montipauli
mal abgesehen davon daß sich durch gewisse Entwicklungen dieses Problem leider etwas gravierend darstellt und immer wieder gleich zur Grundsatzdiskussion über deutsche Rechtsst aatlichkeit allgemein und den scheiß DFB im speziellen darstellt.... frage ich mich ob sich Stimmung und Leidenschaft, Emotionen und blabla bei einigen nur noch über Dinger verwirklichen lassen die aus gutem Grund verboten wurden. Armes Fussballdeutschland wenn das so wäre. Gruß an Tim, btw.
Kille
...
gelöscht
[quote="Kille"][quote="Jasager"]"... Rechtsempfinden ..."[/quote]
"Kadavergehorsam" ist der passendere Ausdruck... Egal was "die da oben" machen... immer schön brav mitmachen! "Jawohl, mein Führer!" :roll:[/quote]
Ach Kille, die Sonne scheint hoch zu stehen auf deiner Insel.
Man kann das System kritisieren. Keine Frage. Man kann auf politische Misstände aufmerksam machen. Aber NICHT auf Sportveranstaltungen.
Und da haben auch Spruchbänder von Zellenpyromanen nichts im Stadion zu suchen, auch wenn ich das Ultra-Orientierte-Klientel verstehen kann, wenn sie diesen "Feuereifer" des Zellengenossen glorifizieren.
Und nein, ich akzeptiere nicht alles von "denen da oben". Ich bin auch schon gegen Missstände auf die Straße gegangen. Nur tat ich dies für Zwecke die nachvollziehbar sind. Auf einer Sportveranstaltung Feuer zu legen entbehrt jeder Logik und ein Verbot ist daher für mich durchaus nachvollziehbar. Wir hatten in Deutschland in den 90ern Phasen in denen bei jedem Spiel irgendwelche mistigen Gegenstände massenweise aufs Spielfeld flogen. Sowohl beim Club als auch in der Bundesliga. Auch damals gab es Sanktionen und soweit ich das beurteilen kann ist dieser Zustand heute fast komplett aus den Stadien verschwunden. Warum ist die mutwillige Körperverletzung an Spielern, Schiedsrichtern und Betreuern mehr wert als die Unversehrtheit des gemeinen Stadiongängers. Er kann sich schließlich nicht wehren wenn so eine Rotznase ihm ne 2000 Grad heiße Fackel in die Fresse hält. Ob das ganze nun schön aussieht oder nicht steht dabei nicht zur Debatte und hat zurecht nicht zu interessieren. Was nützt die schönste Choreo wenn Menschen dabei zu Schaden kommen? Gut die BG war voraussichtlich nicht an der Verletzung von Tim beteiligt. Aber dies war doch das perfekte Beispiel was Pyrotechnik bei Großveranstaltungen auslösen kann wenn sie von Nicht-Pyrotechnikern gezündet werden. Wenn euch das Feuerzeug gefällt dann geht in den Garten oder flambiert meinetwegen die eigene Butze.
armageddon
Nun ich verstehe das ganze Gejammer immer noch nicht. Wenn man an dieser Stelle was ändern möchte, sollte man sich im Interesse der Sache wohl organisieren. Soll heißen auch die Fußballvereine die es betrifft, werden nicht aktiv werden, wenn da nicht Druck aus der Masse oder eben in der Breite auf sie zu kommt. Ob nun aus DD, Erfurt, Jena, Halle, Rostock, Leipzig; Berlin oder eben Magdeburg.
Des Weiteren meine lieben Damen und Herren ;) , ist es wohl ratsam bei den nächsten Wahlen, ob nun auf Landes oder Bundesebene einfach mal den Arsch hoch zu bekommen und nicht die Chance was zu verändern, mit "Nichts Tun" verstreichen lassen. Dann aber hier über Jahre jammern, was der Rollstuhlfahrer im Ministerium für Inneres gerade wieder ausgeheckt hat. :o
Soll im Grunde nur heißen, was nütz das ganze Gejammer hier, wenn im Gegenzug diesen Machenschaften (Politik – Bu11erei – DFB) mit Passivität endgegen getreten wird, man der Sache so auch noch Vorschub leistet. Der Fußballfan hat dort keine Lobby, würden die aber wissen, dass diese Klientel eifrig bei den Wahlen erscheint, würden sie diese natürlich auch hofieren. So wie das jetzt läuft, da können sie machen was sie wollen und verkaufen das noch als rechtliches, mit dem Grundgesetz vereinbartes handeln und die, die immer wählen gehen, eben Omi und Opi, die glauben das alles auch noch und wählen die auch glatt wieder. :shock:
Grüße in die Runde
JonasD
[quote="da-rush"][quote="JonasD"]Es gibt allerdings auch ein paar Argumente für die Bestrafung der Vereine bei Pyrotechnik:
- würde es keine Bestrafung von Vereinen wegen "unzureichenden Sicherheitsdienst" bei Pyrotechnik geben, würden die Vereine die Ausgaben für Security systematisch zurückfahren und ggf. sogar mit preiswerten Rentnern und Studenten auffüllen. Zweifel, ob das der Sicherheit der Zuschauer dient, dürfen zumindest angemeldet werden.
- ein Verein kann durchaus auf seine Fans einwirken, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was erlaubt ist und was nicht. Wenn dies nicht passiert oder Fehlverhalten der eigenen Fans bagatellisiert wird, kommt es zu Auswüchsen wie bei einem gut bekannten sächsischen Verein
[/quote]
vollkommen an den haaren herbeigezogenes schönweltgerede...[/quote]
Danke für deine fundierten Gegenargumente. :)
Arpi
[quote="armageddon"]Nun ich verstehe das ganze Gejammer immer noch nicht. Wenn man an dieser Stelle was ändern möchte, sollte man sich im Interesse der Sache wohl organisieren. Soll heißen auch die Fußballvereine die es betrifft, werden nicht aktiv werden, wenn da nicht Druck aus der Masse oder eben in der Breite auf sie zu kommt. Ob nun aus DD, Erfurt, Jena, Halle, Rostock, Leipzig; Berlin oder eben Magdeburg.
Des Weiteren meine lieben Damen und Herren ;) , ist es wohl ratsam bei den nächsten Wahlen, ob nun auf Landes oder Bundesebene einfach mal den Arsch hoch zu bekommen und nicht die Chance was zu verändern, mit "Nichts Tun" verstreichen lassen. Dann aber hier über Jahre jammern, was der Rollstuhlfahrer im Ministerium für Inneres gerade wieder ausgeheckt hat. :o
Soll im Grunde nur heißen, was nütz das ganze Gejammer hier, wenn im Gegenzug diesen Machenschaften (Politik – Bu11erei – DFB) mit Passivität endgegen getreten wird, man der Sache so auch noch Vorschub leistet. Der Fußballfan hat dort keine Lobby, würden die aber wissen, dass diese Klientel eifrig bei den Wahlen erscheint, würden sie diese natürlich auch hofieren. So wie das jetzt läuft, da können sie machen was sie wollen und verkaufen das noch als rechtliches, mit dem Grundgesetz vereinbartes handeln und die, die immer Wählen gehen, eben Omi und Opi, die glauben das alles auch noch und Wählen die wieder.
Grüße in die Runde[/quote]
Zuweilen erkennen Politiker schon, dass auch Fußballfans ne große Wählergruppe sind, siehe die letzten Kommunalwahlen in MD. Der Stadionneubau war eines der Topthemmen dieser Wahl. Es erzielten die Parteien die meisten Stimmen, welche für den Stadionbau eintraten, während die Partei der Stadiongegner massiv Rathaussitze einbüßte.
Man sollte vielleicht mal drüber nachdenken, warum die lieben Fußballvereine eigentlich diese zum Teil erheblichen finanziellen Bestrafungen durch den DfB für den Einsatz von Pyrotechnik über sich ergehen lassen. Es wäre doch sicherlich für die Vereine ein Leichtes, auf dem nächsten DfB-Bundestag einen gemeinschaftlichen Antrag einzubringen, dass das Abbrennen von Pyrotechnik zwar nicht legalisiert, aber zumindestens durch den DfB gegenüber den Vereinen nicht mehr sanktioniert wird.
Gefreiter a.D.
[quote="JonasD"][quote="da-rush"][quote="JonasD"]Es gibt allerdings auch ein paar Argumente für die Bestrafung der Vereine bei Pyrotechnik:
- würde es keine Bestrafung von Vereinen wegen "unzureichenden Sicherheitsdienst" bei Pyrotechnik geben, würden die Vereine die Ausgaben für Security systematisch zurückfahren und ggf. sogar mit preiswerten Rentnern und Studenten auffüllen. Zweifel, ob das der Sicherheit der Zuschauer dient, dürfen zumindest angemeldet werden.
- ein Verein kann durchaus auf seine Fans einwirken, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was erlaubt ist und was nicht. Wenn dies nicht passiert oder Fehlverhalten der eigenen Fans bagatellisiert wird, kommt es zu Auswüchsen wie bei einem gut bekannten sächsischen Verein
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vollkommen an den haaren herbeigezogenes schönweltgerede...[/quote]
Danke für deine fundierten Gegenargumente. :)[/quote]
Jonas, guck doch mal über den Tellerrand und klammere dich nicht nur an der Pyro-Geschichte fest.
Hier ein schöner Betrag zum Thüringenderby:
[b]"Das Derby - eine unsportliche Nachbetrachtung
Autor: Andrej Rosenheinrich Goldstar
Jena. Nun ist es vorbei, das Derby. Endlich, werden viele ausrufen. Das Spiel ist gespielt, für jeden ist etwas dabei, keiner ist richtig zufrieden. Die Polizei ist abgerückt, die Gitter eingesammelt. Und trotzdem geht für viele jetzt der nächste Stress los, Sonderberichte, Nachberichte, Kampf gegen Falschaussagen, alles ist angefordert und angelaufen.
Freitag traf ich Jenas Sicherheitsverantwortlichen im Stadion. Der erzählte mir von der Schlagzeile in der Zeitung mit den vier großen Buchstaben: “Mit Wasserwerfern, ohne Pferde”. Etwa so wurden dort die Vorbereitungen der Polizei auf dieses Spiel zusammengefasst. “Was müssen wir nur noch tun, um endlich auch Pferde zu bekommen?” rief er kopfschüttelnd aus. Sichtlich angefressen, was Presse, Staatsmacht und Verband aus einem Fußball-Spiel gemacht haben. Jenas Stadion, letzte Saison noch zweitligatauglich, genügt plötzlich nicht mehr den Sicherheitsanforderungen in Liga 3. Da werden, Monate vor dem Spiel, in der Landeshauptstadt Sicherheitsberatungen zu der Partie durchgeführt, übrigens ohne den Gastgeber, den FC Carl Zeiss Jena, einzuladen. Erfurts Präsidium fordert mehr Schutz für seine Fans und VIPs, malt Horrorszenarien, wenn RWE nicht mehr Karten und Platz in der Kurve bekommt. Ergebnis: Jenas Kapazität wird künstlich begrenzt, 4000 Karten dürfen nicht verkauft werden. Einnahmen, die dem Verein fehlen, Steuern, die nicht erwirtschaftet werden. Es lebe die Krise! Es werden Sicherheitsauflagen beschlossen, wie ich sie selbst in der Bundesliga noch nicht erlebt habe: Verkauf von Eintrittskarten nur gegen Vorlage des Personalausweises, wer den falschen Wohnort drin stehen hat, hat Pech. Wer diese Maßnahmen angeordnet hat und was mit den Daten passiert, sind Fragen, die sicherlich in der nächsten Woche noch öfters gestellt werden dürften. Gästefans bekommen zur Eintrittskarte das Zugticket zwangsverkauft. Auch ein kleines Konjunkturprogramm.
Was in Jena selbst am Spieltag passierte, war schon fast abenteuerlich. Das erste, was ich nach dem Durchschreiten der Haustür wahrnahm, war ein sanftes Brummen. Nicht die Bienen in den Frühblühern, der omnipräsente Polizeihubschrauber. Es brummte bis Einbruch der Dunkelheit. Da diskutiere noch mal einer über Lärmschutz! Ganze Gebiete der Stadt abgeriegelt, die Polizei kündigte schon vorher an, Jenaer Bürgern den Zugang zum Paradies zu verweigern. Da macht der Spaziergang am Wochenende gleich nochmal so viel Spaß. Beim FC Carl Zeiss Jena gingen besorgte Anfragen ein: Kann ich am Bahnhof meinen ICE nach Berlin erreichen oder werde ich gar nicht reingelassen?
Bleibt die Frage: wofür? Ich habe heute nachgefragt, Vorfälle außerhalb des Stadions gab es keine, diese Aussage ist von Verein und Polizei bestätigt. Die Polizei gestern im Stadion war mit dem Spiel absolut zufrieden, Vorfälle wie das Gezündel im Gästeblock ließen sich nicht vermeiden, fünf Zentimeter lang seien die Pyros gewesen, dick wie Zigaretten. “Ohne Ausziehen sind die nicht zu finden”, so war von den Sicherheitskräften gestern im Presseraum zu hören. Ist das die Ankündigung für Nacktscanner? Ein paar sollen ja schon angeschafft worden sein in Deutschland, bevor man beschloss, sie nicht an Flughäfen aufzustellen. Ein Jenaer Fan warf im Forum die Frage auf, ob er demnächst noch ohne Speichelprobe in die Innenstadt darf. Ist die Frage vielleicht gar nicht mehr so abwegig?
Ich hatte gestern Glück, ich habe eine Arbeitskarte und komme ohne den ganzen Ärger ins Stadion. Und ganz ehrlich, sollte diese Hysterie so weiter gehen, wird das nächste Derby ohne mich stattfinden. Freies Land für freie Bürger war früher. Aber im allgemeinen Sicherheitswahn ist in diesem Land mittlerweile alles zu rechtfertigen, selbst, dass Fußballverbände einfachste Grundrechte wie freie Bewegung und Datenschutz aushebeln können. Schlechte Nachrichten verkaufen sich hervorragend, ein Gefühl von drohender Apokalypse lässt sich auch schnell herbeischreiben. Der Blätterwald hat es diese Woche vorgemacht. Und wenn selbst Testspiele von Landespolitikern verboten werden, muss man sich fragen, ob das alles noch im Rahmen ist. 1400 Polizisten sollen gestern im Einsatz gewesen sein. Passiert ist, wie eigentlich immer, nichts. Ist das Polizeikonzept damit aufgegangen? Oder war es übertrieben? Polizeirätin Katrin Sander, Leiterin der Jenaer Polizeiinspektion, verglich den Einsatz mit dem bei Aufmärschen von Neonazis. Jedem Sportfan dürfte dieser Vergleich bitter aufstoßen.
Während 1400 Polizisten ein Fußball-Spiel bewachten, prügelten Neonazis an der Autobahnraststätte Teufelstal DGB-Mitglieder ins Krankenhaus. Eine Viertelstunde Fahrt vom Stadion entfernt. Schädelbrüche und zertrümmerte Kniescheiben waren einige Diagnosen. Vielleicht überdenkt Frau Sander ihren Vergleich ja noch mal. Und ändert auch ihre Einsatzgebiete. Bodo Ramelow tobte, forderte bei einer solchen Bedrohungslage mehr Präsens auf Autobahnraststätten. Anscheinend waren sich nicht alle über die Gefahrenlage einig. Ein Gedanke, wenn auch nicht tröstlich, schoss mir sofort in den Kopf. In Bayern wäre das nicht passiert! Günther Beckstein ließ bayrische Autobahnraststätte bis zum Morgengrauen bewachen. Auch wenn Jenas Fußball-Fans nur durchfuhren auf dem Weg nach Stuttgart. Vielleicht demnächst auch nur noch gegen Vorlage des Personalausweises?"[/b]
http://www.jenapolis.de/2009/02/15/das-derby-eine-unsportliche-nachbetrachtung/
montipauli
Danke, Jens.
gelöscht
Wie ein Kommentar zu diesem Beitrag schon feststellt, "bestes BlÖD-Zeitungs-Niveau". Ihr lest echt jeden Scheiss...
Uli Block 10
[quote="Jawohl"]Wie ein Kommentar zu diesem Beitrag schon feststellt, "bestes BlÖD-Zeitungs-Niveau". Ihr lest echt jeden Scheiss...[/quote]
Ich glaube, dir ist nicht mehr zu helfen. :shock:
gelöscht
[quote="Uli Block 10"][quote="Jawohl"]Wie ein Kommentar zu diesem Beitrag schon feststellt, "bestes BlÖD-Zeitungs-Niveau". Ihr lest echt jeden Scheiss...[/quote]
Ich glaube, dir ist nicht mehr zu helfen. :shock:[/quote]
Wenn der Tag kommt, an dem ich mich von dir belehren lasse, DANN ist mir nicht mehr zu helfen!
Habt ihr euch den Mist überhaupt mal durchgelesen oder springt ihr auf alles Polizei-/DFB-Kritische immer wohlwollend an? Manchen scheint echt schon die Überschrift und die Einleitung aus um sich den Rest zu denken.
montipauli
Falls du mich mit ansprichst:
Ja und
Nein
gelöscht
[quote="montipauli"]Falls du mich mit ansprichst:
Ja und
Nein[/quote]
Nicht explizit, aber du bist sowieso "was ganz besonderes"
Jörn
[quote="Jawohl"][quote="Uli Block 10"][quote="Jawohl"]Wie ein Kommentar zu diesem Beitrag schon feststellt, "bestes BlÖD-Zeitungs-Niveau". Ihr lest echt jeden Scheiss...[/quote]
Ich glaube, dir ist nicht mehr zu helfen. :shock:[/quote]
Wenn der Tag kommt, an dem ich mich von dir belehren lasse, DANN ist mir nicht mehr zu helfen!
Habt ihr euch den Mist überhaupt mal durchgelesen oder springt ihr auf alles Polizei-/DFB-Kritische immer wohlwollend an? Manchen scheint echt schon die Überschrift und die Einleitung aus um sich den Rest zu denken.[/quote]
was gefällt dir denn an dem text nicht
gelöscht
[quote="Jörn"]
was gefällt dir denn an dem text nicht[/quote]
Der Schmierfink ist von Anfang bis Ende befangen und stellt dies auch offen zur Schau. Der Beitrag stellt lediglich seine persönliche Sicht dar aber ist in keinem Fall pädagogisch Wertvoll oder in auch nur irgend einer Weise Journalistisch. Das Beispiel mit den vermöbelten DGB-Anhängern auf dem Parkplatz bei Jena ist doch das beste Beispiel dafür das der Schreiber von lediglich von 12 bis Mittag denkt. Für mehr reicht es scheinbar nicht.
Er kritisiert die überdimensionale Polizeipräsenz im Stadion während auf einem PARKPLATZ keine Polizei vor Ort ist als sich 2 Bus-Ladungen wüste bepöbeln und pelzen. Zusätzlich berichtet er von Schädelbrüchen die es einfach mal nicht gab.
http://www.jenatv.de/polizei.php?mn=detail&nwsid=1234723080
Der Großteil derer die sowas lesen ist es doch vollkommen egal mit wie viel Wahrheitsgehalt ein Beitrag gefüllt ist. Hauptsache er repräsentiert das wofür man selber steht. Diese Methoden erinnern mich an Dunkeldeutsche Zeiten.
kiwi76
ich habe neulich mal einen spruch von einem politiker im tv vernommen.
sinngemäß lautete er in etwa so:
"die inhalte von solchen beleidigungen sagen sehr wenig über denjenigen aus, an den sie addressiert sind. sie lassen jedoch aussagen über den absender zu."
wer bock hat, sich den stiefel anzuzuziehen, möge das bitte tun.
JonasD
[quote="Gefreiter a.D."]Jonas, guck doch mal über den Tellerrand und klammere dich nicht nur an der Pyro-Geschichte fest.
[/quote]
Ich schaue immer über den Tellerrand, schon weil ich ausserhalb des "Magdeburger Tellers" lebe.
Pyro in einem eng besetzten (auch Stehplatz-) Block ist gefährlich und beim Stand von 1-0 ausserdem noch dumm. Dass nichts passiert ist, beweist nicht das Gegenteil.
Ich bin auch gegen Sippenhaft, aber ansonsten halte ich eine Strafe gegen die unmittelbar Beteiligten, so sie denn eindeutig identifiziert wurden, für gerechtfertigt.
Eine Chance zur Rehabilitation sollte bei jungen Leuten naturlich immer dabei sein, insbesondere wenn sie vorher nicht auffällig waren. Diese Möglichkeit vermisse ich bei einem "lebenslangen Stadionverbot".
Man sollte aber auch sehen, dass lebenslang juristisch gesehen eben auch "nur" 15 Jahre sind.
Ob das Polizeiaufgebot überzogen war, kann ich nicht beurteilen, ich war nicht dabei.
FCMcrewBS
Wer hat Dir denn den Murks erzählt, dass Lebenslang im Juristendeutsch nur 15 Jahre beträgt? :?
gelöscht
[quote="FCMcrewBS"]Wer hat Dir denn den Murks erzählt, dass Lebenslang im Juristendeutsch nur 15 Jahre beträgt? :?[/quote]
Naja, zumindest ist dies bei Gefägnisstrafen der Fall. Je nach schwere der Schuld bzw. Gutachten erfolgt die Sicherheitsverwahrung. Ob man diese "Lebenslänglich"-Theorie auf Stadionverbote übertragen kann ist sicherlich fraglich. Der Daniel Nivel Klopper läuft heute auch wieder durchs Stadion und das sind grad mal 11 Jahre her.
FCMcrewBS
Nö, sind trotzdem keine 15.
- siehe PN -