Faxe
Nunja, da schon der Asap-Thread für großen Andrang gesorgt hat, wollte ich mal eine etwas allgemeinere Gesprächsrunde zum Sachverhalt [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Investor]Investor[/url] erstellen, wo jeder diskutieren kann, wie er möchte. Vorallem aber auch, weil mir folgendes zu Ohren gekommen ist: [url=http://www.spox.com/de/sport/fussball/dritte-liga/1201/News/spvgg-unterhaching-arabischer-investor-steigt-ein-engelbert-kupka-praesident-millionen-1860-muenchen.html]Nach dem TSV 1860 hat sich nun wohl der nächste Münchner Verein einen Investor geangelt, und zwar die Spielvereinigung Unterhaching.[/url]
Ansonsten gibt es zu den [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Offener_Investmentfonds]Fonds[/url] diese interessanten Berichte:
http://www.zeit.de/sport/2012-02/fussball-transferrechte-fonds-investoren/seite-1
und
http://www.fussballkontor.de/index.html
(Konzept einer deutschen Investitionsgesellschaft)
Ja, bereichert diesen Thread ruhig mit Meinungen, Infos und/oder Links.
garfield74
Ein sehr interessantes u. auch brisantes Thema! Geld regiert nun mal die Welt ,leider ist das so. Auch im Fussball ist die Zeit der " Elf Freunde müsst ihr sein" vobei. Um sportlich voranzukommen braucht man Geld. Natürlich muss man auch seine Würde dabei versuchen zu bewahren. Profit u. Menschlichkeit vertragen sich oft nicht aber so ist die Gesellschaft heute in der wir leben u. wer nicht wagt der nicht gewinnt...
Faxe
Mein Einwurf wäre, dass ein Investor satte 49 % vom Verein besitzen kann. Damit ist Willkür doch vorprogrammiert. Letztens gab es erst Theater zwischen 1860 und deren Investor, weil der Investor mit dem Charakter des Präsidenten (?) unzufrieden war. Nun fasst ein ähnliches Konzept, nur wenige Kilometer vom TSV 1860 entfernt, Fuß.
Die 50+1 Regelung ist meiner Meinung nach somit arschlos. Die besten Beispiele sind da die TSG Hoffenheim und der SSV Markranstädt ("RB Leipzig"). Zwei ehemals total namenlose Vereine, die jetzt, dank Geldregen, jeder kennt. Die Frage ist, wie die Zukunft aussehen soll..
Bei der TSG sprechen wir von einen Mäzen. Praktisch ein Fan mit zu viel Geld. Bei RB Leipzig hingegen stecken geschäftliche Ziele dahinter. Man möchte den Namen [b]R[/b]ed [b]B[/b]ull weltweit vermarkten. Die Ziele der Münchner Investoren (reiche Araber) sind nur ein Hobby zu haben. Man könnte sagen "FIFA für Kameltreiber".
Nun gibt es noch ein angebliches Geschäftsmodell von den Spaniern, die bei uns einsteigen wollen. Asap will 30 Mio €, einen firmenfremden Brustsponsoren (vorerst 200.000 €) und wahrscheinlich auch talentierte Spieler für den 1.FC Magdeburg organisieren, um das Minimalziel 2.Liga zu erreichen. Damit würden die Spanier beweisen, dass sie mit gewissen Kapital jeden Club weiterbringen können und mehr Aufträge bekommen. -> Große Vemarktung wie bei RB. Nach anderen Spekulationen will Asap nur Gewinn aus Transfererlösen schlagen. Doch wozu benötigen die dann den 1.FC Magdeburg ? Gute Spieler können doch auch so nach Deutschland vermittelt werden. Und das ständige Zögern, wegen Vertragsmodalitäten, kommt mir persönlich sowieso sehr [i]spanisch[/i] vor.
Weiter zu den allgemeinen Sachverhalt Sponsor. Wieso kümmert sich der DFB/DFL nicht darum ? Es kann doch nicht sein, dass die jahrelange Arbeit von Vereinen wie Dortmund, Bayern oder Bremen einfach nicht mehr geschätzt wird. Ich denke genau dies ist das Aushängeschild der Bundesliga gewesen ? Will der DFB/DFL etwa die Bundesliga mit auf Kommando klatschenden Eventfans "bereichern" ?