puyol
[quote="Wassermann"]http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/neues-gymnasium-magdeburg100.html
Starke Neuigkeit ,vorallem der geplante Standort!!!
Weitere Verdichtungen in der "Altstadt"statt einem völlig deplatzierten Parkplatz ;!
Ob der Platz dennoch der "richtige" für eine Schule ist!? :? Wenn es einen ordentlichen Neubau geben würde,ja!Da müsste an solch "prominenter" Stelle aber schon ein zweites Hegelgymnasium entstehen!
BWG[/quote]
so sah es dort 1931 aus

[img]http://uploader.fcmfanshop.de/display.php?id=3310&sec=Ezu[/img]
Aerolith
wassermann, den gleichen vorschlag habe ich trümper gemacht, also ein hegel-gymnasium zu bauen, allerdings etwas kleiner, denn es sollen ja nur für 800 schüler räumlichkeiten zur verfügung stehen. einen namen habe ich auch vorgeschlagen: otto-gymnasium. das wäre ein weiteres alleinstellungsmerkmal für magdeburg, nämlich das einzige gymnasium, das einen vornamen zum namenspatron macht. otto I, II und II, otto von guericke und otto von bismarck, der von magdeburg aus seine politische laufbahn begann: deichgraf otto, im wahlkreis jerichow 1867 mit [url=http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_nb_bsb00000436_00099.html]66,2%[/url] direkt (bei allgemeiner, gleicher und geheimer wahl) in den norddeutschen reichstag gewählt wurde, dessen cousin von bismarck-briest in tangermünde gwählt wurde und dessen schwager von der schulenburg in jerichow II ebenfalls mit direktmandal in den norddeutschen reichstag gewählt wurde, wohlgemerkt in einer wahl, in der erstmals in der weltgeschichte alle (männlichen) bürger über 25 wählen durften, egal wieviel geld sie auf der kante hatten. also otto-gymnasium! ich schlug ein humanistisches gymnasium in städtischer verantwortung vor, ohne schulgeld, dafür streng leistungsgbezogen. sport kann im wenig entfernten uni-gelände betrieben werden. das dümmste wäre jetzt die konzeption eines zweckbaus oder eine einpassung in die architektur der umliegenden neubauten, die nach und nach abgerissen werden sollten. so macht man das nämlich städteplanerisch: man setzt einen kern, auch architektonisch, um den herum man das andere baut. eine im stil des hegel-gymnasiums gebaute klassizistische schule könnte dieser kern sein.
Oliver
[quote="Aerolith"]wassermann, den gleichen vorschlag habe ich trümper gemacht, also ein hegel-gymnasium zu bauen, allerdings etwas kleiner, denn es sollen ja nur [color=#FF0000]für 800 schüler[/color] räumlichkeiten zur verfügung stehen. einen namen habe ich auch vorgeschlagen: otto-gymnasium. das wäre ein weiteres alleinstellungsmerkmal für magdeburg, nämlich das einzige gymnasium, das einen vornamen zum namenspatron macht. otto I, II und II, otto von guericke und otto von bismarck, der von magdeburg aus seine politische laufbahn begann: deichgraf otto, im wahlkreis jerichow 1867 mit [url=http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_nb_bsb00000436_00099.html]66,2%[/url] direkt (bei allgemeiner, gleicher und geheimer wahl) in den norddeutschen reichstag gewählt wurde, dessen cousin von bismarck-briest in tangermünde gewählt wurde und dessen schwager von der schulenburg in jerichow II ebenfalls mit direktmandal in den norddeutschen reichstag gewählt wurde, wohlgemerkt in einer wahl, in der erstmals in der weltgeschichte alle (männlichen) bürger über 25 wählen durften, egal wieviel geld sie auf der kante hatten. also otto-gymnasium! ich schlug ein humanistisches gymnasium in städtischer verantwortung vor, ohne schulgeld, dafür streng leistungsgbezogen.[color=#FF0000] sport kann im wenig entfernten uni-gelände betrieben werden. [/color]das dümmste wäre jetzt die konzeption eines zweckbaus oder eine einpassung in die architektur der umliegenden neubauten, die nach und nach abgerissen werden sollten. so macht man das nämlich städteplanerisch: man setzt einen kern, auch architektonisch, um den herum man das andere baut. eine im stil des hegel-gymnasiums gebaute klassizistische schule könnte dieser kern sein.[/quote]
Du meinst also man kann eben mal 800 Schüler durch die Stadt zum UNI Gelände jagen ? Ich glaube kaum, dass die ihre Kapazitäten so ohne weiteres auf diese Größe erhöhen können, schließlich findet ja der Schul-und UNIbetrieb zeitgleich statt. Abgesehen davon müßte auch der Unterhalt für die Sportstätten geklärt werden wer kommt zum Beispiel für Schäden auf welche nicht zuzuordnen sind ? Ich halte diese Lösung für schlicht nicht machbar.
Braugold-Fan
[quote="Oliver"]Du meinst also man kann eben mal 800 Schüler durch die Stadt zum UNI Gelände jagen?[/quote]
Nur in den allerseltensten Fällen haben alle Schüler der Schule gleichzeitig Sport. Und aus eigener jahrelanger Erfahrung kann ich sagen, dass es kein großes Problem ist, Schulsport auch bei räumlicher Trennung von Lehranstalt und Sportstätte zu betreiben.
Oliver
1. habe ich nicht behauptet das alle 800 Schüler gleichzeitig Sport haben !
2. vergisst Du das die UNI auch Anspruch auf ihre eigenen Sportstätten hat und freie Kapazitäten sind in der Regel an Sportvereine abgegeben.
3. würde es wenigsten 20 Min dauern bis eine der Sporthallen in der Zschokkestr. erreicht wird wenn ich dann noch die Zeit Umziehen und Duschen dazu rechne kommt man gut und gerne auf 60 Min Unterichtsausfall der nur als Vor und Nachbreitungszeit vergeudet wird. Also meiner Meinung nach kann es nur heißen eigene Sportstätten aber wo ?
marco1188
Mal was anderes. Ich habe mich mal im Internet nach Bildern des Katharinenturms umgeschaut, nachdem ich erfahren habe, dass die LED-Fassade schon das ein oder andere mal eingeschaltet wurde.
2 habe ich tatsächlich gefunden. Scheint ja ziemlich gut auszuschauen. Hat einer von euch das schon in real betrachten können?
Bild 1:
http://www.flickr.com/photos/66444142@N03/11435436526
Bild 2
http://www.flickr.com/photos/66444142@N03/11435486663
madcynic
Das rettet in meinen Augen das Gebäude auch nicht. Sieht nach dem Umbau tatsächlich noch schlechter aus als vorher (meine Meinung...)
FCMFan1990
[quote="Oliver"]Also meiner Meinung nach kann es nur heißen eigene Sportstätten aber wo ?[/quote]
Ja, eigene Sportstätten sind erforderlich. Da der Weg zu weit wäre, bleibt nur noch die Möglichkeit das direkt auf dem Gelände mit dran zu bauen. Auf einen Sportplatz wird dann sicherlich verzichtet bzw. dann, wenn einer benötig wird, lässt man die Schüler eben mal dorthin laufen.
Meine Vermutung: Man umbaut das vorhandene Bürogebäude komplett mit dem Schulgebäude (vermtl. 4-5 stöckig) und nimmt restlos alle Parkplätze auf der Fläche weg. Ein Teil der Schule (vermtl. zum Hochhaus Jakobstraße hin) wird die Turnhalle sein und ein Parkhaus wird sicherlich auch unterirdisch gebaut werden.
Weiß jemand, wem das Bürohaus dort gehört? Wenn es im Bestand der Wobau ist, könnte ich mir auch vorstellen, dass man dieses Gebäude mit einbindet und die Mieter umsiedelt.
Ich bleibe aber dabei: Der Standort ist für ein Gymnasium unpassend.
@madcynic: 100% ;! Da haben sich die Sparmaßnahmen doch deutlich bemerkbar gemacht.
Faxe
[quote="puyol"]

[img]http://uploader.fcmfanshop.de/display.php?id=3310&sec=Ezu[/img][/quote]
Das Bild macht mich echt traurig. Magdeburg bleibt ewig die größte preußische Festungsstadt!
Auch wenn heute viele Flächen mit Plattenbauten unterjocht sind. Zweimal auferstanden wie ein Phoenix aus der Asche. Ewige Festungsstadt Magdeburg <3
Wassermann
http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1204759_Durchmarsch-fuer-die-Seilbruecke-am-55-Meter-Pylon.html
Eine anschauliche Gegenüberstellung möglicher Brückenvarianten in der heutigen Volksstimme!
Warum der Pylon aber nicht auf die andere Seite platziert wird wissen wohl nur die Statiker!
Bwg
Uli Block 10
[quote="Wassermann"]...Warum der Pylon aber nicht auf die andere Seite platziert wird wissen wohl nur die Statiker!Bwg[/quote]
ich tippe doch eher mal auf gestalterische gesichtspunkte ;)
madcynic
Naja, aber so Skyline-technisch sähe das rechts schon besser aus.
Wassermann
Genau dieser Auffassung bin ich aber auch.Zu mal die erwähnte "schlankere " Variante fur Pylon und Seile nicht wirklich notwendig wären! Schaut man mal 15 km Elbaufwärts, sieht man wie eindrucksvoll solch ein Bauwerk wirken wird!
Braugold-Fan
Der Neubau soll in Verlängerung der Neuen Strombrücke den Verkehr von Zoll- und Anna-Ebert-Brücke aufnehmen, also etwas südlich der bestehenden Brücken verlaufen.
iche
Der Leserbrief vom Samstag in der Volksstimme war ja wohl die Höhe.
Der werte Schreiber beklagt dort das ein neues Knattergebirge entsteht wenn die Schule am Rathaus gebaut werden sollte.
madcynic
Ach, es gibt Leute in Magdeburg, die ernsthaft glauben, der frühere Zentrale Platz sei geplant worden, um die Frischluftversorgung sicherzustellen. Mich wundert da kaum noch was...
iche
[quote="madcynic"]Ach, es gibt Leute in Magdeburg, die ernsthaft glauben, der frühere Zentrale Platz sei geplant worden, um die Frischluftversorgung sicherzustellen. Mich wundert da kaum noch was...[/quote]
:mrgreen:
Darum war es ja auch Pflicht, sich alljährlich am 1. Mai dort zu versammeln. !x Frischluft bitte.
Da soll endlich mal wieder die Stadt verdichtet werden und es gibt immer wieder die
Dagegen-Fraktion.
FCMFan1990
Mich wundert das auch nicht mehr...
Aber das ist eben typisch Magdeburg. Schön den Status-Quo erhalten, alles sanieren und ja so lassen, wie es ist. Wehe es kommt mal jemand mit innovativen Ideen.
Hätte man beim HWH damals einen Bürgerentscheid gemacht, würde das Haus heute wahrscheinlich auch nicht in MD stehen. Was Magdeburg damit an Tourismus entgangen wäre, kann sich jeder ausmalen.
Ich finde den Standort für eine Schule auch nicht ganz optimal. Aber eine Bebauung sollte für dieses Grundstück am Rathaus definitiv angestrebt werden.
FCM-Fan McPom
[url=http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1208327_Blauer-Bock-als-Verwaltungssitz-und-Tunnel-bis-zu-den-Elbbruecken.html]Blauer Bock als Verwaltungssitz und Tunnel bis zu den Elbbrücken?[/url]
Wassermann
Tunnel bis zu den Elbbrücken,die wohl vernünftigste Variante!
Zum Blauen Bock:Mmn würde eine Sanierung überhaupt kein Sinn machen! Städtebaulich gesehen wäre wohl ein Lückenschluss der Stalinbauten im gehobenen Zuckerbäckerstil die einzige sinnvolle Möglichkeit diesen Standort einigermaßen aufzuwerten bzw.so etwas wie Geschlossenheit zu geben.
Das eine niveauvolle Sanierung von "DDR-Architektur " nur schwer zu bewerkstelligen ist haben wir ja am Katharinenturm gesehen.
Bwg