Aerolith
Aerolith
wir sollten hier keine diuskussion führen, die auf bezeichnungen abzielt, so im sinne von "guter fan" vs. "schlechter fan". mancheiner betrachtet den fußball mit kritischem auge, ein anderer mit ästhetischen, ein dritter geht wegen des gemeinschaftsgefühls ins stadion, ein vierter, weil er es immer schon tat... vielfalt. das dümmliche ausschelten der anderen meinung oder grundeinstellung habe ich schon zu ostzeiten gehaßt, heute nicht weniger. fußball ist kein uniformitätssport, das macht gerade einen seiner reize aus. also, mehr toleranz gegenüber anderen.
und zum trainer, egal wer das ist: mir ist ein kritisches auge lieber als ein lobhudelndes. diese lemminge, die unseren trainer, egal wer das ist, immer nur loben und glauben, sie würden dadurch harmonie befördern oder das ziehen an einem strang oder was auch immer gerade von der vereinsführung gepredigt wird, sie tun es nicht, wenn sie loben, was schlecht ist. ein lob ist dann angebracht, wenn etwas erreicht worden ist. vorher nicht. ich lobe den tenor auch nicht, wenn er sich räuspert, sondern erst am ende seiner arie. (sofern er sie gut sang.) mancheiner klatscht schon, wenn er sich räuspert. soller es tun, aber er sollte nicht diejenigen schelten, die es nicht tun, sondern eben kritisch bleiben und das ergebnis abwarten.
SF-Ost
[quote="Aerolith"]wir sollten hier keine diuskussion führen, die auf bezeichnungen abzielt, so im sinne von "guter fan" vs. "schlechter fan". mancheiner betrachtet den fußball mit kritischem auge, ein anderer mit ästhetischen, ein dritter geht wegen des gemeinschaftsgefühls ins stadion, ein vierter, weil er es immer schon tat... vielfalt. das dümmliche ausschelten der anderen meinung oder grundeinstellung habe ich schon zu ostzeiten gehaßt, heute nicht weniger. fußball ist kein uniformitätssport, das macht gerade einen seiner reize aus. also, mehr toleranz gegenüber anderen.
und zum trainer, egal wer das ist: mir ist ein kritisches auge lieber als ein lobhudelndes. diese lemminge, die unseren trainer, egal wer das ist, immer nur loben und glauben, sie würden dadurch harmonie befördern oder das ziehen an einem strang oder was auch immer gerade von der vereinsführung gepredigt wird, sie tun es nicht, wenn sie loben, was schlecht ist. [b]ein lob ist dann angebracht, wenn etwas erreicht worden ist.[/b] vorher nicht. ich lobe den tenor auch nicht, wenn er sich räuspert, sondern erst am ende seiner arie. (sofern er sie gut sang.) mancheiner klatscht schon, wenn er sich räuspert. soller es tun, aber er sollte nicht diejenigen schelten, die es nicht tun, sondern eben kritisch bleiben und das ergebnis abwarten.[/quote]
In deiner Logik ist Tadeln aber auch erst dann angebracht, wenn etwas nicht erreicht worden ist.
Jörn
[quote="Aerolith"]wir sollten hier keine diuskussion führen, die auf bezeichnungen abzielt, so im sinne von "guter fan" vs. "schlechter fan". mancheiner betrachtet den fußball mit kritischem auge, ein anderer mit ästhetischen, ein dritter geht wegen des gemeinschaftsgefühls ins stadion, ein vierter, weil er es immer schon tat... vielfalt. das dümmliche ausschelten der anderen meinung oder grundeinstellung habe ich schon zu ostzeiten gehaßt, heute nicht weniger. fußball ist kein uniformitätssport, das macht gerade einen seiner reize aus. also, mehr toleranz gegenüber anderen.
und zum trainer, egal wer das ist: mir ist ein kritisches auge lieber als ein lobhudelndes. diese lemminge, die unseren trainer, egal wer das ist, immer nur loben und glauben, sie würden dadurch harmonie befördern oder das ziehen an einem strang oder was auch immer gerade von der vereinsführung gepredigt wird, sie tun es nicht, wenn sie loben, was schlecht ist. ein lob ist dann angebracht, wenn etwas erreicht worden ist. vorher nicht. ich lobe den tenor auch nicht, wenn er sich räuspert, sondern erst am ende seiner arie. (sofern er sie gut sang.) mancheiner klatscht schon, wenn er sich räuspert. soller es tun, aber er sollte nicht diejenigen schelten, die es nicht tun, sondern eben kritisch bleiben und das ergebnis abwarten.[/quote]
haha. im ersten abschnitt schön fordern doch alle meinungen und ansichten zu akzeptieren und im zweiten abschnitt gepflegt über fasn mit bestimmten ansichten herzuziehen. ein traum.
das problem der kritik hier im forum ist doch. dass es zum Einen leute gibt, die nur meckern, um des meckern willens. bei manchen menschen erhöht sich halt ihr selbstwertgefühl, wenn sie rummeckern, weil sie sich über andere stellen. wiederum andere nörgeln nur aus spaß. quasi um sich daran zu erfreuen, was für reaktionen das bei anderen forenteilnehmern auslöst. ich kenn tatsächlich auch leute, die sich in fremden vereinsforen anmelden um dann dort über trainer, spieler und verein aufs übelste herzuziehen. nur um sich dann darüber zu freuen, wie alle darauf anspringen und ihn beschimpfen. witzigerweise gibts auch immer welche, die ihm zur seite stehen und ihm attestieren, doch auch nur fan zu sein und durch seine kritik verbesserungen erreichen will. einfach göttlich. aber ich vermute mal über die beiden arten von "kritikern" haben wir beide eh die gleiche ansicht. da braucht man nicht weiter drüber zu diskutieren.
bleiben noch die kritiker, die vielleicht wirklich nachdenken und glauben, sie würden mit ihrer kritik weiterhelfen oder den finger in die wunde legen. nur haben diese kritiker meist nur ein bruchteil der informationen, die bspw. der trainer hat kritisieren nur dinge, die sich eigentlich nicht ernsthaft kritisieren können, mangels information. bspw. kritik an der aufstellung ist so ein klassisches ding, was man von außen schlicht nicht beurteilen kann. wo jemand selbst trainer spielt. und in gedanken durchspielt, welche aufstellung, auswechselungen, spielsystem etc. er selbst nehmen würde und dann einfach nur daran rumnörgelt, was von der eigenen sichtweise abweicht, ist alles aber keine sinnvolle kritik.
was bleibt und die kritik kann ich ernst nehmen, ist kritik von menschen, die nicht nur negative kritik äußern und die dinge kritisieren, die zumindest theoretisch für sie beurteilbar wären. bspw. ob ein spieler gut oder schlecht gespielt hat (wobei da ja auch oft meinungen auseinandergehen, aber man hat zumindest zu 100% gesehen, was man beurteilt) oder was jemand in einem interview sagt, wohlgemerkt eines im TV, bei zeitungen ist das schon wieder was anderes. oder ob ihm die kleidung von jemanden gefällt.
Aerolith
richtig, ich akzeptiere anderer meinungen, aber ich bekämpfe sie trotzdem, wenn sie mir nicht passen. du hast es begriffen. genau dazu dient so ein forum.
Jörn
naaaja. dass ein forum in erster linie dazu dient meinungen zu bekämpfen, sehe ich zwar anders, aber auch hier lebt dies wohl jeder anders aus, wie sein fanleben im stadion.
Aerolith
ich habe nicht von ERSTER linie gesprochen. neben dem kampf gibt es auch andere aspekte für mich, die ich nicht höher oder niederiger ansiedeln möchte: das gespräch unter gleichgesinnten, das anknüpfen neuer bekanntschaften, spaß am streit oder auch nur das erhalten von informationen. mal ist das eine wichtig, mal das andere.
FCM Oldie 58
[quote="Aerolith"] das gespräch unter gleichgesinnten, das anknüpfen neuer bekanntschaften, spaß am streit oder auch [b]nur das erhalten von informationen.[/b] mal ist das eine wichtig, mal das andere.[/quote]
Genau das zählt für mich, Berichte von Augenzeugen beim Training, oder Einschätzungen und Analysen der Spiele, wo ich nicht dabei sein kann. Diese subjektiven Meinungen decken sich dann oft mit Usern, die für Sach/Fach verständnis bekannt sind, so dass jeder sich "sein" Bild machen kann. Ist eben wie überall, wo unvollkommene Menschen zusammenkommen und man lernen muss, Toleranz zu üben.
diezwo
[quote="FCM Oldie 58"]... wo [b]unvollkommene[/b] Menschen zusammenkommen und man lernen muss, Toleranz zu üben.[/quote]
Gibt es denn [b]DEN vollkommenden [/b]Menschen überhaupt?? (Außer die. die es von sich selber behaupten...).
Von daher sollte wohl JEDER Toleranz üben. Es gibt glaube ein Spruch mit Gott...Gelassenheit...Dinge ändern...Akzeptieren...
BWG
diezwo (jetzt zu viert)
Schächtel
[quote="Aerolith"]richtig, ich akzeptiere anderer meinungen, aber ich bekämpfe sie trotzdem, wenn sie mir nicht passen. du hast es begriffen...[/quote]
Was für eine Logik!!!
Warst du mal Pauker oder so was? Denn dann könnte ich das verstehen (und Mitleid aufbringen). :shock:
Aerolith
[quote="Schächtel"][quote="Aerolith"]richtig, ich akzeptiere anderer meinungen, aber ich bekämpfe sie trotzdem, wenn sie mir nicht passen. du hast es begriffen...[/quote]
Was für eine Logik!!!
Warst du mal Pauker oder so was? Denn dann könnte ich das verstehen (und Mitleid aufbringen). :shock:[/quote]
klär mich dummen menschen auf, was dir daran logisch/unlogisch scheint!
Thunderchild
Das akzeptieren beißt sich mit dem bekämpfen ;)
Schächtel
[quote="Aerolith"][quote="Schächtel"][quote="Aerolith"]richtig, ich akzeptiere anderer meinungen, aber ich bekämpfe sie trotzdem, wenn sie mir nicht passen. du hast es begriffen...[/quote]
Was für eine Logik!!!
Warst du mal Pauker oder so was? Denn dann könnte ich das verstehen (und Mitleid aufbringen). :shock:[/quote]
klär mich dummen menschen auf, was dir daran logisch/unlogisch scheint![/quote]
Schon Lenin fragte: "Wem nützt es?"
Lass uns besser mal ein friedliches Bier trinken. :roll:
Aerolith
[quote="Thunderchild"]Das akzeptieren beißt sich mit dem bekämpfen ;)[/quote]
akzeptieren kömmt von accipere und bedeutet nichts anderes als aufnehmen, einnehmen, annehmen, es bedeutet nicht das GUTheißen dieser aufgenommenen meinung. um es mal drastisch zu sagen: wenn ich was schlechtes im essen habe, muß ich es, um es bewerten und gegebenenfalls ausspucken zu können, vorher aufgenommen und geschmeckt haben.
ich schrieb, daß ich anderer meinung akzeptiere und diejenigen bekämpfe, die mir nicht passen.
vielleicht verstehst du unter [i]akzeptieren [/i] ja was anderes als ich. klär mich mal auf, was akzeptieren für dich bedeutet!
p.s. hier machte einer ne andeutung auf den [url=http://www.wandtattoos.de/products/Zitate/Motivation/Gib-mir-die-Gelassenheit.html]oetinger-spruch[/url]. das ist eines meiner lieblingsgebete.
Raupe
Aero, wenn es sowas lese glaube ich dass du auf deine Wort- und Begriffsdefinitionen mehr Wert legst als das was sie eigentlich im normalen Sprachgebrauch und Umgangston zu bedeuten haben. Wenn ich Jemanden oder Etwas akzeptiere, dann nehme ich das so hin und muss/will es auch nicht mehr bekämpfen, so wie du es ausdrückst.
Ich "bekämpfe" nur andere Meinungen, wenn ich sie NICHT akzeptieren kann oder will. Und versuche sie mit klar ausgedrückten Argumenten zu widerlegen. Dazu brauche ich dann keine geistreich klingenden Wörter oder Erklärungen was sie im Ursprung zu bedeuten haben. Denn das hilft mir mit dem, was ich eigentlich sagen will, herzlich wenig ;)
bbp
@pseudoakademiker aero
aufnehmen, einnehmen, annehmen bedeutet aber nichts anderes als, dass das objekt was man entgegen nimmt kein fremdes sein kann, weil es einem zuvor dargeboten wird. gerade annehmen = zu eigen machen. gleich einer meinung. dein schlechtes essen beispiel hinkt also mächtig. akzeptieren bedeutet also auch in deinem verqueren gehirn eigentlich nichts anderes als bei der mehrheit der menschen. du merkst es nur nicht und versuchst deinen verschwurbelten intellekt als etwas besonderes hervor zu heben.
bwg
bbp
Uli Block 10
[quote="bbp"]...gerade annehmen = zu eigen machen. gleich einer meinung. ...[/quote]
sehe ich anders. wenn ich jemandes standpunkt/meinung akzeptiere, heißt dies für mich nicht zwangsläufig, dass ich der gleichen meinung bin. gerade im fachlichen 'streit' geschieht so etwas häufiger - wenn ich z.b. den standpunkt eines kollegen nicht widerlegen kann, oder 'die vorschriften' diesen bestätigen, muss ich den dann 'billigen' ...
das nur so nebenbei und unabhängig von aeros geschwurbel ;)
back to topic ...
FCM Oldie 58
....was hast du denn für`n Zeug genommen, am frühen Morgen.....
wär ein- nicht ernstgemeintes- Beispiel ;) Mehr muss man da nicht reininterpretieren.
Zum Thema: Ich denke, unser Trainer wird noch die letzten Zweifler von seiner Kompetenz überzeugen, auch wenn er durch seine Persönlichkeit polarisiert.
gelöscht
[quote="bbp"]@pseudoakademiker aero
aufnehmen, einnehmen, annehmen bedeutet aber nichts anderes als, dass das objekt was man entgegen nimmt kein fremdes sein kann, weil es einem zuvor dargeboten wird. gerade annehmen = zu eigen machen. gleich einer meinung. dein schlechtes essen beispiel hinkt also mächtig. akzeptieren bedeutet also auch in deinem verqueren gehirn eigentlich nichts anderes als bei der mehrheit der menschen. du merkst es nur nicht und versuchst deinen verschwurbelten intellekt als etwas besonderes hervor zu heben.
[/quote]
Meine Fresse, was für ein Vokabelsalat! :o
Wenn hier jeder eine andere Begriffsdefinition für eine und das selbe Wort mitbringt, muß man sich nicht wundern, daß permanent 150 User im Clinch miteinander liegen, obwohl sie eigentlich der gleichen Meinung sind :D
Akzeptanz bedeutet [b]nicht zwingend[/b], daß man der gleichen Meinung ist! Man kann auch völlig unterschiedlicher Meinung sein, aber wenn man die Begründung, die Beweggründe, des anderen (logisch) nachvollziehen kann, dann kann man auch dessen Meinung akzeptieren. Man kann aber auch der gleichen Meinung sein, aber aus völlig unterschiedlichen Gründen, und kann das akzeptieren. Bei Aero und mir ist das bspw. recht häufig so. 8-) Wir sind von der Entwicklung und Mentalität her völlig unterschiedliche Typen, haben völlig unterschiedliche Lebensläufe hinter uns und meistens auch völlig unterschiedliche Sichtweisen (auch wenn wir dann häufig auf das gleiche Fazit kommen). Aber wenn man mit Respekt vor dem anderen diskutieren kann und die Bereitschaft mitbringt, auch andere Denkweisen zuzulassen ("Toleranz"), dann kann das ungemein produktiv sein!
Es heißt nicht umsonst: "Wenn sich zwei Männer treffen und einen Euro austauschen, geht jeder mit einem Euro davon. Wenn zwei Männer sich treffen und eine Idee austauschen, geht jeder mit zwei Ideen davon."
Wenn man natürlich immer nur die eigene Meinung akzeptiert, andere Meinungen generell als falsch ansieht und als "Blödsinn" abkanzelt, ohne Bereitschaft, den anderen verstehen zu wollen oder dessen Beweggründe nachzuvollziehen, dann wird man Zeit seines Lebens den gleichen geistigen Horizont behalten.
Und dann gibt es noch diejenigen, die sich ihre "Meinung" auf Grund falscher, einseitiger oder unvollständiger Informationen bilden (das gibts hier täglich im Presse-Thread!) und weil "Millionen" andere auf Basis der gleichen Grundlage die gleiche "Meinung" vertreten, muß die ihrer Logik nach schließlich richtig sein! Solche Menschen sind dann i.d.R. total engstirnig und intolerant, was zusätzliche Informationen angeht ("Beratungsresistenz") und lassen sich selbst durch simple Logik oder Mathematik nicht überzeugen und rennen deshalb dann den Rest ihres Lebens mit dem selben Hirngespinst durch die Welt. Das wird heute an fast sämtlichen Schulen und Universitäten so geschult! Fehler machen verboten!
Auf genau diese Menschengruppe bezog sich höchstwahrscheinlich Joschka Fischers Zitat: "Wer keine Ahnung hat, der hat auch keine Meinung." was - logischerweise - völlig korrekt ist. Man bedenke nur mal, wie lange die Menschheit dem Irrglaube aufgesessen war, die Erde sei eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums. Aber wie sollten sie auch anders denken? Es gab bis dahin keinen Anhaltspunkt, keinerlei logische Erklärung dafür, daß es anders sei...
knall_peng
Edit weil falscher Fred