FCMcrewBS
Ohne Worte und absolut beschämend für die Braunschweiger Justiz, solch einen Richter, der dies angeordnet und Staatsanwalt, der dies beantragt hat in seinen eigenen Reihen zu haben. :evil: :== :evil:
[quote="[url=http://www.stadionwelt-fans.de/index.php?head=Update-Mit-Fahndungsfotos-gegen-Pyrotechnik&folder=sites&site=news_detail&news_id=5014&gal_id=94&bild_nr=1]Stadionwelt[/url]"]Nach einem Gerichtsbeschluss hat die Braunschweiger Polizei zwei Fotos von Personen veröffentlicht, die verdächtigt werden beim Spiel Braunschweig gegen Düsseldorf Pyrotechnik gezündet zu haben. Die Fahndung nach den Fortuna-Fans läuft. Der Supporters Club kritisiert diese Methode scharf.
Stadionwelt dokumentiert die Mitteilung des Supporters Club Düsseldorf und der Metzkausen Hypers:
Stellungnahme des Supporters Club:
Über's Ziel hinaus...
Mit der Überschrift "[url=http://www.express.de/fortuna-duesseldorf/sie-standen-im-fortuna-block-pyro-einsatz--polizei-fahndet-nach-fussball-fans,3292,14797394.html]Polizei jagt diese Pyro-Chaoten[/url]" erschien am heutigen Tag ein Artikel in der Online-Ausgabe des Express. Der Inhalt des Artikels ist in ähnlicher Form bereits auch in weiteren Online-Medien verbreitet. Wir sind schockiert über die Art und Weise der Berichterstattung und wehren uns gegen einen weiteren Versuch, Fußballfans zu kriminalisieren.
Das Amtsgericht Braunschweig hat die Veröffentlichung von zwei Fahndungsfotos freigegeben. Diese Methode wird gerne bei schwerkriminellen Straftaten eingesetzt, um Täter schnell ausfindig zu machen. In diesem Fall geht es um das Zünden von Pyrotechnik bei einem Fußballspiel, konkret um das Auswärtsspiel unserer Fortuna in Braunschweig.
Dort sind zu Spielbeginn mehrere Bengalische Feuer im Block gezündet worden. An dieser Stelle sei bereits erwähnt, dass es unseres Wissens nach keinerlei Verletzte gegeben hat und ein Großteil der anwesenden Fans besonders dieses Spiel als vorbildliches Beispiel für einen kontrollierten Umgang mit Pyrotechnik genannt hat.
Selbstverständlich möchten wir an dieser Stelle nicht so tun, als glaubten wir, dass der Einsatz von Bengalischen Fackeln in Stadien legal wäre. Wir wissen aber ebenso, dass Pyrotechnik seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Fankultur und für viele Fans nur schwer aus den Stadion wegzudenken ist. Vor dieser Tatsache sollte man nicht die Augen verschließen, auch wenn die Meinungen zu diesem Thema auch durchaus kontrovers sind und auch sein dürfen.
Was aber für uns immer deutlicher wird ist die Tatsache, dass die Bestrafung für eine solche Handlung in den letzten Jahren mit immer stärkeren Strafen verbunden ist. In den 90er Jahren brannten Bengalen bundesweit in den Stadien und wurden geduldet. War dies nicht der Fall, wurde die entsprechende Person meist aus dem Stadion geschmissen und musste im schlimmsten Fall ein Ordnungsgeld von 35 DM bezahlen. Inzwischen stellt das Abbrennen einer Bengale zum Teil schon einen Verstoß gegen das Sprengstoffwaffengesetz dar. Auch die Geldstrafen sind inzwischen in ganz andere Regionen vorgedrungen, da viele Vereine die (oft auch minderjährigen) Fans inzwischen auch zivilrechtlich angehen. Die Verhältnismäßigkeit zu anderen Straftaten ist für viele Fans - und auch uns - nicht nachvollziehbar.
Unter diesen Gesichtspunkten sei erneut erwähnt, dass es eine absolute Katastrophe ist, dass der DFB der Kampagne "Emotionen respektieren - Pyrotechnik legalisieren" eine klare Absage erteilt hat. Dort wurde versucht, Kriterien für den legalen Einsatz von Pyrotechnik zu finden. Es wäre an der Zeit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Denn immer stärkere Repressionen gegenüber Fußballfans sorgen auch für immer weitere Probleme.
Die Medien handeln hier leider wieder einmal reflexartig. Der Text der Polizeipresse wird quasi übernommen und dann wird der Artikel durch eine reißerische Wortwahl aufgemotzt. Bei den gesuchten Personen gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Die Betitelung eines der Fotos - "Auch nach diesem vermummten Pyro-Chaoten wird gefahndet." - spricht allerdings eine ganz andere Sprache. Welche Konsequenzen sich aus einer solchen Veröffentlichung ergeben können, wurde vor einigen Tagen in Norddeutschland sichtbar. Wir erwarten an dieser Stelle natürlich nicht einen Lynchmob, aber man stelle sich vor, ein Arbeitgeber sieht ein solches Foto in der Zeitung, doch bei dem Abgebildeten handelt es sich um keinen der "Täter". Ein solches Image wieder loszuwerden ist fast unmöglich und da müssen sich sowohl die Polizei als auch die Medien, die so etwas unkritisch veröffentlichen, fragen, ob es verhältnismäßig ist.
Stellungnahme der Metzkausen Hypers:
Solidarität ist unsere Waffe!
Selten war unsereins beim Hochfahren seines Rechners und dem surfen im Netz so fassungslos wie heute. Doch was sich die Pressestelle der Polizei heute erlaubt hat, geht über alles bisher vorstellbare hinaus. Sie suchen 2 Fortuna-Fans, welche verdächtigt werden eine „Straftat“ begangen zu haben mit Hilfe von unzensierten Bildern. Allein der Verdacht scheint an dieser Stelle aus zu reichen, die Personen öffentlich an den Pranger zu stellen. Keine Beweise, kein Urteil – nein, der bloße Verdacht. Da müssen die gesuchten ja ganz schön was ausgefressen haben: Verbreitung von Rechtsradikalem Gedankengut? Mord? Vergewaltigung? Terrorismus? – Nein, nichts dergleichen. Der Vorwurf lautet „Pyrotechnik entzündet“ zu haben.
Wenn man das ließt, dann ist man erst mal sprachlos. So schwer es uns aber auch fällt die passenden Worte zu dem zu finden, was hier passiert, desto größer ist die Notwendigkeit die Thematik beim Namen zu nennen.
Was die Exekutive und auch die Judikative hier betreiben ist wahre Brandstiftung! Sie ignoriert die Unschuldsvermutung durch Veröffentlichung 2er Bilder und setzt damit einen Stein ins Rollen, dessen Aufschlag schwere Folgen haben kann.
Denn wie das bei der Boulevard-Presse leider so üblich ist, hat sich diese an den Bildern bedient und prompt von Chaoten gesprochen, welche Gift in Fackeln ins Stadion transportierten. Eine Formulierung, welche dank der Bilder erst gar keine Anklage bedarf, sondern bereits ein Urteil fällt.
Ein Urteil ohne Beweise, ein Urteil ohne Anklage – das ist der gegenwärtige Stand der Dinge.
Was dies beruflich und familiär oder im Bekanntenkreis zur Folge haben kann, können wir an dieser Stelle nur erahnen – was erneut aufzeigt wie gnadenlos Polizei und bestimmte Vertreter der Presse agieren.
Wir als Fangruppe werden diese Art der Propaganda und die geplante Lynchjustiz der genannten nicht hinnehmen, sondern mit unseren zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen.
Unsere Waffe ist die Solidarität – und diese lassen wir den beiden Fortunen in vollem Umfang zukommen!
Hypers 2001[/quote]
klopp
[quote][b][size=85]ULTRAS[/size][/b]
[b]Polizeigewerkschaft klagt Vereine an[/b]
[b] Die Einsätze rund um den Fußball kosten jedes Jahr 100 Millionen Euro. Nun wirft die Deutsche Polizeigewerkschaft den Vereinen vor, selbst zu wenig für die Sicherheit in Stadien zu unternehmen. Offenbar helfen einige Vereine ihren gewaltbereiten Fans sogar, ihre Shows samt bengalischen Feuern in den Stadien durchzuziehen.[/b]
Sie zerstören Torpfosten und Absperrungen, reißen Rasenstücke vom Spielfeld, zünden giftige, bis zu 2500 Grad heiße Bengalo-Fackeln: Seitdem beim Relegationsspiel Hertha BSC -Fortuna Düsseldorf Fans bereits vor Spielende das Feld stürmten, ist die Rolle der sogenannten Ultras und ihre Bedeutung für den Fußball ins Zentrum gerückt. Nun erhebt die Deutsche Polizeigewerkschaft schwere Vorwürfe gegenüber den Vereinen: Sie tolerierten Zerstörung und Gewalt der Fans und ermöglichten sogar, im Stadion die verbotene Pyrotechnik zu lagern. Dies erklärte der stellvertretende Bundesvorsitzende der DPolG, Joachim Lenders, gegenüber der WAZ-Mediengruppe.
Es ist erst eine Woche her, dass ein junger Mann mit einem von Freude und Aufregung verzerrten Gesicht noch vor dem Abpfiff in Düsseldorf auf den Rasen rennt und den Elfmeterpunkt herausreißt. Mit ihm stürmen Massen auf das Spielfeld, bei weitem nicht nur Ultras , sondern auch Familien mit Kindern. Feuer flammt auf. Mehr als 20 Minuten dauert es, bis die Stadionordner die Menge wieder hinter die Bande verfrachten.
„Die Fans werden immer enthemmter“, sagt der Sportsoziologe Swen Körner in der Sendung „Frontal 21“. Grund sei die immer größer werdende Bedeutung und Akzeptanz der Ultras, ohne die selbst für Familien der Fußball nicht diese Emotionalität in den Stadien schaffen kann. „Die Ultras werden zum Vorbild für vermeintlich guten Fußball“, ergänzt der Kölner Professor. Er plädiert dafür, das Spiel zu wiederholen – „allein aus erzieherischen Gründen“, damit Krawallfans wüssten, dass sie dem Fußball erheblichen Schaden zufügen.
[b]„Wir können nicht alle Fans abtasten“[/b]
Doch die Vereine suchen eher die Kooperation, versuchen den sanften Weg. Entsprechend lasch, so der Vorwurf der Polizeigewerkschaft, werde vor den Stadien kontrolliert. Wolfgang Osinki, Sprecher der Klüh-Gruppe, die den Ordnungsdienst in der Düsseldorfer Esprit-Arena stellt, erklärt dem „Düsseldorfer Express“, warum die Ultras kaum daran gehindert werden können, Bengalos mitzubringen: „Sie sind sehr klein. Und ein gründliches Abtasten von rund 50 000 Zuschauern in dem kurzen Zeitraum vorm Spiel ist einfach nicht möglich. Wenn man absolute Sicherheit will, muss man das Stadion zur Hochsicherheitszone erklären. Und Kontrollen wie auf einem Flughafen machen.“ Der Kölner Sportrechtler Martin Nolte widerspricht im ZDF: Natürlich könnten die Vereine bei Verdacht die Fans per Leibesvisitation kontrollieren und auch auch Stadionverbote aussprechen.
Diese Auffassung vertritt auch Polizeigewerkschafter Lenders: In einem Stadion müsse nicht jeder Familienvater, jedes Kind, jeder harmlose Fan abgetastet werden. Aber die Sicherheitskräfte sollten bei Verdacht genauer hinsehen, auch wenn der Einlass dadurch länger dauere, aber: „Das muss man ertragen können“. Schließlich gehe es um die Sicherheit der Menschen.
[b]„In Rostock herrschen andere Regeln“[/b]
Regelrecht empört ist Lenders über die offenkundige Zusammenarbeit vieler Vereine mit gewaltbereiten Fangruppen. Verbilligte Dauerkarten und vorzeitiger Einlass gelten dabei noch als harmlos. „Es gibt Erkenntnisse, dass Vereine sogar ermöglichen, verbotene Gegenstände wie Bengalos zu lagern.“ Aus ermittlungstaktischen Gründen will Lenders keine Namen nennen, aber natürlich seien es diejenigen Vereine, bei deren Spielen es häufig zu krawallartigen Szenen komme. Dann wird er doch noch deutlich: Hansa Rostock habe die Hamburger Polizei, die das Spiel St. Pauli-Rostock sichern sollte, darauf „hingewiesen, dass im Rostocker Stadion andere Regeln herrschen als in Hamburg“. Das sei eine Aufforderung gewesen, nicht so genauso hinzusehen, sagt Lenders.
Das Kalkül des DFB, mit Kooperation die Gewalt der Ultras einzudämmen, sei gescheitert: „Es wird sogar immer schlimmer“. Es gebe kein Bewusstsein dafür, dass es strafbar ist, den Torpfosten zu zerstören oder den Elfmeterpunkt herauszureißen. So müsse die Polizei eine immer gewaltbereitere Fangemeinde im Zaum halten. 6000 Fans seien nach Straftaten im Stadion von der Polizei in Gewahrsam genommen worden – aber „nur 983 bekamen ein Stadionverbot“, schimpft Lenders. Neben der Kooperation mit gewaltbereiten Fans wirft er den Vereinen vor, nicht von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, um die Krawallmacher fernzuhalten. All das führe zu erheblichen Kosten. Lenders spricht von mindestens 100 Millionen Euro, mit denen die Polizeieinsätze in den Fußballstadien zu Buche schlagen.
[b][size=150]Seine Forderung: Die Dachverbände sollen sich mit 50 Millionen Euro an den Kosten zur Sicherheit beteiligen, die Zusammenarbeit mit Ultras sofort beenden und schnell Hausverbote erteilen. Das Fazit des Polizeigewerkschafters: „Es gibt kein Grundrecht auf Fußball“.[/size][/b][/quote]
Quelle: WAZ
gelöscht
jetzt braucht nur noch bei der em was passieren und die drehn ganz durch :?
montipauli
Kurzer Hinweis:
Zitate sind nur wirkliche Zitate wenn man sie auch in der Form der schriftlichen Niederlegung so belässt. Hervorherbungen durch Schriftgrößenänderung und/oder Fettschreibung in einem Quote ist dann kein Zitat mehr, solange man nicht auf solche Eingriffe hinweist beim quotieren.
"Hervorhebungen durch mich", das wäre so eine eine Sache die von Schreib-Stil zeugen würde.
Ist so. Streng genommen auch sinnvoll, wenn man Forumdiskussionen vernünftig bewerten möchte.
Brüllerei durch blindes Fettdrucken einzelner Passagen lässt mich zunächst mal kalt.
Aber ich bin auch unerwünscht hier und soll mich verpissen laut einem feigem PM.
Klopp: hat die WAZ das so gedruckt in dieser Form? Du transportierst [b]deine[/b] Meinung mit diesen Lettern, durch Dich hervorgehoben. Weise einfach darauf hin, dann wäre es in Ordnung. Die WAZ hat nicht gebrüllt mit diesen Zeilen.
joerk
dit kann mensch ooch netter sagen.
aber das pippiwalter hier den oberlehrer im fach forum gibt, wo er doch eigentlich schon weg war :roll:
Spassvogel
[quote="joerk"]dit kann mensch ooch netter sagen.
aber das pippiwalter hier den oberlehrer im fach forum gibt, wo er doch eigentlich schon weg war :roll:[/quote]
türlich hätte man es netter ausdrücken können aber dieser gutmensch geht mir seit dem er hier schreibt vollends auf meine eier!
Braugold-Fan
Die Polzeigewerkschaften sind reine Interessenvertretungen. Die können fordern, bis sie grün und blau werden - zu entscheiden haben sie gar nichts. Und eigentlich ist der zitierte Text nix anderes als das, was diese Truppe seit Jahr und Tag vor sich hin lamentiert.
Also Ball flachhalten und nicht gleich den Untergang des Abendlandes befürchten, wenn bei der GdP mal wieder ne Halsschlagader anschwillt. ;)
montipauli
Weisst du Joerk, Pipi-Walter ist genau dann hier weg wenn es eine entsprechende Löschung gibt.
Ich lege keinen übermenschlichen Wert darauf, hier oder anderswo zu schreiben. Und ein dickes Fell habe ich mir wachsen lassen. Und auch die Fähigkeit bewahrt, die da bedeutet Texte zu schreiben ohne sie mit einem smiley zu beenden. Da liegt es dann in der Person des Lesers, den zu erkennen. Sender-Empfänger-Prinzip, sagt dir möglicherweise etwas.
Es ist alles nicht so schrecklich wichtig was allergrößtenteils in Foren geschrieben wird. Was hingegen schade ist, ist die Tatsache, dass man die Leute in den meisten Fällen nicht persönlich kennt. Ein ganz großer Nachteil des Internets mit seinen Auswüchsen, allen voran diesem Kindergarten namens FB.
Ich bin mir sicher, wir könnten fröhlich ein Bier miteinander trinken. Geht nur schlecht am PC, leider. Denn da ist sowieso alles Mögliche mit sehr viel Vorsicht zu geniessen, weiss doch jeder.
monti
Spassvogel: Auch dich würde ich gerne mal kennenlernen. Sei nicht so sauer. Schreib mich gerne mal per PM an und sag mir was genau dich stört. Ich bin lernfähig und möchte mich stets verbessern.
bierbauchMD
Jetzt wird`s richtig absurd. :roll:
[url]http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fussball/Uebersicht/Fussfesseln-fuer-notorische-Hooligans[/url]
Braugold-Fan
[quote="bierbauchMD"]Jetzt wird`s richtig absurd. :roll:
[url]http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fussball/Uebersicht/Fussfesseln-fuer-notorische-Hooligans[/url][/quote]
Das mit den Fußfesseln ist tatsächlich ne neue Qualität. Der Rest des Artikels spricht aber ne Thematik an, die tatsächlich ein Problem darstellt:
Unser (im Sinne von "wir Fußballfans") Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln lässt oftmals wirklich zu wünschen übrig und prägt dabei aber ganz beträchtlich das Bild, was die Öffentlichkeit von "den Fußballfans" hat. Und regelmäßige Berichte über vermüllte, zerstörte oder sonstwie unbrauchbar gemachte Bahnen, Busse oder Straßenbahnen sind nicht wirklich dazu geeignet für mehr Verständnis zu werben. Erklär mal dem normales Bahnfahrer, warum er mit seinem Ticket die Instandsetzung eines Zuges mitbezahlen soll, nachdem da ne Horde Chaoten wilde Sau gespielt hat.
Zur Sicherheit: Mir ist klar, dass nicht alle Fußballfans in öffentlichen Verkehrsmitteln die gute Kinderstube vergessen bzw. dass die "normalen" die Mehrheit stellen. Mir ist auch klar, dass auch andere Gruppen (z.B. Kegelclubs, Junggesellenabschiede, Herrentagstouren) häufig ein ähnliches Verhalten an den Tag legen. Und ich werd hier sicher nicht irgendwelchen Verrückten zustimmen, die härtere Strafen, Sippenhaft oder andere bürgerrechtsfeindliche Aktionen fordern. Aber diese ganze Diskussion ließe sich schon im Keim ersticken, wenn man für solche Forderungen gar keinen Anlass böte, indem man sich einfach etwas gesitteter durchs Land bewegt. ;)
Ralle
bierbauchMD
[quote="Braugold-Fan"][quote="bierbauchMD"]Jetzt wird`s richtig absurd. :roll:
[url]http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fussball/Uebersicht/Fussfesseln-fuer-notorische-Hooligans[/url][/quote]
Das mit den Fußfesseln ist tatsächlich ne neue Qualität. Der Rest des Artikels spricht aber ne Thematik an, die tatsächlich ein Problem darstellt:
Unser (im Sinne von "wir Fußballfans") Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln lässt oftmals wirklich zu wünschen übrig und prägt dabei aber ganz beträchtlich das Bild, was die Öffentlichkeit von "den Fußballfans" hat. Und regelmäßige Berichte über vermüllte, zerstörte oder sonstwie unbrauchbar gemachte Bahnen, Busse oder Straßenbahnen sind nicht wirklich dazu geeignet für mehr Verständnis zu werben. Erklär mal dem normales Bahnfahrer, warum er mit seinem Ticket die Instandsetzung eines Zuges mitbezahlen soll, nachdem da ne Horde Chaoten wilde Sau gespielt hat.
Zur Sicherheit: Mir ist klar, dass nicht alle Fußballfans in öffentlichen Verkehrsmitteln die gute Kinderstube vergessen bzw. dass die "normalen" die Mehrheit stellen. Mir ist auch klar, dass auch andere Gruppen (z.B. Kegelclubs, Junggesellenabschiede, Herrentagstouren) häufig ein ähnliches Verhalten an den Tag legen. Und ich werd hier sicher nicht irgendwelchen Verrückten zustimmen, die härtere Strafen, Sippenhaft oder andere bürgerrechtsfeindliche Aktionen fordern. Aber diese ganze Diskussion ließe sich schon im Keim ersticken, wenn man für solche Forderungen gar keinen Anlass böte, indem man sich einfach etwas gesitteter durchs Land bewegt. ;)
Ralle[/quote]
An dem, was Du schreibst, ist viel Wahres dran.
Mutwillige Zerstörungen in Bahnen, Bussen etc, zumüllen derselbigen, unflätiges Verhalten auf dem Weg zum/vom Stadion und in Einkaufsmärkten beim Bier nachladen usw sind ein Unding und sorgen dafür, daß Fußballfans im Allgemeinen nicht den besten Ruf haben.
Aber die Typen die das machen sind ja nicht alles Hooligans und denen kannste auch nicht allen eine Fußfessel verpassen.
Das ist ja auch so ein Problem: wie oft werden Hooligans mit Ultras verwechselt oder gleichgesetzt. Da sitzen in diversen TV-Diskussionsrunden Möchtegernexperten und labern einen Dünnschiss und dabei kennen die auch nicht die Unterschiede.
Und wie oft geraten Unbeteiligte unvermittelt in Rangeleien mit Team Green, werden mit eingekesselt, schikaniert, körperlich traktiert. Im nu steckt man drin im Schlamassel. Da gab es auch schon Berichte, daß Unschuldige auf einmal mit einem Stadionverbot belegt wurden.
Ganz davon abgesehen, daß die Fußfessel ein Unding ist.
Da wird man ja mit Schwerverbrechern, Triebtätern etc gleichgesetzt. :roll:
Spassvogel
[quote="montipauli"]
Spassvogel: Auch dich würde ich gerne mal kennenlernen. Sei nicht so sauer. Schreib mich gerne mal per PM an und sag mir was genau dich stört. Ich bin lernfähig und möchte mich stets verbessern.[/quote]
Zum kennenlernen gehören immer zwei und ich kann gerne drauf verzichten ;)
FCMcrewBS
Ein Kommentar aus der Braunschweiger Zeitung bzgl. der derzeitigen Berichterstattungen rund um die Fanszenen
[quote="[url=http://www.braunschweiger-zeitung.de/debatte/kommentare/thomas-roth-zur-debatte-um-fan-krawalle-id669971.html]Braunschweiger Zeitung[/url]"]
[b][zentrieren]Thomas Roth zur Debatte um Fan-Krawalle[/zentrieren][/b]
„Fußballfans sind keine Verbrecher.“
Schlachtruf in den Kurven deutscher Fußballstadien
Nach den vergangenen beiden Wochen traue ich mich kaum, es öffentlich zuzugeben: Ich bin Fußballfan. Ein Fan, der gerne einmal in der Kurve seine Mannschaft anfeuert. Der Stehplätze mag. Der gelassen bleibt, wenn Sprüche nicht ganz weichgespült sind. Auch wenn es Grenzen gibt: Für Rassismus oder anderen Schwachsinn habe ich kein Verständnis.
Genauso geht es mir aber mit der Berichterstattung über die „Fußball-Schande“ von Düsseldorf, über die dort von manchen entdeckten Krawalle. Wenn ein altgedienter Sportreporter von sich gibt, dass er noch nie einen Platzsturm durch feiernde Fans erlebt habe, frage ich mich, ob er die vergangenen Jahrzehnte in Fußballstadien tätig war oder sich zur Rhythmischen Sportgymnastik verirrt hatte.
Resümierend bleibt festzustellen: Es waren zwei einzigartige Relegationsspiele. Zwei, die Spannung pur boten. Und eines, das mehrmals unterbrochen werden musste. Erstmals, als aus dem Berliner Block Raketen aufstiegen und Bengalos auf dem Rasen landeten. Dafür gab und gibt es keine Entschuldigung. Und es ist auch vollkommen egal, wie die Übeltäter sich bezeichnen – ob Ultras, Hooligans oder Fans. Sie riskierten, dass sich andere schwer verletzten. Und sie brachen damit übrigens auch eine Regel der Ultra-Bewegungen: Niemals Bengalos werfen. Der Ultras, die die Kommerzialisierung im Fußball ablehnen. Die gerade in dieser Saison von vielen, auch mit der Szene kaum vertrauten Kollegen als Hooligans bezeichnet worden sind. Die nicht zuletzt wegen solcher Berichte das Gespräch oft verweigerten und dadurch noch stärker in die Kritik gerieten. Die – das sei hier nur der Vollständigkeit halber angemerkt – natürlich keineswegs nur brave Buben sind. Die Fehler machen, etwa aus einem falsch verstandenen Gemeinschaftsgefühl Leute decken. Die aber keineswegs und nicht einmal zu großen Teilen Menschen sind, die wie Verbrecher verfolgt werden müssen oder gar solche sind.
Leider geht vieles in der Berichterstattung unter – für manches ist auch bei uns nur wenig Platz gewesen in einer insgesamt wieder einmal durchaus friedlich verlaufenen Saison in der Bundesliga. Etwa, dass an den ersten beiden Spieltagen der Saison keinerlei Pyrotechnik gezündet worden ist. Etwa, dass es Gespräche zwischen Fanvertretern, dem DFB und der DFL gab über den Umgang mit den Bengalos. Etwa, dass dann DFB und DFL erklärten, nie eine Genehmigung ins Auge gefasst zu haben. Das soll nichts entschuldigen: Argumente gegen Pyrotechnik gibt es einige. Doch wer die Vorgeschichte unterschlägt, präsentiert nur einen Teil der Wahrheit über eine Entwicklung, die vielen Angst bereitet.
Feuerwerk im Stadion ist in dieser Saison eher der Alltag geworden als die Ausnahme. Die Ultra-Gruppen nehmen weder die DFL noch manche Vereinsvertreter als seriösen Gesprächspartner wahr. Besserung wird es nun nicht durch Konfrontation geben. Wenn Politiker – am besten aus den bequemen Sesseln der Vip-Loge – ein hartes Vorgehen fordern, klingt das gut. Doch es zeugt weder von Respekt für die Arbeit der Fan-Projekte, die mit Annäherung und Offenheit durchaus Erfolg haben, noch für den fanatischen, aber keineswegs gefährlichen Anhänger. Und – das Wichtigste: Es wird nichts verbessern.
In Düsseldorf ging es am Spiel-Ende nicht um einen Aufstand der Ultras, es ging schon gar nicht um wild gewordene Gewalttäter. Stattdessen standen normale Fans am Spielfeldrand. Anhänger mit Kindern, die auf den Schlusspfiff warteten und dann zu früh losliefen. Das ist eine Dummheit und war auch gefährlich. Das sind aber keine Krawalle gewesen und schon gar kein Krieg auf dem Platz. Übrigens hat dies nichts mit der Frage zu tun, ob das Spiel regulär beendet worden ist. Egal, wie das letzte Urteil lauten wird – objektiv gesehen ist dies keine normale Begegnung mehr gewesen. Und die Düsseldorfer waren nun einmal als Veranstalter für die Sicherheit zuständig. Mit einer deutlichen Durchsage kurz vor Schluss, dass die Fans den Erfolg der Mannschaft gefährden, hätte wohl schon viel erreicht werden können.
Doch mit der Frage, wie es zum Platzsturm kommen konnte, wollten sich viele nicht mehr beschäftigen. Stattdessen war von Schande, Randalen und Hooligans die Rede. In Talkshows wurde auch in dieser Woche wieder einmal aus großer Distanz über die Fans gesprochen. Vorurteile allerorten, die doch schnell zu beseitigen wären: 90 Minuten Fankurve können reichen.[/quote]
montipauli
[quote]Zum kennenlernen gehören immer zwei und ich kann gerne drauf verzichten [/quote]
Reicht dann irgendwo auch um dich einzuschätzen. Denk drüber nach oder lass es.
Christian: Danke mal für den quote. Ein vernünftiger Artikel.
Spassvogel
[quote="montipauli"][quote]Zum kennenlernen gehören immer zwei und ich kann gerne drauf verzichten [/quote]
Reicht dann irgendwo auch um dich einzuschätzen. Denk drüber nach oder lass es.
Christian: Danke mal für den quote. Ein vernünftiger Artikel.[/quote]
Ob ich jemanden kennenlernen will lässt also darauf schließen wie ich bin? Na dann leg mal los, bin drauf gespannt ;)
gelöscht
[quote="montipauli"]
Ich bin mir sicher, wir könnten fröhlich ein Bier miteinander trinken. Geht nur schlecht am PC, leider. Denn da ist sowieso alles Mögliche mit sehr viel Vorsicht zu geniessen, weiss doch jeder.
monti
Spassvogel: Auch dich würde ich gerne mal kennenlernen. Sei nicht so sauer. Schreib mich gerne mal per PM an und sag mir was genau dich stört. Ich bin lernfähig und möchte mich stets verbessern.[/quote]
Allein schon dieses Angebiedere und diese "Wir haben uns alle lieb-Scheisse" nervt gewaltig. Der letzte Satz in Deinem Post bringt einen schon wieder auf die Palme. Meister, der Spassvogel mag Dich nicht und basta! Kannst Du das nicht akzeptieren? Der Ossi ist direkt und wenn er sowas sagt, meint er es auch so. Da musst Du nicht versuchen, Dich anzukuscheln.
Vorallem aber nervt Deine Gutmenschenart, die jeden Polizeieinsatz rechtfertigt und Verständnis für die miesesten Medienartikel aufbringt. Deine weichgespülte Mentalität passt eher nach Hoffenheim oder Wolfsburg aber nicht zur Anhängerschaft der Stadt der Schwermaschinen! Hoffe Du hast das jetzt kapiert!
gelöscht
ich glaub es hakt-der typ is doch nich ganz sauber im kopp :==
http://www.stadionwelt-fans.de/index.php?head=Vorhang-zu-fuer-Pyrotechnik&folder=sites&site=news_detail&news_id=5137
Braugold-Fan
[quote="fcmtommi"]ich glaub es hakt-der typ is doch nich ganz sauber im kopp :==
http://www.stadionwelt-fans.de/index.php?head=Vorhang-zu-fuer-Pyrotechnik&folder=sites&site=news_detail&news_id=5137[/quote]
Wie ich blinden Aktionismus liebe... :roll:
joerk
eiserner Vorhang :?: :mrgreen:
Braugold-Fan
[quote="Plattfuß"]Und dann werden die Gästefans hinter dem Vorhang vergast (von der Pyro) oder wie? :roll:[/quote]
"Selbst Schuld - da hätten sie vorher dran denken sollen." :mrgreen: