FCMFan1990 "Es ist eine Frage der persönlichen Einstellung. Ich habe für mich beschlossen, dass ich den Weihnachtsmarkt nicht besuchen werde. Als verlässlicher Stammkunde der letzten Jahre fällt mir das durchaus schwer. Aber ich kann nicht an einem Ort genüsslich Glühwein trinken, wo vor einem Jahr Menschen niedergemetzelt wurden. "
Wenn Orte, auf denen Verbrechen begangen wurden aus Pietätsgründen nicht mehr betretbar sind , müssten wir das Stadtgebiet Magdeburgs meiden , denn der Boden dieser Stadt ist mit dem Blut von Verbrechensopfern getränkt wie kaum kein andere Ort . Von der Magdeburgisierung bis hin zur Bombardierung im 2. Weltkrieg .
Das gehört zur Stadtgeschichte und hält niemanden davon ab zu feiern , aber auch zu gedenken.
Wen wir anfangen Orte zu meiden , auf denen Verbrechen verübt wurden , dann meiden wir bald nicht mehr nur Parks und Bahnhöfe , sondern auch Straßen, Plätze , Einkaufszentren , Sportveranstaltungen , kulturelle Einrichtungen , Züge ......
Die Frage ist doch , wohin ziehen wir uns dann zurück , in die eigene Wohnung , ist man da sicher ?
Ich bin mir sicher , das Verbrechen wird dann den Weg in diese Wohnungen finden und dann gibt es nirgendwo mehr Orte der Sicherheit .