"Wir schützen die Heimat vor fremden Fahnen" stammt aus Goethe's "Zwei Gesellen":
Ich sah zwei Gesellen, die gingen am Weg,
Der eine sprach: "Komm, wir nehmen das Leben so kühn,
Das Ziel der Reise, es sei uns gelobt!
Wir lieben die Freiheit, das Leben, die Lust."
Der andere schwieg, sein Antlitz war trüb,
Er sah auf die Felder und sprach nicht viel.
"Wir haben die Heimat, die treue, die schöne,
Wir schützen die Heimat vor fremden Fahnen."
Aber: "schreitet voran und habt kein Erbarmen" ist nicht von Goethe!
Es ist von Fontane in "Die Brück' am Tay":
Die Brücke am Tay, die Brücke am Tay,
Sie führt uns zum Ort, wo das Wasser so grau,
So brausend und schäumend sich wälzt durch die Flut,
Wo die Fischer mit Netzen und Ruten stehen in Ruh'.
Und von fern her hört man das Läuten der Glocken,
Das Lied der Natur, das die Wellen locken,
Die Brücke am Tay, die Brücke am Tay,
Die führt uns zum Ort, wo das Wasser so grau.
Sie schreitet voran und kennt kein Erbarmen,
Die Menschen, sie warten, die Fischer, die Armen,
Sie schauen hinauf in das lichte Blau,
Und die Brücke, die schwingt über Wasser so grau.