KarlKani21
[quote="FCMcrewBS"][quote="[url=http://www.cattiva-brunsviga.de]Cattiva BS[/url]"]Stellungnahme durch Cattiva:
Beitrag siehe oben
[/quote]
[/quote]
Oh man, wenn ich sowas lese, bekomm ich mächtig das :==
Da bleibt mir nur eins zu sagen [size=150][b][color=#0040BF]1.3.1.2.[/color][/b][/size]
Bommel
es ist immer wieder witzig, zu sehen wie ihr selbst auf dinge anspringt, die ihr bei anderen kritisiert! wenn medienberichte wiedermal einen großteil der fcmfans als chaoten darstellen, kotzt es euch an, wenn ein großteil der zuschauer das glaubt. ihr kritisiert, das nichts hinterfragt wird und einfach nur so hingenommen wird.
ohne dabei gewesen zu sein wird der komplette bericht gelesen und 1:1 geglaubt, was passiert ist. dann wird sich wieder auf das verhasste feindbild polizei eingeschworen und alle sind glücklich...
ich möche in keinem fall dementieren was passiert ist, ich war auch nicht dabei. ich möchte nur anmerken, das ich mir nicht vorstellen kann, dass die polizei einem kleinen mädchen den arm gebrochen hat. vielleicht war es ja in der gesamten aktion gestürzt? ob die aktion gerechtfertigt war, kann ich auch nicht sagen, ich war auch nicht dabei.
wenn es jedoch so stimmen sollte, ist es eine schweinerei und sollte auch folgen haben für die beamten!
aber man sollte nicht immer alles aus einer sicht betrachten und blind vor wut alles hinnehmen.
so jetzt könnt ihr verbal auf mich losgehen.... das ist meine meinung und sie steht nunmal konträr eurer gegenüber. vielleicht gibt es aber auch jemanden hier, der meine meinung teilt.
bwg
bommel
ernie
[quote="Bommel"]
wenn es jedoch so stimmen sollte, ist es eine schweinerei und sollte auch folgen haben für die beamten!
[/quote]
Toller Satz. Passt immer. Der würde sogar dem zuständigen Einsatzleiter über die Lippen gehen...weil er genau wie du scheinheiliger Vogel weiß, dass die Aufarbeitung und Ahndung polizeilicher Übergriffe in 99,9Periode Prozent der Fälle misslingt.
Pappel
Seit der Aufklärung heißt es schon sapere aude!
Warum gilt das nicht für die Beamten? Einsatzleitung und -befehl hin oder her...
Kindenr, Frauen und Unbeteiligten physisch Schaden zuzufügen, ohne zu differenzieren, ist Sippenhaft ohne jegliche Rechtsgrundlage....
Uli Block 10
Mal seh'n, was daraus wird:
[quote]09.10.2009 - Deutschland
Stadionverbote auf dem Prüfstand
Heute kommt es vor dem Bundesgerichtshof zu einer Verhandlung über die Vergabepraktiken der Stadionverbote in Deutschland. Ein Bayern-Fan klagt auf höchster Instanz, nachdem er ohne Verurteilung ein Stadionverbot erhalten hat.
Medienberichten zufolge möchte der Fan die Rechtmäßigkeit des Stadionverbots näher untersuchen lassen und wissen, ob allein ein Ermittlungsverfahren gegen eine Person ausreicht, um gegen sie ein Stadionverbot auszusprechen. Im aktuellen Fall wurde der Bayern-Fan beim Auswärtsspiel in Duisburg vorübergehend festgenommen, da es nach dem Spiel zu Auseinandersetzungen kam. Er wurde nie verurteilt und bestritt bis zuletzt, dass er dan den Vorfällen beteiligt war. (Stadionwelt, 09.10.2009) [/quote]
http://www.stadionwelt.de/sw_fans/index.php?folder=sites&site=news_detail&news_id=3007
teiP
[quote]
Stadionverbote beschäftigen weiter die Justiz
Die umstrittene Praxis der Stadionverbote für Fußball-Fans beschäftigt weiter die Gerichte. Der Bundesgerichtshof vertagte eine Entscheidung und kündigte ein Grundsatzurteil für Ende Oktober an.
Festnahme gleich Stadionverbot? Der BGH kündigt Grundsatzurteil an.
Bei dem Urteil geht es um die Frage, ob die Erteilung von Stadionverboten "auf Verdacht" zulässig ist. Dies gab das Gericht nach einer mündlichen Verhandlung am Freitag (09.10.09) in Karlsruhe bekannt.
Geklagt hatte ein Anhänger und Dauerkarteninhaber des FC Bayern München, der nach einem Spiel beim MSV Duisburg im März 2006 mit einer Gruppe des Fanclubs "Schickeria München" in eine Auseinandersetzung mit Duisburger Fans geraten war. Die Polizei nahm ihn kurzzeitig in Gewahrsam, er bestritt aber jegliche Beteiligung an der Auseinandersetzung. Trotzdem verhängte der MSV ein gut zweijähriges bundesweites Stadionverbot. Daran hielt der Verein auch fest, nachdem die polizeilichen Ermittlungen "wegen Geringfügigkeit" eingestellt worden waren.
Stadionverbot trotz geringfügiger Vergehen
Achim Krämer, Anwalt des Fans, kritisierte nachdrücklich, dass das Verbot auf der Grundlage eines bloßen Verdachts ergangen sei. Der MSV hätte die Vorwürfe selbst überprüfen müssen und sich nicht allein auf die Verdachtsmomente der Staatsanwaltschaft verlassen dürfen, so der Anwalt weiter. Diese seien nämlich "evident falsch", weil damit der Verdacht des Landfriedensbruchs - trotz Geringfügigkeit - nach wie vor im Raum stehe. Der Anwalt mutmaßte, die Staatsanwaltschaft habe dem MSV damit die Erteilung des Stadionverbotes erleichtern wollen.
BGH will Klubs Spielraum lassen
Problem gewaltbereiter Fans in den Stadien
Der BGH-Senatsvorsitzende Wolfgang Krüger ging in der Verhandlung zwar auch von einer Prüfungspflicht aus, will den Clubs dabei aber einen weiten Spielraum lassen. Die juristische Grundlage eines Stadionverbots sei das "Hausrecht" des Vereins, "so dass die Grenze wohl bei Willkür und Unsachlichkeit des Verbots zu ziehen ist". Entscheidend sei deshalb, ob ein Club "unsachlich" handle, wenn er sein Verbot auf den Verdacht aus einem Ermittlungsverfahren stütze. Krüger wies auf die Schwierigkeiten der Vereine mit gewaltbereiten Fans hin: "Ist nicht doch ein strengeres Einschreiten geboten, um den ordnungsgemäßen Ablauf der Sportveranstaltung zu gewährleisten?"
Gewaltbereite Fans sollen draußen bleiben
Auch MSV-Anwalt Richard Lindner verwies auf die Notwendigkeit, gewaltbereite Fans von den Stadien fernzuhalten: "Man hat halt meist solche Horden, die geballt auftreten" - und hinterher wolle es keiner gewesen sein. In diesem Fall habe sich ein 80 Mann starker Block der schwarzgekleideten "Schickeria" zu den Duisburger Fans hingedrängt. "Der Verdacht muss ausreichen, wenn er durch solche Tatsachen unterfüttert ist."
Nach den Richtlinien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) "sollen" Stadionverbote bei polizeilichen Ermittlungen wegen Gewalttaten verhängt werden. Werden die Ermittlungen später mangels Tatverdachts eingestellt, muss das Verbot aufgehoben werden. Bei einer Einstellung "wegen Geringfügigkeit" heißt es dagegen in Paragraf 6 nur, das Verbot "soll" noch einmal überprüft werden. In der Bundesliga gelten derzeit laut DFB zwischen 2900 und 3000 bundesweite Stadionverbote.
[/quote]
Quelle: http://www.sportschau.de/sp/fussball/news200910/09/urteil_stadionverbot.jsp
teiP
Ick pack es mal mit hier rein...
[quote]
Landtag besorgt über Fan-Gewalt beim Fußball
Der Innenausschuss des sachsen-anhaltischen Landtages hat besorgt auf die zunehmende Gewalt durch militante Fußballfans reagiert und Konsequenzen angemahnt. Politik, Vereine, DFB, Fan-Projekte und Polizei müssten gemeinsam gegen das Problem vorgehen, erklärten mehrere Ausschussmitglieder nach einer Sondersitzung am Freitag. Die Gewaltbereitschaft habe eine neue Qualität erreicht. Die Ereignisse nach dem Regionalliga-Spiel zwischen dem Halleschen FC und dem 1. FC Magdeburg vor zwei Wochen hätten das gezeigt. Im Januar plant der Ausschuss eine Anhörung zum Thema.
Die Gewaltbereitschaft militanter Fußball-Fans nimmt zu.
Polizei in Hinterhalt gelockt
Nach dem Spiel am 26. September hatten etwa 50 Gewalttäter Polizisten in einen Hinterhalt gelockt und angegriffen. Sie täuschten eine Auseinandersetzung rivalisierender Fangruppen vor, um danach die angerückte Bereitschaftspolizei von mehreren Seiten mit Flaschen, Steinen und Reizgas zu attackieren. 16 Polizisten wurden verletzt. Wie Innenstaatssekretär, Rüdiger Erben, einen Tag nach dem Zwischenfall sagte, seien die Angriffe auf die POlizei mit hoher Wahrscheinlichkeit von halleschen Fans ausgegangen.
Erste Hinweise nach Randale in Halle
Der Innenausschuss hat den Polizei-Einsatz in Halle verteidigt.Innenpolitiker verteidigen Polizei-Einsatz
Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Kolze, verteidigte den Einsatz der Polizisten. Sie hätten richtig reagiert, sagte Kolze nach der Ausschusssitzung, in der Polizeiführer die Lage an jenem Tag erläuterten. Der Angriff sei offensichtlich gezielt vorbereitet worden. Kolze sprach sich für harte Urteile gegen die Gewalttäter aus: "Zu fragen ist, ob hier statt einer Anklage wegen Körperverletzung eine Anklage wegen versuchten Mordes infrage kommt."
Auch die Linke-Innenexpertin Gudrun Tiedge zeigte sich entsetzt über das Ausmaß der Gewalt. "Aggressivität und massive Gewalt werden zu einer ständigen Begleiterscheinung von Fußballspielen. Dieses Phänomen wurde in der heutigen Innenausschusssitzung leider bestätigt." Tiedge zeigte sich erstaunt, dass Vertreter von Fan-Projekten bisher keinen Kontakt zu den verletzten Polizisten aufgenommen und sich nicht für die Gewalt sogenannter Fans entschuldigt hätten.
Umstrittener Polizei-Einsatz im Hallenser BahnhofVorwürfe gegen Polizei nicht Thema
Die Vorfälle auf dem Hallenser Hauptbahnhof, bei dem FCM-Fans durch die Einsatzkräfte der Polizei regelrecht in ihre Züge geprügelt worden sein sollen, waren offenbar nicht Thema der Innenausschuss-Sitzung. FCM-Präsident Volker Rehboldt hatte vergangene Woche angekündigt, die Sachse nicht auf sich beruhen zu lassen und einen Brief an Innenminister Hövelmann zu schreiben.
[/quote]
Quelle: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/6759749.html
lavrence
[quote="teiP"]Ick pack es mal mit hier rein...
[quote]
Umstrittener Polizei-Einsatz im Hallenser BahnhofVorwürfe gegen Polizei nicht Thema
Die Vorfälle auf dem Hallenser Hauptbahnhof, bei dem FCM-Fans durch die Einsatzkräfte der Polizei regelrecht in ihre Züge geprügelt worden [u][b]sein sollen[/b][/u],waren offenbar nicht Thema der Innenausschuss-Sitzung. FCM-Präsident Volker Rehboldt hatte vergangene Woche angekündigt, die Sachse nicht auf sich beruhen zu lassen und einen Brief an Innenminister Hövelmann zu schreiben.
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Quelle: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/6759749.html[/quote]
Wenn ich sowas schon lese: "sein sollen", am liebsten würden SIE die Sache noch unter den Tisch kehren. Aber von versuchten Mord sprechen, echt :==
BTW: Gabs das Treffen mit den Sturmführer, Sorry Staffelführer der Blumhagener schon?
armageddon
[quote="lavrence"][quote="teiP"]Ick pack es mal mit hier rein...
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Umstrittener Polizei-Einsatz im Hallenser BahnhofVorwürfe gegen Polizei nicht Thema
Die Vorfälle auf dem Hallenser Hauptbahnhof, bei dem FCM-Fans durch die Einsatzkräfte der Polizei regelrecht in ihre Züge geprügelt worden [u][b]sein sollen[/b][/u],waren offenbar nicht Thema der Innenausschuss-Sitzung. FCM-Präsident Volker Rehboldt hatte vergangene Woche angekündigt, die Sachse nicht auf sich beruhen zu lassen und einen Brief an Innenminister Hövelmann zu schreiben.
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Quelle: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/6759749.html[/quote]
Wenn ich sowas schon lese: "sein sollen", am liebsten würden SIE die Sache noch unter den Tisch kehren. Aber von versuchten Mord sprechen, echt :==
BTW: Gabs das Treffen mit den Sturmführer, Sorry Staffelführer der Blumhagener schon?[/quote]
Nun die Hand die mich füttert in die beiße ich auch nicht.
Wir müssen doch nur schauen wer im MDR Politisch / Wirtschaftlich das Sagen hat. Genauso wie bei dem MDR Bericht EXAKT +, auch nur der Standpunkt der Bu11 beleuchtet worden ist, ist es nicht möglich, dass tatsächlich Bu11en unschuldige Fans in einen Zug prügeln. Wo kämen wir denn da hin wenn die Fans unschuldig wären.
Wie sehr gut sichtbar wurde und ich wiederhole mich dort gern, die ( FCM FANS ) hauen sogar Straßenbahnen. Wenn die Prügel die die Fans dort bezogen haben evtl. fehl am Platze war, ist sie aus Sicht des MDR aber ganz sicher prophylaktisch / vorbeugend.
Grüße
Kille
[quote="MDR"]"... zunehmende Gewaltbereitschaft militanter Fußballfans ... gegen Polizisten ..."[/quote]
Die Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten wird auch noch weiter zunehmen. Und zwar genauso lange wie auf der einen Seite wegen dem Angriff auf schwer gepanzerte und (mit Quarzsand-Handschuhen?) bewaffnete Polizisten
[quote="MDR"]"... eine Anklage wegen versuchten Mordes infrage kommt ..."[/quote]
während man die Toleranzgrenzen für die andere Seite offensichtlich völlig öffnet:
[quote="MDR"]"... Vorwürfe gegen Polizei nicht Thema ..."[/quote]
Das Strafmaß auf beiden Seiten entspricht in keinem Fall der Schwere des tatsächlichen Vergehens und niemand braucht sich wundern wenn Fußballfans in Zukunft immer öfter sich bietende Gelegenheiten nutzen werden, um sich an der Schmiere für die erfahrenen Schikanen und die Willkür zu rächen.
In den Augen einer wachsenden Anzahl von Fans gibt es niemanden der die uniformierten Schlägertrupps in ihre Schranken weist, für überzogene Einsätze zur Verantwortung zieht bzw. verfehlte Einsatzmethoden analysiert und den tatsächlichen Erfordernissen anpasst, während man ihnen, den Fans, wahllos die Knüppel zwischen die Rippen knallen darf und das Zauberwort "Präventivmaßnahme" jede noch so absurde Schikane zu rechtfertigen scheint.
Die Polizei stellte für Fussballfans in der Vergangenheit eigentlich nie ein echtes Feindbild dar (auch wenn selbsternannte "Fanforscher" anderes behaupten...), sie war niemand den man - wie z.B. rivalisierende Fans anderer Vereine - gezielt angreift, sondern die BuIIen wurden zumeist nur als "Spielverderber" angesehen, dem man - wenn es sich irgendwie einrichten ließ - lieber aus dem Weg ging.
Erst durch die nun seit Jahren andauernde Ignoranz aller Außenstehenden (Medien, Fußballverbände, Bundes- und Landesbehörden, Polizeiführung etc.) gegenüber der zunehmenden Gewaltbereitschaft von einer wachsenden Anzahl von Polizisten gegenüber Fußballfans egal welcher "Kategorie", wächst nun in den Köpfen vieler Fans ein echtes Feindbild heran.
ALX
Kille....top Einschätzung ;!
Blausiegel
Was mich (nicht nur) in diesem Zusammenhang ärgert, ist, der Überfall der vermummten Idioten auf die Polizei vorm HFC-Ausgang. Sowas gilt automatisch als Randerscheinung des Fussballs und wird somit den Fussballfans angehängt. Mag sein, dass einige der Knalltüten tatsächlich Stadiongänger sind - Fussballfans sind sie allerdings in meinen Augen nicht.
Für diejenigen, die am Bahnhof zusammengeknüppelt worden sind und alle, die sich von der Polizei zunehmend gegängelt fühlen, ist diese Aktion ein echter Rückschlag gewesen. Da sie mehr oder minder zeitgleich mit der Knüppelei am Bahnhof erfolgte und durchaus von einer neuen Qualität ist, konzentriert sich die Berichterstattung und Diskussion praktisch nur darauf. Wie man derzeit sieht, ist das Ganze Wasser auf die Mühlen derjenigen, die eine schärfere Gangart fordern.
Statt einer öffentlichen Diskussion über die Vorgehensweise und das Fehlverhalten der Polizei - für die es nicht erst nach den Vorfällen am Bahnhof Zeit gewesen wäre - erhält jetzt die Haudrauf-Fraktion der Gesetzeshüter die Ermutigung, in Zukunft noch heftiger zuzulangen. Als Bonus gibt es gleich noch neues Reizgas obendrauf.
Man darf wohl davon ausgehen, dass die Situation künftig noch weiter eskalieren wird, da das Tischtuch gerade endgültig zerschnitten wird. Schlecht für alle, die ihres Vereins wegen ins Stadion wollen. Schlecht für alle Vereine. Es wird immer weniger Auswärtsfahrer geben, die bereit sind, sich präventiv verprügeln zu lassen und nur durch ihre Anwesenheit bundesweite Stadionverbote zu riskieren. Gut nur für die Schläger auf beiden Seiten.
armageddon
Zeitgleich können beide Sachen gar nicht stattgefunden haben. Denn als die Höllenser sich mit der Polizei in der Straße der Republik "lieb" hatten standen die FCM Fans bewacht wie Strafgefangene auf der anderen Seite des Stadions und haben auf den Beginn des Rücktransfers vom Stadion zum Bhf. gewartet. Es können also gut und gerne 60 – 90 Minuten Versatz zwischen beiden Aktionen liegen.
Ich nenn das was am Bahnhof passiert ist Retourkutsche. :roll: denn die Gesetzeshüter sind sehr wohl in der Lage, sich jederzeit mit ihren Workitorkiys :D ;) ein ziemlich genaues Bild über die aktuelle Lage bei Großereignissen wie diesem zu machen. Die haben also gewusst, das jetzt die Magdeburger Fans kommen ( erscheinen ), die bis zum betreten des Bahnhofs nicht negativ in Erscheinung getreten sind.
Es gab bis jetzt noch keinen Grund den ich aus der Richtung des Blumenberger Polizei [b]Führer[/b]s vernehmen konnte, der diesen Einsatz auch nur ansatzweise rechtfertigte
Grüße
Defischwein
Auch mal hier mit rein gepackt:
In der Bild von gestern war ein Iraker der in SBK verprügelt wurde von angeblich 5 Deutschen.
2 standen wohl rum, einer hat drauf geschlagen, ne Tussi war noch dabei.
Laut Bild war "auffällig" das der Hauptschläger 1.80m groß war ne Glatze und ne Brille hatte und einen FCM-Schal um hatte.... :roll:
appel
entschuldigung !
Kein Fan würde beim Schlagen seinen CLubschal umgehängt lassen. Stelle man sich vor, da würden einige Spritzer Blut drankommen ***ironie aus
ich kanns nicht mehr hören, diese ständigen Anfeindungen gegen Fußballfans.
Es gibt seit einiger Zeit eine regelrechte Hetzkampagne gegen uns.
Wir werden in der Öffentlichkeit nur noch als prügelne, rechtsradikale, keine Werte empfindene natürlich waffenbesitzende und rotzbesoffen rumgrölende Chaoten dargestellt.
Alles passt richtig schön zusammen, um der Polizei noch mehr uneingeschränkte Freiheiten gegen uns zu ermöglichen
:==
armageddon
[quote="appel"]entschuldigung !
Kein Fan würde beim Schlagen seinen CLubschal umgehängt lassen. Stelle man sich vor, da würden einige Spritzer Blut drankommen ***ironie aus
ich kanns nicht mehr hören, diese ständigen Anfeindungen gegen Fußballfans.
Es gibt seit einiger Zeit eine regelrechte Hetzkampagne gegen uns.
Wir werden in der Öffentlichkeit nur noch als prügelne, rechtsradikale, keine Werte empfindene natürlich waffenbesitzende und rotzbesoffen rumgrölende Chaoten dargestellt.
Alles passt richtig schön zusammen, um der Polizei noch mehr uneingeschränkte Freiheiten gegen uns zu ermöglichen
:==[/quote]
Ich hab es ja hier schon vor ein paar Monden geschrieben, in Ermangelung eines echten inneren Feindbildes und nicht greifbarerer Al Quaida Aktivisten stürzt man sich auf den Fußballfan. Grundrechte werden ausgeblendet, erst Prügeln, dann reden, am besten vorm Richter. Bestes Beispiel dieser Bayernfan der nach Karlsruhe gezogen ist. Ne Unschuldsvermutung gibt es doch sowieso nicht mehr. Gehst Du als Fan von einem Fußballverein vor die Tür und machst Dich auf die Reise gehst Du heut zu Tage ungeahnte Risiken ein und bist grundsätzlich erst mal ein potenzieller Feind der Gesellschaft, der "gut" bürgerlichen Grundordnung. Aber solange es noch genug Leute gibt, die dieses System wählt, wird es auch funktionieren. Die Medien stehen Gewehr bei Fuß um über die Auswüchse zu Berichten und wenn Du schaust was dort zum Besten gegeben wird und wer dort zu Wort kommt, spielt das den Verantwortlichen aus der Politik und den Sicherheitsorganen voll in die Karten.
schmitti
http://www.block42.de/2009/10/rip-vedran-puljic-1985-2009/
Kille
[quote="Blausiegel"]"... der Überfall der vermummten Idioten auf die Polizei vorm HFC-Ausgang ... Aktion ... von einer neuen Qualität ..."[/quote]
Tut mir leid, aber da muß ich Dir heftig widersprechen! Diese Sprüche von "neuer Qualität" oder "Gewaltspirale" treffen im Bezug auf Fußballfans nachweislich nicht zu!
Sie dienen lediglich zur Rechtfertigung von verschärften Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen und als Rückendeckung für maßlos übertriebene Polizeieinsätze und entbehren jeglicher Grundlage!
Die von Dir angesprochenen "Randerscheinungen" treten im Zusammenhang mit Fußballspielen nachweislich schon seit mehr als 100 Jahren auf. Unabhängig vom jeweiligen Gesellschaftssystem oder den politischen Verhältnissen, kam es im Umfeld von Fußballspielen seit der Einführung des Fußballspiels, also seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, in regelmäßigen Abständen zur Spielabbrüchen, Tumulten und Krawallen - weltweit! Warum dieser Sport zu gelegentlichen Auswüchsen neben dem Rasen führt wird vermutlich nie jemand eindeutig klären bzw. verstehen können, aber es ist ein Fakt der sich nicht von der Hand weisen läßt und ein Angriff von einigen Fans auf eine Gruppe Polizisten, bei dem es soweit ich weiß keine nennenswerten Schäden zu beklagen gab, wäre noch vor 10-20 Jahren keine Schlagzeile wert gewesen. Solche Angriffe auf die Polizei wie in Halle waren nie die Regel, sind aber auch keineswegs neu. Es kam auch früher schon zu Übergriffen auf Einsatzbeamte, die aber nach meinem Dafürhalten durchweg als die zuvor schon von armageddon angesprochene "Retourkutsche" zu gelten haben. Erklärter Gegner gewaltbereiter bzw. -suchender Fußballfans sind in 99% der Fälle die Fans der gegnerischen Mannschaft und keineswegs schwer bewaffnete Polizisten in Kampfanzügen. Ich bin mir sicher das fast jeder Übergriff von Fans auf Polizisten seine Ursachen in einem zuvor verfehlten Polizeieinsatz hat.
Eine Gruppe von Fans kann entsprechend der jeweiligen Situation (Sieg, Niederlage, Regen, Sonne, kalt, warm, besoffen, nüchtern...) bei der geringsten Reizung explodieren oder einfach nur lustig feiern... es sind viele Faktoren bzw. -kombinationen die eine bestimmte Reaktion herbeiführen oder vermeiden können und um die jeweilige Situation genau einschätzen zu können und Polizeieinsätze wenn nötig dahingehen zu koordinieren bedarf es keiner ungeschulten Knüppelbrigaden sondern nur einiger gut ausgebildeter Beamter und vor allen Dingen mehr Freiräume/Pufferzonen für die Fans.
Wenn z.B. eine große Reisegruppe von Fußballfans unterwegs zu einem Auswärtsspiel ist und auf halber Strecke erfährt das dieses Spiel abgesagt wurde, dann ist die Gruppe ohnehin schon gereizt. Himmelhochjauchzend > Zutodebetrübt... Hansa Rohrstock-Fans in Stendal 2006... Warum muß man dann auf diese enttäuschten und frustrierten Fans noch weiterhin Druck ausüben, sie gängeln und einzwängen und ihnen z.B. eine Weiterfahrt im Zug oder den Besuch eines anderen Spiels untersagen? Warum werden die mitgereisten Fans auf einmal alle gezwungen in Stendal auszusteigen und wieder "nach Hause" zu fahren? Da wurde durch Verständislosigkeit von Seiten der Einsatzbeamten und fehlender Bewegungsfreiräume für Fans unnötig eine Situation geschaffen die dann eben eskalierte... Folge: ausgebrannte Polizeifahrzeuge, verletzte Beamte u.s.w.
Warum muß die Polizei auf dem Zaun sitzende Fans mit Tränengas "runterholen"? Die bereits vorhandene Polizeikette um eventuell über den Zaun springende Fans vom Spielfeld fernzuhalten hätte es auch getan. Nein, es mußte ja voll drauf gehalten werden, auch auf Leute die brav hinter dem Zaun standen... Stendal-FCM 1993... da wurden die Clubfans völlig unnötig gereizt - Knüppel auf die Hände am Zaun, Gas durch den Zaun... immer wieder, das ganze Spiel lang und dann wurde man noch am Stadionausgang durch eifrigen Knüppeleinsatz am Verlassen des Stadions gehindert... kein Wunder das es einer Gruppe Magdeburger Hooligans zu bunt wurde - es läßt sich eben nicht jeder alles gefallen und so schlichen ca. 50 Jungs unaufällig durch die Stendaler Kurve um das Stadion hinten zu verlassen... draussen lief man um das Stadion herum zum Haupteingang und auf ein Zeichen stürzte sich die im Rücken der Polizei auftauchenden Gruppe auf die am Stadionausgang befindlichen Einsatzbeamten die sich noch fleißig mit den normalen FCM-Fans "beschäftigten"... nun ging es aber anders rum... die angestaute Wut entlud sich mit voller Wucht - Helme flogen und der eine oder andere Beamte bekam plötzlich seinen eigenen Knüppel zu spüren... Schuld an der Eskalation waren hinterher natürlich die FCM-Fans.
Mehr Verhaltensregeln für Fans heißt doch nicht automatisch mehr Sicherheit beim Fußball!
Es ist doch so: je dicker der Verhaltensmaßnahmenkatalog für Fans wird, desto mehr steigt die Möglichkeit das jemand aus der Fangruppe eine dieser Regeln bricht und somit die Polizei zum Einsatz "zwingt". Mal ist der Fahnenstock zu lang, dann ist die zaunfahne zu groß u.z.w. - ist das alles tatsächlich nötig? Ist es für die Sicherheit beim Fußball tatsächlich relevant? Man muß sich doch ernsthaft fragen was das kleinere Übel ist: ein paar Fans die auf dem Weg zum Bahnhof am Strassenrand "falschpinkeln" oder das gewaltsame Hindern dieser Fans durch die Polizei. Sicherlich ist es nicht okay wenn jeder seine Stange Hosenwasser dahinstellt wo es ihm gerade passt, aber muß man eine Gruppe Fans denn wegen so etwas unbedingt reizen? Wäre es nicht "deeskalierender" wenn man ein Auge zudrückt und sie einfach pinkeln läßt? Warum muß ein Einsatzbeamter auf einen noch so blöden Spruch eines Besoffenen mit dem Knüppel antworten? Wäre es nicht hilfreicher sich auf das Phänomen der womöglich plötzlich einsetzenden Gruppendynamik zu besinnen und im Sinne echter Deeskalation einfach nicht hinzuhören? Es gibt doch genug Beispiele wo dies funktioniert. Warum muß die Polizei in einen vollen Fanblock einbrechen um z.B. einen über den Spielverlauf erzürnten Bierbecherwerfer dingfest zu machen, anstatt den Frevler bei einer passenderen Gelegenheit, z.B. beim Verlassen des Stadions, zu stellen oder ihn, so hart es bei solch einem Verbrecher auch sein mag, einfach laufen zu lassen? Die meisten Fälle die einen Polizeieinsatz "nötig machten" waren doch im Grunde genommen Bagatelldelikte deren Verfolgung im Nachhinein zu z.T. schweren Zusammenstößen zwischen Fans und Polizei führte. Macht diese Art von "Gewaltprävention" tatsächlich Sinn oder muß man erst BuIIe werden um das zu verstehen?
Wenn es tatsächlich eine "neue Qualität" von Gewalt beim Fußball gibt, dann ist es die Staatsgewalt. Der Staat besitzt das Gewaltmonopol und seine Büttel sind die Einzigen die lustig an der Spirale drehen dürfen... sie haben es aber auch in der Hand die Gewaltspirale anzuhalten!
FCMcrewBS
[quote="schmitti"]http://www.block42.de/2009/10/rip-vedran-puljic-1985-2009/[/quote]
Wer einmal in Bosnien oder der Herzegowina aufhältig war, nach dem Bürgerkrieg, der erkennt nach relativ kurzer Zeit, wer da die Fäden zieht. Mafia wo man hinguckt.
appel
Buah, Enrico !
Das ist richtig gut niedergeschrieben. Genauso, wie man denkt und fühlt, wenn man am Wochenende als Fußballfan und nicht als Lehrer, Bauarbeiter, Kneiper, Student, Angestellter oder gar Anwalt oder auch Freiberufler , Arbeitsloser, Schüler oder Behinderter oder Lagerarbeiter, Krankenschwester oder Fabrikarbeiter unterwegs ist