Wer verfolgt denn auch so den Anschlagsprozess?
Emotionale Plädoyers im Anschlagsprozess
Nebenkläger sprechen in ihrem Schlusswort auch von „Kreatur“ und „Monster“.
Am 37. Prozesstag gegen den Weihnachtsmarkt-Attentäter haben gestern neben Anwälten auch mehr als ein halbes Dutzend Nebenkläger sehr emotionale Schlussworte gefunden. Fast alle sprachen von „einem Leben davor“
und „einem Leben danach.“
M.M.n sollten sie den Taleb al-Abdulmohsen in einem Spießrutenlauf durch den Gerichtssaal jagen und alle anwesenden können sich aussuchen, womit sie zuschlagen. Aber überleben soll er das und jährlich zum Tag des Anschlages wird das wiederholt. Eine Schwäche des Systems ist, dass er den Prozess als eigene Bühne nutzen kann.
Solche Anschläge werden immer häufiger zur Normalität, weil es keine wirksamen Mittel gegen solche A-löcher gibt.
Berlin, Münster, Trier, Leipzig usw. und zu jedem Anschlag so ein Aufwand, wo doch m. E. das Urteil bei sowas nie anders sein kann, als das jetzt in MD. Aber es geht eben um die Ansprüche der Geschädigten.