolifter
[quote="Aerolith"]jepp. 50,1% reichen nicht. deshalb ist jede stimme wichtig.
[b]ich glaube schon, daß es v.a. von denen widerstand geben wird[/b], [/quote]
Und ich glaube, dass das für Otto-Normal-Mitglied schwer verdauliche Kost ist und das Präsidium und AR das durchsetzen werden, was für sie das "Richtigste" ist und sie die Diskussion dahin führen werden, dass es keine 2/3 Mehrheit zu Satzungsänderungen geben wird.
Lassen wir uns überraschen.
Klehmchen
[quote="Cargolifter"][quote="Aerolith"]jepp. 50,1% reichen nicht. deshalb ist jede stimme wichtig.
[b]ich glaube schon, daß es v.a. von denen widerstand geben wird[/b], [/quote]
Und ich glaube, dass das für Otto-Normal-Mitglied schwer verdauliche Kost ist [/quote]
Dem wird es schlichtweg am Allerwertesten vorbeigehen. Wenn ich den Großteil der Änderungsvorschläge noch richtig im Kopf habe, ist da ja nichts bei, was jetzt die Satzung auf den Kopf stellen würde.
Faltschachtel
[quote="Klehmchen"][quote="Cargolifter"][quote="Aerolith"]jepp. 50,1% reichen nicht. deshalb ist jede stimme wichtig.
[b]ich glaube schon, daß es v.a. von denen widerstand geben wird[/b], [/quote]
Und ich glaube, dass das für Otto-Normal-Mitglied schwer verdauliche Kost ist [/quote]
Dem wird es schlichtweg am Allerwertesten vorbeigehen. Wenn ich den Großteil der Änderungsvorschläge noch richtig im Kopf habe, ist da ja nichts bei, was jetzt die Satzung auf den Kopf stellen würde.[/quote]
Man muss ja fast zweimal lesen um die Unterschiede zwischen Alt und Neu überhaupt zu erkennen.
Arpi
[quote="Faltschachtel"]
Man muss ja fast zweimal lesen um die Unterschiede zwischen Alt und Neu überhaupt zu erkennen.[/quote]
Seh ich auch so wie Faltschachtel. Marginale Änderungen der Vereinssatzung ohne wirkliche Einschnitte.
Cargolifter
[quote="Arpi"] [b]Marginale Änderungen der Vereinssatzung ohne wirkliche Einschnitte[/b].[/quote]
Woran liegt es???
Will man evtl. den Weg der kleinen Schritte gehen, um in ca. 10 Jahren zum wesentlichen zu kommen?
Normen73
[quote="Cargolifter"][quote="Aerolith"]jepp. 50,1% reichen nicht. deshalb ist jede stimme wichtig.
[b]ich glaube schon, daß es v.a. von denen widerstand geben wird[/b], [/quote]
Und ich glaube, dass das für Otto-Normal-Mitglied schwer verdauliche Kost ist und das Präsidium und AR das durchsetzen werden, was für sie das "Richtigste" ist und sie die Diskussion dahin führen werden, dass es keine 2/3 Mehrheit zu Satzungsänderungen geben wird.
Lassen wir uns überraschen.[/quote]
Hör auf hier schlechte Stimmung zu verbreiten. Vielleicht hat ja der Verein gar keine Einwände....
Normen73
[quote="Cargolifter"][quote="Arpi"] [b]Marginale Änderungen der Vereinssatzung ohne wirkliche Einschnitte[/b].[/quote]
Woran liegt es???
Will man evtl. den Weg der kleinen Schritte gehen, um in ca. 10 Jahren zum wesentlichen zu kommen?[/quote]
Wenn du das wissen willst solltest du zum Mitgliederstammtisch kommen, falls du Mitglied beim FCM bist. Da sind weitergehende Änderungen diskutiert worden und waren schon dort nicht mehrheitsfähig.
Faltschachtel
[quote="Normen73"][quote="Cargolifter"][quote="Arpi"] [b]Marginale Änderungen der Vereinssatzung ohne wirkliche Einschnitte[/b].[/quote]
Woran liegt es???
Will man evtl. den Weg der kleinen Schritte gehen, um in ca. 10 Jahren zum wesentlichen zu kommen?[/quote]
Wenn du das wissen willst solltest du zum Mitgliederstammtisch kommen, falls du Mitglied beim FCM bist. Da sind weitergehende Änderungen diskutiert worden und waren schon dort nicht mehrheitsfähig.[/quote]
Das erklärt natürlich einiges. Ist eben doch gut wenn es vorher schonmal durchgesprochen wird.
Aerolith
noch nicht. gut ding will weile.
abgesehen davon sind die änderungen nicht marginal, sondern betreffen in erster hinsicht den umgang miteinander. es macht schon einen unterschied, ob ein präsident oder AR-mitglied auf einer MV eine anfrage einfach abbügeln kann, weil er ja keine rechenschaft ablegen muß, oder ob er auf anfragen antworten muß, weil die satzung ihm das befiehlt. ich denke, wenn wir das durchkriegen, bekommen wir langsam den FCM, den wir alle wollen - hinsichtlcih der strukturen und des miteinanders, denn nun denkt mal weiter: was bedeutet das für den präsidenten und die mitglieder des ARs, wenn sie rede und antwort stehen müssen?
gelöscht
Es ist ja auch nicht zwangsläufig ein Problem der Satzung, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt, sondern manchmal einfach nur ein Problem, daß diese nicht wie erdacht oder erwünscht umgesetzt wird, weil sie entweder nicht eindeutig ist (ein Problem, das viele Gesetze heutzutage mit sich bringen - zu viele "Schlupflöcher" und zuviele Bürger, die solche Schlupflöcher permanent für ihren Vorteil auszunutzen versuchen!) oder niemand kontrolliert bzw. anmahnt, wenn diese mißachtet werden sollte!
Darum diese großteils nur marginalen Änderungen: zum einen, um die einzelnen Punkte zu präzisieren (so daß es weniger Spielraum für Interpretationen gibt) und zum anderen, um mehr Kontrolle für ALLE Mitglieder zu ermöglichen.
Letztendlich sind die eingebrachten Satzungsänderungen nur der erste Schritt auf einem langen Weg zu einem Erfolgsverein, der in der Zukunft durchaus noch weitere Satzungsänderungen mit sich bringen KANN.
BWG Wirbel
Braugold-Fan
[quote="cherubim"][b]s21 ist gescheitert[/b], das hier auch?[/quote]
In welchem Paralleluniversum bist du denn unterwegs? ;)
Zur Sache: Ich bin auch für die maßvollen Änderungen der Satzung, da man so wahrscheinlich auch auf breitere Unterstützung hoffen kann, als mit irgendwelchen "radikalen Umsturzplänen". Gegen mehr Transparenz und Rechenschaftspflichten kann erstmal niemand was haben und gleichzeitig hat man den Fuß in der Tür für zukünftige Veränderungen.
Klehmchen
[quote="Aerolith"]
abgesehen davon sind die änderungen nicht marginal, sondern betreffen in erster hinsicht den umgang miteinander. es macht schon einen unterschied, ob ein präsident oder AR-mitglied auf einer MV eine anfrage einfach abbügeln kann, weil er ja keine rechenschaft ablegen muß, oder ob er auf anfragen antworten muß, weil die satzung ihm das befiehlt.[/quote]
Die Satzung ist dafür doch im Grunde völlig unerheblich. Das übliche Bild ist doch so, der AR und das Präsidium hocken vorn auf der Bühne oder in der ersten Reihe und sehen sich dann 150-200 Mitgliedern gegenüber. Und allein was von da kommt entscheidet über den weiteren Werdegang.
Wenn mich die Satzung zwingt einen Bericht vorzutragen, dann mach ich das, aber das heißt noch lange nicht, dass ich da alles erzähle und wenn es den 150-200 Leuten dann egal ist, hat sich die Sache auch mit Satzungsänderung erledigt. Wenn die 150-200 Leute aber auf die Barrikaden gehen, weil ich nichts sage oder sie meinen, ich würde was verbergen, dann kann mich schlussendlich keine Satzung schützen. Entweder ich komme auch ohne Satzungspflicht den Aufforderungen nach oder die Meute hetzt mich so lange bis ich von selber gehe oder mich der AR geht. Daher teile ich durchaus die Meinung, die Änderungen seien marginal.
Da ich aber genauso gut weiß, wie schwer es ist sich überhaupt auf irgendwas zu einigen und dass dann auch so zu verpacken, dass nicht hinter jeder Ecke ein Klugscheißern stehen kann, der ein Schlupfloch findet, respektiere ich durchaus, die hineingesteckte Arbeit.
Von daher denke ich bringen keine Änderungen etwas, solange es dem Großteil der anwesenden Mitglieder eh egal ist was da passiert und man nur zum Bierschlürfen und Würstchenessen zur MV geht.
Aerolith
so, klehmchen, argumentieren die gegner von jedweder änderung. dann weiß ich, wo du stehst.
wenn ich mit dir streit hätte und wäre dein chef, könntest du von mir verlangen, was du willst. ich würde immer sagen: muß ich mit dir reden? und dagegen könntest du gar nichts machen, wenn nicht in deinem arbeitspapier stünde, daß dein chef dir gegenüber eine pflicht zur kommunikation besitzt.
wenn 200 leute in einem saal aufstehen und "scheiße" brüllen, schlagen sie vielleicht alles kurz und klein, am ende aber ändert sich dadurch gar nichts. es geht bei den genannten satzungsänderungen nicht um eine revolution, sondern um einen ersten schritt in die richtung "mündige mitglieder", aber auch "demokratsich legitimierter AR bzw. präsident". auch für das präsidium und den AR bricht ein ganz anderes zeitalter an, wenn JEDER EINZELNE (das wird dann der nächste schritt sein, daß sich jedes AR-mitglied wählen lassen muß und die BLOCKWAHL, wie sie einzelne aus DDR-zeiten noch kennen, abgeschafft wird. (§ 12, Abs. 8) das ist nämlich eine wischiwaschi-regelung mit kann einzeln oder per liste gewählt werden. Zitat Satzung: "(8) Die Mitglieder des Aufsichtsrats oder des Ehrenrats können entweder gemeinsam oder einzeln gewählt werden. Die Durchführung der jeweiligen Wahl obliegt dem Versammlungsleiter."
Aber gut. Das ist Zukunftsmusik. Jetzt geht es erst einmal darum, die Kommunikationsstruktur bei uns zu verbessern. Dazu dienen die Satzungsänderungen.
Faltschachtel
[quote="Aerolith"]so, klehmchen, argumentieren die gegner von jedweder änderung. dann weiß ich, wo du stehst.
wenn ich mit dir streit hätte und wäre dein chef, könntest du von mir verlangen, was du willst. ich würde immer sagen: muß ich mit dir reden? und dagegen könntest du gar nichts machen, wenn nicht in deinem arbeitspapier stünde, daß dein chef dir gegenüber eine pflicht zur kommunikation besitzt.
wenn 200 leute in einem saal aufstehen und "scheiße" brüllen, schlagen sie vielleicht alles kurz und klein, am ende aber ändert sich dadurch gar nichts. es geht bei den genannten satzungsänderungen nicht um eine revolution, sondern um einen ersten schritt in die richtung "mündige mitglieder", aber auch "demokratsich legitimierter AR bzw. präsident". auch für das präsidium und den AR bricht ein ganz anderes zeitalter an, wenn JEDER EINZELNE (das wird dann der nächste schritt sein, daß sich jedes AR-mitglied wählen lassen muß und die BLOCKWAHL, wie sie einzelne aus DDR-zeiten noch kennen, abgeschafft wird. (§ 12, Abs. 8) das ist nämlich eine wischiwaschi-regelung mit kann einzeln oder per liste gewählt werden. Zitat Satzung: "(8) Die Mitglieder des Aufsichtsrats oder des Ehrenrats können entweder gemeinsam oder einzeln gewählt werden. Die Durchführung der jeweiligen Wahl obliegt dem Versammlungsleiter."
Aber gut. Das ist Zukunftsmusik. Jetzt geht es erst einmal darum, die Kommunikationsstruktur bei uns zu verbessern. Dazu dienen die Satzungsänderungen.[/quote]
Dein Chef kann in diesem Fall genauso gut einfach Smalltalk mit dir führen. Wo steht denn, dass er dir Konkretes mitteilen muss?
Die Blockwahl wird vorher immer abgestimmt. Wenn genug Leute etwas gegen eine Person im Block haben würden, wird auch heute schon einzeln gewählt. Wenn ich eh mit allen Kandidaten einverstanden bin und die Mehrheit ebenfalls, kann man auch gleich im Block wählen. Das hat mit DDR jarnischt zutun.
Cargolifter
[quote="Aerolith"]wenn 200 leute in einem saal aufstehen und "scheiße" brüllen, schlagen sie vielleicht alles kurz und klein,
[b]am ende aber ändert sich dadurch gar nichts.[/b] [/quote]
Das käme sicherlich auf einen Versuch drauf an. ;)
Eins hätte es aber, 200 Leute die ganz klar ihre Meinung zum Ausdruck bringen.
Faltschachtel
[quote="Cargolifter"][quote="Aerolith"]wenn 200 leute in einem saal aufstehen und "scheiße" brüllen, schlagen sie vielleicht alles kurz und klein,
[b]am ende aber ändert sich dadurch gar nichts.[/b] [/quote]
Das käme sicherlich auf einen Versuch drauf an. ;)
Eins hätte es aber, 200 Leute die ganz klar ihre Meinung zum Ausdruck bringen.[/quote]
Und der Blöd-Zeitungs Nowack reibt sich mal wieder seine feuchten Griffel.