Schnatterinchen
[quote="madcynic"]Steht in der Tat unter Denkmalschutz. Siehe auch hier: http://denkmalverzeichnis.magdeburg.de[/quote]
Und wird es auch bleiben.
Ich denke sie wird an einen Privatinvestor zu einem Minimalpreis veräußert, der sie dann mit entsprechender Bezuschussung, unter denkmalschutztechnischen Aspekten, sanieren darf.
Das kommt der Stadt unterm Strich mehr zu Gute, als ein 22 bis 25 Mio. EUR teure Sanierung.
FCMFan1990
[quote="Schnatterinchen"][quote="madcynic"]Steht in der Tat unter Denkmalschutz. Siehe auch hier: http://denkmalverzeichnis.magdeburg.de[/quote]
Und wird es auch bleiben.
Ich denke sie wird an einen Privatinvestor zu einem Minimalpreis veräußert, der sie dann mit entsprechender Bezuschussung, unter denkmalschutztechnischen Aspekten, sanieren darf.
Das kommt der Stadt unterm Strich mehr zu Gute, als ein 22 bis 25 Mio. EUR teure Sanierung.[/quote]
Für die Stadt eine gute Lösung, keine Frage.
Aber ich bin nicht so optimistisch, was die Veräußerung an bzw. der Betrieb durch einen privaten Investor anbelangt. Letztlich fallen durch den Neubau etliche Veranstaltungen weg, die sonst in der HGH stattfanden. Die Halle dann kostendeckend oder sogar mit Gewinn weiterzubetreiben dürfte nicht so einfach werden.
Oliver
Ich denke mal Bedarf wird vorhanden sein (Schulen und kleine Sportvereine) nur zahlen können die in der Regel nix.
FCMFan1990
[quote="Oliver"]Ich denke mal Bedarf wird vorhanden sein (Schulen und kleine Sportvereine) nur zahlen können die in der Regel nix.[/quote]
Und dementsprechend wird es für einen Privatinvestor in der Regel uninteressant. Der will ja schließlich kein Zuschussgeschäft haben.
Ich sehe da keine rosige Zukunft für die HGH ohne kommunale Beteiligung.
Braugold-Fan
Zum Thema Gieselerhalle gibt's auch bewegte Bilder vom MDR:
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video279258.html
Viel Neues gegenüber dem VS-Artikel ist aber nicht drin.
Wassermann
Ich persönlich sehe auch keine wirkliche Zukunft für die HGH!Zumindest auf sportlicher Ebene!22 Millionen € wird ein privater Investor sicher kein aufbringen, um Vereins bzw.Schulsport nahezu zum Nulltarif anbieten zu können!Und die Stadt hat bekanntlich auch kaum Geld,zumal in den nächsten Jahren ja etliche Großprojekte finanziert werden müssen!Da die Halle allerdings noch lange nicht einsturzgefährdet ist und außerhalb vom Leistungssport,sicher noch voll funktionsfähig ist, wäre eine alternative Nutzung das sinnvollste!Und da unser aktiver Kern immer noch auf der Suche nach einer geeigneten Halle ist,wäre das sicher eine großartige Sache, sowohl für die Szene als auch für die Stadt!(Wie eindrucksvoll ein paar kreative Köpfe solche Bauten gestalten können,sieht man ja beispielsweise gerade in der JVA)
p.s.Ja ,ich weiß Denkmalschutz etc. ;)
In puncto Breiter Weg bleibt nur zu hoffen,dass die Grünen sich nicht durchsetzen können und sie nicht weiterhin den möglichen Baustart behindern!Ordentlich Gegenwind haben sie aber zum Glück schon bekommen!
http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1497555_Baeume-heizen-Diskussion-an.html
FCMFan1990
[quote="Wassermann"]In puncto Breiter Weg bleibt nur zu hoffen,dass die Grünen sich nicht durchsetzen können und sie nicht weiterhin den möglichen Baustart behindern!Ordentlich Gegenwind haben sie aber zum Glück schon bekommen!
http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1497555_Baeume-heizen-Diskussion-an.html[/quote]
Haben sich Herr und Frau Fassl zu dem Thema noch nicht geäußert? :?
Wird am Ende eh wieder einen Bürgerentscheid geben, wo jeder Quadratmillimeter dieses wertvollen Biotops bis ans Ende der Menschheit geschützt wird. ;)
Spaß beiseite, die Pläne sind einfach Quark. Letztlich geht es hier darum, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom und Hasselbachplatz ein qualitativ hochwertiges innerstädtisches Quartier zu schaffen. Auf zwei einzelne Bäume kann und darf da in meinen Augen keine Rücksicht genommen werden. Zumal dieses Quartier nach der Bebauung entsprechend begrünt wird.
werner90
Ich verstehe, die ganze Aufregung gar nicht. Wir können die Bäume umsiedeln, damit das innerstäditische Quartier, so bebaut wird, wie die Planer es sich gedacht haben.
Die Grünen können schon mal Spenden akquirieren, weil die Gesellschaft, nicht für einzelne Bäume zuständig gemacht werden kann.
Zum Thema Gieserhalle: Die 22 Mio teure Sanierung ist wirtschaftlich nicht machbar, also wird die Halle, früher oder später, verfallen. Vielleicht schafft die Stadt, einen Investor ins Boot zu holen, der das Umfeld, bebaut und die Gieserhalle im Projekt integrieren kann.
Schnatterinchen
[quote="werner90"]
Zum Thema Gieserhalle: [b]Die 22 Mio teure Sanierung ist wirtschaftlich nicht machbar, also wird die Halle, früher oder später, verfallen. [/b][/quote]
Ich weiß nicht, ob das bei der Form des Denkmalschutzes so einfach möglich ist.
Wassermann
Zur HGH :
Laut Volksstimme soll es bereits konkrete Pläne für die Bebauung des Umfeldes geben!Ich nehme an es geht in erster Linie um das Schlachthofgelände samt Flächen Richtung HGH.Sollte die Halle wirklich abgerissen werden, wird es bei der attraktiven Lage sicher nicht sehr lange dauern bis dort Wohnanlagen oder Einfamilienhäuser gebaut werden.
Ansonsten gab es heute einen Artikel in der Volksstimme ,der viel Hoffnung macht! ;!
Als wenn mein Wunsch erhört wurde, soll die Jakobstraße einen neuen Bebauungsplan erhalten ,so dass sie nicht mehr nur als Durchgangsstraße bzw."Autostraße" dienen soll ,sondern wieder einen innenstädtischen Charakter bekommt.Konkret geht es um Regeln zur Verdichtung der Innenstadt!Der Bereich zwischen Julius-Bremer Straße und Tränsberg soll demzufolge neuaufgestellt bzw.verfestigt und konkretisiert werden.Interessenten für Bauvorhaben entlang der Straße soll es auch bereits geben!Bspw.die Wohnungsgenossenschaft "Post und Energie" möchte was "Attraktives" schaffen!
Andere Wohnungsgenossenschaften sind dem Projekt "Verdichtung" nicht abgeneigt!
Tolle Nachrichten,wenn der Stadtrat das heute durchwinkt!
Also gibt´s scheinbar doch noch ein paar Planer mit Verstand! ;) :)
Braugold-Fan
[quote="Schnatterinchen"][quote="werner90"]
Zum Thema Gieserhalle: [b]Die 22 Mio teure Sanierung ist wirtschaftlich nicht machbar, also wird die Halle, früher oder später, verfallen. [/b][/quote]
Ich weiß nicht, ob das bei der Form des Denkmalschutzes so einfach möglich ist.[/quote]
Och, da ist einiges möglich. Denkmalschutz verhindert erstmal nicht, dass der Unterhalt eines Gebäudes vernachlässigt wird. Sieht man z.B. gerne mal an denkmalgeschützten Bahngebäuden, die so lange ungenutzt vor sich hinrotten, bis sie irgendwann "zufällig" in Flammen aufgehen oder die Denkmalschutzbehörde bescheidet, dass da mit vertretbarem Aufwand nichts mehr zu machen ist.
Bei der Gieselerhalle habe ich es allerdings so verstanden, dass die 22 Mio nötig wären, wenn die Halle weiter für den Leistungssport genutzt werden soll, weil die dafür nötigen Umbauten denkmalgerecht ausgeführt werden müssten. Verzichtet man nun bei der Sanierung auf das Feature "Leistungssport", dürfte die Summe geringer ausfallen, weil gewisse Arbeiten schlicht nicht mehr notwendig wären. Bleibt eben nur die Frage, wie die Halle zukünftig genutzt werden soll.
FCMFan1990
Keine schlechte Nachricht! Hat etwa unsere neue Stadtplanungschefin aus Dresden was damit zu tun? ;)
Trotzdem bleibe ich hinsichtlich der Jakobstraße skeptisch.
Vom Prinzip her müsste zwischen der Julius-Bremer-Straße und Tränsberg ein kompletter Abriss aller Plattenbauten erfolgen (insb. auf der Ostseite), um den Charakter der Straße wirklich nachhaltig und ernsthaft zu verändern. Alles andere (z.B. Lückenbebauung zwischen den Plattenbauten) wäre in meinen mehr Flickschusterei als alles andere.
Ein Problem bleibt weiterhin die Einbindung des extrem dominanten Hochhauses, in einen dann verdichteten Straßenzug.
Schnatterinchen
[quote="Braugold-Fan"][quote="Schnatterinchen"][quote="werner90"]
Zum Thema Gieserhalle: [b]Die 22 Mio teure Sanierung ist wirtschaftlich nicht machbar, also wird die Halle, früher oder später, verfallen. [/b][/quote]
Ich weiß nicht, ob das bei der Form des Denkmalschutzes so einfach möglich ist.[/quote]
Och, da ist einiges möglich. Denkmalschutz verhindert erstmal nicht, dass der Unterhalt eines Gebäudes vernachlässigt wird. Sieht man z.B. gerne mal an denkmalgeschützten Bahngebäuden, die so lange ungenutzt vor sich hinrotten, bis sie irgendwann "zufällig" in Flammen aufgehen oder die Denkmalschutzbehörde bescheidet, dass da mit vertretbarem Aufwand nichts mehr zu machen ist.
Bei der Gieselerhalle habe ich es allerdings so verstanden, dass die 22 Mio nötig wären, wenn die Halle weiter für den Leistungssport genutzt werden soll, weil die dafür nötigen Umbauten denkmalgerecht ausgeführt werden müssten. Verzichtet man nunbei der Sanierung auf das Feature "Leistungssport", dürfte die Summe geringer ausfallen, weil gewisse Arbeiten schlicht nicht mehr notwendig wären. Bleibt eben nur die Frage, wie die Halle zukünftig genutzt werden soll.[/quote]
Sehe ich ähnlich, wobei ich zwischen dem Denkmalschutz auf kommunalen bzw. auf privaten Liegenschaften noch differenzieren würde. Eine Stadt wird ein, ihr gehörendes, unter Denkmalschutz stehendes Gebäude nicht so einfach verfallen lassen können.
Eine sinnvolle Nutzung geht eigentlich nur als Sport- oder Versammlungsstätte, es sei denn ein privater Investor macht vielleicht doch wieder eine Art Markthalle/Basar draus.
werner90
[quote="Schnatterinchen"][quote="werner90"]
Zum Thema Gieserhalle: [b]Die 22 Mio teure Sanierung ist wirtschaftlich nicht machbar, also wird die Halle, früher oder später, verfallen. [/b][/quote]
Ich weiß nicht, ob das bei der Form des Denkmalschutzes so einfach möglich ist.[/quote]
Siehe Kristallpalast! Danke Braugold für deine ausführliche Beschreibung. Ich wusste nicht, dass die 22 Mio, für den Leistungssport beansprucht werden. Hoffentlich kann die Gieslerhalle für den Schulsport bzw. Vereinssport noch einige Jahre genutzt werden, bis die teuren Investionen im Zentrum beendet sind. Vielleicht ist dann ein bisschen Geld übrig.
Schlachthof: Vor einiger Zeit habe ich in der Volksstimme gelesen, dass das komplette Schlachthofgelände, an einem Investor, verkauft wurde. Der Investor hat einige Vorschläge eingereicht, aber der Stadtverwaltung, war die ausnahmslose Vermarktung als Einzelhandelsfläche nicht ausreichend.
Ich bin auch der Meinung, dass das Gebiet vielleicht noch ein Supermarkt verträgt, aber sonst sollten Wohnungen, Kindergärten etc, dort hin gebaut werden, um ein Quartier zu schaffen.
Der Wohnungsbau am Rand des Schlachthofs dient als Bsp.. Ich finde es auch besser, dass der Wohnungsbau auf 4 Etagen beschränkt wurde, weil das besser, in die Gegend passt.
Jabokstraße: Ich finde es gut, dass das Gebiet verdichtet wird, aber die Straße ist allgemein, ein städtebaulicher Missstand und kann kaum gerettet werden, außer wie "FCMFan1990" bemerkt, ein kompletter Abriss mit Neubau.
Normalerweise hätten die Wohnungsunternehmen, nach der Wende, ein Großteil der Plattenbauten in der Innenstadt, abreißen müssen. Wirtschaftlich leider nicht machbar.
Schnatterinchen
[quote="werner90"]
[b]Siehe Kristallpalast![/b] [/quote]
Meines Wissens nach waren das ungeklärte Eigentumsverhältnisse, die zu diesem Chaos geführt haben.
Stand der Kristallpalast unter Denkmalschutz?
werner90
[quote="Schnatterinchen"][quote="werner90"]
[b]Siehe Kristallpalast![/b] [/quote]
[/quote]
Meines Wissens nach waren das ungeklärte Eigentumsverhältnisse, die zu diesem Chaos geführt haben.
Stand der Kristallpalast unter Denkmalschutz?[/quo
Der Kristallpalast soll nur als Beispiel dienen. Laut dieser Wikipedialist, steht der Kristallpalast unter Denkmalschutz: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmale_im_Stadtteil_Leipziger_Stra%C3%9Fe
Uli Block 10
[quote="Schnatterinchen"]...Meines Wissens nach waren das ungeklärte Eigentumsverhältnisse, die zu diesem Chaos geführt haben....[/quote]
letztlich und entscheiden ist aber immer die frage der zukünftigen nutzung. mir fiele keine ein, bei der die kosten für die instandsetzung, des sich damals schon in einem erbarmungswürdigen zustand befindlichen gebäudes, jemals wieder reingekommen wären...
madcynic
Fakt ist - solange die Gieselerhalle städtisches Eigentum ist, ist dem Verfall à la Kristallpalast schon noch ein kleiner Riegel vorgeschoben. Wie klein der Riegel ist, lässt sich aber an der Hyparschale ablesen.
Schnatterinchen
[quote="Uli Block 10"][quote="Schnatterinchen"]...Meines Wissens nach waren das ungeklärte Eigentumsverhältnisse, die zu diesem Chaos geführt haben....[/quote]
[b]letztlich und entscheiden ist aber immer die frage der zukünftigen nutzung. mir fiele keine ein, bei der die kosten für die instandsetzung, des sich damals schon in einem erbarmungswürdigen zustand befindlichen gebäudes, jemals wieder reingekommen wären...[/b][/quote]
Das ist ja auch OK so, dass niemand Kohle ausgibt, ohne zu wissen, was er mit der Immobilie hinterher anfangen kann.
Ich denke schon, dass ein sanierter Kristall-Palast für Magdeburg eine Bereicherung wäre.
Es gibt dort einen rührigen Förderverein, der sich für den Erhalt einsetzt, aber wie gesagt, wenn die Eigentumsverhältnisse nicht geregelt sind, passiert da nichts.
Das geht z.B. in Heyrothsberge, dem ehemaligen "Heyrothsberger Hof", zu DDR-Zeiten auch Stammkneipe von unserem Heinz, nicht viel anders.
werner90
Breiter Weg: Baumfällung erlaubt. Die Mehrheit des Rates befürwortet den Bebauungsplan.
Ich bin gepannt, welche Entwürfe uns jetzt vorgestellt werden.
http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1499941_Stadtrat-erlaubt-Baumfaellung-im-Breiten-Weg.html
Weitlingstraße: Auf jeden Fall eine Bereichung für die Innenstadt.
http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1499918_Weitlingviertel-waechst-bis-2017.html