mildred pierce
[quote="MD-Reiner"][quote="Sioux"][u]links vs. rechts oder doch eher offen vs. konservativ oder gar mutig vs. änstlich?[/u]
Versuchen wir doch mal globaler - auch in Bezug auf die Zeit - zu denken. Jahrhunderte/Jahrtausende der Menschheitsgeschichte basieren auf Völkerwanderungen durch Flucht. Die einhergehenden Veränderungen machten auch Deutschland erst zu dem Land, welches hier viele zu verteidigen glauben. Leben ist Veränderung. Es gibt da keinen Status Quo. Angst vor Veränderung nennt sich gerne konservativ.
Mir ist es bspw. egal, ob die Flüchtlinge Muslime sind. Ich bin Gegner jeder Religion. Muss mich hier aber auch mit Christen arangieren und bülle nicht "Christen raus". Ich war gerade in New York (was definitiv nicht mit den USA als ganzes gleichzusetzen ist) und habe erleben können, wie Araber, Juden, Atheisten, Schwarze, Weiße, Asiaten MITEINANDER leben können. Ich finde es gut und sehe darin die Zukunft der Menschheit.
Es gilt immer auch, nicht zu vergessen, dass jeder Flüchtling ein Mensch ist - mit dem (für mich vorhandenen) Recht, seine wenige Zeit auf diesem Planeten nicht in Angst und Armut verbringen zu müssen.[/quote]
Dein Beitrag würde mir noch besser gefallen, wenn er noch nicht zu Ende wäre. Warum können denn die Menschen in einigen Teilen der Welt nicht friedlich zusammen leben? [color=#0000FF]Warum haben die einen ein gutes Leben und die anderen nicht. Wer trägt dafür die Verantwortung und was müsste sich bei wem ändern?[/color] ... usw.
Schade eigentlich, wenn viele auf halber Strecke aufgeben mit Schreiben.[/quote]
das haben but alive 1993 schon recht treffend erarbeitet...
"dieses land ist nur ein bruchteil und deshalb so dick, weil es gestern wie heute den rest der welt fickt"
https://www.youtube.com/watch?v=z-1n50BtQr4
mildred pierce
[quote="Eisenschwein"][quote="magdeburger_db"]
Das sagt der Richtige. Man man man.[/quote]
ist zur zeit messe in leipzig. kannst gerne mal gucken kommen wie sich eure schutzbedürftigen asylsuchenden muselmanenvölker benehmen in messehalle 2. da wird zweimal täglich sauber gemacht . scheissegal. wird trotzdem weiter in die ecken gepisst.
achso , noch ein beispiel. der auslöser der massenschlägerei in suhl war doch dass ein christ den koran zerissen hat... warum ? weil mehrere muslimische leutchen ihn und seiner schlafenden familie auf die betten gepisst haben.
noch ein beispiel ?
im januar wurden 12 christen [ familien mit kindern] im mittelmeer von den muslimischen mitflüchtigen über bord geworfen .
in bochum spuckten muslimische mitschüler deutschen kinder aufs mittagessen . war ja grad ramadan . blöd nur dass die ard grad ne reportage drehte und mitfilmte
ps:
aber laut presse von vor 4 wochen isses ja die gehobene mittelschicht die herkommt .
wir werden von vorn bis hinten verarscht. und unsre kinder und enkel müssen die suppe auslöffeln.[/quote]
nur mal so ne frage...
was hat sich in den letzten beiden monaten an DEINEM leben geändert?
ich mein jetzt nicht deine links, welche du hier so einstellst oder zeitungsberichte, etc... sondern ganz konkret...was hat sich für dich geändert?
MD-Reiner
[quote="alfatier"]Jammerossi. Schau dich mal im Osten oder meinetwegen nur in Magdeburg um. Autobahnen. Leg dich wieder hin.[/quote]
Der Liedermacher Gundermann, den ich sehr schätzte, hat einmal sinngemäß gesagt...
Die Deutschen verhalten sich wie eine Bussgesellschaft. Vorne steht einer mit einem Mikro und sagt, da rechts können sie sehen... und alles läuft im Bus nach rechts... DA muss es welche geben, die nach links laufen, sonst fällt der Bus um...
Versuche doch einfach, andere Meinungen zu ertragen. :idea:
4.10.
Ps: Ich hätte vielleicht deutlicher hervorheben sollen, dass die "Autobahn" nur stellvertretend gemeint war. Da hätte auch eine Phrase stehen können, wie blühende Landschaften oder so. Einfach mal zwischen den Zeilen lesen ;)
gelöscht
bei diesen politikern wundert mich gar nix mehr! wer wählt solche leute bloß
http://gutezitate.com/zitat/262249
na dann-happy 25.
Bolle 65
Da bekomm ich doch das kalte :==
Frechheit, unfassbar :x
Braugold-Fan
Wie gut, dass wir aktuell keine dringenderen Sorgen haben als ein - wahrscheinlich aus dem Zusammenhang gerissenes - 11 Jahre altes Zitat von einer Frau, die schon damals niemand ernst genommen hat. ;)
Bolle 65
Jo, die Gute scheint mir etwas Grünspan angesetzt zu haben :mrgreen:
gelöscht
[quote="Braugold-Fan"]Wie gut, dass wir aktuell keine dringenderen Sorgen haben als ein - wahrscheinlich aus dem Zusammenhang gerissenes - 11 Jahre altes Zitat von einer Frau, die schon damals niemand ernst genommen hat. ;)[/quote]
ändert nix an der aussage und da wurde nix aus dem zusammenhang gerissen! in münchen wollen grüne/linke ja das trümmerfrauendenkmal verhüllen lassen. ob du es glaubst oder nicht-die meinen das echt ernst! und wenn sie niemand ernst nimmt dann frag ich mich wer die ständig wählt.
Mick Jagger
[quote="fcmtommi"]
ändert nix an der aussage und da wurde nix aus dem zusammenhang gerissen! [b]in münchen wollen grüne/linke ja das trümmerfrauendenkmal verhüllen lassen[/b]. ob du es glaubst oder nicht-die meinen das echt ernst! und wenn sie niemand ernst nimmt dann frag ich mich wer die ständig wählt.[/quote]
Zitat "„[b]In München gab es keine Trümmerfrauen![/b]“, rief gestern der Grünen-Landtagsabgeordnete Sepp Dürr, als er gemeinsam mit Katharina Schule ein braunes Tuch über das Denkmal zog. „Den Richtigen ein Denkmal - nicht den Altnazis!“, stand darauf. „Gegen Spaenles Geschichtsklitterung!“"
Quelle: [url=http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/truemmerfrauen-denkmal-verhuellt-3257780.html]Merkur[/url]
Schon scheiße wenn man den Nazis ein Denkmal wegnehmen will!
Die Tante Steinbach wollte in Berlin Denkmaltechnisch auch aufräumen. Da wirst du wohl Beifall geklatscht haben!
Quelle: [url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/weltkriegs-denkmal-in-berlin-bundesregierung-russische-panzer-bleiben-am-brandenburger-tor/9774980.html]Tagesspiegel[/url]
Aerolith
wer so argumentiert und sich zugleich eine werbung der magdeburger chronik in die signumzeile bastelt, der hat von den antriebsmomenten in einem volk keine ahnung.
die trümmerfrauen waren insbesondere (aber nicht nur) frauen, die in zeiten tiefster depression ihre letzten kräfte zusammenrafften, in die hände spuckten und ihrem lebensumfeld zuriefen: weiter geht's! in magdeburg wohl [i]weiter jeht's[/i] in münchen [i]woiter gaht's[/i]! im weniger zerstörten münchen weniger, in magdeburg mehr.
die historische bedeutung der trümmerfrauen liegt in dieser psychologischen leistung. ob die frauen mehrheitlich nazis waren oder nicht, spielt dabei keine rolle. wenn es um die schaffung grundsätzlicher lebensnotwendigkeiten geht, spielt die politische überzeugung keine rolle. wenn dir jemand die hand reicht, um dich aus der scheiße zu ziehen, fragst du dann zuerst nach seinen motiven, seinem parteibuch oder seiner lieblingsfarbe? du würdest wahrscheinlich fragen. probier es, wenn es soweit ist!
es war zu DDR-zeiten. da hätte sich kein genosse gewagt, zu behaupten, der aufbau aus den ruinen sei angelegenheit der nazis gewesen. im gegenteil: da sollen es hauptsächlich die kommunisten gewesen sein, die diese leistung vollbracht haben sollen, diese mentale leistung, aus den ruinen aufzuerstehen. man denke nur an die erste zeile der [url=https://www.youtube.com/watch?v=DTV92wqYjfA]eislerhymne[/url]. nur sehr dumme menschen wissen diese mentale leistung nicht zu schätzen. diese frauen haben nicht nur ein denkmal verdient, sondern in jeder stadt eins. und weil ich die dokumentation einer politisch übereifrigen historikerin auch las, die sich nicht entblödete, die schuttbeseitigungsleistungen professioneller art gegen die der frauen und kinder aufzurechnen, um beflissen festzustellen, daß die männlich-organisierte, arbeitsdienstliche schuttbeseitigung effizienter gewesen sei als die durch die paar frauenhände, der sage ich: darum geht es bei den trümmerfrauen nicht! es geht darum, daß es etliche (verwitwete) frauen gab, die sich nicht, wie dato üblich, auf ihr witwendasein zurückzogen und den männern den wiederaufbau überließen, sondern um die psychologische aufbauleistung, eben den schritt aus der dunkelheit heraus, zukunft zu wagen. ein konzept FÜR die selbstmörder, die depressiven, die altnazis, die auf den gegenschlag warteten, FÜR die verzweifelten, zyniker und desillusionierten heimkehrer, die traumatisierten flüchtlinge aus ostdeutschland. trauerarbeit möchte ich das mal nennen.
ich nehme an, mein vorredner ist ein jüngerer mensch, der magdeburgs trümmerwüste nach dem zweiten weltkrieg nicht erlebte und nicht nachvollziehen kann, was es heißt, aus ruinen aufzuerstehen. ich bin nun nicht so alt, daß ich das weltkriegsende erlebte, aber alt genug, um zu wissen, was es heißt, in ruinen zu leben und der heute alt genug ist, um zu wissen, was damit mental verbunden sein könnte.
KirscheMD
[quote="Mick Jagger"]
Schon scheiße wenn man den Nazis ein Denkmal wegnehmen will!
[/quote]
Absolut peinlich!! Du solltest Dich schämen!! Da kann man gar nicht drauf eingehen.
Noch 1 Grund mehr hier nicht mit zu diskutieren.
KirscheMD
[quote="Aerolith"]wer so argumentiert und sich zugleich eine werbung der magdeburger chronik in die signumzeile bastelt, der hat von den antriebsmomenten in einem volk keine ahnung.
die trümemrfrauen waren insbesondere (aber nicht nur) frauen, die in zeiten tiefster depression ihre letzten kräfte zusammenrafften, in die hände spuckten und ihrem lebensumfeld zuriefen: weiter geht's! in magdeburg wohl [i]weiter jeht's[/i] in münchen [i]woiter gaht's[/i]! im weniger zerstörten münchen weniger, in magdeburg mehr.
die historische bedeutung der trümmerfrauen liegt in dieser psychologischen leistung. ob die frauen mehrheitlich nazis waren oder nicht, spielt dabei keine rolle. wenn es um die schaffung grundsätzlicher lebensnotwendigkeiten geht, spielt die politische überzeugung keine rolle. wer dir jemand die hand reicht, um dich aus der scheiße zu ziehen, fragst du dann zuerst nach seinen motiven, seinem parteibuch oder seiner lieblingsfarbe?
als ich in die schule ging, lernte ich das so. es war zu DDR-zeiten. da hätte sich kein genosse gewagt, zu behaupten, der aufbau aus den ruinen sei angelegenheit der nazis gewesen. nur sehr dumme menschen wissen diese mentale leistung nicht zu schätzen. diese frauen haben nicht nur ein denkmal verdient, sondern in jeder stadt eins. und weil ich die dumme dokumentation einer politisch übereifrigen historikerin auch las, die sich nicht entblödete, die schuttbeseitigungsleistungen professioneller art mit der durch frauen und kinder aufzurechnen und beflissen festzustellen, daß die männlich-organisierte, arbeitsdienstliche schuttbeseitigung effizienter gewesen sei als die durch die paar frauenhände, der sage ich: darum geht es bei den trümmerfrauen nicht! es geht darum, daß es etliche (verwitwete) frauen gab, die sich nicht, wie dato üblich, auf ihr witwendasein zurückzogen und den männern den wiederaufbau überließen, sondern um die psychologische aufbauleistung, eben den schritt aus der dunkelheit heraus, zukunft zu wagen. gegen die selbstmörder, die depressiven, die altnazis, die auf den gegenschlag warteten, gegen die verzweifelten.
ich nehme an, mein vorredner ist ein jüngerer mensch, der die magdeburgs trümmerwüste nach dem zweiten weltkrieg nicht erlebte und nicht nachvollziehen kann, was es heißt, aus ruinen aufzuerstehen. ich bin nun nicht so alt, daß ich das weltkriegsende erlebte, aber alt genug, um zu wissen, was es heißt, in ruinen zu leben und der heute alt genug, um zu wissen, was damit mental verbunden sein könnte.[/quote]
Daumen hoch !
MD-Reiner
Auch ich muss aufpassen, nicht nur an der Oberfläche zu kratzen. Dies ist ein Grund, warum ich hier schreibe. Austausch ist mein Antrieb, neue Erkenntnisse gewinnen und das Kennenlernen anderer Sichtweisen, egal wer schreibt, solange Argumente folgen.
Am besten gefallen mir natürlich Meinungen, weit ab vom Mainstream, oder die, die Dinge hinter einer Meldung beleuchten . :!: ;) Einfach mal Danke an uns alle, die wir uns hier die Zeit nehmen.
Das war kein Wort zum Sonntag, dass war nur mal so.
Mick Jagger
[quote="Aerolith"] die historische bedeutung der trümmerfrauen liegt in dieser psychologischen leistung. ob die frauen mehrheitlich nazis waren oder nicht, spielt dabei keine rolle. wenn es um die schaffung grundsätzlicher lebensnotwendigkeiten geht, spielt die politische überzeugung keine rolle. wenn dir jemand die hand reicht, um dich aus der scheiße zu ziehen, fragst du dann zuerst nach seinen motiven, seinem parteibuch oder seiner lieblingsfarbe? du würdest wahrscheinlich fragen. probier es, wenn es soweit ist![/quote]
Ich habe nichts gegen Trümmerfrauen und kann sehr wohl einschätzen wie sie nach dem Krieg nicht nur die Trümmern weggeräumt haben, sondern das ganze Leben meistern mussten. Die Männer im Krieg gefallen oder in Gefangenschaft, waren sie (meistens) die einzigen Ernährerinnen in der Familie. Wenn es also ein Denkmal nur für die Trümmerfrauen wäre, würde ich auch sagen die Grünen spinnen.
Was mich aber an diesem Denkmal stört, ist, dass dort nicht den Trümmerfrauen im eigentlichen Sinne gedacht wird.
Wer sich mal die Mühe macht und weiter sucht findet nämlich auch das:
Zitat: "Der Münchner Stadtrat hatte das Denkmal zuvor abgelehnt. Er berief sich auf Erkenntnisse von Historikern: Trümmerfrauen wie in anderen deutschen Städten habe es in München kaum gegeben. Nur 1.330 Männer und 102 Frauen hätten direkt nach dem Krieg Schutt beseitigt. Zum Großteil ehemalige Nazis, denen sonst der Entzug ihrer Lebensmittelmarken gedroht hätte." (Quelle: [url=http://www.taz.de/!5052994/]taz[/url])
Wenn also von den rund 1500 Trümmerfrauen über 1300 Männer gewesen waren, die zudem auf Grund ihrer Vergangenheit zwangsverpflichtet waren, dann geht das Denkmal am Sinn vorbei. Im übrigen ist es in München verboten, Stolpersteine für die ermordeten Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgte usw. zu verlegen. Macht sich wohl nicht so gut in der Hauptstadt der Bewegung.
[quote="Aerolith"]nur sehr dumme menschen wissen diese mentale leistung nicht zu schätzen. [b]diese frauen haben nicht nur ein denkmal verdient, sondern in jeder stadt eins[/b]. [/quote]
Da wäre ich auch dafür, wird aber in diesem Land nie passieren.
[quote="Aerolith"] ich nehme an, mein vorredner ist ein jüngerer mensch, der magdeburgs trümmerwüste nach dem zweiten weltkrieg nicht erlebte und nicht nachvollziehen kann, was es heißt, aus ruinen aufzuerstehen. ich bin nun nicht so alt, daß ich das weltkriegsende erlebte, aber alt genug, um zu wissen, was es heißt, in ruinen zu leben und der heute alt genug ist, um zu wissen, was damit mental verbunden sein könnte.[/quote]
Ich weiß nicht was dich zu der Annahme bewegt, aber ich lass dich mal in deinem Glauben.
[quote="KirscheMD"]
Absolut peinlich!! Du solltest Dich schämen!! Da kann man gar nicht drauf eingehen.
Noch 1 Grund mehr hier nicht mit zu diskutieren.[/quote]
Warum sollte ich mich schämen? Weil ich so ein "Denkmal" nicht befürworte? Sehe ich gar nicht ein!
Magdeburg56
[quote="MD-Reiner"]
Das war kein Wort zum Sonntag.[/quote]
...aber heute ist Sonntag :mrgreen:
KirscheMD
[quote="Mick Jagger"]
Warum sollte ich mich schämen? Weil ich so ein "Denkmal" nicht befürworte? Sehe ich gar nicht ein![/quote]
Moment. Ich habe das mit den Denkmälern zu Ehren der Trümmerfrauen so verstanden , dass das für dich allgemein nur Denkmäler für "Nazis" seien.
Gut , dann haben wir aneinander vorbei geschrieben.
gelöscht
[quote="fcmtommi"]bei diesen politikern wundert mich gar nix mehr! wer wählt solche leute bloß
http://gutezitate.com/zitat/262249
na dann-happy 25.[/quote]
Egal, was sie raushaut. Ich finde sie einfach nur sexy und war auch schon in sie verknallt. Also Tommi, lass sie lieber in Ruhe.
Ansonsten schon krass, welche Ausmaße die Diskussionen hier angenommen haben. Bei manchen Usern (wie z.B. Eisenschwein) merkt man echt, dass man nur durch den gemeinsamen Verein verbunden ist. Deswegen ist es auch wichtig, dass Politik nie ins Stadion getragen wird. Sie spaltet und macht viel kaputt.
Stefanie
[quote="Aerolith"]
die trümmerfrauen waren insbesondere (aber nicht nur) frauen, die in zeiten tiefster depression ihre letzten kräfte zusammenrafften, in die hände spuckten und ihrem lebensumfeld zuriefen: weiter geht's! in magdeburg wohl [i]weiter jeht's[/i] in münchen [i]woiter gaht's[/i]! im weniger zerstörten münchen weniger, in magdeburg mehr.
[/quote]
In München hat niemand "woiter gaht's!"gerufen, sondern der damalige Münchener Oberbürgermeister Thomas Wimmer hat zum "Rama dama" aufgefordert.
Aber das sind nur Formfragen. In der Sache diskutierst Du diesmal (absichtlich?) am Thema vorbei.
Niemand will die Leistungen der echten Trümmerfrauen in Dreck ziehen, aber wer in München aufgeräumt hat (aufräumen musste) hat der User "Mick Jagger" schon richtig erläutert. Den grünen Denkmalverhüllern, die tlw. Dissertationen über die Aufräumer in München geschrieben haben, ging es gegen die Naziverherrlichung. Aber wie Du ja in der Agnes Miegel Diskussion bewiesen hast, bist Du ja gegenüber Leuten, die die braune Brut verherrlichen durchaus positiv eingestellt.
Aerolith
Das mit meinem Einsatz für die ostpreußische Dichterin Agnes M. hat hier aber jemanden gestört. Mache ich jederzeit wieder. Mein Einsatz hatte nichts mit ihrer politischen Einstellung zu tun. Ich würde mich auch für Christa Wolf einsetzen oder für Roswitha von Gandersheim, wenn es irgendeinem Vollpfosten einfallen würde, deren Lebensleistungen zu schmälern, nur weil ihm die politischen Einstellungen dieser hochbegabten Dichterinnen nicht gefielen.
Das hat was mit Loyalität und mit meiner Ehre zu tun. Für manche ist das nicht nur äußerlich ein Fremdwort.
Stefanie
[quote="Aerolith"]Das mit meinem Einsatz für die ostpreußische Dichterin Agnes M. hat hier aber jemanden gestört. Mache ich jederzeit wieder. Mein Einsatz hatte nichts mit ihrer politischen Einstellung zu tun. Ich würde mich auch für Christa Wolf einsetzen oder für Roswitha von Gandersheim, wenn es irgendeinem Vollpfosten einfallen würde, deren Lebensleistungen zu schmälern, nur weil ihm die politischen Einstellungen dieser hochbegabten Dichterinnen nicht gefielen.
Das hat was mit Loyalität und mit meiner Ehre zu tun. Für manche ist das nicht nur äußerlich ein Fremdwort.[/quote]
Christa Wolf und Agnes Miegel in einen Topf zu werfen ist ungefähr so niveaulos wie der Vergleich der DDR mit dem Naziregime.
Betreffs Deines Einsatzes für die Hitlerfreundin M. trügt Dich auch noch Dein Erinnerungsvermögen. Na ja, wir werden alle alt.
Auf welche Loyalität berufst Du Dich denn? Auf die gleiche Unterwürfigkeit wie H. Rühmann, H. Tappert u.a.?
Und zu guter letzt: Was hat das denn mit "Ehre" zu tun? Kaum ein Wort wurde so häufig missbraucht!
Unterm Strich zählt nur eins. Auch wenn ich mich wiederhole:
Du verteidigst unter allen möglichen Verklausungen die Verherrlicher des Nazismus.
Du driftest nach rechts.