Wassermann
http://www.magdeburg.de/Start/B%C3%BCrger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Verkehr/Strombr%C3%BCckenzug
Die neue Strombrücke samt Internetpräsenz!
BWG
Braugold-Fan
[quote="Wassermann"]http://www.magdeburg.de/Start/B%C3%BCrger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Verkehr/Strombr%C3%BCckenzug
Die neue Strombrücke samt Internetpräsenz!
BWG[/quote]
Zeit wird's.
appel
nun dann gleich noch die Straßenbahn weiter ans Grubestadion geführt, dann wirds angenehm
Uli Block 10
[quote="Braugold-Fan"][quote="Wassermann"]...Die neue Strombrücke ....[/quote]
Zeit wird's.[/quote]
stimmt, fast 50 jahre nachdem schon die ersten spundwände für die fundamente der [b]verlängerung der strombrücke[/b] (!) geschlagen wurden, kann man dies wohl so sagen ;)
wobei ich nur hoffen kann, dass der sinnfreie tunnel der stadt nicht die finanziellen möglichkeiten für diese brücke(n) nimmt.
Wassermann
Die Grafiken geben keinen Aufschluss auf meine Frage, aber weiß jemand ob die Straßenbahn nach dem Bau weiterhin über die Anna-Ebert Brücke fährt, die Streckenführung also gleich bleibt oder die Tramlinie über die neue Brücke verläuft?
p.s.ich tippe mal auf neue Brücke? Alles andere wäre sicher Verkehrstechnisch quatsch?!
Braugold-Fan
Ein wesentlicher Grund für den Neubau ist ja, dass die Anna-Ebert-Brücke in absehbarer Zeit unter der Straßenbahn zusammenbrechen wird. Da wäre es schon ziemlicher Unsinn, ihr ausgerechnet diese Last zu lassen. ;)
Nach dem, was ich in Erinnerung habe, sollen ÖPNV und Durchgangsverkehr komplett auf die neue Brücke, während die Anna-Ebert-Brücke nur noch dem Anliegerverkehr zum Werder dienen soll.
BWG
Wassermann
Okay, ich dachte immer es wäre die Kombi aus Straßenbahn und Autos! Aber was wiegt schon so ein Auto! ;)
Hintergrund meiner Überlegung sind einfach die Linksabbieger...die aus 2 Autospuren + 1 Straßenbahngleis?! , je Fahrtrichtung, den Verkehr moglicherweise wieder zum Stauen bringen.Aber das ist jetzt wohl Schwarzmalerei! ;)
Wird dann sinnvollerweise auch die jetzige Strombrücke auf jeweils 2 Fahrbahnen wieder zugelassen?Mir ist nämlich zu Ohren gekommen, dass die jetztige Strombrücke aufgrund von Schwank-und Statikproblemen nur eine Spur hat!
Bwg
Uli Block 10
[quote="Wassermann"]Okay, ich dachte immer es wäre die Kombi aus Straßenbahn und Autos! ....[/quote]
letztlich denkst du auch nicht falsch ;)
die meisten probleme der neuen strombrücke (so heißt die immer noch ;) ) wurden im zuge der bisherigen sanierungen beseitigt oder zumindest abgeschwächt. nicht gelöst wurden die problematik der lager am östlichen widerlager. hier kommt es bei bestimmten laststellungen zu abhebenden kräften, welche aber nicht in die widerlager abgeleitet werden können und deshalb wird die brückenkonstruktion zu sehr beansprucht (details spare ich mir hier mal). dagegen wurde in der vergangenheit schon verschiedenes probiert (unter anderem fahrbahnplatten an der seite gestapelt) - im endeffekt ist man, bis zur endgültigen sanierung, auf die jetzige verkehrsführung gekommen.
dieses problem ist im noch zu lösen. wie dies im detail geschehen soll (einbau von zugfesten lagern ist unter anderem denkbar), weiß ich aber nicht.
madcynic
Naja, die Strombrücke ist ja zumindest nicht einsturzgefährdet - das sieht bei der Anna-Ebert-Brücke ja nunmal etwas anders aus, wenn man der Stadt glauben darf. Insofern ist die Priorität ganz klar ein Ersatzbau für den Teil der Flußüberführung. Sinnvoll wäre eine Lösung sicherlich, aber...
FCM-OldieMartin
[quote="madcynic"]Naja, die Strombrücke ist ja zumindest nicht einsturzgefährdet...[/quote]
Naja die "lebensverlängernden Maßnahmen", die da sind einspuriger Autoverkehr in beide Fahrtichtungen und Geschwindigkeitsbegrenzung der Straßenbahn sprechen da eine andere Sprache :shock:
madcynic
Nö.
Faxe
Nicht wie einst geprahlt 2020 sondern für 2025 will sich Magdeburg als europäische Kulturhauptstadt bewerben.
Grund dafür sind nicht Tunnelbau, Strombrückenverlängerung oder Neubau des Blauen Blocks sondern die Aufnahme von weiteren EU Ländern, die den Mechanismus zur Wahl um 5 Jahre verschoben haben.
Dato winken millionenschwere Fördergelder.
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1372903_Magdeburg-will-2025-europaeische-Kulturhauptstadt-werden.html
werner90
Mal wieder eine positive Nachricht für die wirtschaftliche Entwicklung Magdeburgs ;)
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt_newsticker/1377202_Neuer-IT-Dienstleister-will-in-Magdeburg-100-Arbeitsplaetze-schaffen.html
schmue
Gibts schon länger, und wird wohl genauso verlaufen wie das Engagement von IBM...
broesel
[quote="schmue"]Gibts schon länger, und wird wohl genauso verlaufen wie das Engagement von IBM...[/quote]
Wie genau meinst du das mit IBM?
schmue
Na die haben sich, mMn, auch nur hier angesiedelt um IT-Fachpersonal vergleichsweise günstig abzugreifen.
Problem ist aber, das gibts hier so billig auch nicht. Und damit bekommen die Ihre Stellen nicht besetzt. Oder meint jemand als studierter Informatiker geht da jemand für 24k brutto im Jahr hin?
Ich hab letztens eine Ausschreibung zu einer Adminstelle gesehen: Windows und Linux Client und Server Administration. Dazu Security und Netzwerk sowie Beschaffung.
Hab da mal Infohalber angefragt. Die Firma hat etwa 150Leute und die IT Abteilung besteht mit dieser Stelle aus!2! Leuten.Gehalt etwa 30k.
Gerade im IT Bereich empfinde ich schon das wir einen enormen Fachkräftemangel haben.
Gerade hier. Die Leute die es können wollen mehr Geld verdienen, und ausbilden wollen sie die Leute auch nicht. Mal sehen ob hier ein Umdenkprozess einsetzt.
Olli76
[quote="werner90"]Mal wieder eine positive Nachricht für die wirtschaftliche Entwicklung Magdeburgs ;)
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt_newsticker/1377202_Neuer-IT-Dienstleister-will-in-Magdeburg-100-Arbeitsplaetze-schaffen.html[/quote]
Schwamm drauf, wir brauchen Betriebe die produzieren und keine wo vielleicht 20 Computergenies Arbeit finden. So eine Firma bringt keine Kaufkraft für die Region und die Leute.
werner90
1.) Da wir aber in einer Informations- bzw. Wissensgesellschaft leben, ist das produzierende Gewerbe ins Hintertreffen geraten. Und wer möchte sich denn bei uns ansiedeln, viele Unternehmen waren es bis jetzt nicht oder hat jemand eine andere Meinung?
2.) Das produzierende Gewerbe wird in naher Zukunft komplett automatisiert sein, da werden nur noch Informatiker, die das System programmieren oder Techniker, die das System reparieren, gebraucht werden. Industrie 4.0 ist das Zauberwort.
Aerolith
diese argumente werden seit vierzig jahren vorgebracht. sie können aber das totschlagargument nicht killen: produkte sind immer noch die basis der industrie. wo sie produziert werden, werden dienstleister gebraucht, siedeln sich schon wegen der nähe zum produkte weitere firmen an, die den vertrieb, die vermarktung ganz allgemein, die weiterentwicklung und die reparatur abwickeln wollen.
es ist zudem nicht egal, wo etwas produziert wird, auch nicht bei sogenannten vollautomatischen anlagen gibt es erhebliche produktivitätsunterschiede. deutschland ist ein land mit einem extrem hohen wertschöpfungsanteil bei innovativ grundierten industrien. vgl. dazu [url=http://www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2014/StuDIS_6_2014.pdf]hier[/url]
Jörn
in Deutschland arbeiten 18% der Arbeitnehmer im produzierenden gerwerbe. in Sachsen-Anhalt 42%. warum der Anteil jetzt nach oben geschraubt werden wollte, weiß ich nicht.