Moment!
Die angeführten Millionen fließen nicht ins Stadtsäckel. Das Bier, dass an der Käseglocke, im Aldi oder Rewe gekauft wird, fließt in deren Portemonaite. Die Merchandising Produkte, die gekauft werden gehen zum Verein/Merchandising Partner. Gekaufte Fahrkarten,...
Die Stadt selbst profitiert mit etwas über Null von diesen Millionen. Die Vereine schaffen für ihre Angestellten Arbeitsplätze, von der Einkommenssteuer, die diese zahlen, erhält die Stadt 15%. Die MVB erhält einen Anteil von den verkauften Tickets...die profitieren richtig (denke ich mal). Bleibt die Gewerbesteuer, die eine signifikante (allerdings kaum quantifizierbare) Einnahme darstellen könnte.
Dagegen stehen die nicht unerheblichen Ausgaben für das Entfernen von Schmierereien und Aufklebern, die die gesamte Stadt verunzieren. Ganze Brücken, nahezu jeder Laternen- oder Verkehrszeichenmast ist beklebt und muss gereinigt werden. Am Sonntag durfte ich im Stadtpark einen Baum bewundern, auf dem groß das Vereinsemblem prangte. Der gemeine Clubfan scheint vor nichts zurückzuschrecken.
Diese Ausgaben dürften die geschätzten Einnahmen bei weitem übersteigen.
Aber, wie Jörn schrieb, ist es keine Frage des Wollens sondern des Könnens. Und wenn CT die für ihn desolate Beschaffenheit der Trainingsplätze als Vorbereitung für seinen Abgang nutzen möchte - Ja, dann ist das so!