ignite
Ja genau...lassen wir doch in Zukunft alles nurnoch von einer Person entscheiden. Dann dauert eine Entscheidung, ob ein defektes Ampellicht in Buxtehude ausgewechselt werden soll, halt mal 10 Jahre. Aber dafür muss man sich dann nicht mehr diesen unerträglich polemischen Durchfall antun.
gelöscht
[quote="Kille"]Wo genau liegt denn, Deiner Meinung nach, der Unterschied zwischen den Parteien auf Landes- und auf Bundesebene? Für mich ist das alles ein und dieselbe Bande von Volksbelügnern und -betrügern...[/quote]
da geb ich dir recht kille! das traurige ist das der "kleine" politiker an der basis, der wirklich was verändern will und wirklich "volksvertreter" sein möchte irgendwann genauso wird-weil anders kommt er nicht hoch. also wird sich angepasst-bestes beispiel für mich die grünen-in den 80ern aufrührer und revoluzzer-heute kein stück mehr davon. da wird kriegen zugestimmt, polizisten zum knüppeln befohlen usw. schlimm was heutzutage abgeht :?
Aerolith
[quote="Hekmatyar-Sprecher Haroon Zarghoon"]Wir haben die Russen besiegt und die Sowjetunion und den Kommunismus damit zum Einsturz gebracht. Nur deswegen konntet ihr Deutschland vereinen. Aber anstatt uns zu danken, ......[/quote]
ich sehe das ähnlich wie hekmatyar. wir haben in afghanistan nichts zu suchen. das is ein imperialistischer eroberungskrieg der amerikaner, nicht unserer. wir sollten in der tat uns da völlig raushalten. der staat sollte auch keine "entwicklungshilfe" geben, denn die wandert bloß in die schatullen weniger reicher und letztlich in waffenkäufe. hilfe sollten private institutionen vornehmen, am besten internationale, die konmkrete projekte erstellen und vor ort durchführen, immer in absprache mit den leuten vor ort, nicht aber so, wie das irgendwer am schreibtisch plante. die privaten bekommen staatliche hilfe schon dadurch, daß sie spenden steuerlich zum gutteil absetzen können.
universum123
;!
[url=http://anonym.to/?http://www.youtube.com/watch?v=kUinpXd0_7M&feature=youtu.be]
[img]http://s7.directupload.net/images/130415/u4qsvlk4.gif[/img]
[img]http://s14.directupload.net/images/130914/pxaib6o5.jpg[/img]ZDFHS[/url]
;!
ahvenanmaa09
Bologna-Reform - 15 Jahre danach.
Hier liegen imho die eigentlichen Folgen der Reform:
[quote]
...
Biesler: Dann kommen wir doch mal zu möglichen Lösungsansätzen! Also zum einen, was die Flexibilisierung, die Personalisierung vielleicht des Studiums angeht, was muss da noch passieren, dass wirklich jeder Student mit seinen speziellen Interessen – so ist ja ursprünglich die Planung gewesen –, dann auch am besten studieren kann?
"Möglichkeiten der der Flexibilisierung zu wenig genutzt"
Burckhart: Es mangelt daran, dass wir es im ersten Durchgang - ich sage mal, rund um 2005 – nicht verstanden haben, die Möglichkeiten der Flexibilisierung auch zu nutzen. Stattdessen haben wir kleinteilige Studiengangsmodelle entwickelt, der Student ist gezwungen, Veranstaltung nach Veranstaltung abzuhecheln. Hier brauchen wir viel mehr Freiräume, wir brauchen größere Module als Lerneinheiten, die müssen gleichzeitig so sein, dass sie kompetenzorientiert sind, dass der Studierende auch mal die Möglichkeit hat, mobil an anderen Standorten in seinem Themengebiet weiterzustudieren oder eine Schleife zu drehen. Das sind die primären Herausforderungen in diesem Segment.
Biesler: Jetzt ist ja einer der Motoren auch die Wirtschaft gewesen, die gesagt hat, wir möchten eigentlich jüngere Berufsanfänger, die sollen mal ein bisschen früher von der Hochschule runterkommen, wir brauchen auch nicht jeden so qualifiziert, dass er gleich Diplomingenieur ist, sondern ganz viel Mittelbau. Jetzt sagt die Wirtschaft, mit den Bachelors können wir eigentlich überhaupt nichts anfangen, die in unsere Betriebe kommen. Das ist jetzt vergröbert, aber die Tendenz ist richtig, oder? Was muss da passieren?
Burckhart: Ich glaube, das ist sehr stark vergröbert. Ich glaube, dass der Bachelor jetzt gerade erst bei der Wirtschaft ankommt.
Biesler: Ja, wir haben aber Klagen.
Burckhart: Wir haben durchaus Klagen, wir haben aber auch 80 Prozent der Wirtschaftsunternehmen, die Bachelor aufgenommen haben, die sagen, wir würden sie sofort wieder aufnehmen. Wir haben also auch Zufriedenheit, wir haben beide recht. Ich denke, dass die Wirtschaft sich in einem geirrt hat:[b] Ein Fast-Track-Studium kann nicht das erfüllen, was früher der Diplomstudent hatte, was früher der Magisterstudent hatte, nämlich neben Fachlichkeit und neben Beruflichkeit auch noch eine Persönlichkeit zu haben. Und das ist einfach verlorengegangen unterwegs. Und die Kernbotschaft der Empfehlungen, auch die Kernbotschaft der heutigen Diskussion war: Wir müssen wieder zurück zu dieser akademischen Persönlichkeitsbildung und hierfür müssen wir Freiräume schaffen. Und das war einer der Kernkritikpunkte heute, in dem wir aber ein Einverständnis hatten als Kritik an dem, wie wir Bologna umgesetzt haben.
[/b]
Biesler: Holger Burckhart, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, zu den bleibenden Herausforderungen der Bologna-Reform. Das Gespräch haben wir kurz vor der Sendung aufgezeichnet.
Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
[/quote]
[url=http://www.deutschlandfunk.de/15-jahre-bologna-reformen-wir-muessen-zurueck-zur.680.de.html?dram:article_id=281115]DLF[/url]
ahvenanmaa09
Bericht mit Bezug zu Magdeburg
[quote]MINT-Fächer kreativer vermitteln
Gerade bei den MINT-Fächern versucht die Industrie, Einfluss auf die Lehrpläne zu nehmen. Dagegen wehrt sich nun eine kleine Gruppe von Didaktikern aus Halle/Saale. Sie fordern eine Abkehr von der Verwertungslogik von Unterrichtsstoffen und mehr Bezugnahme auf Philologie und Geisteswissenschaften.[/quote]
Komplett hier
[url=http://www.deutschlandfunk.de/naturwissenschaften-mint-faecher-kreativer-vermitteln.680.de.html?dram:article_id=281826]Link[/url]
und weiterführend
[quote]So stirbt natürlich jede Kreativität
Der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer fordert mehr Freiheit und Kreativität für Schulen. Sein neuer Dokumentarfilm "Alphabet" widmet sich den Missständen im Bereich der Bildung. Wagenhofer kritisiert, dass das Bildungssystem heute allein dem wirtschaftlichen Nutzen unterworfen sei.[/quote]
Komplett hier
[url=http://www.deutschlandradiokultur.de/so-stirbt-natuerlich-jede-kreativitaet.954.de.html?dram:article_id=266985]Link[/url]
ahvenanmaa09
Aus Interesse habe ich mal nachgeschaut:
Unsere Landesregierung hat neben Sachsen im Osten(und wahrscheinlich nicht nur da) die meisten Minister, die nicht aus dem Bundesland kommen, wo sie ihren Posten bekleiden. Vorzugsweise werden hier gern Mitbürger aus Niedersachsen, Bayern, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg genommen. Fast vorbildlich sind da im Gegensatz dazu die Landesregierungen aus Brandenburg und Thüringen.
Von Ministern(aus dem Osten der Republik), die den umgekehrten Weg gingen, ist mir nichts bekannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Haseloff
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Lieberknecht
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Sellering_II
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Woidke
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Tillich_II
Fermersleber 1970
So ist das nun mal. Wer nichts wird, wird Wirt oder geht halt in den Osten und stopft sich dort die Taschen voll.
appel
und fraglich ist, ob sich diese Un-Personen noch immer die sogenannte Buschzulage zuschachern.
Wobei mir es relativ wurscht ist, ob da Zweie, Dreie außem Westen kommen oder aus Sambia.
Hauptsache die können sich mit unserem Landstrich identifizieren und haben etwas Grips unterm Schädel, was mir bei einigen Aktionen unserer Kabinettsmitglieder nicht der Fall zu sein scheint.
Aerolith
[quote="ahvenanmaa09"]Aus Interesse habe ich mal nachgeschaut:
Unsere Landesregierung hat neben Sachsen im Osten(und wahrscheinlich nicht nur da) die meisten Minister, die nicht aus dem Bundesland kommen, wo sie ihren Posten bekleiden. Vorzugsweise werden hier gern Mitbürger aus Niedersachsen, Bayern, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg genommen. Fast vorbildlich sind da im Gegensatz dazu die Landesregierungen aus Brandenburg und Thüringen.
Von Ministern(aus dem Osten der Republik), die den umgekehrten Weg gingen, ist mir nichts bekannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Haseloff
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Lieberknecht
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Sellering_II
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Woidke
http://de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Tillich_II[/quote]
wenn ich deiner argumentation folge, dann sind die westdeutschen politiker ja bloß im mittleren bereich bedeutend. an der spitze tummeln sich die ossiehs, kanzler udn präsident sind ossiehs, der kanzler ist sogar ein ehemaliger FDJ-sekretär. bei den Grünen fällt katrin göring auch immer wieder auf die füße und führt diese nicht unwichtige partei bereits seit fast zehn jahren. nur FDP und SPD scheuen sich offenbar davor, gelernte DDR-bürger zu segensträgern zu machen. wozu das führte, sieht man ja bei der FDP, die ist in der bedeutungslosigkeit verschwunden. die SPD hat seit der wende gut zehn Prozent der stimmen verloren und feiert inzwischen 29% als [url=http://www.rbb-online.de/politik/thema/europawahl-2014/beitraege/Europawahl-Ueberblick-Waehler-Parteien-Kandidaten.html]sieg[/url]. da muß man kein prophet sein, um zu erkennen, daß sie bald ossieh-auffrischung benötigen, sonst geht's aber abwärts. :mrgreen:
ahvenanmaa09
Na ja, mein Beitrag bezog auch auf die Menge von ostdeutschen Politikern, die in Deutschland höhere politische Posten innehalten. Du nanntest drei Beispiele. Wie sieht es denn da in der Breite aus?
Hat denn die CDU in Sachsen-Anhalt Probleme, kompetente Leute in ihren Reihen zu finden, dass sie regelmäßig Kollegen aus Niedersachsen holen müssen?
Braugold-Fan
[quote="ahvenanmaa09"]Na ja, mein Beitrag bezog auch auf die Menge von ostdeutschen Politikern, die in Deutschland höhere politische Posten innehalten. Du nanntest drei Beispiele. Wie sieht es denn da in der Breite aus?
Hat denn die CDU in Sachsen-Anhalt Probleme, kompetente Leute in ihren Reihen zu finden, dass sie regelmäßig Kollegen aus Niedersachsen holen müssen?[/quote]
Werden denn wirklich "regelmäßig Kollegen aus Niedersachsen" geholt?
Du verkennst bei deiner Theorie von den Westimporten, dass so ein Ministeramt ja nur das Ende einer Karriere im öffentlichen Dienst darstellt. Bevor da einer wirklich in eine prominente Position gehoben wird, gehen gern mal 20 Jahre ins Land. Und da nähern wir uns dem eigentlichen Kern der Problematik. Nach der Wende brauchte es die Aufbauhelfer aus dem Westen, um im Beitrittgebiet überhaupt erstmal die Strukturen der öffentlichen Verwaltung aufzubauen. Diese Leute sind natürlich nicht nach zwei Jahren wieder verschwunden, sondern haben hier Karriere gemacht - was ihnen nicht vorzuwerfen ist und dann im Einzelfall auch mal mit einem Ministeramt endet. Wir kommen jetzt erst langsam in die Situation, wo auch eine signifikante Menge von Ostdeutschen sich lang genug hochgebuckelt hat, um in entsprechende Ämter aufzurücken.
Ein schönes Beispiel ist da doch der Kollege Stahlknecht: Nach dem Staatsexamen direkt in den wilden Osten, weil sie dort Leute brauchten und dort dann "hängen geblieben". Der ist mittlerweile länger hier als manch einer, der ihm seine niedersächsische Herkunft vorwirft.
ahvenanmaa09
Ein schöne Steilvorlage, Braugold-Fan!
Schau Dir die Staatssekretäre in Sachsen-Anhalt mal genauer an - die alten, wie die neuen.
Ergänzend: Die Regierungen kommen und gehen - die Staatssekretäre und Abteilungsleiter bleiben. ;)
Braugold-Fan
Willkommen in der Politik. Dein Punkt wird allerdings noch immer nicht klarer.
ahvenanmaa09
Na gut,
was denkst du denn, wie lange es dauern wird, bis diese "Übergangshelfer" aufgezehrt sind? 50 Jahre?
Du hast sicherlich recht, wenn du auf den teils langen Aufenthalt so mancher Minister bei "uns" verweist. Es werden aber trotzdem ständig neue Leute zu uns bzw. der CDU usw. geholt, was mich dann zu meiner Vermutung bringt.
Braugold-Fan
Das wird sich über die Jahre ausmitteln. Ich werd den Teufel tun, und mich da auf irgendwelche Werte festlegen. Nicht zuletzt hat "der Westen" ein deutliches Übergewicht in der Bevölkerungszahl, was sich auch immer niederschlagen wird. Aber ganz grundsätzlich: Mich stört das auch nicht, weil ich diese Ost-West-Denke für Blödsinn halte. Wir sind verdammtnochmal eine Nation und jeder kann und soll da arbeiten, wo er es für richtig hält.
mika-wf
...jeder kann und soll da arbeiten, wo er es für richtig hält.
Das ist im öffentlichen Dienst als Landesbeamter aber auch nicht gerade einfach zu verwirklichen.
bwag Mika
Braugold-Fan
[quote="mika-wf"]Das ist im öffentlichen Dienst als Landesbeamter aber auch nicht gerade einfach zu verwirklichen.[/quote]
Ist mir schon klar. Die Realität ist wohl eher "Jeder soll da arbeiten, wo ne Stelle frei ist". Mir ging es aber eher darum, dass die Stelle dann nach Qualifikation und nicht nach Geburtsort besetzt werden sollte.
mika-wf
Ist ja auch vollkommen richtig was du meinst Ralle, aber du kannst mir glauben das dies in Behörden in D nicht immer der Fall ist. Ich selber habe schon genug Leute erlebt die nach oben gefallen sind .
Braugold-Fan
Jetzt verlassen wir langsam, aber sicher den Bereich "zu viele Wessis in der öffentlichen Verwaltung" und betreten das weite Feld der Kungelei (und des Peter-Prinzips). Ich bestreite nicht, dass es dieses Feld gibt. Aber darüber zu diskutieren, erscheint mir müßig.