herrjoe
Und so zieht sich der Deutsche in der eigenen Heimat immer mehr zurück, vernachlässigt seine Kultur freiwillig und beschwert sich dann später darüber, dass die eigene Lebensweise immer mehr schwindet.
Nicht falsch verstehen, ich kann deinen Frust nachvollziehen und mich machen die aktuellen "Umstände" in DE auch betroffen. Sich aber immer weiter einzuigeln kann nicht der richtige Weg sein.
Ich kann nur an alle appelieren: Schmückt eure Fenster, geht raus auf die Weihnachtsmärkte, nehmt am öffentlichen Leben Teil und tragt unsere Lebensweise, wie wir sie von Kindheit an kennen, nach außen.
Ich bin z. B. ein Sudenburger Original. Aufgewachsen um den Schneiders Garten herum, bis zur Halberstädter hoch. Das war mein Gebiet. Sudenburg hatte schon immer einen schlechten Ruf aber die heutigen Zustände dort sind untragbar und viel schlimmer als damals. Die Straße hat sich in eine Arabische Einkaufsstraße der Gesetzlosen entwickelt, gespickt mit vielen Sinti und Roma, die dort täglich Unruhe stiften und stehlen. Ausgerechnet diese traditionsreiche Einkaufsstraße wird keinen Weihnachtsmarkt mehr an der Ambrosiukirche haben - da sich kein Sicherheitskonzept umsetzen lässt. Dabei wäre es so wichtig, gerade dort unsere Kultur offen zu zeigen und zu zelebrieren. Ich kann diesen devoten Ausverkauf unserer Lebensweise, unserer Werte nicht mehr mit ansehen, diesen Kniefall vor anderen Kulturen, ganz besonders aus patriachartischen Ländern. Bei allem Frust, dem kann man nur begegnen, wenn man raus geht und so lebt, wie wir es alle schon immer kannten. Sich zurückzuziehen ist der falsche Weg.