Klehmchen
[quote="MD-Reiner"]
[quote="bluesky"]
Das System Krankenhaus ist ein sehr komplexes und eigentümliches Gebilde und auch ohne Corona passieren da drin Dinge und Entscheidungen, die selbst für die Mitarbeiter mitunter schwierig nachzuvollziehen sind. Dies kann man Außenstehenden, schon gar nicht im Rahmen eines Internetforums, schlecht umfassend erklären. Klingt blöd, ist aber leider so. Die hier in Kliniken tätigen werden sicher wissen, was ich da so alles meine.
[/quote]
Ich denke, da ist viel Wahres dran an deinem Text. und natürlich würde es einen langen Text brauchen, um das Geschriebene zu belgen.
Trotzdem ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum es immer heißt, dass Menschenleben zu retten seien und dann soetwas passiert.[/quote]
Weil du es einfach trotzdem nicht kapierst. Du glaubst die Weisheit bei Youtube mit Löffeln gefressen zu haben und hast einfach keinen Plan von der Realität.
Ich gebe dir mal ein ganz konkretes Beispiel aus unserer Region. Wir hatten mal ein Krankenhaus in Genthin, da gab es auch mal eine richtige Notaufnahme und dann kamen aber nur noch wenig Patienten, es gab wenig Personal. Das führte unter anderem dazu, dass im letzten Jahr seines Dasein in der Notaufnahme des Genthiner Krankenhauses nur noch ein Internist saß. Also jemand der zum Beispiel von Wunden und Knochenbrüchen keinen Schimmer hatte (ist ja ok, ist nicht sein Fachgebiet) und er alle Patienten selbst mit kleinen Wunden, die nur eine Naht mit ein oder zwei Knoten brauchten in andere Krankenhäuser geschickt hat, also nach Stendal, Brandenburg oder Burg.
Nun gibt es dieses Krankenhaus in Genthin nicht mehr und die Patienten fahren auch nach Stendal, Brandenburg oder Burg. Für chirurgische Patienten macht diese Krankenhausschließung also keinen Unterschied. Sie werden jetzt genauso gut oder schlecht behandelt wie vor der Schließung, unter Umständen aber schneller, da sie sich den Weg nach Genthin und das Wegschicken sparen.
Und so sieht es bei vielen der geschlossenen Krankenhäuser aus. Selbst für eine Basisversorgung muss man 24h am Tag einen Chirurgen (der hoffentlich ganz viel kann, da er ja plastische Chirugie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Allgemeinchirurgie, vielleicht ein bisschen Urologie und irgendwie noch Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie abdecken soll), einen Internisten und einen Anästhesisten. Und die gehen am nächsten Tag alle nach Hause. Und Urlaub haben die auch und krank werden die auch, und irgendwer muss neben dem Notaufnahmebetrieb auch noch Regelbetrieb abdecken. Du kommst da also ganz schnell auf 9-12 Ärzte für jede kleine Popelklitsche, die dann aber wegen Patientenmangel auf dem Land effektiv nur 5-6 Patienten am ganzen Tag behandeln. Und ja das gibt es zu Hauf. Und ja dann macht es Sinn leere Notaufnahmen und halbleere Krankenhäuser auch mal zu schließen und woanders neue Kapazitäten zu schaffen.
Und diese 2-3.000 Betten von denen du redest sind nichts. Um es mal in eurer beliebten Sprache zu sagen, sie "sind ein Vogelschiss der Geschichte". Denn wir reden hier von Betten auf Normalstationen. Davon haben wir circa 500.000 in Deutschland. Diese Betten machen keinen Unterschied in der Pandemie. Und diese Betten kriegen wir in den übrigen Krankenhäuser lockern geschaffen wenn es sein muss. Das passiert jedes Jahr in Deutschland, in jeder schlimmen Grippewelle. Dann nimmt man ein Dreibettzimmer und schiebt einfach ein viertes Bett rein, wenn es sein muss. Dabei geht es aber um Betten auf der Normalstation. Ja das mag nicht schön sein, und ja das mag die Versorgung verschlechtern. Aber am Ende des Tages reden wir dann in der Regel darüber dass Oma Erna eingepinkelt hat, weil der Schieber nicht mehr rechtzeitig kam wenn Nachtschwester Gertrud jetzt 40 statt sonst 30 Patienten auf ihrer Station hat. Ist blöd und nicht schön und unbedingt verbesserungswürdig, keine Frage. Aber daran sterben die Wenigsten.
Um was es bei der Überlastung der Krankenhäuser geht sind fehlende Intensivbetten. Da wo Patienten liegen, bei denen nachts der Blutdruck ins nichts fällt, bei denen plötzlich Herzrhytmusstörungen auftreten, die keiner mehr auf dem Monitor sieht, die keine Luft mehr kriegen und dann den Tubus zu spät kriegen, weil die Schwestern und Ärzte dort gerade einen anderen Patienten intubieren. Und diese Betten haben wir seit der Wende grundsätzlich um gut 30 Prozent erhöht. Dazu gibt es wie immer kein Wort von dir Reiner, weil du einfach gänzlich frei von medizinischem Wissen bist. Weil du es auch gar nicht verstehen willst. Weil es nicht in deine krude Weltanschauung passt.
Nun dazu warum ich schrieben haben "wir grundsätzlich erhöht". Die Betten sind da und sie sind nutzbar. Die Divi aber meldet nicht einfach leer stehende Betten, sie meldet Betten die auch praktisch belegt werden können, also Betten für die auch Personal zur Verfügung steht. Was nutzt es wenn da 5 Patienten keine Luft mehr bekommen und der Intensivmediziner einen nach dem anderen intubiert? Hast du sowas schon mal gesehen? Das geht nicht in 10 Sekunden. Das bedarf auch einer Narkoseinleitung, der Tubus muss sitzen, muss fixiert werden kontrolliert werden, die Beatmung muss dann eingestellt werden. Wenn er das ordentlicht macht, dann hat Nummer 5 in der Liste seit einer halben Stunde keine Luft mehr bekommen und braucht nicht beatmet werden. Wenn man einen Schlüssel vom 1 Schwester für 2 Betten festlegt (in machen Kliniken sind es auch 4 Betten) und ich habe dort 20 Betten aber nur zwei Schwestern im Dienst, dann kann ich auf einer Intensivstation damit eben keine 20 Betten belegen. Nicht wenn ich will, dass alle Patienten in diesen Betten eine faire Chance und eine ordentliche Behandlung bekommen.
Du hast einfach keinen Plan, wie Medizin funktioniert. Das ist auch nicht schlimm, schließlich bist du kein Mediziner. Aber da gibt es einen ganz einfachen Ratschlag. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Schnauze halten.
Und erst Recht nicht noch Unsinn und Lügen verbreiten und Menschen aus dem Gesundheitswesen noch unterstellen, dass wir Schlafschafe sind, dass wir keine Ahnung haben.
mildred pierce
[quote=MD-Reiner post_id=695258 time=1610116991 user_id=9504]
Trotzdem ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum es immer heißt, dass Menschenleben zu retten seien und dann soetwas passiert. Was also ist ein Menschenleben wert? Ist ein C19- Menschenleben zu retten, wogegen andere Erkrankungen hinten anstehen müssen? Gerade ihr, die ihr die C- Maßnahmen gut und für angemessen haltet, müsstet doch um jedes Leben kämpfen. Wenn ich also in einer leeren Kinderklinik mit wenig Aufwand einen kranken Erwachsenen das Leben retten kann, dann ist doch das gut,oder? Wenn man ein krankes Kind in einem jetzt geschlossenen Krankenhaus für Orthopädie operieren könnte, weil falsche Knochenstellungen zu korrigieren sind, dann wäre das doch gut, oder? [b]Zumal dann in einer Fachklinik Betten für C19 Patienten frei beiben, um diese zu retten![/b]
Warum habe ich das Gefühl, dass hier was in eurer Argumentation nicht stimmt? Ihr könnt es euch doch nicht so drehen, dass einerseits das Leben von einer übergroßen Minderheit, welche C19 hat, so wichtig ist, dass alle anderen Solidarität zeigen sollen, aber alle anderen Erkrankungen warten müssen, weil in Deutschland KH schließen. Zumindest für die Zeit der angezeigten Pandemie ist das nicht logisch. Wenn Geld für die Pharmaforschung und Campingkühlboxen ;-) da ist, dann doch auch für Krankenhäuser, Personal und Ausrüstung in diesen 20 Häusern. Alles andere ist mir nicht vermittelbar. Anstatt die Pandemie und deren "Nebenwirkungen schnellstmöglich und mit allem zu bekämpfen, was "Beine" hat, werden hier falsche Prioritäten gesetzt. Finde ich.
Und nicht vergessen, jede Schließung verlängert die Wege zum nächsten Krankenhaus und fordert seine Opfer, jede Schließung erschwert alten Menschen den eigenständigen Weg in ein Krankenhaus und verringert laut DIVI die Betten- und Intensivbettenanzahl. Und das Schlimmste, das jährlich, seit min. 20 Jahren, im Schnitt 17 Krankenhäuser pro Jahr.
Hier lesen zu müssen, alles wäre in Butter, unser Gesundheitssystem hätte alles im Griff ist für mich nur schwer verdaulich, vor allem weil es aus [u][b]eurem![/b][/u] Mund kommt. Es soll Leute geben, die nenne so ein Verhalten anders.
[/quote]
tja, reiner... für dich ist einiges also nicht nachvollziehbar... dann lies doch ignites text noch mal richtig.
schon mal was von spezialisierung gehört?
na klar, man kann jeden patienten in jedes x beliebige bett legen. dass ne gelernte kinderkrankenschwester mit nem erwachsen klarkommt, kann ich mir zwar noch vorstellen. aber umgekehrt? also ich möchte nicht auf ner kinderstation arbeiten... nicht nur bei narkosen, sondern auch so gilt "kinder sind keine kleinen erwachsenen." und arzt ist nicht gleich arzt... oder würdest du dir von nem prof. dr. habil. hno arzt die prostata entfernen lassen? oder nen bypass vom traumatologen legen lassen?
dass das gesundheitssystem im argen ist, erst recht seit der einführung des drg systems, sehen sicher die meisten, die dort arbeiten ähnlich... vielleicht nicht irgendwelche operativen abteilungen die mit hüften, bandscheiben, kniegelenken geld verdienen. die finden das wahrscheinlich gut so.
und es gibt nun mal bereiche, welche ne spezialisierung benötigen. dazu zählt z.b. ne intensivstation. es MUSS ein gewisser prozentsatz des personals zur dreijährigen krankenpflegeausbildung eine zweijährige fachweiterbildung absolviert haben. für ärzte gibt es nicht umsonst die subspezialisierung intensivmedizin...
und auf der strasse würde ich im ernstfall tausendmal lieber von nem notarzt intubiert werden, der anästhesist ist, als von nem augenarzt.
es ist interessant, dass du denen, die dort arbeiten, die kompetenz absprichst, sich besser auszukennen als du... hmm. aber rookie hat es dir ja erklärt... so ein youtube/ internet examen ist aber schon viel wert.
keine ahnung, was du beruflich machst, aber ich würde nicht behaupten "das kann jeder"... aber vielleicht ja doch?
bluesky
Reiners Gedanken, man könne doch nun mit den derzeit freien Kapazitäten das kranke Kind operieren, will ich gar nicht in Abrede stellen. Es ist grundsätzlich zulässig, so zu denken und von außen betrachtet, erscheint das durchaus logisch. Nur weiß man eben aus der Innenperspektive - und die habe ich in meinem Beitrag angedeutet - dass das leider so nicht funktioniert, aus vielerlei Gründen. Den ellenlangen Text, was dabei alles mit reinspielt, kann ich hier nicht verfassen; manche Dinge muss man einfach im richtigen Gespräch bereden, die passen allein vom Umfang hier nicht her. Hat nix mit "was verschweigen wollen" oder "keine Antworten haben" zu tun.
Klehmchen hat es ja mit seinem Ausführungen zum Intensivbereich schon angedeutet. Das ist, die immer komplexer werdenden Krankheitsbilder sind echt ein Problem. Es ist unglaublich, was da alles vorgehalten werden muss. Wenn ich bei uns im Haus nur an die Überschneidungen mit neurologischen Frührehapatienten oder psychiatrischen (Chrystal-Druffis, ganz feine Sache) Patienten denke; Wahnsinn, was da intensivmedizinisch dran hängt.
Und ihr könnt euch sicher sein, es wird sich ständig in allen Berufsgruppen ein mächtiger Kopp gemacht, wann wir schnellstmöglich mit dem Normalbetrieb beginnen können und von Woche zu Woche neu verhandelt.
Sorry, zu mehr als dieser kurzen Antwort reicht es gerade nicht. Zwei Homeschooler drängeln schon die ganze Zeit, ihr verfasstes Zeug endlich zu kontrollieren 8-)
Mecklenbörder
[quote="thor30600"]
@Reiner ;!
KH Betten.jpg
Nur die wenigsten Menschen wissen leider, dass es so ist.
[size=100]Stattdessen zittern man sich jeden Abend bei der Tagesschau in den Schlaf.[/size]
[size=100]Vor allem sollte sich das geneigte Schlafschaf fragen, warum sie das tun, wenn doch eine tödliche Pandemie unterwegs ist...[/size]
[/quote]
Ich bin dann so ein Schlafschaf, das seit jungen Jahren gegen ständige Kürzungen im Gesundheitswesen engagiert ist - das machen wir linksgrünversifften schon lange. Unabhängig von Corona. Da ist hier [b]noch nie [/b]jemand aus liberalen oder rechtskonservativen Kreisen - geschweige denn Rechtspopulisten - zur Unterstützung aufgetaucht.
Dass dieses Argument jetzt von der querdenkenden Seite benutzt wird ist fragwürdig und lächerlich. Ihr müsst euch dann aber auch mal entscheiden, ob die KK-Beiträge zu hoch sind oder mehr für ein hochwertigeres System ausgegeben werden sollte...
Davon abgesehen, dass dieses tatsächlich seit Jahren bei den ÖR thematisiert wird (Monitor, plusminus, Kontrovers, Frontal 21, Panorama, Kontraste etc.).
Kann man nicht wissen, wenn man YT-Videos für die Quelle der Wahrheit hält.
MD-Reiner
Ich als Leie habe jetzt erfahren, dass wir nicht genug Personal für Intensivbetten haben. Leider klang das so, als wäre ich mit meinem Unwissen nicht berechtigt, dass zu hinterfragen. Mach ich aber trotzdem. Und gewusst habe ich es auch schon.
Die von euch aufgezeigten Probleme würde ich also nie abstreiten. Es wäre daher schön, wenn das nicht immer wieder durchklingt. Ich lasse mich gerne belehren, aber Unterstellungen müssen nicht sein.
Da aber das Thema Gesundheitswesenprobleme nicht erst seit C19 bekannt sind, bleibt die Frage, wo doch der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte, warum man aus Kostengründe ihn verheizt und gleichzeitig von "blühenden Landschaften" spricht. Mit verheizen meine ich nicht nur Kranke die nicht behandelt werden können, sonder auch die Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Gerade Corona zeigt doch, wie viel Geld da ist. Menschenleben vor Corona mussten unter dem Mangel leiden, Menschenleben mit Corona setzt Milliarden € frei. Das ließe sich problemlos auch auf unser Sozialsystem ausweiten. Aber das ist eine andere Kiste.
Allgemein ist ja vom Stockholmsyndrom bekannt, dass sich Opfer mit ihren Peinigern solidarisieren können. Und nein, ich habe nicht gesagt, dass ihr das macht, brauche aber diesen Vergleich um überhaupt zu verstehen, warum Menschen beim Thema Menschenleben nicht die zur Verantwortung ziehen wollen, die dafür verantwortlich sind. Im Gegenteil, in den letzten Beiträgen werden keine Verantwortlichen genannt, dafür schwammige Antworten, dass dies alles nicht so einfach zu erklären ist ect.pp. Ich will das gar nicht hören, sondern ich will Änderungsvorschläge von euch Fachleuten. Und zwar nicht nur für mich, sondern auch für euch selbst, eure Arbeitszeit in KH, die Arbeitsbedingungen, mit Schutzausrüstungen, die effektive Bekämpfung von Krankenhauskeimen z.B. und vieles mehr. All der Mangel ist doch nicht vom Himmel gefallen und die Schuld liegt doch nicht bei Corona. Corona hat den Mangel nur sichtbarer gemacht, da war er schon lange. Ihr müsst auch mal fragen, was mit dem steigenden Profit der Sparmaßnahmen passiert, auf wessen Kosten der Abbau passiert. Da hilft es auch nicht, wenn hier und da eine neue Klinik gebaut wird, oder die Anforderungen immer komplexer werden. Ist das meine, ist das eure Aufgabe all dies zu lösen? Wer macht denn seine Hausaufgaben nicht? Was ist mit den 1000 Betten in den Messehallen Berlin, wenn kein Personal dafür da wäre. Ist das etwa genau so ein Schuss in den Ofen, wie die falschen Kühltaschen? Kann es sein, dass wir an den entscheidenen Hebeln nicht die optimale Besetzung haben? Und da es um Menschenleben geht, reicht da wirklich nur ein dudu, oder ein "konnte man nicht wissen"? Was ist, wenn die Politik gar nicht mehr die Hände über unsere Gesundheit halten kann, weil Big Pharme, Profit und "Kostenkontrolle" für ein paar Emphatielose wichtiger ist, wie die Gesundheit der Bürger? Ich weiß gar nicht genau, wann ich das letzte mal das Wort Schlafschaf in den Mund genommen habe, aber mal aufwachen und die Verantwortlichen mal so richtig..., das wäre nötig. Wieso muss ich mich als Sandlatscher darüber aufregen und sagen lassen, dass das nicht geht, ohne das es ausprobiert wurde? Ihr seit vom Fach, dann macht was! Wir sitzen nicht in 2 Booten, und eines Tages, wenn es auch euch mal mit einer Krankheit erwischt, dann hättet ihr euch gewünscht, für eine Verbesserung energisch eingetreten zu sein. Alibikritik hilft dem Gesundheitssystem nicht, glaube ich. Glauben tue ich, dass hier was grundsätzlich falsch läuft, obwohl es nicht(!) müsste. Früher nannte man das: [i]Das Kind beim Namen nennen. [/i]Mal sehen, wann ich von euch echte, zielführende Kritik lese, die auch tatsächlich Verbesserungen im Gesundheitswesen bringen. Uns von der Politik als Covidioten bezeichnen, ohne sich mit den Inhalten zu beschäftigen erinnert mich dann doch nur an Spaltung. Das die Politik nur von ihrer eigenen Unfähigkeiten ablenken will, ist euch auch noch nicht in den Sinn gekommen, oder? Sie nennen uns so, dadurch teilen sie und können weiter wurschteln. Es sei denn, ein Jurnalist stolpert mal über eine Kühltaschenstorie, welche eine Ministerin zu verantworten hat. Dann bedanken sich die Covidioten ganz lieb, denn zu lachen haben sie ansonsten nicht so viel. Auch dank eurer Parteitreue, aus welchen Gründen auch immer. Andere gehen einfach auf die Strasse. Und diese Menschen bestehen; Gott sei Dank; nicht nur aus Leien wie mir, sondern auch aus Ärzten, Krankenschwestern und Personal. Ich glaube, die habens gerafft und es ist mir als Unwissender eine Herzensangelegenheit, sie zu unterstützen. Sonst ändert sich nie was. Das weiß ich, auch ohne Ahnung vom Gesundheitssystem.
mat
https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/15-km-radius-ncht-kontrollierbar-magdeburger-ob-wettert-gegen-corona-leine-74801148.bild.html
[color=#212529][size=200][font=Gotham Cond, HelveticaNeue-CondensedBold, Helvetica Neue, Franklin Gothic, sans-serif-condensed, Arial Narrow, Arial Nova, sans-serif][b]Magdeburger OB wettert gegen Corona-Leine[/b][/font][/size][/color]
MD-Reiner
[quote="Mecklenbörder"]
[quote="thor30600"]
@Reiner ;!
KH Betten.jpg
Nur die wenigsten Menschen wissen leider, dass es so ist.
[size=100]Stattdessen zittern man sich jeden Abend bei der Tagesschau in den Schlaf.[/size]
[size=100]Vor allem sollte sich das geneigte Schlafschaf fragen, warum sie das tun, wenn doch eine tödliche Pandemie unterwegs ist...[/size]
[/quote]
Ich bin dann so ein Schlafschaf, das seit jungen Jahren gegen ständige Kürzungen im Gesundheitswesen engagiert ist - das machen wir linksgrünversifften schon lange. Unabhängig von Corona. [b]Da ist hier noch nie jemand aus liberalen oder rechtskonservativen Kreisen - geschweige denn Rechtspopulisten - zur Unterstützung aufgetaucht.[/b]
Dass dieses Argument jetzt von der querdenkenden Seite benutzt wird ist fragwürdig und lächerlich. Ihr müsst euch dann aber auch mal entscheiden, ob die KK-Beiträge zu hoch sind oder mehr für ein hochwertigeres System ausgegeben werden sollte...
Davon abgesehen, dass dieses tatsächlich seit Jahren bei den ÖR thematisiert wird (Monitor, plusminus, Kontrovers, Frontal 21, Panorama, Kontraste etc.).
Kann man nicht wissen, wenn man YT-Videos für die Quelle der Wahrheit hält.
[/quote]
Bravo! Diese Verlogenheit geht mir auch sowas auf den Keks.
Ja, auch ist es richtig, seit Jahren kann man das im TV, auch der ÖR sehen. Aber nichts hat sich zum Guten geändert! Im Gegenteil.
Weil sie diese Sendungen als Ventil benutzen und euch trotzdem weiter verheizen. Ihr mit eurem Einsatz werdet am Ende nicht belohnt oder gehört.
Es wird Zeit, dass ihr euch Gehöhr verschafft und zwar so, dass sie zuhöhren und ändern müssen. Damit meine ich dich als Mensch, dessen Einstellung ausgenutz wird, zum Wohle der Anteilseigner und nicht der Patienten und Mitarbeiter.
Punkt.
MD-Reiner
[quote="mat"]
https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/15-km-radius-ncht-kontrollierbar-magdeburger-ob-wettert-gegen-corona-leine-74801148.bild.html
[color=#212529][size=200][font=Gotham Cond, HelveticaNeue-CondensedBold, Helvetica Neue, Franklin Gothic, sans-serif-condensed, Arial Narrow, Arial Nova, sans-serif][b]Magdeburger OB wettert gegen Corona-Leine[/b][/font][/size][/color]
[/quote]
Danke Herr Trümper, aus jedem ihrer Worte kann man erkennen, wie unsinnig die Maßnahmen sind.
Das ein Logdown nichts bringt, haben schon sehr viele Studien bestätigt und auch die WHO hat sich im Dezember dagegen ausgesprochen.
Magdeburg wird erst merken was fehlt, wenn er nicht mehr da ist. Ich weiß es jetzt schon.
Seit seiner Ankündigung in den Ruhestand zu gehen, ist er nochmals etwas mehr aufgeblüht. Richtig Herr Trümper, dass müssen sie sich nicht mehr lange antun. Denn der Wahnsinn wird Methode!
Rookie
[quote=MD-Reiner post_id=695274 time=1610130623 user_id=9504]
[quote="Mecklenbörder"]
[quote="thor30600"]
@Reiner ;!
KH Betten.jpg
Nur die wenigsten Menschen wissen leider, dass es so ist.
[size=100]Stattdessen zittern man sich jeden Abend bei der Tagesschau in den Schlaf.[/size]
[size=100]Vor allem sollte sich das geneigte Schlafschaf fragen, warum sie das tun, wenn doch eine tödliche Pandemie unterwegs ist...[/size]
[/quote]
Ich bin dann so ein Schlafschaf, das seit jungen Jahren gegen ständige Kürzungen im Gesundheitswesen engagiert ist - das machen wir linksgrünversifften schon lange. Unabhängig von Corona. [b]Da ist hier noch nie jemand aus liberalen oder rechtskonservativen Kreisen - geschweige denn Rechtspopulisten - zur Unterstützung aufgetaucht.[/b]
Dass dieses Argument jetzt von der querdenkenden Seite benutzt wird ist fragwürdig und lächerlich. Ihr müsst euch dann aber auch mal entscheiden, ob die KK-Beiträge zu hoch sind oder mehr für ein hochwertigeres System ausgegeben werden sollte...
Davon abgesehen, dass dieses tatsächlich seit Jahren bei den ÖR thematisiert wird (Monitor, plusminus, Kontrovers, Frontal 21, Panorama, Kontraste etc.).
Kann man nicht wissen, wenn man YT-Videos für die Quelle der Wahrheit hält.
[/quote]
Bravo! Diese Verlogenheit geht mir auch sowas auf den Keks.
Ja, auch ist es richtig, seit Jahren kann man das im TV, auch der ÖR sehen. Aber nichts hat sich zum Guten geändert! Im Gegenteil.
Weil sie diese Sendungen als Ventil benutzen und euch trotzdem weiter verheizen. Ihr mit eurem Einsatz werdet am Ende nicht belohnt oder gehört.
Es wird Zeit, dass ihr euch Gehöhr verschafft und zwar so, dass sie zuhöhren und ändern müssen. Damit meine ich dich als Mensch, dessen Einstellung ausgenutz wird, zum Wohle der Anteilseigner und nicht der Patienten und Mitarbeiter.
Punkt.
[/quote]
Siehste Reiner, und so macht diskutieren Spaß. Keine Herabwürdigung durch Begriffe wie Schlafschaf, keine besserwisserischen Sprüche.
Wobei ich aber denke, dass Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, das eben auch als Berufung sehen. Das geht weit über das Maß eines "Jobs" hinaus.
Anders, kann ich mir vorstellen, kann man in dem Bereich auch nicht arbeiten, ohne durchzudrehen.
Klehmchen
[quote="MD-Reiner"]
Ich als Leie habe jetzt erfahren, dass wir kein Personal für Intensivbetten haben. Leider klang das so, als wäre ich mit meinem Unwissen nicht berechtigt, dass zu hinterfragen. Mach ich aber trotzdem.
[b]Nein hast du nicht. Bleib mal ehrlich, dann macht die Diskussion auch Sinn. Du hast es vor 20 oder 30 Seiten erfahren. Das ist ja das frustrierende. Du ignorierst Fakten ewig bis es gar nicht mehr anders geht und sagst dann ala Bodo Schiffmann. Ach so hab ich das ja nicht gesagt oder ach, dass wusste ich aber ja gar nicht. Das geht einmal, vielleicht zweimal, danach ist es einfach nur noch verlogen.
[/b]
Die von euch aufgezeigten Probleme würde ich nie abstreiten. Es wäre also schön, wenn das nicht immer wieder durchklingt. Ich lasse mich gerne belehren, aber Unterstellungen müssen nicht sein.
[b]Genau das tust du aber, wenn du dauernd argumentierst, es gibt genug Betten, krankes Personal ist nicht schlimm und wir könnten die Leute einfach woanders behandeln
[/b]
Da aber das Thema Gesundheitswesenprobleme nicht erst seit C19 bekannt sind, bleibt die Frage, und doch der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte, warum man aus Kostengründe ihn verheizt und gleichzeitig von "blühenden Landschaften" spricht. Mit verheizen meine ich nicht nur Kranke die nicht behandelt werden können, sonder auch die Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Gerade Corona zeigt doch, wie viel Geld da ist.
[b]Hier sollten wir aber auch mal ehrlich bleiben. Nein hat Corona gar nicht gezeigt. Zum einen werden die Mehrausgaben über horrende Staatsschulden finanziert und nicht vom Bankkonto genommen, zum anderen führt Corona für die Krankenversicherten zu teilweise drastischen Beitragssteigerungen (in der GKV etwas weniger, in der PKV ist das seit diesem Januar für fast alle Versicherten sofort sichtbar).
[/b]Was ist mit den 1000 Betten in den Messehallen Berlin, wenn kein Personal dafür da wäre. Ist das etwa genau so ein Schuss in den Ofen, wie die falschen Kühltaschen?
[b]Du hast aber schon verstanden, dass das ein Notkrankenhaus als aller letzte Verteidigungslinie ist oder etwa nicht? Dieses Krankenhaus kommt in den Berliner Pandemieplänen als aller letzte Rettung in Betracht. Dann wenn man Patienten nicht mehr optimal versorgen kann, sondern jeder der eine Luftpumpe bedienen kann zur Intensivstationsarbeit herangezogen wird. Für dieses Krankenhaus gibt es kein komplettes Krankenhauspersonal was zu Hause auf Abruf steht und nur darauf wartet endlich arbeiten zu können. Da wird dann alles hingeschickt, was irgendwo freiwillig oder für Geld zu kriegen ist. Man könnte es auch Armee Wenck nennen. Mit solchen Vergleichen kommen Querdenker ja offensichtlich etwas besser zurecht.[/b]
Kann es sein, dass wir an den entscheidenen Hebeln nicht die optimale Besetzung haben? Und da es um Menschenleben geht, reicht da wirklich nur ein dudu, oder ein "konnte man nicht wissen"? Was ist, wenn die Politik gar nicht mehr die Hände über unsere Gesundheit halten kann, weil Big Pharme, Profit und "Kostenkontrolle" für ein paar Emphatielose wichtiger ist, wie die Gesundheit der Bürger?
[b]Big Pharma. Ich kann es nicht mehr hören. Das sind nun einmal privatwirtschaftliche Unternehmen. Und ja meine Güte, die wollen eben auch Geld verdienen. Macht jeder Selbstständige nicht anders. Und gerade jetzt können wir froh sein, dass es soviele Unternehmen gab, die mit dem Impfstoff Geld verdienen wollten. Sonst hätte es nicht so schnell Erfolge gegeben. Und wenn die so sehr nur auf Proft aus sind und die Politiker schon kontrolliert werden, wieso konnte z.B. die EU dann den Preis bei Pfizer/Biontec auf die Hälfte dessen drücken, was die Amis und beispielsweise die Israelis bezahlt haben? Welchen Grund hätte man denn da auf soviel Geld zu verzichten? [/b]
Das die Politik nur von ihrer eigenen Unfähigkeiten ablenken will, ist euch auch noch nicht in den Sinn gekommen, oder? Sie nennen uns so, dadurch teilen sie und können weiter wurschteln. Es sei denn, ein Jurnalist stolpert mal über eine Kühltaschenstorie, welche eine Ministerin zu verantworten hat. Dann bedanken sich die Covidioten ganz lieb, denn zu lachen haben sie ansonsten nicht so viel. was. Das weiß ich, auch ohne Ahnung vom Gesundheitssystem.
Auch dank eurer Parteitreue, aus welchen Gründen auch immer. Andere gehen einfach auf die Strasse. Und diese Menschen bestehen; Gott sei Dank; nicht nur aus Leien wie mir, sondern auch aus Ärzten, Krankenschwestern und Personal. Ich glaube, die habens gerafft und es ist mir als Unwissender eine Herzensangelegenheit, sie zu unterstützen. Sonst ändert sich nie [/quote]
[b]Auch das finde ich sicherlich etwas lustig. Aber mal ganz ehrlich. Hast du dich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt? Die Kühltasche ist doch gar kein Problem, wenn man bei den Fakten bleibt. Es gibt klare Vorgaben für die Lagerung des Impfstoffes. Unter anderem auch, dass man ihn sehr wohl auch bei 2-8 Grad Celsius lagern kann. Das geht problemlos mit einfachen Kühltaschen. Es ist halt dann nur 120 Stunden haltbar. Die Frage ist da für mich viel mehr, warum man da nicht ganz pragmatisch einfach sagt. Ok wir wissen nicht, ob die Temperatur zwischendurch niedriger war und gehen deswegen jetzt einfach davon aus, dass wir in dem 120 Stunden Zeitrahmen sind und sehen einfach zu diesen Impfstoff dann zügig in diesem Zeitfenster zu verimpfen. Bescheuert ist es den Impfstoff dann einfach wegzuschmeißen. Aber die Impflogistik ist ja ein eigenes Thema für sich und in meinen Augen sehr schlecht umgesetzt. Warum darf man zum Beispiel aus einer Ampulle von Biontech keine sechste Dosis herausziehen, bloß weil es nur eine Zulassung für fünf gibt, obwohl es kein Problem darstellt?[/b]
[b]Unsinn ist es auch was Trümper da von sich gibt. Es gibt ja noch gar kein Verbot Magdeburg zu verlassen. Wenn nur 1 von 10.000 infiziert ist, dann ist die 7-Tages-Inzidenz ja so niedrig, dass die Regelung gar nicht zum Tragen kommt. Und ja mit weniger Infektionen in der Gesamtbevölkerung schützt man nun einmal auch Altenheime. Ist ja wahrlich nichts Neues. [/b]
mat
[quote="MD-Reiner"]
[quote="mat"]
https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/15-km-radius-ncht-kontrollierbar-magdeburger-ob-wettert-gegen-corona-leine-74801148.bild.html
[color=#212529][size=200][font=Gotham Cond, HelveticaNeue-CondensedBold, Helvetica Neue, Franklin Gothic, sans-serif-condensed, Arial Narrow, Arial Nova, sans-serif][b]Magdeburger OB wettert gegen Corona-Leine[/b][/font][/size][/color]
[/quote]
Danke Herr Trümper, aus jedem ihrer Worte kann man erkennen, wie unsinnig die Maßnahmen sind.
Das ein Logdown nichts bringt, haben schon sehr viele Studien bestätigt und auch die WHO hat sich im Dezember dagegen ausgesprochen.
Magdeburg wird erst merken was fehlt, wenn er nicht mehr da ist. Ich weiß es jetzt schon.
Seit seiner Ankündigung in den Ruhestand zu gehen, ist er nochmals etwas mehr aufgeblüht. Richtig Herr Trümper, dass müssen sie sich nicht mehr lange antun. Denn der Wahnsinn wird Methode!
[/quote]
Nicht das Lutz noch ein Querdenker wird :wtf: :)
mat
[quote="Klehmchen"]
[quote="MD-Reiner"]
Ich als Leie habe jetzt erfahren, dass wir kein Personal für Intensivbetten haben. Leider klang das so, als wäre ich mit meinem Unwissen nicht berechtigt, dass zu hinterfragen. Mach ich aber trotzdem.
[b]Nein hast du nicht. Bleib mal ehrlich, dann macht die Diskussion auch Sinn. Du hast es vor 20 oder 30 Seiten erfahren. Das ist ja das frustrierende. Du ignorierst Fakten ewig bis es gar nicht mehr anders geht und sagst dann ala Bodo Schiffmann. Ach so hab ich das ja nicht gesagt oder ach, dass wusste ich aber ja gar nicht. Das geht einmal, vielleicht zweimal, danach ist es einfach nur noch verlogen.
[/b]
Die von euch aufgezeigten Probleme würde ich nie abstreiten. Es wäre also schön, wenn das nicht immer wieder durchklingt. Ich lasse mich gerne belehren, aber Unterstellungen müssen nicht sein.
[b]Genau das tust du aber, wenn du dauernd argumentierst, es gibt genug Betten, krankes Personal ist nicht schlimm und wir könnten die Leute einfach woanders behandeln
[/b]
Da aber das Thema Gesundheitswesenprobleme nicht erst seit C19 bekannt sind, bleibt die Frage, und doch der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte, warum man aus Kostengründe ihn verheizt und gleichzeitig von "blühenden Landschaften" spricht. Mit verheizen meine ich nicht nur Kranke die nicht behandelt werden können, sonder auch die Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Gerade Corona zeigt doch, wie viel Geld da ist.
[b]Hier sollten wir aber auch mal ehrlich bleiben. Nein hat Corona gar nicht gezeigt. Zum einen werden die Mehrausgaben über horrende Staatsschulden finanziert und nicht vom Bankkonto genommen, zum anderen führt Corona für die Krankenversicherten zu teilweise drastischen Beitragssteigerungen (in der GKV etwas weniger, in der PKV ist das seit diesem Januar für fast alle Versicherten sofort sichtbar).
[/b]Was ist mit den 1000 Betten in den Messehallen Berlin, wenn kein Personal dafür da wäre. Ist das etwa genau so ein Schuss in den Ofen, wie die falschen Kühltaschen?
[b]Du hast aber schon verstanden, dass das ein Notkrankenhaus als aller letzte Verteidigungslinie ist oder etwa nicht? Dieses Krankenhaus kommt in den Berliner Pandemieplänen als aller letzte Rettung in Betracht. Dann wenn man Patienten nicht mehr optimal versorgen kann, sondern jeder der eine Luftpumpe bedienen kann zur Intensivstationsarbeit herangezogen wird. Für dieses Krankenhaus gibt es kein komplettes Krankenhauspersonal was zu Hause auf Abruf steht und nur darauf wartet endlich arbeiten zu können. Da wird dann alles hingeschickt, was irgendwo freiwillig oder für Geld zu kriegen ist. Man könnte es auch Armee Wenck nennen. Mit solchen Vergleichen kommen Querdenker ja offensichtlich etwas besser zurecht.[/b]
Kann es sein, dass wir an den entscheidenen Hebeln nicht die optimale Besetzung haben? Und da es um Menschenleben geht, reicht da wirklich nur ein dudu, oder ein "konnte man nicht wissen"? Was ist, wenn die Politik gar nicht mehr die Hände über unsere Gesundheit halten kann, weil Big Pharme, Profit und "Kostenkontrolle" für ein paar Emphatielose wichtiger ist, wie die Gesundheit der Bürger?
[b]Big Pharma. Ich kann es nicht mehr hören. Das sind nun einmal privatwirtschaftliche Unternehmen. Und ja meine Güte, die wollen eben auch Geld verdienen. Macht jeder Selbstständige nicht anders. Und gerade jetzt können wir froh sein, dass es soviele Unternehmen gab, die mit dem Impfstoff Geld verdienen wollten. Sonst hätte es nicht so schnell Erfolge gegeben. Und wenn die so sehr nur auf Proft aus sind und die Politiker schon kontrolliert werden, wieso konnte z.B. die EU dann den Preis bei Pfizer/Biontec auf die Hälfte dessen drücken, was die Amis und beispielsweise die Israelis bezahlt haben? Welchen Grund hätte man denn da auf soviel Geld zu verzichten? [/b]
Das die Politik nur von ihrer eigenen Unfähigkeiten ablenken will, ist euch auch noch nicht in den Sinn gekommen, oder? Sie nennen uns so, dadurch teilen sie und können weiter wurschteln. Es sei denn, ein Jurnalist stolpert mal über eine Kühltaschenstorie, welche eine Ministerin zu verantworten hat. Dann bedanken sich die Covidioten ganz lieb, denn zu lachen haben sie ansonsten nicht so viel. was. Das weiß ich, auch ohne Ahnung vom Gesundheitssystem.
Auch dank eurer Parteitreue, aus welchen Gründen auch immer. Andere gehen einfach auf die Strasse. Und diese Menschen bestehen; Gott sei Dank; nicht nur aus Leien wie mir, sondern auch aus Ärzten, Krankenschwestern und Personal. Ich glaube, die habens gerafft und es ist mir als Unwissender eine Herzensangelegenheit, sie zu unterstützen. Sonst ändert sich nie [/quote]
[b]Auch das finde ich sicherlich etwas lustig. Aber mal ganz ehrlich. Hast du dich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt? Die Kühltasche ist doch gar kein Problem, wenn man bei den Fakten bleibt. Es gibt klare Vorgaben für die Lagerung des Impfstoffes. Unter anderem auch, dass man ihn sehr wohl auch bei 2-8 Grad Celsius lagern kann. Das geht problemlos mit einfachen Kühltaschen. Es ist halt dann nur 120 Stunden haltbar. Die Frage ist da für mich viel mehr, warum man da nicht ganz pragmatisch einfach sagt. Ok wir wissen nicht, ob die Temperatur zwischendurch niedriger war und gehen deswegen jetzt einfach davon aus, dass wir in dem 120 Stunden Zeitrahmen sind und sehen einfach zu diesen Impfstoff dann zügig in diesem Zeitfenster zu verimpfen. Bescheuert ist es den Impfstoff dann einfach wegzuschmeißen. Aber die Impflogistik ist ja ein eigenes Thema für sich und in meinen Augen sehr schlecht umgesetzt. Warum darf man zum Beispiel aus einer Ampulle von Biontech keine sechste Dosis herausziehen, bloß weil es nur eine Zulassung für fünf gibt, obwohl es kein Problem darstellt?[/b]
[b]Unsinn ist es auch was Trümper da von sich gibt. Es gibt ja noch gar kein Verbot Magdeburg zu verlassen. Wenn nur 1 von 10.000 infiziert ist, dann ist die 7-Tages-Inzidenz ja so niedrig, dass die Regelung gar nicht zum Tragen kommt. Und ja mit weniger Infektionen in der Gesamtbevölkerung schützt man nun einmal auch Altenheime. Ist ja wahrlich nichts Neues. [/b]
[/quote]
Das diese Maßnahmen nichts gebracht haben und nichts bringen, das solltest du auch langsam mitbekommen haben
MD-Reiner
[quote="Rookie"]
Siehste Reiner, und so macht diskutieren Spaß. Keine Herabwürdigung durch Begriffe wie Schlafschaf, keine besserwisserischen Sprüche.
Wobei ich aber denke, dass Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, das eben auch als Berufung sehen. Das geht weit über das Maß eines "Jobs" hinaus.
Anders, kann ich mir vorstellen, kann man in dem Bereich auch nicht arbeiten, ohne durchzudrehen.
[/quote]
Siehste, siehste, Kaktus inne Wieste! ;)
Ja, wenn wir beide mal gaaanz tief in uns gehen, dann macht es richtig Spaß. Zumal wir beide wissen, wovon wir reden, wenn es um Gesundheit geht.
Und eigentlich haben wir auch ein vergleichbares Ziel. Manchmal will der eine nur rechts rum zum Gipfel und der Andere will patout links rum. Wat'n scheitz!
Bleibt der wichtige Zusammenhalt. Denn es gibt genug Probleme, die wir alle nur gemeinsam lösen können.
Außer beim Großen 1. FC Magdeburg. Da gibts kein rechts oder links rum. Da gibts nur Kopf runter und durch. Egal was kommt! ;!
Mecklenbörder
[quote="mat"]
[b]mat:[/b]
Das diese Maßnahmen nichts gebracht haben und nichts bringen, das solltest du auch langsam mitbekommen haben
[/quote]
Ohne Maßnahmen hätten wir bei einem so hoch ansteckenden Virus wohl jetzt schon 100.000 Tote und Chaos in allen Kliniken.
Die 1188 Toten gestern sind ja zum großen Teil vor Wochen infiziert worden.
Während einer solchen Infektionswelle zu behaupten, Masken und Kontaktbeschränkungen bringen nichts, ist einfach nur [b]dumm[/b]!
mat
[quote="Mecklenbörder"]
[quote="mat"]
[b]mat:[/b]
Das diese Maßnahmen nichts gebracht haben und nichts bringen, das solltest du auch langsam mitbekommen haben
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Ohne Maßnahmen hätten wir bei einem so hoch ansteckenden Virus wohl jetzt schon 100.000 Tote und Chaos in allen Kliniken.
Die 1188 Toten gestern sind ja zum großen Teil vor Wochen infiziert worden.
Während einer solchen Infektionswelle zu behaupten, Masken und Kontaktbeschränkungen bringen nichts, ist einfach nur [b]dumm[/b]!
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Solange der Profi Sport noch läuft, kann es ja nicht so schlimm sein ;!
MD-Reiner
https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/effekte-der-sars-cov-2-pandemie-auf-die-stationaere-versorgung-im-ersten-halbjahr-2020
Wer nicht so viel lesen möchte, fängt gleich bei den Ergebnissen an. Versteht man auch als Nichtfachmann.
Wer eine Pandemie nationaler Tragweite findet sage mir Bescheid, an welcher Stelle er sie gefunden hat.
Natürlich sind im zweiten Halbjahr die Zahlen gestiegen, da muss man dann noch einmal genau hinschauen. Und auch niemand den ich kenne leugnet eine Grippewelle. Aber Angst macht sie mir nicht.
Magdeburg56
[quote="mat"]
[b]mat[/b]
Solange der Profi Sport noch läuft, kann es ja nicht so schlimm sein ;!
[/quote]
sagt einer der nicht arbeiten geht, oder gehst Du etwa arbeiten wie die Profisportler? :mrgreen:
mat
[quote=Magdeburg56 post_id=695284 time=1610139781 user_id=8066]
[quote="mat"]
[b]mat[/b]
Solange der Profi Sport noch läuft, kann es ja nicht so schlimm sein ;!
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sagt einer der nicht arbeiten geht, oder gehst Du etwa arbeiten wie die Profisportler? :mrgreen:
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Ich gehe arbeiten, keine bange
Sagt das mal den Friseuren oder den Gastronomen
Die würden gerne arbeiten,
dürfen es aber nicht.
Magdeburg56
Aber Du merkst schon den Unterschied? zwischen Friseuren und Gastronomen und den anderen Arbeitern und Profisportler?
Ich möchte aber klar stellen, dass ich auch gegen die Schließung der Gaststätten, Friseuren und Kultureinrichtungen bin!
mat
Die die genug haben, bekommen den Hals nicht voll, und die Gastronomen und Friseure können zu sehen wie sie mit dem Arsch an die Wand kommen