FCMcrewBS
Von der Karl-Heinz-Homepage:
[quote]1. FC Magdeburg - FC Carl Zeiss Jena
Nachfolgend ein UPDATE unserer Zahlen, Daten und Fakten vor dem Nachholspiel des17. Spieltags in der Regionalliga Nordost am Mittwoch, den 24.04.2013 (Anstoß 19.00 Uhr in der MDCC-Arena) beim 1. FC Magdeburg.
Ein paar Infos zum Gegner
Vereinsname:1. FC Magdeburg e. V.
Gründungsdatum: 22. Dezember 1965
Vereinsfarben: blau-weiß
Trainer: Andreas Petersen (52 Jahre, Trainer seit 01.07.2012)
Homepage: http://www.fc-magdeburg.de
Mitglieder:1.557 (Stand: 16.08.2012)
Größte Erfolge: Gewinner des Europapokals der Pokalsieger 1974, DDR-Meister 1972, 1974 und 1975, siebenfacher FDGB-Pokalsieger (1964, 1965, 1969, 1973, 1978, 1979 und 1983) und damit zusammen mit Dynamo Dresden Rekord-Pokalsieger
Bester Torschütze: Christian Beck (7 Tore in 8 Spielen)
Stadion: MDCC-Arena (Adresse: Heinz-Krügel-Platz 1, 39114 Magdeburg). Kapazität: 27.250 Plätze (alle überdacht), davon 22.750 Sitz- und 4.500 Stehplätze.
„Wir haben unheimlich viel Kraft und Leidenschaft in dieses Spiel investiert und haben so gegen eine Leipziger Mannschaft, die alles in die Waagschale geworfen hat, verdient gewonnen. Neben einem Kompliment für die gesamte Mannschaft gebührt Matthias Tischer an diesem Tag ein besonderes Lob.“ Aus den Worten von Magdeburgs Trainer Andreas Petersen, der exakt fünf Monate vor Petrik Sander in Quedlinburg das Licht der Welt erblickte, ist nach dem 3:2-Erfolg gegen den 1. FC Lok Leipzig am Sonntag, dem ersten. Heimsieg seit dem 28. Oktober 2012, eine große Erleichterung herauszulesen. Mit jeweils zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen waren die Blau-Weißen alles andere als optimal in die Rückrunde gestartet. Die im Vereinsumfeld aufgekommene Unruhe machte auch vor der Person des Trainers nicht Halt, der sich zudem nach dem Abschlusstraining vor der Partie gegen den 1. FC Union Berlin II mit Mannschaftskapitän Marco Kurth einen lautstarken Disput lieferte. Kurth wurde daraufhin „aus Leistungs- und Verhaltensgründen“ suspendiert und kehrte nach einer Entschuldigung erst zur Partie gegen Lok Leipzig in die Mannschaft zurück.
66 Tage nach der ursprünglichen Ansetzung der Rückrundenpartie zwischen dem 1. FC Magdeburg und unserem FCC am 17. Februar, die witterungsbedingt abgesagt werden musste, hat der 1. FCM sehr vieles in den letzten Wochen dem Winterneuzugang Christian Beck zu verdanken. Der 25-jährige Stürmer, der in Erfurt geboren wurde und in der Jugend von Rot-Weiß Erfurt mit dem Fußballspielen begann, stand zuletzt bis September 2012 bei Germania Halberstadt unter Vertrag, für die er in der Regionalliga-Saison 2011/2012 beachtliche 15 Treffer erzielte. Nachdem Beck ohne Zustimmung des Vereins ein Probetraining bei RB Leipzig absolvierte, wurde er im Herbst zunächst vom Spielbetrieb freigestellt. Vor dem Arbeitsgericht einigte man sich schließlich im November auf eine vorzeitige Aufhebung des Vertrages. In der Winterpause erfolgte dann der Wechsel zum 1. FC Magdeburg unter dem neuen und zugleich alten Trainer Andreas Petersen, der den 1,96 Meter großen Angreifer aus gemeinsamen Zeiten in Halberstadt bereits bestens kennt. Mit bereits 7 Treffern in 8 Einsätzen hat sich Beck zu einer Art Lebensversicherung der Magdeburger entwickelt. Alleine 7 der letzten 11 Treffer der Elbestädter gehen auf das Konto des Angreifers, der auch am Sonntag gegen Lok Leipzig mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am Sieg hatte.
Mit durchschnittlich 5.686 Zuschauern in den bisherigen 11 Heimspielen der Regionalliga-Saison 2012/2013, rangiert der 1. FC Magdeburg in der Zuschauertabelle auf dem 2. Rang hinter dem auch in dieser Aufstellung führenden RB Leipzig (6.599 Heimzuschauer im Schnitt). Unser FCC liegt übrigens mit durchschnittlich 3.396 Heimzuschauern hinter Lok Leipzig (4.665) auf Platz 4. Zur Partie gegen Lok Leipzig am Sonntag, die aufgrund von Böllerwürfen aus dem Gästeblock in der 2. Halbzeit für insgesamt zehn Minuten unterbrochen werden musste und kurz vor dem Abbruch stand, kamen 6.226 Zuschauer ins Stadion. Die im Dezember 2006 mit einem Freundschaftsspiel gegen Eintracht Braunschweig eröffnete und nach einem Magdeburger Telekommunikationsanbieter benannte 27.250 Zuschauer fassende MDCC-Arena steht an der Stelle des ehemaligen, Mitte der 50er Jahre errichteten Ernst-Grube-Stadions, in dem unser FCC die absolut überwiegende Anzahl der Gastspiele in Magdeburg absolvierte. Das bisher letzte Aufeinandertreffen beider Vereine an der Elbe am 10. April 2005 (Endstand: 2:1) fand jedoch aufgrund des bereits begonnenen Abrisses des Ernst-Grube-Stadions im Heinrich-Germer-Stadion im Magdeburger Stadtteil Sudenburg statt.
Auf Seiten unseres FCC wird am Mittwoch René Eckardt nach der im Spiel gegen Meuselwitz erlittenen Knieverletzung nicht für einen Einsatz zur Verfügung stehen. Ob Dennis Schulte nach einer Zerrung wieder mitwirken kann, wird sich kurzfristig entscheiden.
Gábor Dvorschák ist aktuell ebenso wie Tom Geißler mit jeweils vier gelben Karten vorbelastet. Beide müssten somit im Falle einer weiteren Verwarnung am kommenden Sonntag beim Spiel in Plauen pausieren.
Die Historie weist seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Magdeburg und Jena am 20. September 1953, damals noch unter den Vereinsnamen BSG Motor Mitte Magdeburg und BSG Motor Jena insgesamt 82 Pflichtspiele zwischen beiden Clubs aus. Von diesen konnte unser FCC 38 für sich entscheiden, Magdeburg siegte in 28 Partien und in 16 Spielen fand sich kein Sieger. Von bisher insgesamt 39 Aufeinandertreffen beider Vereine in Magdeburg, behielt unser FCC nur in 9 Spielen die Oberhand, ebenso viele Partien endeten Unentschieden und 21 mal musste unser FCC mit leeren Händen zurück nach Thüringen reisen. Der letzte Erfolg unseres FCC in Magdeburg datiert vom 8. Dezember 2002. Beim glatten 5:0-Erfolg unter Trainer Joachim Steffens brachte der Magdeburger Mario Kallnik seine Farben mit einem Eigentor bereits in der 2. Spielminute auf die Verliererstraße. Dirk Hempel, zweimal Gediminas Sugzda und Jan Zimmermann besorgten die weiteren Treffer zum klaren Auswärtserfolg. Die folgenden und zugleich letzten beiden Heimspiele gegen unseren FCC konnte der 1. FC Magdeburg mit 1:0 und 2:1 jeweils knapp für sich entscheiden. Beim bisher letzten Aufeinandertreffen in Sachsen-Anhalt am 10. April 2005 brachten Kai Kühne und Pit Grundmann mit ihren Treffern die Magdeburger gegen die von Heiko Weber trainierte Mannschaft des FCC auf die Siegerstraße. Manuel Endres sorgte mit seinem Treffer zum 1:2 aus Sicht des FCC noch vor der Pause für den Endstand vor 2.162 Zuschauern.
Die bisherigen Partien zwischen dem FCC und dem 1. FC Magdeburg seit der Saison 1991/1992:
Saison 1998/1999 (Regionalliga):
FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 2:0 (Sven Kaiser, Michail Rousajew)
1.FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 4:2 (Ronny Röper, 2 x Manolo Gomez, Jindrich Dohnal – Christian Hauser, Dirk Hempel)
Saison 1999/2000 (Regionalliga):
FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 3:2 (Stefan Treitl, 2 x Michail Rousajew, 2 x Jan Sandmann)
1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 2:3 (Dennis Fuchs, Christian Prest – Frank Schön, Aleksandar Jovic, Andreas Schwesinger)
Saison 2002/2003 (NOFV-Oberliga):
1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 0:5 (Mario Kallnik (Eigentor), Dirk Hempel, 2 x Gediminas Sugzda, Jan Zimmermann)
FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 5:0 (2 x Miroslav Jovic, Carsten Klee, 2 x Stefan Treitl)
Saison 2003/2004 (NOFV-Oberliga):
FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 2:0(Joachim Schwabe, Alexander Maul)
1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Timm Kreibich)
Saison 2004/2005 (NOFV-Oberliga):
FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 3:1 (2 x Torsten Ziegner (1 x davon per FE), Sebastian Hähnge - Stephan Neumann)
1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Kai Kühne, Pit Grundmann – Manuel Endres)
Saison 2012/2013 (Regionalliga):
FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 0:0
Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
82 Spiele: 38 Siege, 16 Unentschieden, 28 Niederlagen
Gesamtauswärtsbilanz aus Sicht des FCC:
39 Spiele: 9 Siege, 9 Unentschieden, 21 Niederlagen
Die bisherigen Saisonergebnisse in der Regionalliga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den 1. FC Magdeburg in Klammern:
VfB Auerbach H 1:0 (1:0) (Maik Koschwitz)
Carl Zeiss Jena A 0:0
ZFC Meuselwitz H 3:0 (2 x Florian Beil (beide Mal per Elfmeter), Tobias Friebertshäuser)
Berliner AK 07 A 1:1 (Tobias Friebertshäuser)
VFC Plauen H 1:0 (Christopher Reinhard)
1. FC Union Berlin II A 3:0 (2 x Fabio Viteritti, Florian Beil)
Hertha BSC II H 0:2
TSG Neustrelitz A 2:2 (2 x Florian Beil, davon 1 x per Elfmeter)
Torgelower SV Greif H 2:0 (Dawid Krieger, Ali Moslehe)
1. FC Lok Leipzig A 0:3
RB Leipzig H 1:4 (Tobias Friebertshäuser)
Optik Rathenow A 3:0 (2 x Felix Schiller, Dawid Krieger)
Energie Cottbus II H 2:2 (Felix Schiller, Tobias Friebertshäuser)
Germania Halberstadt H 0:2
VfB Auerbach A 2:0 (Tobias Friebertshäuser, Marius Sowislo)
VFC Plauen A 3:3 (Christian Beck, Marius Sowislo, Kevin Nennhuber)
ZFC Meuselwitz A 0:2
TSG Neustrelitz H 2:2 (2 x Christian Beck)
1. FC Union Berlin II H 1:2 (Christian Beck)
Torgelower SV Greif A 2:1 (Christian Beck, Kevin Nennhuber)
FSV Zwickau A 0:2
1. FC Lok Leipzig H 3:2 (Christopher Reinhard, 2 x Christian Beck)
Die Aufstellung des 1. FC Magdeburg aus dem letzten Spiel gegen den 1. FC Lok Leipzig
---------------------------------------- Matthias Tischer ---------------------------------------------
Benjamin Boltze - Tobias Friebertshäuser-Kevin Nennhuber - Stephan Neumann
------------------------------------------ Marco Kurth-------------------------------------------------
Fabio Viteritti ----------------------Marius Sowislo ------------------ Christopher Reinhard
--------------------- Christian Beck ---------------------------- Florian Beil----------------------
In der Tabelle rangiert der 1. FC Magdeburg nach neun Siegen, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen aus bisher 22 Spielen derzeit mit 33 Punkten und einem Torverhältnis von 32:30 auf dem 7. Rang, neun Punkte hinter unserem FCC auf Platz 2 bei aktuell einem Spiel mehr. In der reinen Heimtabelle belegen die Elbestädter mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen aus bisher 11Heimpartien aktuell mit 17 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 16:16 den 9. Platz.
Schiedsrichter am Mittwoch in Magdeburg ist Marco Schibull (40 Jahre, Polizeibeamter, Templin/Brandenburg), seine Assistenten sind Jan Seidel (28 Jahre, Henningsdorf/Brandenburg) und Daniel Köppen (27 Jahre, Linthe/Brandenburg).
Marco Schibull ist seit der aktuellen Saison als Schiedsrichter in der Regionalliga Nordost im Einsatz und leitete bisher vier Partien (17 gelbe Karten, 2 gelb-rote Karten), darunter das torlose Remis zwischen dem ZFC Meuselwitz und unserem FCC am 10. Spieltag (4 gelbe Karten, 2 gelb-rote Karten) und das 1:1 zwischen unserem FCC und dem FSV Zwickau am 16. Spieltag (5 gelbe Karten). Während Schibull beim Spiel in Meuselwitz einem regulären Treffer von Tino Schmidt aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigerte und gleichzeitig Dennis Schulte 10 Minuten nach Wiederanpfiff mit der Ampelkarte des Platzes verwies, erkannte er in der Partie gegen Zwickau 1 Minute vor dem Ende auf Foulelfmeter für unseren FCC, den Matthias Peßolat zum Endstand verwandelte.
Jan Seidel, einer seiner Assistenten am Mittwoch, ist seit der aktuellen Spielzeit Schiedsrichterassistent in der 1. Bundesliga und kam dort bereits zu 13 Saisoneinsätzen.
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[quote]Vor dem Klassiker beim FCM
Nächster Halt – Magdeburg. Gut zwei Monate nach der ursprünglichen Spielansetzung, genau genommen 66 Tage später, tritt unser FCC am Mittwoch in der MDCC-Arena beim 1. FC Magdeburg an. Um 19.00 Uhr kommt es dort zum Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten gegen den Regionalligasiebten, in dem unsere Blau-Gelb-Weißen ihren zweiten Tabellenplatz festigen und vorerst den Abstand zum Spitzenreiter RB Leipzig verkürzen können, der den 1. FCM dann am Sonntag empfangen wird.
Nach dem Spiel am Samstag gegen den ZFC Meuselwitz sollte das Team von Trainer Petrik mit Selbstvertrauen nach Sachsen-Anhalt reisen, besiegte man doch die Zipsendorfer nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 4:1 und beendete damit deren Serie von fünf Spielen ohne Niederlage und zuletzt vier Siegen in Folge.
Die Blau-Weißen aus der Landeshauptstadt der Frühaufsteher zeigten sich am vergangenen Spieltag ebenfalls ausgeschlafen. In einem echten Kraftakt bezwangen sie den 1. FC Lokomotive Leipzig mit 3:2 vor heimischer Kulisse. Das Spiel gegen die Sachsen war von Beginn an geprägt von vielen Zweikämpfen und noch mehr Leidenschaft. Die Magdeburger kontrollierten zwar anfangs das Geschehen, mussten aber in der 21. Spielminute den Gegentreffer von Grandner hinnehmen. Nach einem Latten-Kopfball von Winterneuzugang Christian Beck, war es Christopher Reinhard, der drei Minuten vor dem Pausenpfiff den Ausgleich besorgte. Dennoch musste der FCM mit einem Rückstand in die Pause gehen, denn Grandner traf unmittelbar vor der Halbzeit per Sonntagsschuss in den Torwinkel zum 2:1 für die Loksche.
Nach dem Seitenwechsel übten die Hausherren immensen Druck auf die Sachsen aus und benötigten lediglich sieben Minuten, um den Spielstand zu egalisieren. Christian Beck war es, der eine Unstimmigkeit der Gästeabwehr ausnutze und damit den Ausgleich erzielte. In der 64. Minute krönte dieser seine erneut starke Leistung und machte mit einem Kopfball das entscheidende Tor zum 3:2 Sieg für den 1. FCM. Wenig später musste das Spiel auf Grund von Pyrotechnik aus dem Gästeblock für einige Zeit unterbrochen werden. Diese Pause schien die Gastgeber etwas aus dem Tritt gebracht zu haben, während sie die Gäste zurück ins Spiel holte. So kam die Defensive der Magdeburger nach der Unterbrechung noch einmal gehörig unter Druck und konnte nur mit dem nötigen Glück, bei einem Lattenschuss, und einem starken Matthias Tischer im Tor den Sieg über die Zeit bringen. Der Winterzugang und Doppeltorschütze Christian Beck avanciert derzeit zu einer Art Lebensversicherung für die Blau-Weißen. Mit nunmehr sieben Toren in acht Spielen ist der großgewachsene Erfurter mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Der Stürmer und der Torhüter sind derzeit die Eckpfeiler des Teams, letzterer bekam von Trainer Andreas Petersen sogar ein Sonderlob: „Wir haben unheimlich viel Kraft und Leidenschaft in dieses Spiel investiert und haben so gegen eine Leipziger Mannschaft, die alles in die Waagschale geworfen hat, verdient gewonnen. Neben einem Kompliment für die gesamte Mannschaft gebührt Matthias Tischer an diesem Tag ein besonderes Lob.“
Petrik Sander und seine Schützlinge dürften also gewarnt sein - vor allem vor dem 1,96-Hühnen Christian Beck, der mit seiner Kopfballstärke und seinem Torriecher durchaus in der Lage ist, Spiele zu entscheiden. Dennoch gibt es für den FCC, bei allem gebotenen Respekt, auch keinen Grund sich als Tabellenzweiter und nach dem souveränen 3:0 gegen Lok und dem 4:1 gegen den ZFC Meuselwitz zu verstecken, auch wenn im Jenaer Spiel gerade in der ersten Halbzeit jede Menge Sand im Getriebe war. Das sah auch Petrik Sander so: „Wir haben schon bei der Erwärmung gemerkt, dass Schlafmützigkeit Einzug gehalten hat. Das hat sich im Spiel fortgesetzt. Wir sind jetzt nicht so unter Druck geraten, wie im Spiel gegen Zwickau. Wir haben den Gegner aufgebaut. So kann man kein Heimspiel bestreiten. Es fehlte die Genauigkeit, wir haben auch kein Tempo entwickelt. Wir haben versucht, in der Halbzeit neu zu justieren. Es kann nicht sein, dass wir so eine Halbzeit abliefern. Dennoch muss man erstmal vier Tore erzielen.“
Für welche Startaufstellung sich Petrik Sander am Mittwoch entscheiden wird, ließ sich Jenas Trainer am Montag naturgemäß noch nicht entlocken. Entwarnung gibt es bei René Eckardt. Das MRT ergab, dass es sich 'nur' um eine Kapselverletzung (rechtes Knie) handelt. Damit fällt René Eckardt zwar auch zwei bis drei Wochen aus, aber zum Glück ist es keine so schwere Verletzung, wie man dies zunächst zumindest befürchten musste. Angeschlagen und für Magdeburg fraglich ist Tom Geißler, der sich nach Rückenbeschwerden nun auch mit Adduktorenproblemen herumplagt. Ibold und Schulte sind im Aufbautraining. Banaskiewicz fällt auf Grund einer Fingerverletzung (wurde bereits operiert) ebenfalls (wie schon gegen Meuselwitz) definitiv aus.
Auf Seiten des 1. FCM wird Kapitän Marco Kurth definitiv wieder mit von der Partie sein. Nach seiner Suspendierung, die auf einen lautstarken Disput mit Trainer Petersen folgte, meldete er sich bereits gegen Lok mit einer Maßflanke auf Beck zum 3:2 eindrucksvoll zurück.
Das Spiel geht am Mittwoch in der 27.500 Zuschauer fassenden MDCC-Arena in die 83. Auflage. Von den bisherigen Partien konnte unser FCC 38 für sich entscheiden. 28 Mal siegten die Magdeburger und 16 Mal trennte man sich Unentschieden. Die beiden letzten Heimspiele gegen unsere Blau-Gelb-Weißen konnte der FCM mit 1:0 und 2:1 jeweils knapp für sich entscheiden. Bleibt also zu hoffen, dass die Jenaer Mannschaft das Blatt am Mittwoch wieder zu Gunsten unseres FCC wendet.
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