MD-Reiner
[quote="Oliver"]
...
Also ich kann dir in sofern widersprechen, dass auch die Rüstungsindustrie genügend Geld ohne Kriege macht. Denn es wird immer wieder veraltetes Material was zu Hauf in den Depots und Lagern liegt ausgetauscht. Das heißt altes Gerät wird verschrottet und neues Gerät wird eingeführt. Ob das Flugzeuge, Panzer oder Haubitzen sind.
Die RI verdient dabei jede Menge Kohle und es muss nicht ein Mensch sterben.
Wenn man schon allein den politischen Umbruch in den ehm. Staaten des WP sieht. Hier wurden doch in vielen Ländern die alten Systeme gg modernere Nato Systeme ausgetauscht. Und wenn sie nicht moderner waren, dann gab es eben andere Gründe wie zum Beispiel beim Tausch der Kalaschnikow AK 47 in der ehm. NVA gg das G3 was natürlich technisch gesehen ein riesen Rückschritt war. Aber es hieß eben, die Kalaschnikow wäre nicht sicher genug. Sei es drum jetzt hat die Bw das G36 und kann zu frieden sein eine der besten Waffen zu besitzen.[/quote]
Du schreibst über das Ablaufdatum von Tötungsutensilien, als würde es sich um Marmelade handeln. Gleichzeitig klingen deine Worte wie ein unabwendbares, notwendiges, normales Ereignis. Schade, dass für so viele Menschen diese, deine Gedankengänge, Normalität sind. Das ändert aber nichts an der Tatsache, das ein Krieg noch viel mehr Einnahmen generiert. Und diese Tatsache wollte ich herausstellen. Die USA ist nicht hochverschuldet, sondern pleite. Nur durch den Trick, ihre Schuldenobergrenze zu erhöhen, haben sie sich schon mehrfach "retten" können. Aber es ist ein finanzieller Tod auf Raten, der dem normalen Menschen noch teuer zu stehen kommen wird. Ach ja, und damit ich auch mal wieder etwas über Deutschland schreibe, hier und in der Eurozone ist es fast schon genau so. Ist nur noch eine Frage der Zeit, dass das Kartenhaus "Finanzen" zusammen bricht. Die Rechnung bezahlen wir.
Und wenn es dich irretiert, dass ich immer mal wieder etwas über die USA schreibe, dann setze einfach das Wort BRD ein, das passt dann schon. (wenn du nicht wieder ein Haar finden willst, oder zu kleinlich bist)
gelöscht
ich fass es nicht wie unsere steuergelder verschenkt werden
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_73177696/fluechtlinge-kein-geld-mehr-fuer-freiwillige-rueckkehr-ins-kosovo.html
das noch zu griechenland-ein fass ohne boden http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/das-geld-wird-knapp-hilferufe-aus-athen-geht-griechenland-schon-im-maerz-unter_id_4526069.html
Oliver
[quote="MD-Reiner"][quote="Oliver"]
...
Also ich kann dir in sofern widersprechen, dass auch die Rüstungsindustrie genügend Geld ohne Kriege macht. Denn es wird immer wieder veraltetes Material was zu Hauf in den Depots und Lagern liegt ausgetauscht. Das heißt altes Gerät wird verschrottet und neues Gerät wird eingeführt. Ob das Flugzeuge, Panzer oder Haubitzen sind.
Die RI verdient dabei jede Menge Kohle und es muss nicht ein Mensch sterben.
Wenn man schon allein den politischen Umbruch in den ehm. Staaten des WP sieht. Hier wurden doch in vielen Ländern die alten Systeme gg modernere Nato Systeme ausgetauscht. Und wenn sie nicht moderner waren, dann gab es eben andere Gründe wie zum Beispiel beim Tausch der Kalaschnikow AK 47 in der ehm. NVA gg das G3 was natürlich technisch gesehen ein riesen Rückschritt war. Aber es hieß eben, die Kalaschnikow wäre nicht sicher genug. Sei es drum jetzt hat die Bw das G36 und kann zu frieden sein eine der besten Waffen zu besitzen.[/quote]
Du schreibst über das Ablaufdatum von Tötungsutensilien, als würde es sich um Marmelade handeln. Gleichzeitig klingen deine Worte wie ein unabwendbares, notwendiges, normales Ereignis. Schade, dass für so viele Menschen diese, deine Gedankengänge, Normalität sind. Das ändert aber nichts an der Tatsache, das ein Krieg noch viel mehr Einnahmen generiert. Und diese Tatsache wollte ich herausstellen. Die USA ist nicht hochverschuldet, sondern pleite. Nur durch den Trick, ihre Schuldenobergrenze zu erhöhen, haben sie sich schon mehrfach "retten" können. Aber es ist ein finanzieller Tod auf Raten, der dem normalen Menschen noch teuer zu stehen kommen wird. Ach ja, und damit ich auch mal wieder etwas über Deutschland schreibe, hier und in der Eurozone ist es fast schon genau so. Ist nur noch eine Frage der Zeit, dass das Kartenhaus "Finanzen" zusammen bricht. Die Rechnung bezahlen wir.
Und wenn es dich irretiert, dass ich immer mal wieder etwas über die USA schreibe, dann setze einfach das Wort BRD ein, das passt dann schon. (wenn du nicht wieder ein Haar finden willst, oder zu kleinlich bist)[/quote]
ich schreibe über veraltete Waffentechnik (um mal einen Fachbegriff zu verwenden) und nicht über Ablauf oder Verfallsdatum von Tötungsutensilien - was immer Du darunter verstehst. Denn auch z.B. ein Hammer oder ein Bleistift kann ein Tötungutensil sein.
Ansonsten würde ich Dir raten schon mal deine Pinunsen in Sicherheit zu bringen kannst dir ja noch so eine schicke blau/weiße Sonnenbrille kaufen :mrgreen:
gelöscht
auch mit veralteter waffentechnik kann man geld verdienen und krieg führen
http://kurier.at/politik/bundesheer-40-leopard-panzer-vor-verkauf/752.104
in der türkei fahren z.b. einige t55 und t 55am2 der ehemaligen nva rum. hab ich selbst schon gesehn und nicht schlecht gestaunt :shock:
Oliver
[quote="fcmtommi"]auch mit veralteter waffentechnik kann man geld verdienen und krieg führen
http://kurier.at/politik/bundesheer-40-leopard-panzer-vor-verkauf/752.104
in der türkei fahren z.b. einige t55 und t 55am2 der ehemaligen nva rum. hab ich selbst schon gesehn und nicht schlecht gestaunt :shock:[/quote]
och das ist die Bw auch nicht soweit von entfernt. Aber es gibt eben Material das systematisch getauscht werden muss und das ist entscheidend.
Jörn
[quote="cherubim"]Tag 1
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/4680521/Fur-das-globale-Pyramidenspiel-gibt-es-nur-Wachstum-oder-Kollaps?_vl_backlink=/home/index.do[/quote]
schon wieder son angstmacher Artikel. es gibt viel zu kritisieren an der wirtschafts- und Finanzpolitik oder auch an dem System. aber hier die Inflation zu nehmen um den leuten einen schreck einzujagen. naja. klar führt eine Erhöhung der Geldmenge zu einer Erhöhung der Inflation. nur liegt die Inflation derzeit ziemlich genau bei 0%. ölpreisbereinigt bei 1%. zu D-Mark-Zeiten waren es im schnitt zwischen 2-3% in einigen jahren auchmal bei 4 o der 5 % selbst noch in den 90ern. mit ein wenig glück steigt die Inflation durch die Maßnahme um ein paar nachkommastellen.
MD-Reiner
[quote="Jörn"][quote="cherubim"]Tag 1
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/4680521/Fur-das-globale-Pyramidenspiel-gibt-es-nur-Wachstum-oder-Kollaps?_vl_backlink=/home/index.do[/quote]
schon wieder son angstmacher Artikel. es gibt viel zu kritisieren an der wirtschafts- und Finanzpolitik oder auch an dem System. aber hier die Inflation zu nehmen um den leuten einen schreck einzujagen. naja. klar führt eine Erhöhung der Geldmenge zu einer Erhöhung der Inflation. nur liegt die Inflation derzeit ziemlich genau bei 0%. ölpreisbereinigt bei 1%. zu D-Mark-Zeiten waren es im schnitt zwischen 2-3% in einigen jahren auchmal bei 4 o der 5 % selbst noch in den 90ern. mit ein wenig glück steigt die Inflation durch die Maßnahme um ein paar nachkommastellen.[/quote]
In deiner heilen Welt kann ich leider nicht leben.
Da werden über 2 Billionen Euro gedruckt und du schreibst etwas von einer schwarzen 0. Vielleicht habe ich wirklich zu wenig Ahnung von Mathe und Finanzen, aber mein Verstand sagt mir: hier stimmt was nicht. Hier stinkt etwas ganz gewaltig!
1) Die EZB beginnt heute mit dem Kauf von Staatsanleihen, insgesamt für über 2 Billionen Euro
2)Die Schweiz lässt den Euro fallen, über Jahre hat sie mit Eurokäufen die Wärung künstlich gestützt, es waren fast eine halbe billionen Schweizer Franken.
3) Der Euro fällt fast auf Parität mit dem Dollar
4) Die wettbewerbsfähigsten Länder der Welt haben ihre eigene Währung. Deutschland kommt erst an neunter Stelle der Wettbewerbsfähigkeit. Und noch schlimmer: wie können Länder wie die Philippinen, Indien und Indonesien vor Italien, Spanien und Portugal liegen?
5) Keines der Länder in der Eurozone könnte heute mehr dem Euro beitreten, nicht mal Deutschland. Im Vertrag von Maastricht wurde 1992 beschlossen, dass die Gesamtverschuldung maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und die Neuverschuldung maximal 3 Prozent des BIP betragen darf. Kein Land erfüllt dies mehr! Der Durchschnitt aller Euroländer liegt bei sagenhaften 95%, Deutschland liegt bei 83%.
Wer angesichts dieser Tatsachen behauptet, der Euro wäre stabil und wir hätten keine Inflation, der ist wahrlich ein Optimist. Wer glaubt, dass wir jemals diese Schulden zurück zahlen können, glaubt auch an den Zitronenfalter. Wer glaubt, dass irgenteine Maßnahme der EZB dazu führt, dass die Schulden kleiner werden oder weniger werden, der sollte sich die Schuldenuhr ins Wohnzimmer hänger. Vielleicht kann er ja erkennen, wie sie langsamer wird. lol
http://www.staatsschuldenuhr.de/
Und auch interessant die Vermögensuhr: http://www.vermoegensteuerjetzt.de/topic/17.reichtumsuhr.html
Jörn
hab ich was verpasst? wo hab ich denn was von schwarzer null geschrieben. ich schrieb nur die Inflation liegt bei 0%. und es ist ein echtes Problem, dass sie so niedrig ist.
1.) ja, darüber rede wir ja gerade
2) die schweiz hat den euro nicht gestützt, sondern die eigene währung künstlich niedrig gehalten. dies haben sie nun aufgegeben. was die schweizer Exportwirtschaft in die Eurozone schwer belastet und die Exportwirtschaft der Eurozone in die schweiz begünstigt. ist also für einen Bewohner der Eurozone eine gute Nachricht und für die Bewohner der schweiz eine schlechte. außer für Touristen in die jeweiligen länder. da ist es umgekehrt
3) ja sind wieder bald wieder auf dem Niveau wie zur euro Einführung aber 2000 war ja ein euro sogar weniger als ein Dollar.
wer profitiert wieder davon? der deutsche Export. normal steigt ja die eigene währung wenn man wirtschaftlich stark ist und so gleich sich es wieder aus, der Export wird gedrückt. aber so ziehen die anderen euroländer den euro runter und öffnen die exportschleusen fast grenzenlos. wunderst du dich nicht warum trotz der kriese die deutsche wirtschaft so boomt und wir trotzdem die deutsche Politik keine Einsparungen macht wir plötzlich einen ausgeglichenen haushalt haben? Deutschland ist krisengewinnler. Deutschland trotzt nicht der krise sondern ist wegen der eurokrise so stark. in den USA ist das seit 5 jahren ein riesenthema in allen medien. da werden die forderungen immer größer die exporte aus Europa und besonders aus Deutschland zu beschränken. weil die uralten wechselkursmechanismen nicht mehr funktionieren und so die einheimischen Produkte preismäßig mit den deutschen nicht mehr mithalten können.
4) das ist ziemlicher mist. hat aber mit euro und EZB eigentlich überhaupt nichts zu tun. da müssen die länder schon selbst was tun
5) ja. schön ist das nicht, aber weißt du wie das in vielen auch erfolgreichen ländern mit eigener währung in den griff kriegen? ein paar jahre lang die Inflation steigern und alles ist wieder im grünen Bereich. die Inflation ist nur seit jahren viel, viel zu niedrig.
du weißt schon dass die alternative zu dem aufkaufprogramm durch die EZB, die wäre, dass Deutschland und andere reiche euroländer hunderte von Milliarden überweisen oder dass eurobonds aufgelegt werden, was ungefähr das gleiche wäre wie ne direkte Überweisung. das aufkaufprogramm ist nicht toll, aber ungefähr 100 mal besser als die alternativen, denn für die alternativen wäre mir mein Steuergeld doch zu schade. und nebenbei hat die aktion vielleicht noch den positiven Nebeneffekt dass die Inflation erhöht wird.
Fazit: die eurokrise ist riesen haufen scheiße. ne menge länder leider darunter, sowohl im Euroraum, als auch die schweizer oder die amis. die einzigen die richtig fett profitieren sind die deutschen. die steuermehreinnahmen in den letzten 5 jahren übersteigen die hilfskredite in den süden um ein vielfaches. aber das spricht ja keiner aus. warum? dann müssten die Politiker ja zugeben, dass der ausgeglichene haushalt nicht der eigene verdienst ist, sondern nur der eurokrise geschuldet ist.
gelöscht
[quote="Jörn"] die einzigen die richtig fett profitieren sind die deutschen. [/quote]
sag mal bist du politiker oder glaubst du wirklich diesen mist? jeder blinde merkt das seit dem euro alles schlechter geworden ist! http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/deutschland-hat-durch-den-euro-nachteile-a-1021698.html
also entweder zählst du zu den oberen 10 % oder bist einer von den schlafschafen die sich freiwillig zur schlachtbank führen lassen! dieser blödsinn der deutsche profitiert am meisten vom euro ist genauso schwachsinnig wie die jetzt verordnete frauenquote in aufsichtsräten, dem märchen vom mindestlohn und und und! seit jahren wird dem arbeitnehmer erklärt er müßte lohnverzicht üben damit es wieder aufwärts geht und was geht denn aufwärts aüßer die gewinne der konzerne und löhne der vorstandchefs und diäten der politiker? ich fass es einfach nicht wie man sich da noch eine steigende inflation wünschen kann!
mach mal die augen auf und informier dich mal woanders als nur bei den eu und staatsgesteuerten medien! zum glück merken immer mehr das sie nur noch verarscht werden. bei einigen dauerts aber halt länger.
bbp
@fcmtommi
du lieferst selbst mal wieder den beweis, dass eine diskussion mit dir hier nicht möglich ist. anstatt auf nur eines von jörns argumenten (z.b. auf den fakt, dass deutschland einen ausgeglichenen haushalt vorzuweisen hat) einzugehen wirst du aggressiv und beleidigend... vielleicht solltest du erst mal die schuld für dein offensichtliches gesellschaftliches versagen mal bei dir selbst suchen.
gelöscht
[quote="bbp"]@fcmtommi
du lieferst selbst mal wieder den beweis, dass eine diskussion mit dir hier nicht möglich ist. anstatt auf nur eines von jörns argumenten (z.b. auf den fakt, dass deutschland einen ausgeglichenen haushalt vorzuweisen hat) einzugehen wirst du aggressiv und beleidigend... vielleicht solltest du erst mal die schuld für dein offensichtliches gesellschaftliches versagen mal bei dir selbst suchen.[/quote]
wo habe ich beleidigt, ich habe festgestellt das lügen geglaubt wird und man mal die augen aufmachen sollte! was übrigens terrier grad bestätigt hat! wo sind eigentlich deine argumente zum thema? außer mich anzugehn kommt da nix. da frage ich mich wozu schreibst du in diesem thread überhaupt-für dich sind wir doch eeh alles rechte, wars nicht so? und über meine gesellschaftliche position mach dir mal lieber keine gedanken-mir gehts ganz gut! ich komme jeden tag mit menschen zusammen in meinem job und komisch die bestätigen mir alle das sie ähnlich denken. sind übrigens auch viele unternehmer oder höhere angestellte dabei. was denkst du wie die meckern können!
PS: ich seh grad du lebst in der schweiz, wenn deine profilangabe stimmt! dann mal ne frage dazu: warum bist du in die schweiz gegangen? weil es hier in deutschland zu schön ist oder weil hier vielleicht doch alles schlechter geworden ist? meine erfahrung bei ausgewanderten ist punkt 2: besserer verdienst und bessere lebensbedingungen!
bbp
@terrier
...oder auch peanuts wie manch einer sagen würde. ;)
ich sag ja nicht, dass der schwarze 0 haushalt das ultimative zeichen für erfolg wäre, fakt ist aber, dass er durch übermässige steuereinnahmen zu stande kam. die einnahmen sprudelten eben trotz oder wegen der eurokrise. ergo kann man deutschland als gewinner der krise ansehen... ganz egal, ob man das persönlich gut oder schlecht findet.
Arpi
[quote="fcmtommi"][quote="bbp"]@fcmtommi
du lieferst selbst mal wieder den beweis, dass eine diskussion mit dir hier nicht möglich ist. anstatt auf nur eines von jörns argumenten (z.b. auf den fakt, dass deutschland einen ausgeglichenen haushalt vorzuweisen hat) einzugehen wirst du aggressiv und beleidigend... vielleicht solltest du erst mal die schuld für dein offensichtliches gesellschaftliches versagen mal bei dir selbst suchen.[/quote]
wo habe ich beleidigt, ich habe festgestellt das lügen geglaubt wird und man mal die augen aufmachen sollte! was übrigens terrier grad bestätigt hat! wo sind eigentlich deine argumente zum thema? außer mich anzugehn kommt da nix. da frage ich mich wozu schreibst du in diesem thread überhaupt-für dich sind wir doch eeh alles rechte, wars nicht so? und über meine gesellschaftliche position mach dir mal lieber keine gedanken-mir gehts ganz gut! ich komme jeden tag mit menschen zusammen in meinem job und komisch die bestätigen mir alle das sie ähnlich denken. sind übrigens auch viele unternehmer oder höhere angestellte dabei. was denkst du wie die meckern können![/quote]
Zeig mir den KMU, der nicht meckert. Zumeist ist es Jammern auf hohem Niveau und das Wissen diese Leute auch. Meckern gehört nun mal zum Geschäft.
Im Übrigen stellt Terrier fest das der Staatshaushalt derzeit ausgeglichen ist. Wenn die Zinspolitik der EZB dazu beiträgt, na dann umso besser. Wenn Steuergelder statt in Zinszahlungen für andere Projekte ausgegeben werden können, umso besser. Das griechische Bürgschaften zu bedienen sind ist vorerst nur Spekulation. Genauso gut können ja aufgrund der Konjunktur Steuereinnahmen höher ausfallen als berechnet oder der griechische Staat bekommt neue langfristige Kredite so dass Bürgschaften nicht zum Tragen kommen.
Uli Block 10
[quote="cherubim"]...wenn die wirtschaftsleistung erreicht ist, jeden ernähren zu können. wenn jeder ein auto haben KÖNNTE, weil genug produziert worden sind. wenn alle häuser gebaut sind, damit alle ein dach über dem kopf haben....ja dann könnte jeder einzelne weniger arbeiten, damit alle eine arbeitsstelle haben UND mehr zeit, den geleisteten wohlstand geniessen zu können...unlogisch?...[/quote]
unlogisch nicht, aber utopisch ;)
gelöscht
steuereinnahmen sprudeln weil es der wirtschaft soo gut geht? ahaa na dann schauen wir doch mal was seit einführung des euro steuerlich passiert ist:
mehrwertsteuer mehrfach angehoben, mineralölsteuer und ökosteuer ebenfalls, umsatzsteuer und erbschaftssteuer auch erhöht und nicht zuletzt auch die tabaksteuer! sich dann hinzustellen und zu posaunen die einnahmen haben sich erhöht ist ja lachhaft! und geradedeshalb-obwohl sich die steuereinnahmen gewaltig erhöht haben kommt es zu massiven kürzungen im gesundheits-bildungswesen. es ist kein geld da für kindergärten. strassen können nur noch notdürftig repariert werden usw. ach ja das geld muß man ja für die euro und bankenrettung ausgeben! dieser euro war von anfang an ein totgeborenes kind! wie reiner auch schon auf die konvergenzkriterien hinwies, die keiner ohne bilanzschummeleien erfüllt hätte! es gibt genug leute die davor von anfang an gewarnt haben-nur totgeschwiegen oder diffamiert wurden! das gleiche passiert auch jetzt wieder! manche lernen nie!
Jörn
[quote="terrier79"][quote="bbp"]@fcmtommi
du lieferst selbst mal wieder den beweis, dass eine diskussion mit dir hier nicht möglich ist. anstatt auf nur eines von jörns argumenten (z.b. auf den fakt, dass deutschland einen ausgeglichenen haushalt vorzuweisen hat) einzugehen wirst du aggressiv und beleidigend... vielleicht solltest du erst mal die schuld für dein offensichtliches gesellschaftliches versagen mal bei dir selbst suchen.[/quote]
Der ausgeglichene Haushalt basiert im Wesentlichen auf die Nullzinspolitik der EZB. Mit dem tollen Haushalt kann es ganz schnell vorbei sein, wenn die Bürgschaften für die grie. Staatsanleihen fällig werden. Es stehen 50 Milliarden EUR im Raum.[/quote]
naja. da wäre einmalig der ausgeglichene haushalt dahin. und das ist doch genau das was ich schrieb. der ausgeglichene haushalt ist keine folge von toller Politik oder davon dass man super in Infrastruktur und Bildung investiert hat sondern nur von der eurokrise. die niedrigzinspolitik ist nämlich auch eine folge der eurokrise und Deutschland profitiert davon, weil man weniger zinsen zahlen muss.
im übrigen hab ich nirgends geschrieben, dass Deutschland vom euro nutzen zieht (auch wenn es so ist) sondern von der Eurokrise.
und auch für deinen letzten satz sollte man den leuten mal klar machen, wie verhindert man dass die 50 mrd. jemals fällig werden: indem die EZB Staatsanleihen kauft. daher bin ich auch überzeugt, dass zwar der deutsche vertreter in der EZB und die Regierung immer öffentlich poltern dass das nicht sein kann im Hintergrund aber schön die EZB dazu ermutigen. so nach dem Motto lieber die Schuldenlast mit frisch gedruckten Geld bedienen als mit dem geld deutscher Steuerzahler.
insofern. wenn jemand sagt der anleihenkauf ist nicht die richtige Entscheidung kann ich das verstehen, aber auf jeden fall ist es die am wenigsten falsche Entscheidung die die EZB in der Situation treffen kann.
btw. meine Meinung stammt von keinem Politiker und auch aus keinem medien- oder Zeitungsbericht. die Medienberichte zur eurokrise sind eh gespickt von fehlern. ich würde ja nicht mal behaupten, dass mich meine Ausbildung und mein Studium mich zu einem großen finanz- und Wirtschaftsexperten machen, aber es reicht um zumindest um die grundzüge der Wechselwirkungen zu verstehen. das kann man von 95% der Journalisten die sich dem Thema widmen nicht gerade behaupten.
und ich mach jetzt mal den tommi: diese gleichgeschalteten staatsgesteuerten medien machen einen riesenbohei umd die anleihenkäufe der EZB und jagen den leuten eine riesen inflationsangst ein. wer angst vor Inflation hat, konsumiert mehr, bevor alles teurer wird. und ihr lämmer geht den medien und ihrer inflationsangst auf den leim. macht doch mal die augen auf. irgendwann erkennt ihr auch die Wahrheit. es werden ein glück immer mehr.
tommimodus aus
gelöscht
[quote="Arpi"]Genauso gut können ja aufgrund der Konjunktur Steuereinnahmen höher ausfallen als berechnet oder der griechische Staat bekommt neue langfristige Kredite so dass Bürgschaften nicht zum Tragen kommen.[/quote]
immer das gleiche: schulden machen mit immer mehr schulden-wie soll das funktionieren? diese kredite müssen auch zurückgezahlt werden! was glaubst du warum dir deine bank keinen kredit privat mehr gibt wenn du dort schon höhere schulden hast? aber mit griechenland machen wir das-immer immer wieder. wie ich schon vor einem monat vorausgesagt habe-es geht immer so weiter bis der krug zerbricht! spätestens im juli wird über das nächste mrdpaket diskutiert-ich glaub eher schon früher. die können ja jetzt schon ihre zinsen nicht bezahlen. aber es gibt ja immer noch genug menschen die dafür freiwillig ihre hart verdienten löhne hergeben und jeden mist glauben der ihnen von unserer lügenpolitik erzählt wird!
cherubim hat das übrigens richtig klasse dargestellt! dazu gibts eigentlich nichts mehr zu sagen!
bbp
@cherubim:
hinter der neoliberalen phrase des "jeder kann es schaffen" stehe ich keineswegs, im gegenteil: ich lehne sie als vollkommen unrealistisch ab. ebenso wie die mär des unbegrenzten wachstums, ja ich gehe sogar so weit, dass ein einzig auf wachstum ausgelegtes wirtschaftssystem nicht funktionieren kann. wir in unserer ersten welt sind, wenn man die wirtschaftsleistung als sigmoidalen verlauf ansieht, mittlerweile lang auf dem oberen plateau angekommen, d.h. wir haben die sättigung erreicht. ohne dass irgendwo anders auf der welt (oder im eigenen sozialgefüge) riesige verluste entstehen kann dieses system nicht mehr wachsen. natürlich wäre es besser, einmal komplett umzudenken und bestehende verhältnisse auf den kopf zu stellen, nur gelingt das keineswegs dadurch, dass man lauthals "ich ich ich" ruft, den nationalstaat wieder heraufbeschwört und sich abschottet. dies ist aber meine persönliche meinung zum gesamtthema, auf einzelheiten, wie z.b. die total verkorkste bildungspolitik (übrigens eine direkte folge der länderabschottungstaktik, aka länderhoheit) kann ich aus zeitgründen jetzt nicht eingehen.
trotz dieser persönlichen meinung, muss ich aber feststellen, dass deutschland von der krise profitiert - und ich finde das persönlich nicht wirklich gut. dieses anerkennen von fakten aber geht leider einigen wenigen diskutanten komplett ab und dann driftet man auf ein niveau, welches leider in vielen internetforen vorherrscht, das des unreflektierten pöbelns und verallgemeinerns. damit komm ich direkt zum zweiten punkt:
@fcmtommi
ich behalte mir das recht vor, mit einer gewissen klientel keine diskussion zu führen, da ich daraus keinen persönlichen nutzen (lerneffekt genannt) ziehen kann. mitnichten habe ich hier alle, die meiner persönlichen meinung nicht entsprechen, rechts genannt. das betraf nur dich. vielen dank aber, dass du mich indirekt daran erinnert hast, die forumseinstellungen zu ändern... ich wüßte zwar nicht, was dich meine persönliche situation angeht, aber gut: ich wohne mittlerweile wieder in deutschland, i.e. hat man mich beruflich wieder her gelockt. das hatte wie auch der wegzug nach lausanne ausschliesslich thematische gründe. sätze wie "weil da alles besser ist" oder "weil hier alles schlecht" ist, kommen in meinen denkmustern nicht mal ansatzweise vor, da machst du es dir, wie so oft, etwas zu einfach. an der eth in lausanne konnte ich meine forschungen auf einem fachlichen niveau fortführen, wie es zuvor in köln einfach nicht möglich war. dito jetzt hier in heidelberg, eine private komponente kam dann noch hinzu. klar waren das gehalt und der lebensstandard dort hoch, aber für mich kein kriterium. ein wenig schade ist es mir um die leute dort und deren ausgeprägte konsenskultur, da könntest du echt nochwas lernen ;). naja, die schweizer wären wohl eher von deiner art und weise zu diskutieren "irritiert"; und wer dieses bergvolk kennt, weiss dass das schon fast einer beleidigung gleich kommt...
Arpi
[quote="fcmtommi"][quote="Arpi"]Genauso gut können ja aufgrund der Konjunktur Steuereinnahmen höher ausfallen als berechnet oder der griechische Staat bekommt neue langfristige Kredite so dass Bürgschaften nicht zum Tragen kommen.[/quote]
[b]immer das gleiche: schulden machen mit immer mehr schulden-wie soll das funktionieren? diese kredite müssen auch zurückgezahlt werden![/b] was glaubst du warum dir deine bank keinen kredit privat mehr gibt wenn du dort schon höhere schulden hast? aber mit griechenland machen wir das-immer immer wieder. wie ich schon vor einem monat vorausgesagt habe-es geht immer so weiter bis der krug zerbricht! spätestens im juli wird über das nächste mrdpaket diskutiert-ich glaub eher schon früher. die können ja jetzt schon ihre zinsen nicht bezahlen. aber es gibt ja immer noch genug menschen die dafür freiwillig ihre hart verdienten löhne hergeben und jeden mist glauben der ihnen von unserer lügenpolitik erzählt wird!
cherubim hat das übrigens richtig klasse dargestellt! dazu gibts eigentlich nichts mehr zu sagen![/quote]
Nur soviel: Unser Staat schließt zur Finanzierung seiner Ausgaben u.a. endfällige Darlehen ab, für welche während der Laufzeit des Darlehens Zinsen zu zahlen sind. Das Darlehen wird am Laufzeitende abgelöst durch ein neues endfälliges Darlehen. Eine Tilgung des Kredites findet somit de facto nicht statt und stört im Prinzip auch niemanden, bedient werden nur die Zinsen. Da derzeit der Leitzins gegen Null geht, ist die Zinslast für neue Darlehen für den Staat äußerst gering. Zumindest hierzulande. Die Griechen tun sich da schon schwerer aufgrund ihrer Bonität zum Teil 2stellige Zinssätze bezahlen zu müssen.
Im Privaten könntest du im Übrigen ähnlich agieren. Kauf dir ein Haus mit endfälligem Darlehen, nimm die geringstmögliche Tilgung, zahle stetig deine Zinsen und wenn du in 40 Jahren dein Haus verkaufst weil du es aufgrund deines Alters nicht mehr bewirtschaften kannst erzielst du wahrscheinlich aufgrund der allgemeinen Inflation den doppelten Verkaufspreis gegenüber dem Kaufpreis und löst deinen Kredit vollständig aus.
MD-Reiner
Nun lasst doch mal den Tommi.
Ich habe manchmal meine liebe Müh und Not mit Oliver, aber das ist schon ok. Ich finde es gut, wenn sich jemand hinstellt und vehement seine Meinung vertritt egal ob in Politik, Sport oder Biersaufen. Das ist allemal besser, als sich bei einer Tüte Chips DSDS anzusehen und nichts zu denken.
Heute in der VS:
München(dpa):
Die EZB betreibt mit dem billionenschweren Ankauf von Staatsanleihen nach Meinung des Münchner Ifo- Instituts die [u]Abwertung[/u] des Euro [u]voran[/u]. Die Begründung der EZB sei vorgeschoben,"denn es gibt keine Deflation im Euroland, sondern eine hochwillkommenen Absturz der Ölpreise", sagte Präsident Hans-Werner Sinn.
Für mich als Leien ergeben sich folgende Tatsachen:
1) Wenn mehr Geld gedruckt wird verliert der Euro an Wert. Dies bedeutet für mich, ich muss für alles mehr Euro bezahlen, um den gleichen Gegenwert zu erhalten.
2) Ich gehe davon aus, dass ich als Steuerzahler an der Rückzahlung der Zinsen und den 2 Billionen Euro "beteiligt" werden.
3) Wenn es uns doch eigentlich so gut geht, warum werden dann auch deutsche Papiere aufgekauft?
Ich bleibe bei meiner Meinung :mrgreen: ! Das weltweite Geldsystem ist mause tot. Es werden Schulden angehäuft, die niemand zurück zahlen kann. Damit sind folgende Wege möglich:
Entweder die Bevölkerung verarmt, man nimmt ihnen alles weg (wie z.B. den Zyperern ihr Geld), oder in Griechenland die Gesundheitsversorgung. Es wird sozusagen alles auf ein Minimum herabgefahren. Oder es gibt eine Finanzkriese an deren Ende eine neue Währung steht. Oder, und das hören hier einige gar nicht gerne, es gibt Krieg.
Was diese Möglichkeiten für den gemeinen Sandlatscher bedeuten würden, sollte klar sein. Gewinner gibt es natürlich auch. Es sind die, die das eigentlich alles zu verantworten haben. Aber das war ja schon immer so.
So oder so, die Aussichten sind nicht rosig.