hehe
Wenn ich noch mal darüber nachdenke, was mir zu sportlicher Kompetenz beim FCM einfällt, dann sind das zunächst die vielen Aussagen von Insidern bei der Mitgliederversammlung, die eben jene beim FCM vermissen. Da muss also etwas dran sein.
Plausibel finde ich auch die Argumentation von Aerolith für ein Kompetenzteam. Ich meine, in modernen Unternehmen werden Entscheidungen auch zunehmend im Team getroffen. Die Trefferquote für RICHTIGE Entscheidung ist oft höher, als wenn nur Einer sich den Kopf zerbricht.
Es muss selbstverständlich eine klare Arbeitsteilung zwischen Trainer und Sportgremium geben. Das Tagesgeschäft wäre auch weiterhin Trainersache. Aber was kann daran falsch sein, einem Trainer die Möglichkeit zu bieten, sich fachlich auszutauschen. Und wollen wir uns bei länger wirkenden Entscheidungen immer nur auf den (jeweiligen) Trainer verlassen? Schließlich müssen die Vereinsgremien bei sportlichen Fragen eine zweite Meinung einholen können.
Zu den Aufgaben des Sportgremiums könnte u. a. auch das Beobachten von Spielern für die 1. Männermannschaft gehören. Nach Aussage von Präsident Rehboldt auf der Mitgliederversammlung war dafür bisher immer der Trainer verantwortlich. Und dass Kaderentscheidungen offenbar ebenfalls weitgehend auf Vorschlägen des Trainers beruhten, hat sich nicht gerade bewährt.
Und wie Aerolith schon schrieb, jetzt muss wieder ganz schnell „etwas“ getan werden. Wir haben zweifellos Leute mit Verstand in der Vereinsspitze, aber die hatten in letzter Zeit wenig Glück.
Wenn ich das richtig sehe, haben wir kein Geld, um die Sportkompetenz aus Liga 1 oder 2 einfach einzukaufen. Ehrenamtlich (oder gegen Aufwandsentschädigung) muss nicht automatisch schlechte Arbeit bedeuten. Optimal wäre ein Wahlverfahren für das Sportgremium. Potentielle Mitglieder des Sportgremiums werden vorgeschlagen oder bewerben sich. Die FCM-Mitglieder entscheiden per Wahl. Verantwortung wird so auf breitere Schultern verteilt.
Wer kommt in Frage? Warum nicht auch ehemalige Spieler? Die haben doch lange genug Fußball gespielt, um zu wissen, worauf es ankommt. „Auf dem Platz“ war damals auch nicht viel anders als heute.
Blausiegel
Nur ganz kurz (deshalb etwas polemisch): Klar, war früher "auch nur auf'm Platz". Aber auch damals war der Verein keine "Räterepublik". Ich denke, in MD ist man HK auch deshalb heute noch so dankbar, weil er damals die Truppe aus dem nichts selber aufgebaut hat.
Bolle 65
[quote="Legende FCM"]
Ich könnte mir ein Gremium aus ehemaligen FCM- Größen vorstellen, die jeweils angebotende Spieler abchecken, die für ihre ehemaligen Postion vorgesehen sind.
Blau-weiß
Legende[/quote]
Genau so und nicht anders bringen wir unser aller Club wieder voran :!:
Hier müssen Leute aus den absoluten Erfolgszeiten ran, die den Club zu dem machten was er mal war :!: :!: :!:
Wenn wir weiter auf Pfeifen wie Rehboldt und Co. setzen dann wird das in 100 Jahren Nichts, und dann sind auch die Leute die es können nicht mehr da. :idea:
hehe
Räterepublik oder Diktatur, ist das hier die Frage? Ich denke nicht. Aufgabenteilung und Teamarbeit.
Aber ich würde Dir zustimmen, auch die eher auf nur eine Person zugeschnittenen Modelle können erfolgreich sein, wenn [b]...[/b]
Ich stimme weiter zu, Expertenwissen, wie es anderswo funktioniert, hat hier scheinbar niemand, ich auch nicht, wäre aber extrem nützlich.
gelöscht
[quote="hehe"]
Wenn ich das richtig sehe, haben wir kein Geld, um die Sportkompetenz aus Liga 1 oder 2 einfach einzukaufen.[/quote]
So eine Grundeinstellung ("Das geht nicht", "Dafür haben wir kein Geld") ist die perfekte Voraussetzung für Mißerfolg! Wenn ich große Ziele habe, dann darf ich nie mit so einer Einstellung an ein Projekt herangehen, weil man so im Grunde schon vorher anfängt, Ausreden für den Mißerfolg zu suchen! Darum mag ich solche Totschlagargumente überhaupt nicht :evil:
Cottbus und Rostock haben es auch geschafft, sich jahrelang in Liga 2 und sogar 1 zu etablieren und was die können, können wir schon lange! Zumindest, was das (finanzielle) Potential in diesen Ligen angeht.
Es gilt vielmehr, eine entsprechende Fachkraft zu finden, die einer Tätigkeit beim 1.FC Magdeburg einen gewissen Reiz abgewinnen kann und andere Motive als nur schnöden Mammon hat - sei es, weil er eh aus der Region kommt, eine neue Herausforderung sucht o.ä.
Man stelle sich nur mal vor, Herr Magath sollte dieses Jahr auch das schier Unmögliche möglich machen und mit Schalke Meister werden und dort evtl. sogar noch 2-3 weitere erfolgreiche Jahre verbringen, dann kann ich mir nicht vorstellen, daß er der Bundesliga weiterhin Reiz und Motivation abgewinnen kann. Den wird es dann entweder in eine andere große europäische Liga ziehen (Spanien, Italien, England) oder er wird nach einer neuen Herausforderung suchen. Und wer da dann das attraktivste Angebot macht, hat gute Chancen, wenn auch die Finanzen einigermaßen stimmen. Das werden kaum wir sein, aber es wird in DE sicher auch andere Sportkoryphäen geben, die nach Jahren/Jahrzehnten BL vll. ein Motivationsproblem haben und nach einer neuen Aufgabe suchen. Nach solchen müssen wir die Augen offenhalten!
btw: was war denn eigentlich an dem Gerücht Rudi Assauer dran, das hier vor einigen Monaten die Runde machte? Der Rudi ist sicher nicht unbedingt die sportliche Kompetenz, aber so einer könnte bei der Suche nach so einem helfen! Und mit so einer Empfehlung könnte vermutlich sogar ein Felix Magath helfen oder vielleicht könnte bei dem sogar mal einer aus unserem Verein für ein Viertel-/halbes Jahr in Hospitation gehen und sich ein paar Tips&Tricks abschauen.
Davon abgesehen wäre ICH mir als Verantwortlicher auch nicht zu schade, eine ellenlange Liste solcher Namen abzutelefonieren, Interesse abzuchecken und mich notfalls bei 100 Anrufen auch 99 mal auslachen zu lassen, wenn ich dafür beim 100. mal Erfolg habe. Ist schließlich mein Job ;)
Und noch eins zum Thema Scouting: ich bind er Meinung, sowas MUSS man nicht unbedingt selber machen. Wenn man bspw. eine Kooperation mit einem Bundesligisten eingehen könnte, der über so ein System verfügt, könnte man vll. deren "Nieten" abgreifen. Ich denke mal, die Profis, die Leverkusen, Bremen, Stuttgart & Co. oder selbst die Hertha aussortieren, weil sie ihnen bei ihren Ansprüchen nicht weiterhelfen, könnten für uns wahre Perlen sein :)
Mero
[quote="Aerolith"]die sportliche kompetenz im verein sollte nicht beim trainer oder sportdirektor oder trainer/sportdirektor allein liegen. ein kompetenzteam aus ehemaligen spielern sollte hier mehr als nur beratende kompetenzen besitzen. [/quote]
Es wäre sicher spannend zu erfahren ob es auch nur einen einzigen Trainer gibt, der bei einer solchen Konstellation einen Vertrag beim 1.FC Magdeburg unterschreiben würde.
[quote="Wirbel"]Ich denke mal, die Profis, die Leverkusen, Bremen, Stuttgart & Co. oder selbst die Hertha aussortieren, weil sie ihnen bei ihren Ansprüchen nicht weiterhelfen, könnten für uns wahre Perlen sein :)[/quote]
Spontan fällt mir da Michael Habryka ein.
@ Andi: Nee, weiß ich nicht. Keine Ahnung.
Olli76
[quote="Mero"][quote="Aerolith"]die sportliche kompetenz im verein sollte nicht beim trainer oder sportdirektor oder trainer/sportdirektor allein liegen. ein kompetenzteam aus ehemaligen spielern sollte hier mehr als nur beratende kompetenzen besitzen. [/quote]
Es wäre sicher spannend zu erfahren ob es auch nur einen einzigen Trainer gibt, der bei einer solchen Konstellation einen Vertrag beim 1.FC Magdeburg unterschreiben würde.
[quote="Wirbel"]Ich denke mal, die Profis, die Leverkusen, Bremen, Stuttgart & Co. oder selbst die Hertha aussortieren, weil sie ihnen bei ihren Ansprüchen nicht weiterhelfen, könnten für uns wahre Perlen sein :)[/quote]
Spontan fällt mir da Michael Habryka ein.
@ Andi: Nee, weiß ich nicht. Keine Ahnung.[/quote]
Am besten man spart sich den Trainer und belässt es bei der "sportlichen Kompetenz" dann leitet jeder mal ein Tag das Training, und die Aufstellung wird am Abend vorm Spiel von den alten Recken bei dem einen oder anderen Glas Bier ausgepokert :mrgreen:
hehe
Ich gebe mal ein [b]kurzes Zwischenfazit[/b]. Vielleicht regt es ja den einen oder anderen Sportfreund noch zu einer Meinungsäußerung an (dann möglichst beim Thema bleiben ;)).
Weitgehend unstrittig scheint zu sein, dass wir mehr sportliche Kompetenz im Verein gut gebrauchen können.
Über das „Wie“ existieren, wie könnte es anders sein, unterschiedliche Auffassungen. Namen von möglichen Kandidaten wurde nicht viele genannt. (Die Namen unter 3. stammen alle von einem Forumsnutzer.)
Ich fasse unten mal die [b]fünf am häufigsten geäußerten Meinungen[/b] mit meinen eigenen (und geklauten) Worten zusammen:
[b]1. Wenn wir einen guten Trainer haben, brauchen wir nicht noch einen sportlichen Leiter oder ein Sportgremium. Mehr Macht dem Trainer. Viele Köche verderben den Brei.
2. Ein sportlicher Leiter (Sportdirektor) mit Erfahrung (möglichst aus höheren Ligen) wäre wichtig für den Club. Folgende Namen wurden genannt: Mario Kallnik, Jürgen Sparwasser
3. Ein Sportgremium wäre ein guter Ansatz. Interdisziplinäre Zusammensetzung, u. a. mit ehemaligen Spielern. Klare Aufgabendefinition. Scouting. Folgende Namen wurden genannt: Uli Schulze, Dirk Stahmann, Manfred Zapf, Martin Hoffmann, Jürgen Pommerenke, Achim Streich, Wolfgang Seguin
4. Wir brauchen in jedem Fall ein Scouting für die 1. Männermannschaft.
5. Wenn sich nichts an Strukturen/Personal in der Vereinsspitze ändert, hat alles andere sowieso keinen Sinn.[/b]
Ich kann leider nicht alle interessanten Gedanken aus dem Thread hier wiedergeben, da müsst Ihr ggf. noch mal selber lesen. Lohnt sich aber.
Blausiegel
Leider - und erwartungsgemäß - finden sich in diesem thread weniger Beiträge als in den derzeit vielfrequentierten Hass- und Meckerunterforen. Damit muss man wohl leben - auch weil die Situation hinreichend vertrackt ist.
Im Stile Deiner Zusammenfassung meine persönliche Meinung in geraffter Form (durchaus als Anregung zur kritischen Diskussion gedacht):
1) Ein sportlicher Beirat ist Unsinn und höchstens bzgl. Vorschlagsrecht / Amtsbestätigung via MV tauglich, da er ansonsten in jeder kleinen Krise durch die Medien und Fans gezwungen wird, a) Trainer / Sportdirektor zu kritisieren oder zu verteidigen (läuft auf dasselbe hinaus) und b) sich hinsichtlich seiner eigenen Kompetenz rechtfertigen zu müssen. Es bestünde die akute Gefahr, dass bei jeder kleinen Pannenserie ein heilloses Gestreite zwischen allen Beteiligten (sprich: zw. Mitgliedern des Beirats und Trainer/Sportdirektor) beginnt, welches anschliessend durch die Medien geschleppt wird.
2) Ein Sportdirektor sollte installiert werden, der über ausreichend Kompetenz und Erfahrung verfügt und mit Macht ausgestattet wird. Dieser sollte die sportliche Richtlinien vorgeben und dauerhaft und halbwegs krisensicher über dem Trainer stehen, ohne von finanzstrategisch orientierten Präsidiumsmitgliedern direkt beeinflussbar zu sein. Im Gegenzug sollte er sowohl der MV als auch dem AR rechenschaftspflichtig sein, und durch erstere auf der Basis eines vorzilegenden Konzepts bestätigt werden müssen.
3) Beim FCM bleibt ein Trainer ein Trainer - er betraut die 1. Herren und entscheidet über Aufstellung und taktisches Konzept für jedes Spiel. Dabei wird ihm weder vom Psäsi, noch vom Sportdirektor (und wünschenswerterweise auch nicht vom Forum) reingequatscht.
4) Zum grundsätzlichen Widerspruch zwischen finanziellen Schwierigkeiten und sportlichem Anspruch: lasst uns als Fans einen Schritt zurückgehen und zwei Dinge akzeptieren: i) wir sind auf unbestimmte Zeit in dieser Liga gefangen, da man bei einem einzigen Aufstiegsplatz den Aufstieg nicht planen kann - dafür braucht zuviel Glück. Die Alternative ii) ist, mit einem 3 bis 4-fach Budget anzugreifen. Dies scheint uns aus nicht gegeben.
5) Aus dem letzten Punkt ergibt sich: was wir brauchen, ist eine "funktionsfähige" Mannschaft, der wir als Fans vertrauenen. Die derzeit sinnvollste Vorgehensweise scheint der Aufbau einer neuen Mannschaft, die zu unseren finanziellen Möglichkeiten passt und mittelfristig das Potential entwickelt, in dieser Liga mit wesentlich bescheideneren finanziellen Mitteln oben mitzuspielen. Dabei darf man auch vor unpopulären Trennungen bucht zurückschrecken.
BWG
gelöscht
gibt es nicht in england einen verein, bei dem die fans die aufstellung bestimmen?
das wär genau das richtige bei der kompetenz im forum.
;!
Aerolith
[quote="Mero"][quote="Aerolith"]die sportliche kompetenz im verein sollte nicht beim trainer oder sportdirektor oder trainer/sportdirektor allein liegen. ein kompetenzteam aus ehemaligen spielern sollte hier mehr als nur beratende kompetenzen besitzen. [/quote]
Es wäre sicher spannend zu erfahren ob es auch nur einen einzigen Trainer gibt, der bei einer solchen Konstellation einen Vertrag beim 1.FC Magdeburg unterschreiben würde.[/quote]
weiterlesen, mero! eventualkompetenzteam.
schmackhaft kann diese konstellation für einen kommenden trainer dadurch gemacht werden, daß er eine jobgarantie für einen kurzen vertragszeitraum erhält. dafür aber muß er es akzeptieren, daß im falle einer längeren erfolgslosigkeit (wie kürzlich) das eventualkompetenzteam eingreift und bestimmte veränderungen in der aufstellung bzw. taktik verlangt. sollte mit dieser maßnahme auch keine änderung der sportlichen talfahrt verbunden sein, tritt das eventualkompetenzteam zurück und muß durch die MV neu bestimmt werden. - ich denke, so würde das eventualkompetenzteam es sich dreimal überlegen, wann es eingreift. der trainer aber hat die sicherheit, daß er seinen vertrag auch erfüllen darf.
Mero
[quote="finster1967"]gibt es nicht in england einen verein, bei dem die fans die aufstellung bestimmen?
das wär genau das richtige bei der kompetenz im forum.
;![/quote]
Interessanterweise kann so etwas funktionieren:
[quote]Dazu ein Experiment aus der aktuellen Massenforschung: 5.000 Teilnehmer sitzen vor einer großen Leinwand, auf die ein Flugsimulator den Flug eines Jets projiziert. Mit farbigen Pappkärtchen, die sie nach oben recken, können sie das Flugzeug steuern – eine Kamera nimmt den kollektiven Befehl auf und speist ihn in den Simulator ein. Das Ergebnis: Innerhalb kurzer Zeit gelingt es den 5.000 Fluglaien, sich so abzustimmen, dass die Maschine nicht abstürzt – und sogar ohne Schaden landet. Solche erstaunliche Massen-Selbstorganisation fassen Wissenschaftler unter Begriffe wie „selbst organisierende Systeme“ oder „Schwarmintelligenz“.[/quote]
[url=https://www.orgenda.de/newsletter/archiv/18/2008/10/20081014000010089.htm]Quelle[/url]
Einen ausführlicheren Bericht findet man [url=http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id1133.htm]hier[/url]
madcynic
Es ist aber ein Unterschied, ob man kollektiv ein vorhersagbares System - wie ein Flugzeug - steuert, oder ein nicht-vorhersagbares wie einen Fußballverein ;-)
gelöscht
Wenn ein Flugzeug so vorhersagbar ist, warum passieren dann hin und wieder trotzdem Flugzeugunglücke? ;)
NICHTS auf der Welt ist vorhersagbar oder 100%ig sicher.
madcynic
Vorhersagbar heißt in diesem Zusammenhang - ich mache x und es passiert y. Da wir in Meros Beispiel von einem Flugsimulator reden, der wahschenlich keine Defekte des Flugzeugs simuliert, heißt das praktisch - ich ziehe am Knüppel, Flugzeug steigt. Ich drücke, Flugzeug sinkt.
Im Prinzip haste zwar recht, tut aber hier nix zur Sache. Oller Klugschieter. :P
gelöscht
[quote="madcynic"]
Im Prinzip haste zwar recht, tut aber hier nix zur Sache.[/quote]
Hmmm, das halte ich zumindest für fragwürdig. Bspw. ist es auch relativ (!) vorhersagbar, daß die Bayern so alle 2 Jahre irgendeinen Titel gewinnen ;)
Wie gesagt: zu 100% ist NICHTS sicher und selbst 99% Sicherheit bedeuten in diesem Sinne letztendlich auch nur, daß von 100 Flugzeugen eines abstürzen wird oder zumindest in Schwierigkeiten gerät.
Davon abgesehen sträube ich mich nur gegen die Aussage, Erfolg (auch im Fußball) wäre nicht planbar. Denn wenn ich so eine Aussage akzeptiere, werde ich nie auch nur ansatzweise versuchen, Erfolg zu planen, sondern mich immer nur auf den Zufall verlassen und im Falle eines Scheiterns die Schuld dafür dem "Zufall" zuzuschreiben.
Im Grunde verschafft man sich mit solchen Aussagen oder mit Sprüchen wie "das können wir uns gar nicht leisten", "das geht nicht", "dafür fehlen uns die Möglichkeiten" usw. lediglich eine Ausrede dafür, sich erst gar keine Gedanken zu machen.
Aber alles, was nicht DEFINITIV unmöglich ist, ist im logischen Umkehrschluß also irgendwie möglich. Der Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern ist LEDIGLICH der, daß der Gewinner akribisch nach einem Weg sucht, sein Ziel zu erreichen bzw. seine Chancen darauf zu erhöhen (und das Risiko zu minimieren), während sich der Verlierer mit solchen Ausreden wie o.g. von vornherein ein Alibi verschafft und gar nicht erst anfängt.
Und ich gehöre einfach partout nicht gerne zu den Verlierern, weißt? WIe heißt es doch so schön? "Um das Mögliche zu erreiche, muß man immer wieder das Unmögliche versuchen" - tue ich das nicht, werde ich immer nur mittelmäßigen Erfolg haben und mittelmäßig bleiben.
Und möchtest [b]Du[/b] Mittelmaß sein?
BWG Wirbel
madcynic
Du kommst schon wieder vom Hundertsten ins Tausendste. Ich sage lediglich, dass Schwarmintelligenz im Fußball nichts bringt, weil im Fußball eben nicht gilt "mache ich x, tritt y ein".
Harald geb.in MD
ich denke...
wenn wir einen Trainer finden der die schwierige Aufgabe meistern kann
ca. 20 zum Teil höchst verschiedene Charaktere unter einen Hut zu bringen, und zu einer richtigen Manschaft zu formen dann brauchen wir keinen Sportdirektor. Dem Trainer [b]muß[/b] natürlich der Spielraum und die Zeit gelassen werden das gesteckte Ziel zu erreichen. Ihm zur Seite sollte ein [b]beratendes[/b] Team stehen, zwecks Neuverplichtungen und auch beobachtung der eigenen Spieler (oft sieht man ein Spiel von der Tribüne anders als von der Bank) Die Betonung liegt bei [b]beratenders[/b] Team. Wobei dieses Team 2 oder 3 ehrenamtliche Fußball"experten" umfassen sollte. Ehrenamtlich deshalb weil bei bezahlten, beratenden Funktionen das Gefühl aufkommen könnte "ich muß was ändern um mein Job zu behalten!"
in diesem Sinne BWG in die Heimat
irgend jemand hat Sinngemäß geschriebnen "bei Felix Magath ein Praxtikum machen"...die Idee ist sau geil, ich stelle mich zur verfügung :D :D :D
gelöscht
Keine Ahnung, ob das nur mir so geht, aber mir graut ein wenig vor der Vorstellung, daß sich in Zukunft jeder Halbwissende in die Entscheidungsvorgänge unseres Vereins einmischen können sollte :|
StS
[quote="Wirbel"]Keine Ahnung, ob das nur mir so geht, aber mir graut ein wenig vor der Vorstellung, daß sich in Zukunft jeder Halbwissende in die Entscheidungsvorgänge unseres Vereins einmischen können sollte :|[/quote]
Nein, es geht nicht nur dir so.
StS