gelöscht
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Bemerkenswert war gestern das Stadionheft bzw. dessen Inhalt. Augenzeugen-Berichte von alten Pokalschlachten (u.a. Wuppertal, Karl-Marx-Stadt) waren sehr interessant zu lesen.
Ein Bericht allerdings stimmte mich nachdenklich. Es ging um ein Pokalspiel in den 90zigern gegen Fortuna. Der Schreiber berichtete von der FCM-Antistimmung und Fortuna-Aufbruchstimmung in MD und unsere blauweiße Szene befand sich bei diesem Spiel sogar in der Minderheit. Auch berichtet er von einer allgemeinen Stimmung gegen den FCM auch von anderen Magdeburger Vereinen. Als Auswärtiger kann ich das schlecht nachvollziehen. Fortuna interessierte wohl nur die Magdeburger selber. Mich würde mal interessieren, was die Gründe waren oder was Ihr dazu meint. Hängt es vielleicht mit der Anti-DDR-Stimmung nach der Wende und der Verteufelung mit allem, was damit zu tun hatte zusammen? War man sauer auf die Privilegien die der Club und Spieler zu DDR-Zeiten hatte? Viele fuhren nach der Wende zu Bundesligavereinen, weil eben Neugierde bestand und der Fußball hier den Bach runterging.
Aber seinen Verein ganz den Rücken zuzudrehen und sogar zu einem Rivalen in der eigenen Stadt zu wechseln, geht in meinen Kopf nicht rein.
Berechtigterweise stellt der Autor die Frage, wieviele jetzigen FCM-Fans unter uns damals während der Fortuna-Zeit das Blatt wendeten und unseren Club verraten haben. Nach dem Aufschwung aber wieder da waren und jetzt erzählen, dass sie immer FCM-Fans waren.
gelöscht
[quote="Dieter Tandel"]Bemerkenswert war gestern das Stadionheft bzw. dessen Inhalt. Augenzeugen-Berichte von alten Pokalschlachten (u.a. Wuppertal, Karl-Marx-Stadt) waren sehr interessant zu lesen.
Ein Bericht allerdings stimmte mich nachdenklich. Es ging um ein Pokalspiel in den 90zigern gegen Fortuna. Der Schreiber berichtete von der FCM-Antistimmung und Fortuna-Aufbruchstimmung in MD und unsere blauweiße Szene befand sich bei diesem Spiel sogar in der Minderheit. Auch berichtet er von einer allgemeinen Stimmung gegen den FCM auch von anderen Magdeburger Vereinen. Als Auswärtiger kann ich das schlecht nachvollziehen. Fortuna interessierte wohl nur die Magdeburger selber. Mich würde mal interessieren, was die Gründe waren oder was Ihr dazu meint. Hängt es vielleicht mit der Anti-DDR-Stimmung nach der Wende und der Verteufelung mit allem, was damit zu tun hatte zusammen? War man sauer auf die Privilegien die der Club und Spieler zu DDR-Zeiten hatte? Viele fuhren nach der Wende zu Bundesligavereinen, weil eben Neugierde bestand und der Fußball hier den Bach runterging.
Aber seinen Verein ganz den Rücken zuzudrehen und sogar zu einem Rivalen in der eigenen Stadt zu wechseln, geht in meinen Kopf nicht rein.
Berechtigterweise stellt der Autor die Frage, wieviele jetzigen FCM-Fans unter uns damals während der Fortuna-Zeit das Blatt wendeten und unseren Club verraten haben. Nach dem Aufschwung aber wieder da waren und jetzt erzählen, dass sie immer FCM-Fans waren.[/quote]
ja ich fand den bericht auch sehr schockierend-habe ich so auch nich gewußt. muß aber ehrlicherweise zugestehn bin in der zeit auch fast gar nicht mehr zum club gefahren. die enttäuschung nach dem absturz war zu groß gewesen und beruflich war ich absolut in der neufindung. fahre erst seit 1997 regelmäßig wieder. das mit fortuna hat mich damals auch sehr schockiert-vor allem weil da ehemalige fcm größen wie achim tätig waren! aber zum glück war das bald vorbei. ich hab heute nix gegen fortuna-war sogar schonma da. wohn ja um die ecke.
PS: danke nochmal an die nette dame in block 3 die mir das heft schenkte ;!
SF-Ost
[quote="Dieter Tandel"]Bemerkenswert war gestern das Stadionheft bzw. dessen Inhalt. Augenzeugen-Berichte von alten Pokalschlachten (u.a. Wuppertal, Karl-Marx-Stadt) waren sehr interessant zu lesen.
Ein Bericht allerdings stimmte mich nachdenklich. Es ging um ein Pokalspiel in den 90zigern gegen Fortuna. Der Schreiber berichtete von der FCM-Antistimmung und Fortuna-Aufbruchstimmung in MD und unsere blauweiße Szene befand sich bei diesem Spiel sogar in der Minderheit. Auch berichtet er von einer allgemeinen Stimmung gegen den FCM auch von anderen Magdeburger Vereinen. Als Auswärtiger kann ich das schlecht nachvollziehen. Fortuna interessierte wohl nur die Magdeburger selber. Mich würde mal interessieren, was die Gründe waren oder was Ihr dazu meint. Hängt es vielleicht mit der Anti-DDR-Stimmung nach der Wende und der Verteufelung mit allem, was damit zu tun hatte zusammen? War man sauer auf die Privilegien die der Club und Spieler zu DDR-Zeiten hatte? Viele fuhren nach der Wende zu Bundesligavereinen, weil eben Neugierde bestand und der Fußball hier den Bach runterging.
Aber seinen Verein ganz den Rücken zuzudrehen und sogar zu einem Rivalen in der eigenen Stadt zu wechseln, geht in meinen Kopf nicht rein.
[b]Berechtigterweise stellt der Autor die Frage, wieviele jetzigen FCM-Fans unter uns damals während der Fortuna-Zeit das Blatt wendeten und unseren Club verraten haben. Nach dem Aufschwung aber wieder da waren und jetzt erzählen, dass sie immer FCM-Fans waren.[/b][/quote]
Wenn man den damaligen Schnitt von unter 400 Heimzuschauern sieht, kommt man zum Schluss, dass das wohl sehr viele derzeitige "Superfans" betrifft.
Ich denke, es lag an der Enttäuschung nach der vergeigten Relegation, an den mehr als tristen Stadionverhältnissen, am schlechten Spielermaterial und vor allem an Gegnern wie Prenzlau, Bornim, Senftenberg etc. Zu Fortuna kann man stehen wie man will, aber die Konkurrenz in der eigenen Stadt hat unseren Verein erst wieder aus der Lethargie herausgeholt.
gelöscht
[quote="SF-Ost"][quote="Dieter Tandel"]Bemerkenswert war gestern das Stadionheft bzw. dessen Inhalt. Augenzeugen-Berichte von alten Pokalschlachten (u.a. Wuppertal, Karl-Marx-Stadt) waren sehr interessant zu lesen.
Ein Bericht allerdings stimmte mich nachdenklich. Es ging um ein Pokalspiel in den 90zigern gegen Fortuna. Der Schreiber berichtete von der FCM-Antistimmung und Fortuna-Aufbruchstimmung in MD und unsere blauweiße Szene befand sich bei diesem Spiel sogar in der Minderheit. Auch berichtet er von einer allgemeinen Stimmung gegen den FCM auch von anderen Magdeburger Vereinen. Als Auswärtiger kann ich das schlecht nachvollziehen. Fortuna interessierte wohl nur die Magdeburger selber. Mich würde mal interessieren, was die Gründe waren oder was Ihr dazu meint. Hängt es vielleicht mit der Anti-DDR-Stimmung nach der Wende und der Verteufelung mit allem, was damit zu tun hatte zusammen? War man sauer auf die Privilegien die der Club und Spieler zu DDR-Zeiten hatte? Viele fuhren nach der Wende zu Bundesligavereinen, weil eben Neugierde bestand und der Fußball hier den Bach runterging.
Aber seinen Verein ganz den Rücken zuzudrehen und sogar zu einem Rivalen in der eigenen Stadt zu wechseln, geht in meinen Kopf nicht rein.
[b]Berechtigterweise stellt der Autor die Frage, wieviele jetzigen FCM-Fans unter uns damals während der Fortuna-Zeit das Blatt wendeten und unseren Club verraten haben. Nach dem Aufschwung aber wieder da waren und jetzt erzählen, dass sie immer FCM-Fans waren.[/b][/quote]
Wenn man den damaligen Schnitt von unter 400 Heimzuschauern sieht, kommt man zum Schluss, dass das wohl sehr viele derzeitige "Superfans" betrifft.
Ich denke, es lag an der Enttäuschung nach der vergeigten Relegation, an den mehr als tristen Stadionverhältnissen, am schlechten Spielermaterial und vor allem an Gegnern wie Prenzlau, Bornim, Senftenberg etc. Zu Fortuna kann man stehen wie man will, aber die Konkurrenz in der eigenen Stadt hat unseren Verein erst wieder aus der Lethargie herausgeholt.[/quote]
Naja, es ist schon richtig. Viele vernachlässigten den Club zu dieser Zeit. Finde es aber schon ein Unterschied, ob jemand nicht mehr hingeht oder sogar die Farben in der eigenen Stadt wechselt und dann FCM-Fans beleidigt, wie im Bericht erwähnt.
duckfinger
Was in den 90ern beim Club an Machtspielen, Intrigen und Verletzungen im Gange war, wird man als Außenstehender wohl nie ergründen.
Meine Erinnerung: 1974 war noch nicht ganz so lange her wie jetzt. Der FCM war chronisch erfolglos und stellte sich in so gut wie jeder Beziehung ungeschickt an und dar. Sponsoren gab es wegen dieser Entwicklung kaum - niemand wollte sein Geld verbrennen, wenn in derselben Stadt ein SCM war, der mehr aus seiner DDR-Vergangenheit gemacht hatte.
Zur Akzeptanz von Fortuna trug auch bei, dass einige alte FCM-Kämpfen zur städtischen Konkurrenz gewechselt waren: Achim Streich war ja sogar Präsident, Rolf Döbbelin hat Fortuna von der 7. Liga bis in die Amateur-Oberliga trainiert, Rother und Siersleben waren als Spieler dabei und noch einige andere, die mir nicht mehr präsent sind. Dazu kam ein überaus ehrgeiziger damaliger FIFA-Schiedsrichter als Fortuna-Vereinsmitglied, der sich ebenfalls zu Höherem berufen fühlte und das später auch als Politiker zu erreichen trachtete. Nette Anekdote am Rande für alle "Tradition-kann man-nicht-kaufen"-Idealisten: Fortuna wurde bereits 1911 gegründet. War dann aber wie alle Vereine nach dem Krieg aufgelöst worden, gründete sich neu als BSG Turbine und wurde dann 1990 wieder zu Fortuna, wobei das verbindende Element der Sportplatz Schöppensteg ist.
Fortuna hatte aus meiner Sicht nie eine wirkliche Chance, den FCM zu beerben, da im Vergleich zu Lok Stendal oder ähnlichen Vereinen nie eine eigene "Fan-Region" vorhanden war - oder eine Fan-Kultur, die heute Babelsberg trotz der Konkurrenz im nahen Berlin bestehen lässt. Magdeburg hatte damals einfach nur Lust, zur Abwechslung mal wieder eine erfolgreiche Fußballmannschaft zu haben.
An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass ich als Clubmitglied darauf bestehe, bevorzugt mit Karten für die Europacup-Spiele versorgt zu werden, wenn wir nach dem Gewinn des DFB-Pokals 2014/2015 wieder international spielen.
appel
Turbine - Fortuna MD
wenn ich den Namen schon höre :==
Man sollte aber auf der Vergangenheit nicht herum treten, wir können aus diesem Mist nicht lernen !
Es gab eben mal - vor grauer Urzeit - einige Wichtigtuer, die sich zu Höherem berufen fühlten. Einige wollten diesen alten Verein aus tiefstem Herzen beleben (Hempel ), andere wollten sich einfach nur schmücken und ggf. bereichern ( ein gewisser Streich , Manfred Steinbach-Allianz ).
Unterirdisch waren natürlich die Hetztiraden gegenüber den "großen" 1.FCM.
Lassen wir es im Schubkasten der Geschichte. Fortuna braucht niemand - Fortuna will niemand !
[i]PS: es trug sich zu, das ein kleiner blonder Junge dort in den Jahren 1973-75 sogar mal gespielt hat unter Trainer Langmack[/i] :mrgreen: :mrgreen:
Berndchen
Damals fuhr sogar eine Straßenbahn mit der Werbung fürs Projekt "Fortuna 2000" durch die Gegend. Niemand möchte sich daran gerne erinnern, aber die Aufarbeitung im Planet war schon interessant. Generell ist es Wahnsinn, wie das Planet gestern das offizielle FSA Heft in den Schatten gestellt hat. Aber ist ja leider bei unseren tollen Heimspiel-Zeitungsprogrammen nicht anders. Schade, dass ich gestern kein Planet mehr abbekommen habe und nach dem Spiel eins aus dem Dreck aufsuchen musste. Aber hat sich ja gelohnt ;!
Kille
...
N.Baxter
[quote="Kille"][quote="appel"]"... wir können aus diesem Mist nicht lernen ! ..."[/quote]
Einspruch, Euer Ehren! Aus Fehlern kann man eigentlich immer etwas lernen...
Ein Hauptgrund für die damalige Konzentration von ehemaligen Clubspielern wie 'Pulle' Hempel, Rother, Döbbelin, Siersleben, Streich, Landrath u.s.w., war doch die "Beratungsresistenz" der damaligen FCM-Führung, die 'alles besser wusste' und keinerlei Hilfe von Außenstehenden annehmen wollte, sondern den Leuten vor den Kopf stieß. Hilfsangebote Ehemaliger zur Einbringung ihrer Ideen und Erfahrungen wurden zurückgewiesen obwohl unsere Zukunftsaussichten alles andere als vielversprechend waren. Im Gegenteil, der Club spielte in der Oberliga im unteren Mittelfeld gegen den Abstieg... Der Magdeburger Fußball lag am Boden und beim konzeptlosen FCM war damals offensichtlich niemand in der Lage (und scheinbar auch nicht Willens) dies zu ändern und es wurde konzeptlos vor sich hingewurstelt. Daher das Einsteigen so manches Prominenten beim Projekt "Fortuna 2000" mit dem erklärten Ziel "2. Bundesliga".
Im Nachhinein betrachtet war es genau der richtige Weckruf um beim Club etwas zu bewegen und unter Ecki Meyer gings dann ab 1996/97 auch richtig los... man wehrte sich endlich, anstatt wie in den Jahren vorher nur in hilfloser Lethargie vor sich hin zu existieren. Man tat etwas und packte an, anstatt nur in Erinnerungen "von damals" zu schwelgen und von einer besseren Zukunft zu träumen!
Was die Fortuna-Fanszene anbelangte, war das damals schon etwas traurig wen man da plötzlich alles auf der anderen Seite sah und der Anblick des wachsenden Fortuna-Blocks in unserem eigenen Stadion machte auch so manche von uns wütend... beim Flutlichtspiel im Herbst 1996 sind wir z.B. mal mit ein paar Jungs (ca. 5-6 Leute) rüber in deren Block, da waren viele Jugendliche die vermutlich vorher noch nie beim Fussball waren und nur durch den ganzen Medienrummel um Fortuna angelockt wurden. Im Fortuna-Block war auch ein ganzer Haufen Olvenstedter Glatzen, die zwar mächtig wichtig taten aber sich auf unser 'Angebot' hin alle verkrümelten oder plötzlich ganz konzentriert auf's Spielgeschehen achten mussten... auf die Frage hin ob sie sich nicht schämten gegen den FCM zu stehen, gab's nur verlegene Blicke und keine klaren Antworten. So doll kann deren Begeisterung für Fortuna also auch nicht gewesen sein...[/quote]
Hier gibts nichts hinzu zufügen.Top Kille, Vorallem das du Ecki Mayer mit aufgeführt hast der das Chaos noch abwenden könnte.Also diese Beitag entspricht zu 100%der Geschehnisse von damals
duckfinger
[quote="Kille"]... Daher das Einsteigen so manches Prominenten beim Projekt "Fortuna 2000" mit dem erklärten Ziel "2. Bundesliga"....
Im Nachhinein betrachtet war es genau der richtige Weckruf um beim Club etwas zu bewegen und unter Ecki Meyer gings dann ab 1996/97 auch richtig los... ...Im Fortuna-Block war auch ein ganzer Haufen Olvenstedter Glatzen, ... [/quote]
Die Nazi-Band Elbsturm hatte wohl ein Lied für Fortuna geschrieben: http://www.fc45.de/Elbsturm/Fortuna.html
Ja, der wiederbelebte FCM hat der Fortuna das Wasser wieder abgegraben, eh es so recht fließen konnte - die Pläne Fortuna 2000 mit Immobilienentwicklung am Schöppensteg waren aber auch so eher Traumtänzerei als realistisch. Aber den Anstoß hat der Club offenbar tatsächlich gebraucht.
gelöscht
Es ist schon richtig, letztendlich hat die Fortuna-Geschichte den Club wieder wachgerüttelt. Fortuna hätte aber auch bei weiterem Erfolg der Totengräber des FCM werden können. Und dass Erfolg Leute von anderen Vereinen zieht, sieht man jetzt in Leipzig.
Jedenfalls Danke für den Bericht im Planet. Der Bericht über den Pokalsieg im Stadion der Weltjugend war ebenfalls interessant. Es gibt leider viel zu wenige solcher Zeitzeugenschilderungen.
BART
irgendwie war es die zeit wo die kleinen vorbei wollten. der dsc in Dresden, der vfl im süden und überall haben sie verloren. :D
N.Baxter
[quote="Thilo Placke"]Es ist schon richtig, letztendlich hat die Fortuna-Geschichte den Club wieder wachgerüttelt. Fortuna hätte aber auch bei weiterem Erfolg der Totengräber des FCM werden können. Und dass Erfolg Leute von anderen Vereinen zieht, sieht man jetzt in Leipzig.
Jedenfalls Danke für den Bericht im Planet. Der Bericht über den Pokalsieg im Stadion der Weltjugend war ebenfalls interessant. Es gibt leider viel zu wenige solcher Zeitzeugenschilderungen.[/quote]
Da haste recht, in Halle und Dresden hats auch geklappt, der DSC und der VFL haben in den 90igern zumindest eine Saison höher gespielt als Dynamo und der HFC.
brumy
[quote="SF-Ost"]
Wenn man den damaligen Schnitt von unter 400 Heimzuschauern sieht, kommt man zum Schluss, dass das wohl sehr viele derzeitige "Superfans" betrifft. [/quote]
Oh ja , daran kann ich mich auch gut erinnern . Manchmal sprang mal einer auf und fing an lautstark zu supporten unter der Haupttribüne !
Ich bin auch zu Fortuna gegangen , aber nur um meinen Verein zu sehen und iwann gab´s da auch mal ein Spiel um einen Aufstieg glaube ich , das wir gewannen und in dessen Folge sich die Sache mit Fortuna dann erledigt hatte ! Danach ging es wieder etwas afwärts , also hatte Fortuna auch einen Anteil unseren Verein in den Arsch zu treten !
Meinen damals 6-jähriger Sohn wollten wir bei Fortuna anmelden , aber der ist heulend wieder vom Platz gelaufen und hat dann bei Tus gespielt . Der hat gespürt , daß das nicht der richtige Verein für ihn ist ! ;)
FCM forever
[quote="brumy"][quote="SF-Ost"]
Wenn man den damaligen Schnitt von unter 400 Heimzuschauern sieht, kommt man zum Schluss, dass das wohl sehr viele derzeitige "Superfans" betrifft. [/quote]
Oh ja , daran kann ich mich auch gut erinnern . Manchmal sprang mal einer auf und fing an lautstark zu supporten unter der Haupttribüne !
Ich bin auch zu Fortuna gegangen , aber nur um meinen Verein zu sehen und iwann gab´s da auch mal ein Spiel um einen Aufstieg glaube ich , das wir gewannen und in dessen Folge sich die Sache mit Fortuna dann erledigt hatte ! Danach ging es wieder etwas afwärts , also hatte Fortuna auch einen Anteil unseren Verein in den Arsch zu treten !
Meinen damals 6-jähriger Sohn wollten wir bei Fortuna anmelden , aber der ist heulend wieder vom Platz gelaufen und hat dann bei Tus gespielt . Der hat gespürt , daß das nicht der richtige Verein für ihn ist ! ;)[/quote]
naja aber TuS ;)
da lafen schon ein paar komige Typen rum, von den Trainern nicht zu sprechen ;)
Kille
...
Gefreiter a.D.
[quote="Kille"][quote="cherubim"]Kann mir dann mal jemand erklären, warum ein gewisser Bernd Heynemann immer wieder rangezogen wird als DER Böse Fortune, wenn es doch noch viele andere Wendehälse gab? Ist das dann nicht ein bisschen scheinheilig?[/quote]
[b]Die Abneigung gegenüber seiner Person liegt [u]vermutlich[/u] weniger in seinem Engagement für Fortuna begründet, als darin, das Bernd Heynemann wie kein Zweiter immer wieder seine persönlichen politischen Ambitionen über die Interessen des Clubs gestellt hat, dessen Ehrenmitglied er ist (u.a.a. bei der damaligen Diskussion um den Stadionneubau...).[/b]
Den anderen Protagonisten der damaligen "Fortuna 2000" halte ich persönlich zu Gute das sie [u]vermutlich[/u] nicht aus purem Eigeninteresse handelten, sondern den Magdeburger Fußball auf eine höhere Ebene bringen wollten und beim FCM damals keine Möglichkeit dazu sahen (bzw. bekamen)...[/quote]
Genau das ist es.
mm_aa_ii_kk
[quote="Gefreiter a.D."][quote="Kille"][quote="cherubim"]Kann mir dann mal jemand erklären, warum ein gewisser Bernd Heynemann immer wieder rangezogen wird als DER Böse Fortune, wenn es doch noch viele andere Wendehälse gab? Ist das dann nicht ein bisschen scheinheilig?[/quote]
[b]Die Abneigung gegenüber seiner Person liegt [u]vermutlich[/u] weniger in seinem Engagement für Fortuna begründet, als darin, das Bernd Heynemann wie kein Zweiter immer wieder seine persönlichen politischen Ambitionen über die Interessen des Clubs gestellt hat, dessen Ehrenmitglied er ist (u.a.a. bei der damaligen Diskussion um den Stadionneubau...).[/b]
Den anderen Protagonisten der damaligen "Fortuna 2000" halte ich persönlich zu Gute das sie [u]vermutlich[/u] nicht aus purem Eigeninteresse handelten, sondern den Magdeburger Fußball auf eine höhere Ebene bringen wollten und beim FCM damals keine Möglichkeit dazu sahen (bzw. bekamen)...[/quote]
Genau das ist es.[/quote]
Dazu kommt, dass er in einer der kostenlosen Zeitungen (ich glaube, es war der Elbe-Report) zu dieser Zeit ein wöchentliche Kolumne hatte. Und in dieser Kolumne hat er regelmäßig nicht nur seine Fortuna hochleben lassen, sondern auch auch massiv gegen den FCM geschossen.
Anton
Danke Herr Dieter Tandel für dieses Thema. Endlich mal FCM Geschichte die selbst erlebt wurde und nicht vom Hören-Sagen stammt. Ich kam mit der Freikarten Aktion an Grundschulen von Ecki Meyer erst zum FCM. Da war das Projekt "Fortuna 2000" gerade am anlaufen. Da gab es in der Welt der FCM Feindbilder Dynamo, Stendal und Fortuna. Alles andere war unbekannt. Wobei ich mir das mit Dynamo auch einbilden könnte, die spielten ja damals auch keine Rolle für uns. Zu mindest war das "Derby" gegen Fortuna dann schon ein "großes Spiel". Zu gleicher Zeit fantasierte man übrigens in Süd-Ost, dass Fermersleben irgendwann mal 2. Liga spielen sollte. Da gab es einen großen 12 Jahres Plan. Eigentlich hatten alle einen größeren Plan als zu selber Zeit ein relativ zaghaft vor sich hin dümpelnder FCM.