armageddon
[quote="Gefreiter a.D."]
Ob nun ein Zweitjob, der auch angetreten wird, Sponsoring ist, weiß ich nicht. Allerdings verstehe ich dieses Durchspielen auch nicht. Die Lösung muss aber nicht die Abschaffung dieses "Sponsorings" sein, sondern das Trainer-Anforderungsprofil Durchsetzungsvermögen, was ohnehin ein Muss ist und nicht nur an dieser Front für Ruhe sorgen würde.[/quote]
Nein das ist ja auch nicht der Grund warum ich das hier erwähnt habe, das ab zu schaffen, aber wenn keine ausreichende Leistung da ist, gehört der entsprechende Spieler mindestens auf die Bank. Das ist bei uns nicht der Fall, es sein denn ein Karte oder ne Verletzung verhindert die Aufstellung.
@ Reform das meine ich ja auch damit, wenn ich sage, das seit der Ära von Paul, Linz die Mannschaft einen völlig vom FCM losgelösten Eindruck macht. Sie ist einfach zu mächtig, und durch das erbringen von schlechten Leistungen bringt sie hier jeden Trainer zum straucheln.
Das wiederum ist eine Folge weil hier bei uns jeder in den Sportlichen Bereich reinreden kann ob nun Ahnung vorhanden ist oder nicht. Die einzige Kompetenzen die ich erkennen kann sind die, die sie beim Erreichen der schwarzen und roten Nullen an den Tag legen, aber dort wird ja seit kurzem auch eher mit cleveren Stilmitteln gearbeitet um diese Status aufrecht erhalten zu können.
Verheißt also auch nicht viel Gutes was uns dort erwartet.
BWG
Magdeburg56
[quote="armageddon"]
Das wiederum ist eine Folge [b]weil hier bei uns jeder in den Sportlichen Bereich reinreden kann ob nun Ahnung vorhanden ist oder nicht[/b].
[/quote]
...so sehe auch ich das ;! Nur ein starker unabhängiger sportlicher Leiter kann zu einem sportlichen Erfolg führen :!:
Man kann einen guten starken Trainer installieren mit aller sportlicher Entscheidungsgewallt und nur 1 gutes Gehalt oder einen guten Trainer + Sportdirektor = 2 Gehälter.
Amery
1.Weil Kalle hier erwähnt wurde. Hatte er nicht letzte Saison eine Funktion inne, die nicht wirklich umschrieben war? Warum soll er der Heilsbringer sein?
2.Schließe ich mich dem Posting von Wirbel an.
3.Sollten vielleicht bessere Kommunikationsstrukturen geschaffen werden. Ich denke daran, dass vielleicht alle 14 Tage eine Sitzung stattfindet, bei der sich die verschiedenen Stellen (Positionen) austauschen und gegenseitig informieren bzw. planen. In wichtigen Phasen, kann so ein Treffen auch einmal pro Woche stattfinden bzw. kurzfristig einberufen werden. Somit könnten die Räder besser ineinander greifen. Wichtig hierfür ist, dass eventuelle persönliche Eitelkeiten zurückgestellt werden und es nur um den Verein geht.
reform
[quote="Amery"]1.Weil Kalle hier erwähnt wurde. Hatte er nicht letzte Saison eine Funktion inne, die nicht wirklich umschrieben war? Warum soll er der Heilsbringer sein?
2.Schließe ich mich dem Posting von Wirbel an.
3.Sollten vielleicht bessere Kommunikationsstrukturen geschaffen werden. Ich denke daran, dass vielleicht alle 14 Tage eine Sitzung stattfindet, bei der sich die verschiedenen Stellen (Positionen) austauschen und gegenseitig informieren bzw. planen. In wichtigen Phasen, kann so ein Treffen auch einmal pro Woche stattfinden bzw. kurzfristig einberufen werden. Somit könnten die Räder besser ineinander greifen. Wichtig hierfür ist, dass eventuelle persönliche Eitelkeiten zurückgestellt werden und es nur um den Verein geht.[/quote]
Meinst du er hat sich die "nicht umschriebene" Funktion ausgesucht.
Kalle ist Sportsmann durch und durch. Hätten wir heute 11 "Kalles" auf dem Platz würden wir nicht im Mittelmaß der 4. Liga rumgurken. Wie gesagt es ist meine Meinung, aber ich würde Kalle es zutrauen, zumal für Geyer´s, Meyer´s und wie sie alle heißen kein geld da ist.
Beamer
Es geht zunächst einmal um Strukturen. Ein Verein in der 4. Liga benötigt:
Einen Präsidenten und einen Manager - beide mit sportlicher und wirtschaftlicher
Kompetenz, die dann auch den richtigen Trainer finden werden. In der Geschäftsstelle hält
ein Geschäftsführer die Fäden in den Händen und das war es.
Heute werden wir wieder die Verkündung eines neuen Trainernamens hören, aber der Kopf
und damit das Denken werden nicht verändert.
So lange dieser Ballast an uns klebt, können wir uns hier die Finger wund schreiben, es wird
sich grundsätzlich nichts ändern.
Deshalb muß der Klüngel durchbrochen werden, aber, und das ist richtig, die Mitglieder, zumindest die Teilnehmer an der MV, sehen das in Mehrheit anders. Insofern muß sich der geneigte Fan wohl in dieser Liga einrichten, zumindest so lange dieser Präsident die volle Unterstützung von Koch, Appel & Co. aus diesem Forum, und anderen hat. Es ist leider so.
reform
[quote="Beamer"]Es geht zunächst einmal um Strukturen. Ein Verein in der 4. Liga benötigt:
Einen Präsidenten und einen Manager - beide mit sportlicher und wirtschaftlicher
Kompetenz, die dann auch den richtigen Trainer finden werden. In der Geschäftsstelle hält
ein Geschäftsführer die Fäden in den Händen und das war es.
Heute werden wir wieder die Verkündung eines neuen Trainernamens hören, aber der Kopf
und damit das Denken werden nicht verändert.
So lange dieser Ballast an uns klebt, können wir uns hier die Finger wund schreiben, es wird
sich grundsätzlich nichts ändern.
Deshalb muß der Klüngel durchbrochen werden, aber, und das ist richtig, die Mitglieder, zumindest die Teilnehmer an der MV, sehen das in Mehrheit anders. Insofern muß sich der geneigte Fan wohl in dieser Liga einrichten, zumindest so lange dieser Präsident die volle Unterstützung von Koch, Appel & Co. aus diesem Forum, und anderen hat. Es ist leider so.[/quote]
Es geht doch hier nicht alleine um V.R.
Das er Fehler gemacht hat weiss er sicher selber. Finanziell hat er den Verein auf "halbwegs gesunde" Füße gestellt. Das er im sportlichen Bereich einen erfahrenen Mitstreiter braucht, steht außer Frage. Die Personalpolitik der letzten Jahre schreit zum Himmel. Linde schießt den Vfl Osnabrück in die 2. Liga und Braham vielleicht Wismut Aue. Selbst Ackermann macht seine "Buden" für Aue. Und wir? Wir holen "hochtalentierte" Spieler wie Verkic, Littmann, Siga...usw. die kein "Späher" vorher jemals gesehen hat.
Da liegt der Hund begraben. Ihr könnt mich jetzt in der Luft zerfetzen, aber der H*C, hat ein besseres Scouting als wir. LEIDER!!!
Olaf1968
[u]Zu Frage 1. [/u]
Ich denke wir benötigen keinen sportlichen Leiter; eher ein Teammanager.
Darunter verstehe ich folgendes: Neben der sportlichen Betreuung und Entwicklung des Team, sollten hier die Kontrolle des Budget des Teams und die vertraglichen Aspekte, (wie z.Bsp. Spielerverträge, Talentsichtung, Scouting, Prämien- und oder Sanktionen), die Arbeit/Qualität des Betreuerstab wie Co- und Torwarttrainer etc. in der Hand/Verantwortung des Teammanagers liegen. Hierfür hat er sein Bugdet und muß damit arbeiten. Das muß nicht wie bei Herrn Magath sein, aber z.B. in Babelsberg funktioniert es ja so (deren Bugdet ist ja auch relativ klein). D. Demuth ist hier Trainer und sportlicher Leiter in Personalunion.
[u]Zur Fage 2.[/u]
Ein sportlicher Beirat ist naürlich ein sehr guter Ansatz, der sollte sich meines Erachtes aber interdiziplnär zusammensetzen, d.h. nicht nur Fußballlehrer, ehem. Spieler und Sponsoren sondern auch Trainer und Fachleute z.B. aus der Leichtathletik oder Schwimmen. Also Leute die auch mal was anderes als Fußball im Kopf haben, Trainingspläne checken, Anregungen zur Verbesserung von Trainingsmethodik und Motivation geben etc.. Natürlich sollte auch ein "Fußballverrückter" dazugehören (für Taktik usw.). Personenkreis: max.5-6.
Mit Namen bin ich sehr vorsichtig, ich denke das wäre jetzt etwas zu früh. Auf jeden Fall muß eine klare und exate Aufgabendefinion erstellt werden, ohne Macht- und Kompentenzgreangel sowie verletzte Eitelkeiten.
hehe
Es ist nicht ganz einfach, Gespräche zwischen usern von Beiträgen zum Thema zu trennen. Aber ich mache das jetzt mal, um den Thread nicht wieder ausufern zu lassen (siehe Threadregeln im ersten Beitrag). Also Löschungen nicht persönlich nehmen.
Stellt bitte Eure Meinung dar und fertig. So entsteht ein Meinungsbild der Basis und vielleicht kommt noch die eine oder andere Idee dabei herum.
Und: Das ist hier kein Trainerthread.
gelöscht
[quote="armageddon"]
Zu aller erst sollte wieder eine Mannschaft installiert werden, die diesen Titel auch verdient. Dann können die von Dir erwähnten Personen oder Gremien evtl. auch Ihre Arbeit aufnehmen.
Soll heißen, der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken. So langen nämlich jeder dem der Schuh drückt, zu jedem X beliebigen leitenden Angestellten flitzen und dort erfolgreich sein Herz ausschütten kann, wird sich in der sportlichen Entwicklung beim FCM nix ändern. Der nächste sportlich leitende Angestellte wird mit denselben Problemen wie seine Vorgänger konfrontiert und da kannst Du auf den Posten setzen wen Du willst, wenn Autorität schon von Vereinsseite untergraben wird, ehe sie überhaupt bei uns angekommen ist kann das nur nach hinten los gehen.
Da hilft auch kein neuer Manager fürs sportliche oder ein Gremium, so lange hier im Verein die Kommunale Politik im Hintergrund das sagen hat, wird der FCM in den Niederungen des Fußballs rumdümpeln. Bestes Beispiel unser Teilzeitmanager, der mach macht das was Koch und Trümper sagen und nicht das was der FCM von Ihm erwartet.
Und so zieht sich unsere Misere halt durch den gesamten Alltag und alle hoffen auf das, was überhaupt nicht so recht geplant wird, nämlich sportliche Erfolge. Das Fußvolk wird mit 'cleveren Stilmitteln' abgespeist und sich selber feiert man als den Heilsbringer ab. Tut mir leid aber einen Erfolgreicheren FCM, als den der letzten drei Jahre, kann ich nicht mal Ansatzweise in der Ferne erkennen. Da ist eben nix für auf den Weg gebracht.
BWG[/quote]
Ja, ich denke auch, daß die Probleme irgendwo ganz anders begraben liegen. Ich halte es jedenfalls für nahezu unmöglich, daß man sich TROTZ penibler Spielerauswahl nach den Charaktereigenschaften Jahr für Jahr wieder irgendwelche "faulen Stinkstiefel", die nur die Kohle interessiert, in die Mannschaft holt! Der anhaltende Mißerfolg hat irgendwelche/irgendeine ganz andere Ursache, die irgendwie zuerst ergründet werden muß, ehe wir nach dem üblichen "Schema F" einfach nur den Trainer austauschen und weitermachen wie JEDES Jahr!
Was uns m.M.n. am ehesten in der Mannschaft fehlt sind "Arschlöcher auf dem Platz", die unbedingt gewinnen wollen und dafür alles tun und wenn sie die eigenen Mitspieler zusammenscheißen müssen, daß es kracht! Eben so einen wie Kallnik damals. Der war zwar kein brillianter Fußballer und schien in der RL auch irgendwann an seine Grenzen zu stoßen, aber für Typ her war der ungemein wichtig! Vom Typ her ist Daniel Bauer genau dieser Spieler, aber zum einen ist er noch zu "frisch" im Verein und auch nicht herausragend genug, um als solcher Typ angesehen zu werden bzw. es sich leisten zu können, mal einen anderen Leistungsträger zusammenzustauchen, so daß der zusammenzuckt und spurt, anstatt im gedanklich einen Vogel zu zeigen und sich zu denken "Bring Du selber erstmal soviel Leistung, um Dir so einen Ton leisten zu können".
Das ist zwar nur ein Verdacht, aber m.M.n. ein ziemlich begründeter ;)
Jedenfalls brauchen wir zur neuen Saison dringend noch 1-2 solche Typen neben Bauer! Idealerweise einer fürs zentrale MF und einer für die Abwehr, der dort Stabilität reinbringt. So einen hatten wir mit Rosin zwar schon, aber leider hatte man sein preis-/Leistungsverhältnis völlig falsch eingeschätzt und ihn deshalb gehen lassen (weggejagt?). :(
Man sollte aber definitiv davon absehen, irgendeinen "ehemaligen Spieler" in einer leitenden sportlichen Funktion als Sportdirektor o.ä. zu installieren, [b]NUR[/b] weil er vor 20 oder 30 Jahren mal ein glorreicher Fußballer war! Man sollte zumindest vorher GENAU untersuchen, ob er auch das nötige Knowhow dafür mitbringt, denn das ist nicht zwangsläufig so gegeben!
[quote="reform"][quote="Gefreiter a.D."][quote="armageddon"]
wo wäre denn aus Deiner Sicht das richtige Ende :?:
BWG[/quote]
Keine Gehaltsausreißer nach oben bei den Spielern - wie zurzeit![/quote]
Da stimme ich dir zu.[/quote]
Ich auch. Die Grundgehälter sollten auf einem realistischen Niveau liegen, aber Prämien "dürfen" ruhig leistungsbezogen ausfallen und bei maximaler Leistung auch entsprechend hoch ausfallen KÖNNEN. Darum muß ein entsprechendes Vergütungssystem entwickelt werden.
[size=200]PS: es wäre schön, wenn hier nicht wild rumgelöscht werden würde - ich habe jetzt schon zum zweiten mal das Problem gehabt, daß ich meine Antwort nicht posten konnte, weil der "entsprechende Beitrag nicht (mehr?) existierte! Danke![/size] :evil:
gelöscht
[quote="hehe"][b]Und: Das ist hier kein Trainerthread[/b].[/quote]
Wenn du die sportlich Kompetenz im Verein hinterfragen willst, dann bleibt es nicht aus, dass das Thema Trainer zwangsläufig dort mit einfließt.
Deine Frage "Wie und wer?" fordert das doch gerade zu heraus. :? :roll:
Ansonsten ist dieser Thread hier ein weiterer zum gleichen Thema und die Problematik hätte auch im "Alterativen-Thread" von IMHOTEP diskutiert werden können. :|
[quote="terrier79"][b]Aber als Nicht-Mitglied steht es mir einfach nicht zu über andere Mitglieder zu urteilen.[/b] [/quote]
Wo hast du denn das her? :o
Meinungen und Urteile kann man sich über alles bilden.
Du bist doch auch nicht Mitglied der 1.Männermannschaft des 1.FC Magdeburg und bildest dir trotzdem Meinungen über diese bzw. urteilst darüber ob z.B. gut oder schlecht.
Oder sehe ich da etwas falsch?
gelöscht
[quote="Amery"]1.Weil Kalle hier erwähnt wurde. Hatte er nicht letzte Saison eine Funktion inne, die nicht wirklich umschrieben war? Warum soll er der Heilsbringer sein?
2.Schließe ich mich dem Posting von Wirbel an.
3.Sollten vielleicht bessere Kommunikationsstrukturen geschaffen werden. Ich denke daran, dass vielleicht alle 14 Tage eine Sitzung stattfindet, bei der sich die verschiedenen Stellen (Positionen) austauschen und gegenseitig informieren bzw. planen. In wichtigen Phasen, kann so ein Treffen auch einmal pro Woche stattfinden bzw. kurzfristig einberufen werden. Somit könnten die Räder besser ineinander greifen. Wichtig hierfür ist, dass eventuelle persönliche Eitelkeiten zurückgestellt werden und es nur um den Verein geht.[/quote]
Ich weiß, daß diese Redewendung seit Ollis letztem Thread etwas in Verruf gekommen ist *hüstel*, aber wie ich aus glaubwürdiger (!) Quelle erfahren habe, soll unser Vize Herr Niehaus ein echter Profi sein, was das Schaffen solcher Strukturen angeht und diesbezüglich zuletzt recht viel im Club umgekrempelt haben. Leider ist es mit so einer Tat ähnlich wie mit einem NLZ - die Erfolge so einer Maßnahme kann man i.d.R. erst viel später, im Falle des NLZ bspw. ein halbes bis ganzes Jahrzehnt später, ernten. Bis dahin KANN niemand wissen, ob die eingeleiteten Maßnahmen produktiv sind oder eher nicht. Wenn man dann wieder vorschnell handelt und alles umwirft, ist der Mißerfolg garantiert!
Genau DARUM sind Ungeduld und "Blinder Aktionismus" ganz schlechte Mittel und Geduld der Schlüssel zum Erfolg.
Nichtsdestotrotz teile ich inzwischen die Meinung vieler, daß ein nahezu kompletter Umbau zumindest sinnvoll, wenn nicht gar nötig ist! Wenn man Jahr für Jahr sein Ziel nicht erreicht und KEINER der Handelnden eine Ahnung hat, woran es liegt (Ahnungslosigkeit ist so ziemlich das Schlimmste, was einem im Profigeschäft widerfahren kann), dann KANN im Grunde nur ein völliger Neuanfang helfen.
gelöscht
[quote="hehe"]Es ist nicht ganz einfach, Gespräche zwischen usern von Beiträgen zum Thema zu trennen. Aber ich mache das jetzt mal, um den Thread nicht wieder ausufern zu lassen (siehe Threadregeln im ersten Beitrag). Also Löschungen nicht persönlich nehmen.
Stellt bitte Eure Meinung dar und fertig. So entsteht ein Meinungsbild der Basis und vielleicht kommt noch die eine oder andere Idee dabei herum.
Und: Das ist hier kein Trainerthread.[/quote]
Keine Sorge, ich nehme dank meines enormen Selbstbewußtseins selten was persönlich :D
Trotzdem war ich etwas genervt, weil ich gerade 2-3 m.M.n. wichtige Gedanken eingetippt hatte, die dann unwiederbringlich weg waren :(
Einen Gedanken will ich aber dennoch nochmal niederschreiben:
Da momentan scheinbar niemand im Verein einen Plan zu haben scheint, WAS bei uns Jahr für Jahr schief läuft bzw. warum die Mannschaft immer wieder an irgendeiner Stelle total einbricht, möchte ich mal zu PGs mit den einzelnen Spielern anraten, da diese m.M.n. allein eine Ahnung haben könnten, warum es nicht läuft (wenn überhaupt jemand eine hat :roll: ). Allerdings sollten diese Gespräche nicht der Trainer, der Manager oder der Präsident führen, sondern jemand anerkannter Außenstehender (Jens?) oder gar ein Psychologe, so daß den Spielern die Möglichkeit gegeben ist, WIRKLICH schonungslos zu sagen, woran es ihrer Meinung nach liegt, ob ihnen der Trainer nicht paßt, sein Training langweilig oder zu intensiv ist, ob der Sportdirektor ggf. zu viele Kompetenzen hatte und damit die des Trainers untergraben hat, ob die vll. die Erwartungshaltung im Umfeld ist oder die schnellen Gemütsumschläge unter den Fans, ob es ihnen an Vertrauen von/zu anderen Spielern, Vereinsmitgliedern und -funktionären fehlt oder ob es doch sowas wie Neid oder Mißgunst im Team selber gibt oder Unzufriedenheit, weil ein anderer Spieler, der vermeintlich weniger Leistung bringt, trotzdem regelmäßig spielen darf usw.
Wichtig ist dabei m.M.n. nur, daß man wirklich eine Atmosphäre schafft, in der jeder WIRKLICH schonungslos, offen und ehrlich das sagen kann, was ihn bedrückt oder wo es seiner Meinung nach hapert, ohne daß er dabei befürchten muß, daß ihm dadurch irgendwelche Nachteile entstehen, er anschließend irgendwie "In Ungnade fällt" oder sich Sympathien verscherzt. Ich GLAUBE (!), nur so können wir wirklich die Wurzel des Übels ergründen und anschießend ausmerzen!
BWG Wirbel
Aerolith
das ist eine grundsätzliche, konzeptionelle entscheidung, die hier gefällt werden muß: entweder objektivieren wir unser aller lieblingsverein zu einem streng nach marktwirtschaftlichen regeln arbeitenden unternehmen (das bedeutet, daß spieler, trainer und vorstände danach verpflichtet werden, ob sie dem verein hinsichtlich eines wirtschaftlichen, sportlichen oder prestigearguments sofort weiterhelfen können) oder wir legen fest, daß der vereinsaspekt, mithin das regionale und beschauliche, vorherrschen soll. beide grundsatzentscheidungen haben ihr für und wider.
mir selbst fällt die entscheidung leicht: ich will keinen 08/15-verein, der seine spieler (u.a. hamburger weg) danach auswählt, ob sie ihren wert steigern können und das gleiche mit seinen mitarbeitern, trainern, ressortleitern etc. durchzieht, sondern einen aus meistenteils inhämischen spielern, trainern und vorständen gebildetes gesamtprodukt, mit dem ich durch täler und höhen gleichermaßen gehen kann.
ich glaube, die meisten fcm-fans favorisieren inzwischen den hamburger weg und wären bereit, das beschauliche aufzugeben.
gelöscht
[quote="Aerolith"]das ist eine grundsätzliche, konzeptionelle entscheidung, die hier gefällt werden muß: entweder objektivieren wir unser aller lieblingsverein zu einem streng nach marktwirtschaftlichen regeln arbeitenden unternehmen (das bedeutet, daß spieler, trainer und vorstände danach verpflichtet werden, ob sie dem verein hinsichtlich eines wirtschaftlichen, sportlichen oder prestigearguments sofort weiterhelfen können) oder wir legen fest, daß der vereinsaspekt, mithin das regionale und beschauliche, vorherrschen soll. beide grundsatzentscheidungen haben ihr für und wider.
mir selbst fällt die entscheidung leicht: ich will keinen 08/15-verein, der seine spieler (u.a. hamburger weg) danach auswählt, ob sie ihren wert steigern können und das gleiche mit seinen mitarbeitern, trainern, ressortleitern etc. durchzieht, sondern einen aus meistenteils inhämischen spielern, trainern und vorständen gebildetes gesamtprodukt, mit dem ich durch täler und höhen gleichermaßen gehen kann.
[/quote]
Also ich halte "marktwirtschaftliche Regeln" langfristig für kontraproduktiv! Wozu solche führen, sollte nach der "Bankenkrise" deutlich geworden sein. Und wenn nicht mal das Bankengewerbe, das diese Regeln noch am besten kennen sollte, vor Fehlschlägen gefeit sind, muß ICH stark an der Effizienz dieser Regeln zweifeln. Das ist zwar wieder so eine Ansicht, die ich relativ exklusiv haben dürfte (obwohl im Grunde irgendow jeder so denkt - zumindest wenn er davon betroffen ist), aber "Kopf in den Sand"-Mentalität war noch nie sonderlich produktiv.
Ich glaube dagegen schon, daß es möglich ist, mit einer Mannschaft mit regionalen Wurzeln zumindest in die 2.Liga zu kommen! 74 sind wir bekanntermaßen mit einer Mannschaft aus dem "Bezirk Magdeburg" EC-Sieger geworden, heute ist unser "regionales Umfeld" deutlich größer (allein das Land Sachsen-Anhalt dürfte etwa doppelt so groß sein wie unser damaliger Bezirk) und dürfte m.M.n. ganz Mitteldeutschland umfassen und sogar eiin Stück nach Niedersachsen hineingehen, aus welcher Region wir ja schon öfters erfolgreich Spieler verpflichtet haben (Kotuljac, Lindemann, Wolf, Habryka kamen m.W.n. alle aus dem Raum Hannover).
Aus diesem Gebiet sollte es möglich sein, eine leistungsstarke Mannschaft zu formen, die nicht nur für Geld spielen will, sondern auch für den eigenen Erfolg. Denn mir kann niemand einreden, daß ein Fußballer gerne seine Heimat verläßt, seine Freunde, seine Familie und sein gesamtes Umfeld inkl. Gewohnheiten usw. zurückläßt, nur weil er am anderen Ende von DE ei paar Euro mehr verdienen kann.
Das werden viele sicher anders sehen, aber man soll ja nicht immer von sich auf andere schließen ;) Und solange mir niemand BEWEISEN kann, daß das unmöglich ist, ist es im Umkehrschluß also MÖGLICH. Ergo muß man nur den richtigen Weg dafür finden!
BWG Wirbel
Legende FCM
Das mehr sportliche Kompetenz in den Klub gehört, dürfte mittlerweile auch im Präsidium angekommen sein.
Ich könnte mir ein Gremium aus ehemaligen FCM- Größen vorstellen, die jeweils angebotende Spieler abchecken, die für ihre ehemaligen Postion vorgesehen sind.
Ich habe die folgenden Namen mal unabhängig davon gewählt, wie stark sie in ihren jeweiligen beruflichen Alltag eingebunden sind.
[b]Torwart:[/b] Uli Schulze
[b]Abwehr:[/b] Dirk Stahmann (ich denke unumstritten !!), Manfred Zapf
[b]Mittelfeld:[/b] Martin Hoffmann, Jürgen Pommerenke
[b]Sturm:[/b] Achim Streich (hat das Potential eines Uwe Rösler erkannt, den ein Ulli Thomale seinerzeit bei Lok L ins Abseits befördert hat!), Wolfgang Seguin
Dieses Gremium prüft angebotene oder durch den Trainer ins Auge gefasste Spieler im Vorfeld. Vielleicht könnten immer zwei Beobachter zusammen in die Stadien reisen, um gezielt nach diesen Spielern Ausschau zu halten und diese zu bewerten.
Damit wäre abgedeckt, dass der angebotene Spieler durch einen unserer Fachmänner gesehen wird und der eine odere andere Spieler, nebenbei noch mit gesichtet wird.
Das Gesamtgremium wertet die angebotenen Spieler aus, stimmt sich mit dem Trainer der 1.MM ab und gibt dann Empfehlungen in Richtung Präsdium bzgl. einer Verpflichtung oder eben Nichtverpflichtung bzw. einer Anfrage/kontaktaufnahme.
Diese Spieler könnten aber auch zum Vorspielen eingeladen werden und die Gremiumsmitglieder schauen sich die Spieler im Training an.
Dann wird eine Empfehlung ausgesprochen, die positiv oder negativ ausfällt.
Zumindest könnte [b]ich mich[/b] mit einem solchen Szenario anfreunden. ;)
Blau-weiß
Legende
N.Baxter
Hier kommen zig gute Vorschläge, ich frage mich, ob irgendeiner im Präsidium mal mitliest und sich sagt:Das stimmt , dass könnte man so machen.Aber meistens regiert das Voreingenommene, wir machen alles richtig.Da kannste schreiben was Du willst, ist eh nur für uns.Wenn ich das schon lese"Eure Meinung interessiert uns".Alles Hinhaltetaktik, wie in der Politik.
Aerolith
die sportliche kompetenz im verein sollte nicht beim trainer oder sportdirektor oder trainer/sportdirektor allein liegen. ein kompetenzteam aus ehemaligen spielern sollte hier mehr als nur beratende kompetenzen besitzen. allerdings sollte diese kompetenz erst dann erteilt werden (sie ist sozusagen eine eventualkompetenz), wenn, wie im gegenwärtigen fall, die mannschaft wiederholt versagte. manchmal kann ein trainer seinen blickwinkel nicht verlassen, kann nicht von außen auf die mannschaft schauen. das scheint mir gegenwärtig der fall zu sein. die herkömmlich obwaltende brachiallösung mit entfernung des erfolglosen trainers scheint mir ein schnellschuß zu sein. für unseren fall wäre jetzt dieses eventualkompetenzteam gold wert; es könnte jetzt durch klare situationsanalyse anzeigen, wer welches versagen zu verantworten hat. dann wird entschieden, auch personell, allerdings erst in bezug auf die mannschaftsaufstellung. sollte sich dann immer noch keine besserung einstellen, kann immer noch über den trainer und sportdirektor diskutiert werden.
bei uns haben zwar etliche leute eine meinung, aber sie haben nichts zu sagen. die verantwortung fällt somit auf den präsidenten zurück, der von sportlichen angelegenheiten nicht unbedingt ahnung hat.
Andy-FCM
[quote="Andy-FCM"]Ich war auf der MV doch schon sehr erstaunt, dass wir im Jugendbereich Scouts haben und für die 1.MM jeweils die Trainer DH, PL und jetzt SB alleine verantwortlich sind. Und das, wo wir solche Leute wie Hoffmann, Pommerenke, Kallnik im Verein haben. [b]Wer sind eigendlich diese Jugendscouts? Warum können die bisher nicht auch für die 1.MM mit tätig werden?[/b][/quote]
Meine Fragen stehen hier seit heute Früh.
Weiß hier keiner die Antworten? Schreiben kompetente Leute prinziepiell nichts im Forum?
Offenbar wird aber gelesen. Es war ja immerhin Thema Nr.1, zum Beginn der Tagung. Dann kann man auch mal Antworten geben. Ansonsten können wir das hier einstellen.
Kassel
Das ist gerade so ,dass man nicht weiss ob man Lachen oder Weinen soll !
Bei der Insolvenz wusste man was kommt ,dass ist ja nur noch Kasperletheater !
Sie wissen nicht was sie tun,aber das mit einer Professionalität und einer Beständigkeit das man am liebsten Amok laufen würde !
Ich wäre für das [size=150]Modell Fortuna Köln [/size],4 Liga das können WIR AUCH !!!
Es gibt genug kluge Köpfe in unseren Reihen !Die Fans bestimmen wer Trainer wird ,wer Manager ist und Präsident !!!
Die Einkaufspolitik ,wer für uns spielt ,jeder bezahlt seine Mitgliedschaft und kann mitbestimmen und keiner kann mehr MECKERN !
Ich denke zumindest könnte man drüber nachdenken,alles andere hatten wir ja schon !
BWG
Mal als IDEE FÜR UNS ALLE oder für was ganz neues und zum diskutieren !!!aber nicht hier :mrgreen:
UND ALLES MIT KLAREN REGELN FÜR ALLE
Blausiegel
Da ich keine schlüssige Idee für ein Gesamtkonzept (oh Wunder!) habe, nur ein paar Meinungen und Anregungen von mir:
Hat mal jemand versucht zu analysieren, worauf sich der Erfolg anderer Mannschaften in den letzten Jahren begründet? Ich nicht - mir fehlen die detaillierten Einblicke in die Strukturen anderer Vereine. Aber vielleicht haben wir ja den einen oder anderen Insider in unserer Mitte? Interessant wäre es, sich Vereine wie Union, Pauli, Düsseldorf anzuschauen, die sich vor einiger Zeit von uns verabschidet haben und seitdem recht erfolgreich sind.
Ich habe meine Zweifel, ob ein sportlicher Beirat besonders hilfreich wäre. Viele Köche verderben den Brei. Besonders attraktiv dürfte eine Trainerstelle in einem solchem Umfeld auch nicht sein. Welcher ambitionierte Trainer möchte ein Rudel Aufpasser hinter sich wissen?
Zur regionalisierten Vereinsvariante, Robert, habe ich mich schonmal geäußert. Mehr als Liga 4 ist damit in meinen Augen nicht drin. Die Grundsatzentscheidung wäre dann auch eine hinsichtlich der langfristigen sportlichen Ziele.
Ich plädiere tatsächlich eher für autokratische Strukturen, da m.E. Gremien zu faulen Kompromissen und zur Klüngelbildung neigen. Die grundsätzliche Frage, die sich mir stellt, ist eher folgende: wollen wir eine direkte Verbindung von sportlicher Leitkompetenz mit finanziellen Fragestellungen, oder nicht. Also z.B. einen Manager und Sportdirektor in Personalunion (die eierlegende Wollmilchsau á la Quälix Magath)? Persönlich befürworte ich das nicht, ohne einen möglichen Kandidaten zu kennen, der seine Komptenzen bereits nachgewiesen hat und dem man dabei auch noch vertraut.
In meinen Augen wäre ein klassischer Sportdirektor (Bezeichnung egal), so er ausreichend kompetent ist und mit ausreichend Macht ausgestattet wird, eine wünschenswerte Position. Dieser würde die Richtlinienkompetenz hinischtlich grundsätzlicher sportlicher Ausrichtung haben, und entsprechendes Gewicht bei der Trainerfrage und Neuverpflichtungen haben. Man könnte ihm eventuell einen sportlichen Beirat zu Seite stellen, der allerdings beratenden Charakter haben sollte ohne in seine Entscheidungshoheit eingreifen zu können. Im Gegenzug könnte man - so das vereinsrechtlich machbar ist - festschreiben, dass der Sportdirektor von der MV zu bestätigen ist. Ggf. kann man auch einem Beirat das Vorschlagsrecht für die Position einräumen.