DAMIEN [quote] [b]Ausstellung thematisiert Diskriminierung und Rassismus im Fußball[/b] Die 14. Fußball-Europameisterschaft steht vor der Tür und nicht in nur in diesem Zusammenhang werden Themen wie Menschenrechte, Randale und Ausländerfeindlichkeit debattiert. Seit geraumer Zeit hängen sich Rechtsextreme an die Volksbewegung Fußball, um ihre menschenverachtenden Ansichten zu verbreiten. Die NPD wirbt in Fanszenen Mitglieder, auf Amateurebene gewinnen ihre Parteifunktionäre als Vereinsvertreter oder Schiedsrichter Akzeptanz in der Gesellschaft. Neonazis gründen Vereine, um Jugendliche an ihre Kameradschaften heranzuführen. Ob Özil oder Khedira: Das Gesicht der deutschen Nationalmannschaft hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Ist Fußball ein Vorbild für gelebte Integration oder funktioniert das nur, solange die deutschen Stars mit Migrationshintergrund gut spielen? Wie sieht das im Amateurfußball aus? Wie gehen Fußballfans, Vereine und Verbände mit Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung um? Diesen Fragen widmet sich die 2001 vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) entwickelte Ausstellung „Tatort Stadion“. Inzwischen an über zweihundert Orten gezeigt, leistete die Ausstellung Pionierarbeit, indem sie Diskriminierung beim Fußball thematisierte. Seitdem hat sich viel getan. Diskriminierung wird von vielen Vereinen und Fans mittlerweile als Problem wahrgenommen und angegangen. Dennoch werden in deutschen Stadien nach wie vor allwöchentlich AusländerInnen beschimpft, antisemitische und antiziganistische Gesänge angestimmt oder Homosexuelle verunglimpft. Frauen haben es im Männersport Fußball weiterhin schwer, akzeptiert zu werden. Die von BAFF komplett überarbeitete Ausstellung „Tatort Stadion 2“ will informieren – sowohl über alltägliche Diskriminierung und Aktivitäten von Neonazis als auch darüber, was Fans dagegen tun. „Für uns ist es wichtig zu zeigen, dass es Initiativen gegen Diskriminierung gibt. Diese unterstützen wir natürlich“, erklärt Rolf Hanselmann vom PARITÄTISCHEN Jugendwerk. Unter dem Dach des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes befindet sich auch das Fanprojekt Magdeburg, etablierter Treffpunkt für jugendliche Fußballfans, die dort auch Hilfe und Unterstützung bekommen. Das Fanprojekt begleitet die Ausstellung und die dazugehörigen Veranstaltungen. „Tatort Stadion 2“ sowie die Begleitveranstaltungen (siehe Seite 2) finden in enger Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Fanprojekt Magdeburg statt. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Juni 2012 täglich von 9 bis 19 Uhr im Roncalli-Haus für alle Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei. [b]Adresse:[/b] Roncalli-Haus Max-Josef-Metzger-Straße 12/13 39104 Magdeburg BU_Eröffnung Tatort Stadion: Vor allem junge Menschen kamen zur Vernissage ins Roncalli-Haus. BU_Bischof Dr. Feige: Auch Bischof Dr. Gerhard Feige (li.) interessierte sich für die „Tatort Stadion“-Ausstellung. Hier im Gespräch mit Guido Erbrich, dem pädagogischer Leiter des Roncalli-Hauses. [b]Begleitveranstaltungen: [/b] 07.06.2012 18.30 Uhr „Fußball im südlichsten Station der Welt“, Reiseimpressionen aus Uruguay, Argentinien, Chile und Brasilien, vom Maik Schönefeld 20.06.2012 18.30Uhr „Groundhopping – Fußball an unbekannten Orten“, Ein Plädoyer dafür, dass so viel mehr ist…, von Stefan Roggenthin Die Ausstellung kann bis zum 22. Juni 2012 zu den regulären Öffnungszeiten des Roncallihauses kostenlos besichtig werden. Auf Wunsch können für Gruppen Führungen, nach vorheriger Absprache, organsiert werden. Der PARITÄTISCHE ist einer der größten Wohlfahrtsverbände in Sachsen-Anhalt. Wir organisieren mit unseren Mitgliedsorganisationen soziale Arbeit wie Seniorenhilfe, die Betreuung von Menschen mit Behinderungen und die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen, Familien sowie Betroffenen in schwierigen Lebenslagen in ganz Sachsen-Anhalt. Mehr als 320 gemeinnützige Organisationen und 890 Selbsthilfegruppen gehören zum Verband. Unter dem Dach des PARITÄTISCHEN gibt es 1706 soziale Einrichtungen, in denen 27.500 Mitarbeiter und Freiwillige arbeiten. Für Nachfragen rufen Sie gern an: Rolf Hanselmann PARITÄTISCHES Jugendwerk Tel.: 0391-6293509, E-Mail: rhanselmann@paritaet-lsa.de http://www.paritaet-lsa.de [/quote] [attachment=0]fcm1.jpg[/attachment]