sushi
Vielleicht hat das alles, was wir hören, aber auch gar nichts mit Wirtschafts- und damit verbundenen Geldgründen und Taktieren in einer Marktwirtschaft zu tun. Vielleicht geht es ihm auch nicht darum, dass er irgendwo anders bessere Möglichkeiten hat, einen Kader aufzubauen. Vielleicht geht es ihm auch gar nicht um eine bessere Liga oder die Chance, im Ausland zu trainieren. Vielleicht war er hier echt gerne Trainer und vielleicht folgt er einfach nur dem, was seiner überragenden Persönlichkeit und seinem so großen Herzen entspricht. Denn vielleicht sitzt er nächste Saison bei diesem Spiel auf der anderen Seite, vielleicht hat er heute seinen künftigen Arbeitgeber besiegt. Vielleicht geht es "nur" darum, wieder bei seiner Familie und seinem kranken Kind sein zu können, die in Düsseldorf leben. Endlich wieder mehr Zeit mit seiner Frau, die in den letzten Jahren familiär alles für ihn abgefangen hat, als mit den Spielern zu haben. Vielleicht ist er am Ende vor allem eins, einer wie wir, wo Familie und die eigenen Kinder ganz oben stehen. Vielleicht "musste" er sie heute auch besiegen (na gut Elversberg hat das ja auch übernommen), weil wenn sie sonst noch aufgestiegen wären. Dann hätte man wohl mit Thioune weitermachen "müssen". Und vielleicht konnten sie genau deswegen nichts sagen. Letztendlich ist er eine unglaublich große Persönlichkeit, die aus dem vielleicht einzigen wahren Grund die größten der Welt verlässt.