Oliver
Hier verwechselt man Hools mit Ultras
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Amiga 500 mit Workbench 1.2
Deutscher
[quote="Oliver"]Hier verwechselt man Hools mit Ultras
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Amiga 500 mit Workbench 1.2[/quote]
Selbst wenn sie die Hooliganszene gemeint hätten, wäre der Film an der Realität vorbei gewesen.
Aber nicht nur die Darstellung der Fußballszene, sondern auch die Rollen der Polizei sind
mit Klischees überbeladen. Ich bin großer Polizeiruf-Fan und einfach nur enttäuscht.
Wenn ich da an Klassiker wie "Der Mann im Baum" oder "Der Teufel hat den Schnaps gemacht" denke,
bekomme ich Wehmut nach alten Folgen. Das war heute ganz schlimm!
bluesky
So ein Machwerk wünscht man keiner Fanszene. Allein die Stelle, als ein Verdeckter mal einfach so den Capo auf dem "Fanmarsch" interviewen darf, war an Hanebüchenkeit kaum zu überbieten. Und Lieschen Müller glaubt natürlich, dass dieser für mich undefinierbare Haufen sämtliche Fußballfans repräsentiert.
Oliver
Ihr könnt ja Richtigstellung verlangen. Man nennt es auch künstlerische Freiheit.
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Uli Block 10
[quote="Oliver"]Ihr könnt ja Richtigstellung verlangen. Man nennt es auch künstlerische Freiheit.
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so wie hier eine fußballszene dargestellt wurde, könnte man fast meinen, du wärst der berater gewesen. das war einfach nur schlecht.
Oliver
Wie haste das bloß wieder kombiniert du könntest beim Fernsehen anfangen.
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BART
[quote="Oliver"]Hier verwechselt man Hools mit Ultras
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Amiga 500 mit Workbench 1.2[/quote]
die eigentlich aussehen wie eine Motorradgang sind :D
BART
[quote="Deutscher"][quote="Oliver"]Hier verwechselt man Hools mit Ultras
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Amiga 500 mit Workbench 1.2[/quote]
Selbst wenn sie die Hooliganszene gemeint hätten, wäre der Film an der Realität vorbei gewesen.
Aber nicht nur die Darstellung der Fußballszene, sondern auch die Rollen der Polizei sind
mit Klischees überbeladen. Ich bin großer Polizeiruf-Fan und einfach nur enttäuscht.
Wenn ich da an Klassiker wie "Der Mann im Baum" oder "Der Teufel hat den Schnaps gemacht" denke,
[b]bekomme ich Wehmut nach alten Folgen[/b]. Das war heute ganz schlimm![/quote]
die gibt es ja genug zusehen :D
Oliver
Geil waren auch die eingespielten Spielszenen. [emoji4]
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FCMcrewBS
[quote="Deutscher"]
Unglaublicher Mist.[/quote]
Jo, hab nur mit dem Kopf geschüttelt.
90 min Youporn wären gehaltvoller gewesen.
bierbauchMD
[quote="FCMcrewBS"][quote="Deutscher"]
Unglaublicher Mist.[/quote]
Jo, hab nur mit dem Kopf geschüttelt.
[b]90 min Youporn wären gehaltvoller gewesen.[/b][/quote]
Und die darstellerischen Darbietungen wahrscheinlich glaubwürdiger. :)
Bin noch immer ratlos und enttäuscht vom gestrigen Polizeiruf.
Dabei waren die Rostocker bis jetzt ein Garant für gute Krimiunterhaltung. Klar, immer schon waren die Figuren etwas überzeichnet, die Handlung auf spektakulär getrimmt. Aber die Figuren hatten Seele, allen voran das Ermittlerteam stets sympathisch
Aber gestern hat nichts gepasst. Nicht nur Bukow und König agierten seltsam überdreht und fertig. Vor allem die Ultras/Hools - irgendwie waren sich die Autoren wohl selbst nicht sicher, welche Gruppierung da dargestellt werden sollte - liefen rum wie Karikaturen ihrer selbst. Wenn nicht die Rostocker sondern unsere Magdeburger "Szene" derart dumm vorgeführt worden wäre, ich wäre stinksauer.
Da ist auf jeden Fall alles schief gelaufen. Ich glaube, Drehbuch - und Regieteam sind anders als gewohnt. Bisher war dafür zumeist ein gewisser Eoin Moore verantwortlich. Der hat seine Sache stets gut gemacht. Ich hoffe, dass man sich in Rostock wieder auf seine Stärken besinnt und die nächste Folge den gestrigen Schund vergessen macht.
Deutscher
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Jahrzehnten bin ich ein Fan der Serie "Polizeiruf 110". Bei Fernsehfilmen
sehe ich drüber hinweg, wenn mit Klischees gespielt wird und Handlungen überzogen sind. Davon lebt ein Drehbuch.
Langweiligen Alltagskram will keiner sehen. Allerdings sollte die Handlung,
gerade in dieser Reihe nicht zu weit von der Realität abweichen. Entschuldigen
Sie bitte, aber die gestrige Folge, welche im Ultramilieu spielen sollte, ist weit
über das erträgliche Maß einer Realitätsentfernung hinausgeschossen. In der Presse
wurde vorher mitgeteilt, dass sie vorab gut im Milieu recherchiert haben und
dann kommt so etwas dabei raus? In der ersten halben Stunde war ich wütend,
den Rest er Folge habe ich kopfschüttelnd und schmunzelnd ertragen.
Die dargestellten stumpfsinnigen Plattenbauschläger mit Stiefel und
Motorradgang-Look haben nichts aber auch gar nichts mit der Materie
"Ultra" zu tun. Sie bedienen hier die platten von der Boulevardpresse
geprägten Stereotypen Noch viel schlimmer ist es, dass Sie nicht nur
die Rostocker Fanszene, sondern auch die komplette Ultraszene
mit diesem Film diskreditiert haben. Die Rostocker kann man nur bedauern,
dass sie mit so einem Machwerk derart bestraft wurden.
Die Fußballszene ist so vielschichtig und vielseitig. Es gibt so viele verschiedene Ausprägungen
und Richtungen. In Ihrem Film kriechen die Prolls aus ihren Blöcken und skandieren dumpf
"Auf die Fresse", sind arbeitslos, wandern in den Knast und
scheinen auf nichts anderes aus zu sein, als Gewalt. Nebenbei malen sie irgendwelche
platten Transparente.Dabei sind nicht alle Ultras gewalttätig und für die Ultras, die Gewalt ausleben,
ist es nur ein minimaler Teil ihres Fanlebens. Sie opfern fast ihre ganze
Freizeit für den Verein, basteln tagelang an phantastischen und kreativen Choreografien, um dessen
Finanzierung sie sich selber kümmern. Ultras kämpfen für alte Werte, wie
Tradition und gegen die Kommerzialisierung des Fußballs.
Mir ist kein Fall in Deutschland bekannt, in dem ein Polizist so schwer
verletzt wurde, wie in Ihrem Film. Das mit Daniel Nivel in Frankreich
waren Hooligans, keine Ultras(!) und es war ein bedauerlicher Einzelfall.
Wenn Ultras können, gehen sie Stress mit der Staatsmacht lieber aus
dem Weg. Ich könnte mich weiter in Rage schreiben aber ich lasse es mit den nächsten
Zeilen enden. Wahrscheinlich landet meine Mail eh im Spam-Filter.
Passend zur Unwissenheit war die billige Handlung und ebenfalls
Klischeebedienung bei der Polizei. Das hat alles abgerundet.
Als Liebhaber von Folgen wie "Der Teufel hat den Schnaps" gemacht
oder "Der Mann im Baum" hoffe ich, dass sich der PR 110 wieder
auf alte und authentische Schaffenskraft besinnt.
Mit freundlichen Grüßen
Deutscher
Das ist übrigens die Antwortmail der ARD - auch wieder unglaublich. Mein Ansinnen einfach mal ignoriert.
Sehr geehrter Herr ....
vielen Dank für Ihr mail .
Wir bedanken uns herzlich für Ihre differenzierte Auseinandersetzung mit dem Polizeiruf 110 und geben Ihre Ausführungen selbstverständlich gerne an die zuständige Redaktion beim Norddeutsche Rundfunk weiter.
Wir können Ihnen versichern, dass eine pauschal negative Darstellung der Polizeiarbeit nicht in unserem Interesse ist. Bei den gezeigten Ermittlerinnen und Ermittlern handelt es sich um fiktive Charaktere, deren Verhalten und Agieren nicht immer zu 100% den Vorgaben von korrektem polizeilichem Vorgehen entspricht. Wir gehen jedoch auch davon aus, dass unser Publikum sehr wohl zwischen den fiktiven Polizistinnen und Polizisten und dem realen Polizeigeschehen abstrahieren kann.
Die Figurenzeichnung der "Doreen" in ihrer Derbheit ist ebenso keinesfalls als "vorbildlich" zu verstehen.
Grundsätzlich möchten wir dem "Polizeiruf 110" im Ersten ein möglichst großes Publikum ansprechen. Dieses Ziel ist nicht immer einfach zu erreichen, weil jeder Zuschauer eigene Vorlieben hat. Das Erste ist ein Vollprogramm, das möglichst viele Interessen abdecken soll. Es soll die Zuschauer unterhalten, aber auch diejenigen zufrieden stellen, die sich auf anspruchsvolle Weise anregen oder bilden lassen wollen. Wir bemühen uns um ein Programm, das im Idealfall für jeden etwas bietet.
Die "Polizeiruf 110"-Filme werden ganz unterschiedlich gestaltet. Gelegentlich sollen sie auch provozieren und von gewohnten Pfaden abweichen, um das Genre lebendig und modern zu halten. Keinesfalls möchten wir unsere Kriminalfilme vorhersehbar werden lassen. Die Gestaltung der Drehbücher, die redaktionelle Betreuung und die Herstellung der Krimis werden von den verschiedenen Landesrundfunkanstalten an den unterschiedlichsten Drehorten mit der größtmöglichen Bandbreite an Schauspielern und Charakteren vorgenommen. Entsprechend unterscheiden sie sich in ihrer Machart und ihrem Inhalt. Daraus ergeben sich ganz unterschiedliche Fangruppen für die Ermittlerteams.
Handlungsorte, Stoffe und Schauspieler des "Polizeirufs 110" sind regional verankert. In all den Jahren gibt es stärkere und auch einmal schwächere Produktionen. Im Bereich der fiktionalen Krimiangebote soll Das Erste intelligente, authentische Unterhaltung mit hohem Qualitätsanspruch für ein großes Publikum bieten.
Gemeinsam mit den Filmen der Reihe "Tatort" ist diese Mischung seit mehr als 40 Jahren Garant für die erfolgreichste Krimireihe des deutschen Fernsehens.
Ihre Anmerkungen leiten wir an die Programmverantwortlichen weiter. Wir hoffen, dass wir Sie trotz aller Kritik auch in Zukunft zum Kreis unserer engagierten Zuschauer zählen dürfen.
Wir bedanken uns für Ihre engagierte Programmbegleitung und verbleiben
Mit freundlichen Grüßen
.....................................
ARD......
Jenau
Da liest man, wer ne Lobby hat und wer nicht.
Braugold-Fan
[quote="Jenau"]Da liest man, wer ne Lobby hat und wer nicht.[/quote]
In erster Linie liest man da, welche Textbausteine die Zuschauerredaktion zur Verfügung hat. Für's zusammenklicken dieser Antwort gingen wahrscheinlich nicht mehr als 30 Sekunden drauf.
Deutscher
richtig - Textbausteine! Das ist meine Antwort
Sehr geehrte Frau .....
vielen Dank, dass Sie überhaupt auf meine E-Mail reagiert haben.
Irritiert bin ich über den Inhalt. Haben Sie meine E-Mail nicht gelesen
oder haben Sie einen passenden Textbaustein verwendet, der immer
dann zum Einsatz kommt, wenn sich jemand über die Darstellung der
Polizisten beschwert?
Mir ging es vor allem um die unrealistische und falsche Darstellung der Ultraszene.
Mit Ihrer Antwort haben Sie unterstrichen, wie wichtig Ihnen Kritiken sind.
Vielen Dank! Da hilft blos ein - umschalten!
Herzlichst
Jenau
[quote="Braugold-Fan"][quote="Jenau"]Da liest man, wer ne Lobby hat und wer nicht.[/quote]
In erster Linie liest man da, welche Textbausteine die Zuschauerredaktion zur Verfügung hat. Für's zusammenklicken dieser Antwort gingen wahrscheinlich nicht mehr als 30 Sekunden drauf.[/quote]
Jenau
Einen Lobbytextbaustein. :==
bluesky
Was Deutscher da als Antwort bekommen hat, ist für mich unglaublich frech und arrogant.
Rumburak
[quote="bluesky"]Was Deutscher da als Antwort bekommen hat, ist für mich unglaublich frech und arrogant.[/quote]
Die kann man nur strafen, in dem man nicht mehr einschaltet.
Was waren das noch für Zeiten als ein Jim Bergerac ermittelte... träum
Jörn
das schlimme ist ja eigentlich, dass der Rostocker polizeiruf normalerweise der mit abstand beste polizeiruf ist und es gibt auch nicht viel tatort-Kommissare die da rankommen.
wobei das verklären des alten Polizeiruf auch witzig ist. hätte es damals eine folge über fussballrowdys gegeben, wäre das wohl nicht weniger unerträglich gewesen.