FCM-BMG
[quote="Rookie"][quote]Genau die Beiden Sachen sind mehr oder minder das Grundübel.
1. Die Deutschen haben vergessen(ob nun gewollt oder nicht) wer sie sind und was sie aus macht
Die Leute die noch nach den Tugenden leben (auch ich) werden für Idioten gehalten Bsp.
Warum soll ich das machen? der macht es doch auch nicht? wieso soll ich das machen ich habe es doch nicht falsch gemacht sondern der da.... usw...
Du bist ja Doof warum lässt du ihn das nicht machen er war es doch!?.......
ist es nicht egal wer es war? es wird gemacht und gut! so sehe ich das.
2. Smartphones eine schöne und gute erfinden allerdings werden die Leute Paranoid!
24 Stunden am Tag Nachrichten!! Die Leute haben heute mehr angst als vor 30 Jahren und da war Kalter Krieg!! da musste man jeden moment mit einem Atomschlag, Terroranschlag oder weiß der Geier was rechnen.
nur damals hatten man seine Zeitung und abends wenn überhaupt die Tageschau und das war´s, man legte die Zeitung weg und man Lebte sein Leben.
3. Wegwerfgesellschaft wer von euch(Uns Deutschen) repariert noch? es geht nicht mehr oh Kaputt wech damit. Es ist so gewollt das weiß ich und das ist auch ein großes Übel es wird nix mehr gebaut was, ich sag jetzt mal ewig lebt! Die Gute Deutsche WERT Arbeit!
und das geht immer so weiter, immer schneller, immer weiter, immer höher hinaus....
hoffe bin nicht zu weit abgeschweift...[/quote]
Ich hoffe, dass ich dich richtig verstanden habe.. Mal meine Gedanken dazu:
1.
[quote]Du bist ja Doof warum lässt du ihn das nicht machen er war es doch!?.......
ist es nicht egal wer es war? [b]es wird gemacht und gut[/b]! so sehe ich das.[/quote]
Wo ist das Problem, dass es Menschen gibt, die Dinge hinterfragen? Nur, weil mir irgendjemand sagt, tu dies und das, etwas tun, was gegen meine innere Überzeugung geht? Niemals.. Diese "Hörigkeit" ist mMn auch ein Grund für die menschliche Katastrophe, die von 1933 bis 1945 in D gelaufen ist (verstehe mich bitte nicht falsch, ich sage nicht dass du ein Nazi bist ;) )..
2.
Da bin ich absolut bei dir.. Die technische Entwicklung ist aber eben so.. Die Frage ist, wie geht man selbst damit um und vermittelt dies ggf. an seine Kinder.. Stichwort Medienkompetenz..
3.
Da bin im Grunde auch bei dir.. Aber unser, von uns durch entsprechende Wahlergebnisse so gewollt, präferiertes System ist der Kapitalismus.. Und dieses System steckt in einer schweren Krise.. Immer mehr für immer weniger wird auf Dauer nicht funktionieren.. Die Frage ist mMn nicht, ob es knallt, sondern wann es knallt..
Ich werfe unserer derzeitigen Politik (seit der Agenda 2010) auch vor, dass man sich nicht wundern muss, dass eher rechte Parteien wie die AfD, oder noch schlimmer die NPD, derzeit einen solchen Zulauf haben.. Die Politik der letzten 15 Jahre sorgt dafür, dass es immer mehr "Verlierer" gibt (Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Rente mit 67, TTIP etc.).. Was ich aber nicht verstehe, warum ist man, als diese Themen aktuell waren, nicht auf die Straße gegangen? Dazu kommt, dass unsere Politik sehr clever im Umgang mit Sportereignissen wie Fußball WM umgeht.. Das hat für teilweise was von "Brot und Spiele"..
Unsere Gesellschaft hält sich durch Konsum selbst dumm.. Den Vorwurf mache ich aber nicht der Politik, sondern den Menschen selbst.. Es gibt durch das Internet heutzutage so viele Möglichkeiten, sich in alle Richtungen zu informieren.. Aber es ist wichtiger, dass nächste Woche das neue IPhone oder der neue Samsung Fernseher auf den Markt kommen..
Ich denke mal, im Grunde genommen sind sich "Gutmenschen" und "Blögiden" zum Thema Flüchtlinge einig, auch wenn die Schnittmenge gering ist ;) .. Die Frage ist, wie beide Seiten die Probleme lösen wollen.. Ich habe nur ein Problem damit, das ist zumindest mein Eindruck, dass man sich auf Seiten der eher "rechten" Seite zu sehr radikalisiert/radikalisieren lässt..[/quote]
Da bin ich bei dir ausser bei 1. :mrgreen:
Es ist nicht verkehrt zu hinterfragen sehe ich ein aber bei Arbeit die er sowieso macht? Es geht ja nicht darum als Schreibtisch hengst das Klo zu putzen.
Das übel von 33 - 45 Naja er war raffiniert und hat die Preußischen Werte benutzt für seine scheisse...obwohl Preußen selbst der härteste Gegner für ihn war...
FCM-BMG
[quote="Jörn"][quote="FCM-BMG"]
Genau die Beiden Sachen sind mehr oder minder das Grundübel.
1. Die Deutschen haben vergessen(ob nun gewollt oder nicht) wer sie sind und was sie aus macht
Die Leute die noch nach den Tugenden leben (auch ich) werden für Idioten gehalten Bsp.
Warum soll ich das machen? der macht es doch auch nicht? wieso soll ich das machen ich habe es doch nicht falsch gemacht sondern der da.... usw...
Du bist ja Doof warum lässt du ihn das nicht machen er war es doch!?.......
ist es nicht egal wer es war? es wird gemacht und gut! so sehe ich das.
2. Smartphones eine schöne und gute erfinden allerdings werden die Leute Paranoid!
24 Stunden am Tag Nachrichten!! Die Leute haben heute mehr angst als vor 30 Jahren und da war Kalter Krieg!! da musste man jeden moment mit einem Atomschlag, Terroranschlag oder weiß der Geier was rechnen.
nur damals hatten man seine Zeitung und abends wenn überhaupt die Tageschau und das war´s, man legte die Zeitung weg und man Lebte sein Leben.
3. Wegwerfgesellschaft wer von euch(Uns Deutschen) repariert noch? es geht nicht mehr oh Kaputt wech damit. Es ist so gewollt das weiß ich und das ist auch ein großes Übel es wird nix mehr gebaut was, ich sag jetzt mal ewig lebt! Die Gute Deutsche WERT Arbeit!
und das geht immer so weiter, immer schneller, immer weiter, immer höher hinaus....
hoffe bin nicht zu weit abgeschweift....[/quote]
da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Die Sache ist nur die. Veränderungen finden statt, ob wir wollen oder nicht. Stattgefundenene und irreversible Änderungen zu betrauern hilft aber nicht weiter. Den Ausländer dafür verantwortlich zu machen schon gar nicht.
Die Frage ist, wie geht man am besten damit um. Unseren Großeltern hat ja auch vieles an der Welt in der wir großgeworden sind nicht gefallen.[/quote]
Das Problem mit den Flüchtlingen ist das das 2 Arten gibt die die vor Krieg flüchten und die Wirtschaftsflüchtlinge.
Wenn man das Haar in der Suppe sucht haben die
Schuld an der ganzen Debatte haben meiner Meinung nach 2.
marcel-fcm
[quote="Kille"]FALSCH! Von ignoranten Politikern gesteuerte, ungewollte Veränderungen kann man in einer Demokratie sehr wohl entgegentreten, in dem man diese Politiker abwählt![/quote]
Und stattdessen wen wählt? Das ist das Problem, was ich gerade sehe. Man kann zwar viel an der jetzigen Regierung kritisieren, aber eine ernsthafte Alternative scheint es nicht zu geben. Selbst die Grünen vertreten mittlerweile einige Meinungen, die ich nicht unterstützen möchte und beschäftigen sich mit realitätsfremden Themen. Bleiben als Alternative nur noch die Parteien auf Links- bzw. Rechtsaußen, die aber auch keine Vorschläge machen, mit denen ich mich voll und ganz identifizieren kann.
[quote="Kille"]Auf keinen Fall befürworte ich offene Grenzen, unkontrollierte Flüchtlingsströme und polemische "Wir schaffen das!"-Parolen, da in diesem Fall die Grenze zwischen "Hilfe geben" und selbst "Hilfe benötigen" in nicht allzu ferner Zukunft überschritten wird und Deutschland als Folge niemandem mehr helfen kann. Selbst wenn man es gerne möchte, aber Deutschland kann ganz einfach nicht das weltweite Elend kompensieren.[/quote]
Sicherlich muss einiges an der aktuellen Einwanderungspolitik geändert werden. Ich habe mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, dass es eine Lösung geben könnte, die Flüchtlinge auf die anderen EU-Staaten zu verteilen. Jeder kocht am liebsten sein eigenes Süppchen. Für mich ist es aber auch keine Option flächendeckende Grenzkontrolllen einzufügen. Das ist nicht realistisch, da wir viele Kilometer grüne Grenze haben und ich keine unüberwindbaren Zäune dort sehen will. Ich würde es auch sinnvoller finden, in die Versorgung in den Flüchtlingslagern im Nahen Osten zu investieren, als in Waffen, um im Kampf gegen den IS aufzurüsten. Allerdings habe ich auch schon überraschend viele Kriegsbefürworter in meinem Umfeld, auch hier im Forum, in den letzten Wochen vernommen.
Mal schauen, was die nächsten Syrienkonferenzen bringen, wie die nächsten Solidiaritätsaktionen mit Frankreich aussehen und wann der nächste große Anschlag kommt (ich bete natürlich dafür, dass es nicht dazu kommt), aber aktuell fühle ich eine große Machtlosigkeit, auch weil es viele Menschen mit einer ziemlich festgefahrenen Meinung gibt (nicht nur unsere Politiker :roll: ).
Und noch was: Sind preußische Tugenden noch etwas anderes als "Ordnung, Pünktlichkeit und Fleiß"? Man hört ja oft von anderen Ländern, dass diese Eigenschaften an Deutschen und ihrer Arbeit am meisten geschätzt werden. Aber wo es gerade angesprochen wird, würde mich schon interessieren, was typische deutsche Werte und Haltungen sind.
Uli Block 10
[quote="Kille"][quote="Uli Block 10"][quote="Kille"]...Den sich in Deutschland aufhaltenden Kriegsflüchtlingen muss man helfen,...[/quote]
nur denen, oder auch denen, die da noch kommen werden?[/quote]
Nur denen, die sich bereits hier in Deutschland befinden bzw. in Zukunft mit einem gültigen Visa, z.B. im Rahmen fester Flüchtlingskontingente, einreisen.
Auf keinen Fall befürworte ich offene Grenzen, unkontrollierte Flüchtlingsströme und polemische "Wir schaffen das!"-Parolen, da in diesem Fall die Grenze zwischen "Hilfe geben" und selbst "Hilfe benötigen" in nicht allzu ferner Zukunft überschritten wird und Deutschland als Folge niemandem mehr helfen kann. Selbst wenn man es gerne möchte, aber Deutschland kann ganz einfach nicht das weltweite Elend kompensieren....[/quote]
das sicher nicht, aber wir sind doch noch sehr weit entfernt davon, "hilfe zu benötigen" und solange bin ich auch dagegen, kriegsflüchtlinge nicht mehr aufzunehmen. wo sollen sie denn hin? zuhause bleiben kann darauf nicht die antwort sein ...
FCMatze
[quote="Uli Block 10"]das sicher nicht, aber wir sind doch noch sehr weit entfernt davon, "hilfe zu benötigen" und solange bin ich auch dagegen, kriegsflüchtlinge nicht mehr aufzunehmen. [b]wo sollen sie denn hin? [/b]zuhause bleiben kann darauf nicht die antwort sein ...[/quote]
Es gibt auf der ganzen Welt noch zig sichere Länder wo jemand der wirklich vor Krieg flüchtet sicher ist. Aber warum will denn (fast) jeder nach Deutschland ? Dafür muss es ja (mind.) einen Grund geben. Mit dem Geld das 1 Flüchtling hier in D kostet, könnte man z.B. in den sicheren Nachbarländern der Kriegsgebiete etwa 5 - 10 Flüchlinge versorgen. Das wäre m.M.n. richtige Hilfe und nicht das Prinzip: "Nur wer es bis nach Deutschland schafft bekommt etwas. Die Alten und Kranken etc. die nicht die Kraft besitzen zu einer längeren Flucht haben halt Pech."
Oliver
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Aerolith
[quote="marcel-fcm"]
Und noch was: Sind preußische Tugenden noch etwas anderes als "Ordnung, Pünktlichkeit und Fleiß"? Man hört ja oft von anderen Ländern, dass diese Eigenschaften an Deutschen und ihrer Arbeit am meisten geschätzt werden. Aber wo es gerade angesprochen wird, würde mich schon interessieren, was typische deutsche Werte und Haltungen sind.[/quote]
tugenden sind ausfluß, also die folge von etwas zugrundeliegendem. ordnung und loyalität sind also nichts typisch deutsches, sondern bestenfalls die folge individueller grundentscheidungen, zuweilen auch schlichtweg ergebnis der erziehung.
preußen war eine staatsidee, die erst spät zum deutschtum fand, v.a. süddeutsche behaupteten, nie zum deutschtum fand. ich möchte das offenlassen.
die kernfrage lautet also, was unterscheidet den deutschen grundsätzlich von anderen nationen? die antwort darauf fällt relativ leicht, weil man nur zu schauen braucht, was bei uns anders war, nach alleinstellungsmerkmalen schauen muß oder schlichtweg danach, was hier entwickelt worden ist und bei anderen keine rolle spielte, weil es keinen boden dafür gab.
politische maximen sind es nicht. tugenden sind es, wie ich nachwies, auch nicht. japaner gelten auch als pünktlich, sogar als preußisch. wären also nach deiner theorie deutsche. andererseits gibt es etliche deutsche, die weder pünktlich sein können noch sein wollen. faulpelze gibt es hierzulande wie andernorts auch. das sind also alles sekundäreigenschaften, meinetwegen auch "tugenden". nein, die frage lautet doch vielmehr, wie entstehen solche eigenschaften, die dann auf völker übertragen, als artifiziell, als landestypisch betrachtet werden.
ohne jetzt weit auszuholen, damit befaßte man sich in der geisteswissenschaft in der ersten hälfte des 20. jahrhunderts, nicht nur in deutschland. elias [url=http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=canetti#masse_und_geschichte]canetti[/url] (ein in bulgarien geborener jude) schrieb ein buch darüber. er meinte, das problem über nationale symbole lösen zu können. er meinte, für die briten sei das nationale symbol das meer. für die franzosen das..., die holländer das..., die schweizer, die juden... so, für deutschen aber meinte er, es sei der wald.
das klingt erst mal... hm? wat willer?
denk man darüber nach, so erschließt sich das in der tat. ohne jetzt weit auszuholen, bringe ich es auf den punkt: deutsch zu sein bedeutet, gegensätze in sich herumzutragen. contradictio in adiecto. zugleich aber bedeutet es, diese widersprüche ständig miteinander verbinden zu wollen. das unmögliche möglich machen wollen. trotzen. schnurzeln. stur sein. die welt retten wollen. den wald retten. die umwelt. die flüchtlingsproblematik. ost und west verbinden. nord und süd.
ein blick in unsere geschichte belegt das, sowohl in [url=http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=cusanus&s#erkenntnistheorie]philosophischer[/url] (Nikolaus von Kues entwickelte diesen Gedanken als erster) als auch in jeder anderen beziehung. soziologie? eine deutsche erfindung. historische mission der arbeiterklasse? eine deutsche erfindung. nachhaltigkeit? ein deutsches wort. dialektik? staatsräson seit hegel. (hier die verklammerung preußischen staatsgedankens mit deutschem naturell) rotkäppchen, schneewittchen, hänsel und gretel, froschkönig, rübezahl, jorinde und joringel,... ohne wald nicht vorstellbar. immer ist es das im guten liegende böse, das besiegt werden muß, zugleich aber erweist sich das böse als gar nicht so böse, weil es zu einem selbst gehört. deutsch zu sein, das bedeutet, die widersprüche der welt aushalten zu können, das unmögliche zu wollen. man denke an Faust!
eben deshalb liebt und haßt uns die welt zu gleichen teilen, weil wir das einfach nicht aufgeben wollen. deshalb hat die aus einem protestantischen elternhaus stammende kanzlerin auch die tore geöffnet, um die welt zu retten. diejenigen, die für sich in anspruch nehmen, deutschland retten zu wollen, greifen sie wegen dieser deutschen politik an. irrwitzig!
die frage lautet aber immer noch: was ist deutsch? ich meine, das unmögliche beharrlich zu wollen und zugleich dem stärksten in den arsch zu kriechen, das ist deutsch.
MD-Reiner
Aerolith schrieb u.a.:
was ist deutsch? ich meine, das unmögliche beharrlich zu wollen und zugleich dem stärksten in den arsch zu kriechen, das ist deutsch.
Ohne smilies, ohne wenn und aber, eine Aussage über die ich nicht weiter nachdenken muss.
Manchmal glaube ich, wir kommen, einige eher-andere später, an einem Punkt, der uns zu überfordern scheint. FCM-BMG hat dazu sinngemäß geschrieben, immer höher, immer weiter, immer schneller, minütlich erreichbar, wegwerfen, neukaufen, gutfinden, schlechtfinden, die Politik, heute links rum, morgen rechts rum und trotzdem immer behauptend alles wäre konform, rot ist grün und plus ist minus.
Wer sieht da noch durch? Was kommt als nächstes? Wo führt das hin?
Ich glaube nicht, dass der normale Bürger hier die Hauptschuld trägt, obwohl schon jeder für sich selbst verantwortlich ist. Es werden leider Schwächen der Menschen gnadenlos ausgenutzt. Schwächen die da sind. Angst, Sicherheitsdenken, Geltungsbedürfnis, mehr haben zu wollen als man benötigt, Raffgier, Machtgehabe, Gleichgültigkeit, Götzenanbetung usw. Diese Schwächen werden von der Politik und der Wirtschaft ausgenutzt, um uns zu beherrschen, in Abhängigkeiten zu zwingen und somit als Stimmvieh, Arbeitssklave und Kanonenfutter zu halten. Ich nehme mich da nicht aus. Rückblickend auf mein bisheriges Leben kann ich manchmal nur mit dem Kopf schütteln.
Unser Wirtschaftssystem kann aber auch gar nicht anders. Bei Stillstand oder sogar Verlusten bricht dieses System über kurz oder lang zusammen. Also muss es uns antreiben, manipulieren damit wir glauben, es gibt keine Alternative. Es muss expandieren und wachsen bis, ja bis es nicht mehr geht.
Ich glaube, wir und der Rest der Welt haben was Besseres verdient. Und an unseren Schwächen muss man halt arbeiten. Und genau an der Stelle würde ich mir einen verantwortlich handelnden Staat und eine voraus schauende Wirtschaft wünschen.
Bolle 65
Das sind ja seitenweise pseudo-politikwissenschaftliche Abhandlungen hier :shock:
Da geht doch jedem Politikverdrossenen das Herz auf :P
Mick Jagger
Warum fällt mir immer bei der Frage nach "Was ist typisch deutsch?" Heinrich Manns "Der Untertan" ein?
[url=https://www.youtube.com/watch?v=52CKdF-jSEg]Der Kriecher[/url]
Klehmchen
[quote="FCMatze"]
Es gibt auf der ganzen Welt noch zig sichere Länder wo jemand der wirklich vor Krieg flüchtet sicher ist. [/quote]
Und welche sicheren Ländern sind das, die einen freiwillig reinlassen und auch für vernünftige Unterkünfte und Verpflegung sorgen - also Deutschland, Schweden und bedingt Österreich mal außen vorgelassen. Jetzt nur der Neugier halber mal, weil ich sonst immer nur von Ländern höre, die ihre Grenzen dicht machen und keinen haben wollen.
Bolle 65
[quote="Mick Jagger"]Warum fällt mir immer bei der Frage nach "Was ist typisch deutsch?" Heinrich Manns "Der Untertan" ein?[/quote]
Auch als Film ein MUSS, Glanzrolle für Werner Peters ;! :mrgreen:
FCM-BMG
Habe noch nen Text gefunden der so einiges erklärt und den ich im großen und ganzen so unterschreiben kann.
B. St. Fjöllfross
Preußen war immer militärisch, niemals aber militaristisch!
Joachim Fernau
Ich füge dem hinzu, daß das, was dann später zum Ekel aller Welt militaristisch einher kam, das war nicht Preußen: das war eine perverse Persiflage auf Preußen, aufgeführt von Dummköpfen, die ihre eigenen Komplexe auf dem großen Namen austobten, den sie zufällig ererbt hatten. Wie der Rotzlöffel eines erfolgreichen Unternehmers, der quasi mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde und nun den Dandy raushängen läßt, obgleich er im eigenen Leben noch nie eine Fuseratze ehrlich verdient hat.
Freiheit in Preußen:
Freiheit bedeutet in Preußen nicht, was viele Dumm- und Hohlköpfe in aller Welt darunter verstehen - nämlich tun und lassen zu können, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Und das möglichst noch zu Lasten ihrer Mitmenschen, Mitkreatur oder unbelebter Umwelt. Freiheit bedeutet in Preußen, Dinge mit Freude zu tun, die die Pflicht von seinen Bürgern verlangt. Freiheit bedeutet in Preußen den Geboten Gottes und der Vernunft, der Menschlichkeit und des Anstands, gleichwohl des Kantschen Imperativs zu gehorchen, statt sie um der eigenen Genußsucht oder Bequemlichkeit willen zu ignorieren. Freiheit ist in Preußen nicht die Freiheit des Inneren Schweinehundes. Ganz im Gegenteil - erst wenn dieser bis zur Unbeweglichkeit fest in Ketten gebunden ist, wenn er das Maul halten muß nach dem Willen seines Eigners, dann erst sind die wahre Preußin und der echte Preuße frei. Freiheit ist in Preußen nicht die verkitschte Fahrt auf einer Harley Davidson in den amerikanischen Sonnenuntergang, sondern das wollen können, was man muß. Punkt!
B.St.Fjöllfross, Preuße
Ich bin, wie ich eingangs erwähnte, ein preußischer Soldat. Hört sich martialisch an, nicht wahr? Ich versichere Sie, das ist es nicht. Kein politischer Begriff wird wohl so kontrovers diskutiert und ist so mißverständlich wie der Name Preußens. Zunächst einmal sollte man sich darüber einig werden, was man unter Preußen verstehen kann, ehe man von der Materie zu reden beginnt. Man kann Joachim Fernaus "Reden wir über Preußen" lesen, oder anderes. Es ist ja soo viel darüber geschrieben worden. Ich versuche es zumindest mit einem Gedicht dem fluchwürdigen Eberhard von Mackensen*, daß nach meinem Dafürhalten den Nagel auf den Kopf trifft:
Mögt Ihr den preußischen Staat zerschlagen,
Preußen wird hoch aus den Trümmern ragen.
Einer schon wollte uns Preußen stehlen,
Doch Preußen lebt zu tief in den Seelen!
Preußen ist weder Volksstamm noch Rasse,
Preußen ist Haltung und niemals Masse.
Preußen ist Pflicht nach Immanuel Kant,
Preußen ist Treue zu Volk und Land,
Dienen der Sache bis in den Tod
Und – Griff zu den Waffen erst in der Not!
Dieses kurze Gedicht sagt schon sehr viel über uns Preußen. Denn Preußen ist zunächst einmal eine Idee, die keines Staates bedarf. Sie wohnt in den Seelen, wie Mackensen sagt und bedarf keiner Verwaltung seitens eines Staatsgebildes. Dieses kann ganz im Gegenteil sogar äußerst schädlich sein, weil es den Perversionen, auf die ich später noch zurückkommen werde, Tür und Tor öffnet. Jede Art von Verwaltung gebiert früher oder später Perversionen. Das ist gesetzmäßig. Weil sich die Verwaltung mit der Masse befaßt und der Masse ist eine Perversion immanent. Der Einzelne mag ja für sich ganz erträglich sein - geht er aber in der Masse auf, bricht in der Regel die Hölle aus. Der Preuße ist zunächst einmal ein einzelner. Das hat mit seiner persönlichen Verantwortlichkeit für sein Denken und Handeln zu tun. Es ist unpreußisch, diese beiden Dinge auf andere zu übertragen, oder sagen wir: abzuwälzen!
Preuße ist man nicht durch Geburt, denn es ist kein erblicher Adel, sondern eine Haltung, die man sich lebenslang erwerben, um die man Tag für Tag kämpfen und ringen muß. Ob Sie einer sein könnten? Das läßt sich ganz schnell feststellen: Gesetzt den Fall, ein Neger, ein Jude, eine Zigeunerin und ein an den Rollstuhl gefesselter Pole bewerben sich um die vier höchsten Ämter des Landes, in dem Sie leben. Sie alle sind fachlich qualifiziert und ausgewiesen. Geben Sie den vier ohne langes Nachdenken Ihre Stimme? Dann ist Ihnen schon mal eine preußische Grundhaltung zu eigen. Wo einer herkommt und welche Hautfarbe oder Gebrechen er trägt, ist völlig unerheblich. Das interessiert bestenfalls Leute, die meist selbst all die negativen Eigenschaften in sich bergen, die sie den anderen ihrer Andersgestaltigkeit wegen andichten.
Und was bedeutet das konkret für mich? Ich bin zwischen Elbe und Memel zuhause, ohne daß ich es nötig hätte, irgendeinem dort Ansässigen das Recht auf seinen dortigen Grundbesitz abzusprechen. Preußen war nämlich von jeher multinational. Es lebten dort seit langer Zeit eingesessene und zugewanderte nebeneinander, nämlich Pruzzen, Juden, Polen, Deutsche, Russen, Zigeuner, Franzosen (bspw. Hugenotten), Salzburger, Böhmen und was weiß ich, wer noch alles. Und die meisten von Ihnen wurden durch die Idee geeint, die dem Staate Preußen zugrunde lag. Ich bin also nur ein Preuße deutscher Nationalität und Muttersprache - in dieser Reihenfolge und nichts weiter.
Diese Idee blieb administrativ meist unausgesprochen - es ist ihr also kein Kanon, oder eine verbindliche heilige Schrift oder ähnliches zugeordnet, wenn man mal von der einzigen Ausnahme des Reglements der Preußischen Armee und dem Allgemeinen Preußischen Landrecht absieht. Diese Idee äußert sich in den Gedanken, Taten und der Lebenshaltung derer, die sich ihr verbunden fühlen. Man erinnere sich des berühmten Kantschen Kategorischen Imperativs, der fordert, daß ein jeder sich so verhalten solle, daß sein Betragen zu den Grundprinzipien einer Gemeinschaft erhoben werden könne.
Natürlich sind Preußen keine besseren oder Übermenschen. Sie sind keine perfekten Vorzeigehelden. Das preußische besteht nur eben darin, daß man seine Fehler und Schwächen aufspürt, ihnen klar ins Gesicht sieht und sich dann ehrlichen Herzens rund um die Uhr bemüht, dieser Schwächen Herr zu werden und seine Fehler zu minimieren.
MD-Reiner
[quote="Aerolith"][quote="Kille"]Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen einfachen Fragen Tilo Jung diese inkompetente Politikerbande ins Schwitzen bringt... Wenn es nicht so traurig wäre, was diese aalglatten Dummschwätzer "zum Wohle des deutschen Volkes" anrichten, könnte man sich totlachen... Schaut mal ab 31:35 ... :lol: :lol: :lol:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=HZ8YAiVWToI[/youtube][/quote]
frau wirtz: krieg im [i]umgangssprachlichen [/i]sinne! wow! die bundesregierung beschließt also etwas, was nur im umgangssprachlichen sinne zu verstehen sein soll, aber nichts, was im völkerrechtlichen sinne [i]krieg [/i]bedeutet.
die BRD darf sich nie an kriegen beteiligen. das ist meine überzeugung. wir haben nur ein verteidigungsrecht, aber kein angriffsrecht irgendwo. das mit dem präventiv angreifen zu verteidigungszwecken hatten wir zur genüge.[/quote]
Diese Stelle ab 31:35 ist sprachlich das reinste Schleudertrauma. Es zeigt in erschütternder Weise, mit was wir es zu tun haben. Sie biegen, drehen und dehnen, um dann wieder sprachlos zu sein. Mit den Augen wird gerollt und zu guter letzt wird durch Mimik so getan, als ob der Fragesteller unbelehrbar sei. Eine Pressekonferenz zum abgewöhnen. Dabei gab es eine klare Frage die es zu beantworten galt. Diese Leute, die täglich Politik "leben wollen" für ihr Volk, wollten und konnten nicht antworten! Und das, einzig und allein, weil klar geworden wäre, dass die Deutsche Regierung gegen eigene und internationale Gesetze verstößt. Zu guter Letzt vertrösten diese Marionetten auf Morgen, in der Hoffnung sie oder ein anderer von ihnen würde bis dahin eine passende Antwort "finden". Am besten eine alternativlose Antwort, die mit einem Wisch alle Kritiker verstummen lässt. Na dann, sollen die Gutgläubigen auf die nächste Pressekonferenz warten, wo ihnen die neue, universelle Antwort für Kriegseinsätze kundgetan wird.
Und was konnte man tatsächlich sehen?
Einmal richtig nachgefragt und Teile des Kartenhauses brechen zusammen.
gelöscht
[quote="Oliver"]
Bei mir im Flüchtlingsheim ist z.B. aber auch Rollstuhlfahrer.(Spastische Lähmung) Der alte Mann, wurde über die Hälfte des Weges von seinen beiden Söhnen getragen !
[/quote]
und du glaubst das natürlich-naja muß ja stimmen wenn die das erzählen. :roll:
clubfan82
[quote="fcmtommi"][quote="Oliver"]
Bei mir im Flüchtlingsheim ist z.B. aber auch Rollstuhlfahrer.(Spastische Lähmung) Der alte Mann, wurde über die Hälfte des Weges von seinen beiden Söhnen getragen !
[/quote]
und du glaubst das natürlich-naja muß ja stimmen wenn die das erzählen. :roll:[/quote]
ja,die olivia is schon ne marke :lol:
sonst oberschlau jeden scheiss hinterfragen und nach zuverlässigen quellen krähen...
aber wenn zwei bereicherer ihren papa um die halbe welt "tragen" ... :roll:
ach,ich lass es lieber ... :mrgreen:
KirscheMD
[quote="clubfan82"][quote="fcmtommi"][quote="Oliver"]
Bei mir im Flüchtlingsheim ist z.B. aber auch Rollstuhlfahrer.(Spastische Lähmung) Der alte Mann, wurde über die Hälfte des Weges von seinen beiden Söhnen getragen !
[/quote]
und du glaubst das natürlich-naja muß ja stimmen wenn die das erzählen. :roll:[/quote]
ja,die olivia is schon ne marke :lol:
sonst oberschlau jeden scheiss hinterfragen und nach zuverlässigen quellen krähen...
aber wenn zwei bereicherer ihren papa um die halbe welt "tragen" ... :roll:
ach,ich lass es lieber ... :mrgreen:[/quote]
Und das alles in englischer Sprache ;-)
Braugold-Fan
[quote="fcmtommi"][quote="Oliver"]
Bei mir im Flüchtlingsheim ist z.B. aber auch Rollstuhlfahrer.(Spastische Lähmung) Der alte Mann, wurde über die Hälfte des Weges von seinen beiden Söhnen getragen !
[/quote]
und du glaubst das natürlich-naja muß ja stimmen wenn die das erzählen. :roll:[/quote]
Sie hätten es natürlich auf Facebook posten können - dann glaubt's auch der Tommi. :mrgreen:
gelöscht
[quote="Braugold-Fan"]
Sie hätten es natürlich auf Facebook posten können - dann glaubt's auch der Tommi. :mrgreen:[/quote]
ich habe zumindest genug verstand um zu erkennen wer mir alles n bären aufbinden will! das ist genauso ein schmarrn wie der über 100jährige, der 1000de km gelaufen sein will oder die ständigen geldscheine, die von unseren neuen raketentechnikern gefunden und natürlich gleich abgegeben werden. aber das berichten ja alles eure qualitätsmedien und manche glauben diesen müll auch noch. naja laßt euch weiter verarschen-für einige wird das erwachen bald sehr schmerzhaft sein. genau das wissen sie, deshalb wird mit händen und füßen dieses system verteidigt. sieht man ja an der hilflosen stammelei dieser politprofis der bundespressekonferenz-peinlich und armselig, souverän sieht anders aus!
Oliver
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