Goodison
Also eine Handschrift ist ja nun doch zu erkennen, so ehrlich muss man bei aller Erfolglosigkeit trotzdem sein.
Im Spielaufbau setzt er deutlich mehr auf Breite auf beiden Seiten und einer Absicherung der drei IV. Der ZM/ZOM lässt sich nahezu immer ins ZDM fallen, um den Ball dann wieder auf Außen zu verteilen oder das Spiel zum anderen gesetzten ZDM auseinanderzuziehen. Zeitgleich zieht dann der LF/RF in die Mitte als Anspielstation, auch für den Doppelpass mit dem RM/LM. Der jeweils andere geht bei diesem Spiel in die Mitte und der ZM/ZOM macht den Weg nach vorne als zentrale Anspielstation. Als Absicherung bleiben die drei IV. Problematisch wurde es immer nur, wenn ein IV den offenen Weg ins ZM/ZOM geht und wir dann auf einmal ins 2:2 müssen. Ansonsten geht das ja vollständig auf. In der Verteidigungsebene ziehen sich die drei IV zusammen und der LM/RM müssen mit ins ZDM, aber noch recht weit außen, wodurch Räume bleiben, aber der schnelle Gegenstoß möglich wird. Zudem setzen sie hohes Pressing ohne Zustellen der naheliegenden horizontalen Anspielstationen an und versuchen so den Gegner zum Querschieben oder zu langen Bällen zu zwingen, was ja auch fast immer aufgeht. Die Gegner spielen sich nahezu nie zu unserem Tor vor, nicht ein Tor ist auf diesem Weg gefallen. Es waren immer Gegenstoßsituationen nach Fehlern. Ich glaube, das große Problem ist noch die Umstellung von Mann- auf Raumverteidigung, wodurch immer wieder die Abstände nicht stimmen. Allerdings sind die meisten Gegentore auch dadurch nicht alleinig zu erklären.
Das ist natürlich alles sehr vereinfacht jetzt hier dargelegt. Aber es ist eine Handschrift erkennbar, die auch funktioniert, wenn es denn die individuellen Fehler nicht gäbe.
Goodison
Also bis auf den letzten Teil stimme ich dir erstmal zu.