MD-Reiner
Du weißt bestimmt, dass dies noch nie anders war. !?
Hier mal was lustiges: https://www.youtube.com/watch?v=qGvZveB1osw :P3
Schnatterinchen
[quote="MD-Reiner"]Du weißt bestimmt, dass dies noch nie anders war. !?[/quote]
Ich ja.
bbp
naja, sofern man "nie" mit "von 1949 an" übersetzt mag das wohl stimmen... ich vermute aber, dass im wekazwo die anzahl der deutschen waffen, die gegen die wehrmacht eingesetzt wurden, sehr überschaubar war.
Oliver
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Aerolith
was sollen die nationalistischen töne, nagnag? seit wann fragt das geld, wo es verdient werden darf?
krupp belieferte vor dem ersten weltkrieg die halbe welt mit militärischem gerät, wie umgekehrt schneider auch unsere reichswehr ausstattete. in sämtlichen kriegen belieferte immer jeder jeden, zumal man ja vorher nie wissen konnte, wer gegen wen kämpfen würde. die preußen kämpften da auch mal mit waffen aus dem rheinland oder aus frankreich, die österreicher hatten keine skrupel, mit sächsischen waffen zu kämpfen, auch gegen sachsen... in britannien, frankreich, rußland oder sonstwo war es nicht anders.
der skandal ist nicht der export von waffen (jeder staat hat die pflicht, seine bürger zu schützen, also sind waffen ein notwendiges übel: auch ein rüstungsexportverbot ist eher strittig, denn wer die besten waffen hat und nicht exportieren will, macht sich verdächtig, arges im schilde zu führen), sondern die tatsache, daß ein bundestag einen kriegseinsatz im ausland befiehlt, prophylaktisch, und damit den IS-terror endgültig ins land holt. abgesehen davon kömmt das einer quasi-anerkennung des IS als staat gleich, denn einen krieg kann man nur gegen einen staat erklären, nicht aber gegen ein staatenloses netzwerk ideologischer fanatiker mit martialischer attitüde.
die einzig wirksame methode, den IS zu zerschlagen, liegt in der abschneidung seiner geldzufuhr. wer oder was terroristen finanziert, muß benannt und vors internationale tribunal gezogen werden. genau an der stelle wird die heuchelei des bundestagsbeschlusses deutlich - oder habe ich da was überlesen? ist in diese richtung irgendwas geplant? ich glaube, außer allgemeinphrasen, nicht. ich laß mich gern aufklären!
Jörn
fairerweise muss man sagen, dass Deutschland dem IS nicht den Krieg erklärt. Kriegserklärungen kann man in der Tat nur ggü Staaten machen, Aber solange man in Deutschland und auch hier im Forum den IS IS nennt und nicht Daesh, erkennt den ja eh jeder auch als Staat an.
hier mal ein ganz interessanter Artikel über die Namen des IS im Laufe der letzten Jahre. Haben sich häufiger umbenannt als der EC Braunlage.
http://www.sueddeutsche.de/politik/terrororganisation-warum-der-name-daesch-den-islamischen-staat-aergert-1.2745175
Ansonsten ist die Terrorangst das schwächste Argument gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien. Wäre ja noch schöner, wenn unsere Außenpolitik sich danach richtet, wie man möglichst wenig Terroristen verärgern könnte. Da würden mir ne Menge andere Argumente einfallen, warum das eine grandiose Fehlentscheidung ist - aber die wurden hier eh schon alle aufgezählt. und da spielt es auch keine Rolle dass der Großteil des Einsatzes daraus besteht, dass da ne Schiffsbesatzung im Mittelmeer rumgammelt.
Oliver
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Jörn
nö. hab da nur den einen oder anderen bekannten zitiert, der auf einer dient und auch schon im Einsatz war.
gelöscht
ahaa-assad kauft also öl von isis, nicht die türkei https://www.facebook.com/jungundnaiv/videos/1142991195712827/ diese dame ist doch echt die inkompetenz in person :roll: wo sind die beweise für diese aussage?
Braugold-Fan
Wenn man's ganz genau nimmt, verkauft der IS das Öl im Moment weder an Assad noch an Erdogan, sondern vielmehr direkt ab Quelle an diverse Zwischenhändler. Bis auf die Tatsache, dass deren Geschäfte geduldet (und besteuert!) werden, hat der IS selbst danach nichts mehr damit zu tun. Die Zwischenhändler kümmern sich dann um Transport und Raffination (mit Rohöl kann man ja schlecht was anfangen). Gekauft wird das Zeug dann von so ziemlich jedem, der da unten auf Treibstoff angewiesen ist. Also sowohl von Assad als auch Zivilisten und sonstigen Grüppchen. Ist im Grunde ja auch logisch: Auch, wenn da Krieg ist, muss für die Menschen, die noch da sind, irgendwie das "normale Leben" weitergehen und die syrische Energieversorgung hängt massiv an Öl/Diesel. Man arrangiert sich also und es kommt zu den üblichen Mauscheleien und Schwarzmarktgeschäften. Wenn ich nicht weiß, wie ich mein Essen warm kriegen soll, kauf ich den Brennstoff da, wo ich überhaupt noch was kriege und stelle die moralischen Bedenken nötigenfalls hinten an.
Ich persönlich würde diese ganze Ölgeschichte nicht so hoch hängen. Die Zeiten, wo wirklich in großem Stil ins Ausland exportiert wurde, sind schon ein Weilchen vorbei. Die Jungs vom IS haben derzeit andere Sorgen.
Oliver
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MD-Reiner
[quote="cherubim"]eu-friedensnobelpreis
[b]merkel-"person des jahres"[/b]
....na denn...[/quote]
Das US-Magazin "Time" kürt jährlich die "Persönlichkeit des Jahres". Dabei ist es egal, ob diese die Welt im Guten oder im Schlechten beeinflusst haben. Unsere Murkel also Platz eins. Der zweite Platz geht an in den Anführer der IS-Miliz, Abu Bakr al-Baghdadi. Dritter wurde der republikanische US-Präsidentschaftsanwärter Donald Trump.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Völlig sinnfreie Kürung, wahrscheinlich will "Time" nur was aufs Titelbild bringen und die Umsatzzahlen steigern.
Und die Eu- Bepreisung finden ehemalige Preisträger gar nicht gut: http://www.taz.de/!5078007/
Das Portal "diefreiheitsliebe.de" schreibt dazu u.a.:
"Gräbt man zudem seine alten Mathekenntnisse aus und addiert die Waffenexporte der EU zusammen, kommt man auf den stattlichen Anteil von 31% des Weltmarktes. Damit lag der Anteil der Weltweiten Waffenexporte der EU über dem der USA und vor Russland. Waffen der EU sind in allen Kriegsgebieten der Welt zu finden, die Reduzierung des Preises auf die Verhinderung von Kriegen in Zentraleuropa, zeigt die Kurzsichtigkeit des Komitees. Kriege in anderen europäischen Gebieten Europas, wie Jugoslawien oder die Teilnahme europäische Staaten an Kriegen in anderen Kontinenten, scheint bei der Auswahl des Preisträgers“ übersehen“ worden zu sein."
garfield74
[quote="Oliver"][quote="Jörn"]fairerweise muss man sagen, dass Deutschland dem IS nicht den Krieg erklärt. Kriegserklärungen kann man in der Tat nur ggü Staaten machen, Aber solange man in Deutschland und auch hier im Forum den IS IS nennt und nicht Daesh, erkennt den ja eh jeder auch als Staat an.
hier mal ein ganz interessanter Artikel über die Namen des IS im Laufe der letzten Jahre. Haben sich häufiger umbenannt als der EC Braunlage.
http://www.sueddeutsche.de/politik/terrororganisation-warum-der-name-daesch-den-islamischen-staat-aergert-1.2745175
Ansonsten ist die Terrorangst das schwächste Argument gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien. Wäre ja noch schöner, wenn unsere Außenpolitik sich danach richtet, wie man möglichst wenig Terroristen verärgern könnte. Da würden mir ne Menge andere Argumente einfallen, warum das eine grandiose Fehlentscheidung ist - aber die wurden hier eh schon alle aufgezählt. und da spielt es auch keine Rolle dass der Großteil des Einsatzes daraus besteht, dass da ne Schiffsbesatzung im Mittelmeer rumgammelt.[/quote]
Warst Du schon mal auf einer Fregatte ?[/quote]
Ich schon ,man war Die hässlich :lol:
gelöscht
Mich nervt gerade die Berichterstattung und Vorverurteilung von Beate Zschäpe. Man unterstellt Ihr Lügen. Bisher hat doch keiner Beweise, dass sie an den Morden beteiligt war. Es gilt doch immer noch die Unschuldsvermutung.
Die anderen Dinger wie Banküberfälle und Brandstiftung hat sie doch zugegeben. Dass die Familien der Opfer enttäuscht sind, verstehe ich aber was ist, wenn sie nun wirklich nichts damit zu tun hatte. Solange man ihr nichts beweisen kann, sollte man vorsichtig mit Aussagen sein. Natürlich muss man auch die Aussagen der attraktiven Dame hinterfragen aber nicht vorverurteilen.
Rookie
[quote="Thilo Placke"]Mich nervt gerade die Berichterstattung und Vorverurteilung von Beate Zschäpe. Man unterstellt Ihr Lügen. Bisher hat doch keiner Beweise, dass sie an den Morden beteiligt war. Es gilt doch immer noch die Unschuldsvermutung.
Die anderen Dinger wie Banküberfälle und Brandstiftung hat sie doch zugegeben. Dass die Familien der Opfer enttäuscht sind, verstehe ich aber was ist, wenn sie nun wirklich nichts damit zu tun hatte. Solange man ihr nichts beweisen kann, sollte man vorsichtig mit Aussagen sein. Natürlich muss man auch die Aussagen der attraktiven Dame hinterfragen aber nicht vorverurteilen.[/quote]
Ja, sehe ich ähnlich.. Das Problem was ich mit ihren Aussagen habe, ist aber, dass die von ihr Beschuldigten tot sind.. Sie kann da schön was erzählen, man kann die anderen beiden ja nicht mehr befragen..
Natürlich gibt sie Bankraub und Co. zu, aber Mord nicht.. Für welche Strafe würde sie wohl länger ins Gefängnis müssen ;)
Warum kommen diese Dinge erst jetzt auf den Tisch, und nicht schon vor vier Jahren?
Was sollte dieses vierjährige Schweigen mit anwaltlichen Winkelzügen?
FCMcrewBS
So ist sie nunmal, die Medienlandschaft, sah man ja auch beim Kachelmannprozess. Aber ich denke, dass dies kein deutsches Phänomen ist.
Jörn
und die frage darf schon erlaubt sein. wenn sie wirklich bereut und nur Mitwisserin war, warum hat sie wirklich nichts aber auch gar nichts zur Aufklärung beigetragen. wenigstens gestern. sie hat ja wirklich nur die beiden toten belastet. aber von den vielen noch lebenden kontakten keine rede. wenigstens ein milligram hintergrundwissen zu irgendeiner tat? wenigstens ein kleines bisschen den angehörigen, bei denen sie sich aufrichtig entschuldigt hat, helfen etwas aufzuklären. auch nicht. es gibt so unendlich viele Fragezeichen bei dem ganzen sumpf und sie kann keines davon in ein Ausrufezeichen verwandeln? da denk ich mir meinen teil. 53 Seiten nur um zu sagen, "ich wars nicht". das war n bisschen dünne
Uli Block 10
[quote="Jörn"]... 53 Seiten nur um zu sagen, "ich wars nicht". das war n bisschen dünne[/quote]
was hättest du denn an ihrer stelle getan? es geht letztlich um die frage, wegen mordes oder doch wegen was anderem verurteilt zu werden...
gelöscht
[quote="Thilo Placke"]Mich nervt gerade die Berichterstattung und Vorverurteilung von Beate Zschäpe. Man unterstellt Ihr Lügen. Bisher hat doch keiner Beweise, dass sie an den Morden beteiligt war. Es gilt doch immer noch die Unschuldsvermutung.
Die anderen Dinger wie Banküberfälle und Brandstiftung hat sie doch zugegeben. Dass die Familien der Opfer enttäuscht sind, verstehe ich aber was ist, wenn sie nun wirklich nichts damit zu tun hatte. Solange man ihr nichts beweisen kann, sollte man vorsichtig mit Aussagen sein. Natürlich muss man auch die Aussagen der attraktiven Dame hinterfragen aber nicht vorverurteilen.[/quote]
;!
rookie-vielleicht weil sie nicht durfte. da sind sachen im spiel was wir nicht ahnen. für mich ist diese ganze nsu geschichte ne abgekartete sache mit dem verfassungsschutz. und wer weiß wer da noch alles drin hängt. das stinkt alles von vorne bis hinten!
Rookie
[quote="fcmtommi"]
rookie-vielleicht weil sie nicht durfte. da sind sachen im spiel was wir nicht ahnen. für mich ist diese ganze nsu geschichte ne abgekartete sache mit dem verfassungsschutz. und wer weiß wer da noch alles drin hängt. das stinkt alles von vorne bis hinten![/quote]
Ich bin weder Richter noch Anwalt.. Aber was hat denn diese Erklärung zur Aufklärung beigetragen? DAS kritisiere ich..
Natürlich gilt die Unschuldsvermutung.. Natürlich muss sie bei nicht ausreichender Beweislast freigesprochen werden..
Ich stelle mir die Frage, wen sie da zu schützen versucht.. Sollte da wirklich der Verfassungsschutz seine Finger im Spiel haben, dann zeigt das doch, wie überflüssig und unnötig dieses Organ ist.. Wobei sie das ja schon nachgewiesen haben..