Jörn
Die fragen sind alle beantwortet. Auch zusammenkünftre aus religiösen gründen sind untersagt. Damit wäre der gesamte Artikel beantwortet
darkiii
Warum warten wir nicht erst Einmal ab, bis es soweit ist?
Denn wissen wir mehr.
Denn ich weiß nur soviel, die Regierung in Riad verhängte eine Ausgangssperre für die beiden wichtigsten muslimischen Orte Mekka und Medina. Ob der „Hadsch“ wegen der Pandemie ganz gestrichen werde, ließ der Minister OFFEN.
Es ist halt nur einfach interessant, falls es eine Ausnahme dafür geben würde... (jetzt nur einfach mal explizit auf Deutschland z.b. abgesehen)..
Wer denn immer noch nicht wach wird, dem ist einfach nicht mehr zu helfen, tut mir Leid.
Es sind einfach nur Fragen über Fragen.....
warten wir es mal ab... ;-)
Magdeburg56
[quote="MD-Reiner"]Also als Tickerdete haste mir besser gefallen, jedenfalls besser, wie der neue. :mrgreen:[/quote]
der neue ist eine Sie :wave:
Aber danke Reiner ;!
Jörn
[quote="darkiii"]Warum warten wir nicht erst Einmal ab, bis es soweit ist?
Denn wissen wir mehr.
Denn ich weiß nur soviel, die Regierung in Riad verhängte eine Ausgangssperre für die beiden wichtigsten muslimischen Orte Mekka und Medina. Ob der „Hadsch“ wegen der Pandemie ganz gestrichen werde, ließ der Minister OFFEN.
Es ist halt nur einfach interessant, falls es eine Ausnahme dafür geben würde... (jetzt nur einfach mal explizit auf Deutschland z.b. abgesehen)..
Wer denn immer noch nicht wach wird, dem ist einfach nicht mehr zu helfen, tut mir Leid.
Es sind einfach nur Fragen über Fragen.....
warten wir es mal ab... ;-)[/quote]
Was willst du groß abwarten. Der gedanke ist halt so absurd, dass man da nicht groß auf was warten muss. Die verordnungen mit den explizit genannten Ausnahmen, sind ja eh öffentlich einsehbar
Klehmchen
[quote="MD-Reiner"][quote="fischer"]Finde, ein ganz schwaches Verschwörungsvideo. Bischen mehr Mühe sollte man sich schon geben.[/quote]
Verschwörungsvideos sollen in den Politfred! ;)
Hier aber gibt es keinen der anzweifelt, dass es Coronaviren gibt. Schön wäre, wenn dazu auch Untersuchungen post mortem, die wissenschaftlich anerkannt und transparent sind, durchgeführt werden. Und das von mehreren, unabhängigen Seiten. Das sind wir den Verstorbenen und uns Lebenden schuldig. :idea:
Mehr Unabhängigkeit und Meinungsvielfalt in Sachen Corona wünscht Herr Kösters heute in seinem Kommentar in der Volksstimme. Ob er erhört wird?[/quote]
Man muss dann einfach mal ganz nüchtern betrachten ohne gleich hinter allem eine Verschwörungstheorie zu vermuten. Wir haben ein hochansteckendes Virus, dass uns insgesamt noch immer relativ unbekannt ist und wo wir auch nicht wissen, wie lange dieses Virus post mortem noch im Körper überlebt und wenn ja wie ansteckend und humanpathogen es dann noch ist. Ergo ist die einzig richtig Vorgehensweise bei Obduktion solange eine Infektion über Tote nicht ausgeschlossen werden kann eigentlich das gleiche Schutzlevel wie bei Maßnahmen an Lebenden Virusträger und so schließt das RKI ja keineswegs Obduktionen aus und so werden auch explizite Empfehlungen abgegeben wie man sich bei welchen Tätigkeiten schützen muss.
Und jetzt kommt ein ganz einfacher plausibler Grund, warum das RKI empfiehlt Obduktionen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Diese müssten aus Sicherheitsgründen von zwei Personen in vollständiger persönlicher Schutzausrüstung durchgeführt werden, falls einer erkrankt. Nun ist es aber so, dass die Versorgungslage für Arztpraxen und einen Teil der Krankenhäuser, was diese Ausrüstung angeht als kritisch einzustufen ist, teilweise auch als katastrophal. Sicherlich auch in anderen Teilen dagegen als noch gut. In Summe haben wir jedoch nichts im Überfluss. Und an der Stelle wird einfach abgewogen, was jetzt wichtiger ist, die Arbeit am noch lebenden Patienten oder am toten Patienten, Und solange nicht genug Schutzmaterial für die Krankenversorgung da ist und genug über bleibt, wäre es töricht es für viele Leichenschauen zu verschwenden. Somit macht es Sinn nur wenige Patienten zu Forschungszwecke zu obduzieren und das idealerweise von einer überschaubaren Anzahl von Ärzten/Wissenschaftlern machen zu lassen, damit zumindest diese Fallstudien ausreichender Zahl kriegen.
Zudem stellt sich ja die Frage, was du nun rein wissenschaftlich davon hast, wenn jeder Tote obduziert werden würde und wir dann Zustände hätten, wo ein Großteil der Verstorbenen von Ärzten obduziert wird, die in ihrem Leben nur ein handvoll Covid-Patienten obduzieren und gar nicht so richtig wissen auf was sie achten müssen um Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Bei nahezu allen Sicherheitsvorschriften, was Tests angeht, was Schutzausrüstung angeht, was Maskenpflicht für die Bevölkerung angeht, auch was Behandlungskapazitäten angeht dürften diese nachdem was ich so täglich erlebe immer davon getrieben sein, Vorschriften nicht zwingend zu einhundert Prozent am aktuellen wissenschaftlichen Stand auszurichten, sondern an dem was sich derzeit flächendeckend realisieren lässt.
So wusste auch das RKI schon frühzeitig, dass man viel mehr testen müsste, dass man bessere Schutzausrüstung bräuchte, dass es Sinn machen würde, wenn alle eine Maske tragen und sicher auch, dass es nicht doof wäre, viele Tote post mortem zu untersuchen oder in der Bevölkerung flächendeckend Antikörpertests zu machen um die wahre Ausbreitung zu sehen. Aber vieles davon scheitert ganz einfach an der Umsetzung. Und das ist ja nicht nur hier so, sondern in den meisten anderen Ländern nur noch viel schlimmer. Aber damit müssen die eben umgehen. Was nützt es vorzuschreiben, dass der beste Schutz ein Ganzkörperanzug mit eigener Atemmaske und Luftversorgung ist, wenn ich genau weiß, dass diese Dinger nach dem ersten Tag verbraucht werden?
fischer
Grundsätzlich bleibt vom medizinischen Standpunkt aus die Atemmaske ein großer Streitpunkt. Die Standardmaske hat eine Partikelabdichtung ab 2 µm. Tröpfchen in Aerosolen beim Husten/Niesen sind ca 10 µm groß, da hilft die Maske. Aerosole beim Atmen haben Tröpfchengrößen von 1 µm und können mehrere Meter von der Quelle entfernt sein. Die gehen durch fast alle Masken. Viren halten sich bis zu 3 Stunden in Atemaerosolen. Die Viren selbst sind zwar nur 0,16 µm groß, aber nur in Aerosoltröpfchen überlebensfähig. Ich persönlich halte Maskenpflicht im öffentlichen Raum für mehr psychologisch als medizinisch wirksam. Logisch nachvollziehbar sind deshalb strikte Kontaktbeschränkungen. [url=https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/covid-19/schutz-vor-ansteckung/]Was zum Nachlesen[/url].
Rumburak
Mir geht der Streit ums Recht haben auf die Nerven. Ohne mich jetzt dem "Verschwörungs-Theoretiker-Lager" anschließen zu wollen. Die wenigsten User hier haben sich über Jahre oder beruflich mit dem Thema "Viren, Ethik im Gesundheitswesen usw." beschäftigt und holen sich ihre Meinungen von Leuten oder Medien, die sie für kompetent halten. Immer wieder wird mit Zahlen hantiert und versucht mathematische Logiken zu finden, die dann zur Argumentation genutzt werden. Ich habe mich mit der Situation wie sie ist abgefunden aber diese Diskussionen finde ich nervend.
Mich beschäftigen die anderen Aspekte und Folgen drum herum. Ich hätte es nie für möglich gehalten, wie schnell die Leute bereit sind, sich extrem einschränken zu lassen, selbst wenn es nur für eine absehbare Zeit ist. Zumal jetzt nicht die Cholera vor der Tür steht oder noch größere Gefahren (wie Krieg) drohen. Ich habe Orwells 1984 gelesen. Nicht das mich wer falsch versteht. Mir geht es nicht darum, dass wie im Buch wer einen künstlichen Feind erzeugt hat und die Angst ausnutzt. Mir geht es um die Wirkung von Angst und was Leute bereit sind zu tun, wenn sie meinen dadurch mehr Sicherheit zu erlangen. Plötzlich verfluchen ältere Leute, die in einer Diktatur gelebt haben den Föderalismus und sehnen sich nach einer starken Person, die von oben Maßnahmen durchdrückt.
Nun halten viele die Maßnahmen ein, weil sie die Risikogruppen schützen wollen, ein großer Teil hat aber einfach Angst, selber schwer zu erkranken.
Ein Gartennachbar hat über Jahre gepafft, als gäbe es kein Morgen mehr und der Alkohol kam auch nie zu kurz. Mit Statistiken über Sterblichkeitsraten von Rauchern oder Alkoholkonsumenten hätte man dem nie kommen brauchen. Beim Thema Covid-19 ist er plötzlich empfänglich dafür, interessiert sich für Sterberaten, sieht sich als Risikopatient und tut alles, um ja nicht angesteckt zu werden.
Mir stellt sich die spannende Frage, was man erreichen könnte, wenn man Themen wie "Sterblichkeitsraten" aufgrund Alkohol- Zigarettenkonsum oder die eklatante Zunahme von Hautkrebsfällen in den letzten Jahren in der Form thematisiert, wie man es jetzt mit Covid 19 tut.
Was meint Ihr? Würde ein Großteil dann auf Kippen oder Alkohol verzichten oder nicht mehr ohne Creme mit Lichtschutzfaktor 50 an den Strand gehen? Es ist eine rein philosophische Frage.
PS. Den Umgang mit Reiner finde ich völlig daneben. Man muss andere Meinungen akzeptieren können und Unterstellungen gehören für mich zu einer vernünftigen Diskussionskultur nicht dazu.
MD-Reiner
@Klehmchen, danke für die Ausführungen.
Ich würde deine Einschätzungen teilen, wenn Deutschland tatsächlich, in einer nie dagewesenden, Gesundheitskriese stecken würde. Dann sollte klar sein, das Menschenleben vor Untersuchungen geht. Ich denke, in der Frage der Einschätzung ob Deutschland zur Zeit noch Reserven hat, gehen unsere Meinungen aber auseinander. Ich sehe diese Untersuchungen als zwingend an. Wir wurden unserer Freiheit beraubt mit all den bekannten Argumenten aus Politik und RKI. Negative Auswirkungen, in allen Bereichen, auf den Menschen, unsere Kinder und unsere Eltern/Großeltern müssen hingenommen werden, am besten ohne Widerspruch. Da ist es doch nur verständlich, wenn "Andere" nach anderen Lösungen suchen. Druck = Gegendruck.
Da ich kein Experte bin gehe ich täglich(!) auf die Seite vom RKI, schaue anschließend dort auf den link des dashboards, lese die VS und dann schaue ich natürlich, was macht und sagt die "Gegenseite". Wobei Gegenseite das grundverkehrte Wort ist, wenn man einsieht, dass Alle das selbe Ziel haben. Ich bin der Überzeugung, dass mit einem Konsens viel mehr möglich wäre. Als Aluhutträger wundert mich alllerdings nicht wirklich, das dies nur selten funktioniert. Und weiter gedacht, könnte so auch die neue Erziehung "nach Corona" aussehen? Autoritär - dogmatisch - keine Widerrede duldend?
https://www.youtube.com/watch?v=LsExPrHCHbw
Lünebomber
[quote="MD-Reiner"]
Angrillen? Aber sowas von fett, fetter gehts schon nicht mehr.
Prost. 8-) Alkohol desinfiziert. Je mehr im Blut, um so besser. :lol:
Bevor die Bundeswehr kommt und auch das verbietet! Mit Waffengewalt![/quote]
Das ist zumindest für mich genau der Moment gewesen wo bei mir die Klappe runterging und noch bis heute ist.
Die klare Aufforderung den Empfehlungen zugegenzuhandeln weil ist ja eh alles Unsinn und harmlos.
Das Thema ist hier nicht ist Franz der richtige Mann, ist Beck als alleiniger Stürmer zu wenig oder ist die Erde rund oder doch flach. Das sind alles Themen wo man verschiedenen Meinungen haben kann, haben soll, und die entgegenstehenden Meinungen nicht nur nicht wehtun sondern die Diskussion beleben.
Wenn ich hier poste "Kinder, trinkt mehr Quecksilber, es gibt angesehene Wissenschaftler die meinen es schmeckt toll und ist gut für die Gesundheit. Glaubt nicht, was man euch in Schule und Staatsmedien eingebläut hat. Prost!" dann wäre dies auch keine Meinungsäußerung, die man respektieren muss, sondern hochgefährlicher Humbug dem schnellstens und entschieden widersprochen gehört. Gerade weil dass in Reiners Fall ja offensichtlich nicht aus Dummheit passiert sondern aus zynischer Prinzipienreiterei.
MD-Reiner
[quote="Lünebomber"][quote="MD-Reiner"]
Angrillen? Aber sowas von fett, fetter gehts schon nicht mehr.
Prost. 8-) Alkohol desinfiziert. Je mehr im Blut, um so besser. :lol:
Bevor die Bundeswehr kommt und auch das verbietet! Mit Waffengewalt![/quote]
Das ist zumindest für mich genau der Moment gewesen wo bei mir die Klappe runterging und noch bis heute ist.
Die klare Aufforderung den Empfehlungen zugegenzuhandeln weil ist ja eh alles Unsinn und harmlos.
Das Thema ist hier nicht ist Franz der richtige Mann, ist Beck als alleiniger Stürmer zu wenig oder ist die Erde rund oder doch flach. Das sind alles Themen wo man verschiedenen Meinungen haben kann, haben soll, und die entgegenstehenden Meinungen nicht nur nicht wehtun sondern die Diskussion beleben.
Wenn ich hier poste "Kinder, trinkt mehr Quecksilber, es gibt angesehene Wissenschaftler die meinen es schmeckt toll und ist gut für die Gesundheit. Glaubt nicht, was man euch in Schule und Staatsmedien eingebläut hat. Prost!" dann wäre dies auch keine Meinungsäußerung, die man respektieren muss, sondern hochgefährlicher Humbug dem schnellstens und entschieden widersprochen gehört. Gerade weil dass in Reiners Fall ja offensichtlich nicht aus Dummheit passiert sondern aus zynischer Prinzipienreiterei.[/quote]
Hast du auch noch was zur Sache zu sagen, oder war des jetzt alles?
Ja das war überspitzt und nicht zielführend, aber hilft es dir und mir und der Sache [u]jetzt[/u] weiter? Soll ich mich entschuldigen? Steht da was von Angrillen mit allen Freunden, Nachbarn und Fußballfans?
Eigentlich wollten wir hier mal wieder ein bisschen runter kommen, einschließlich ich und vielleicht auch du.
Klehmchen
[quote="MD-Reiner"]@Klehmchen, danke für die Ausführungen.
Ich würde deine Einschätzungen teilen, wenn Deutschland tatsächlich, in einer nie dagewesenden, Gesundheitskriese stecken würde. Dann sollte klar sein, das Menschenleben vor Untersuchungen geht. Ich denke, in der Frage der Einschätzung ob Deutschland zur Zeit noch Reserven hat, gehen unsere Meinungen aber auseinander. Ich sehe diese Untersuchungen als zwingend an.[/quote]
Das bestreite ich gar nicht. Aber wie gesagt sehe ich viel mehr Sinn darin, wenn solche Untersuchungen gezielt gemacht werden mit dem Ziel heraus zu finden welche Schäden das Virus anrichtet und nicht um irgendwelche Zahlenspielereien zu machen ob jetzt 5 Leute doch
am Herzinfarkt gestorben sind und nur zufällig Corona hatten. Deswegen sollte sowas in meinen Augen nur von wenigen Ärzten gemacht werden die dann ein paar Dutzend Patienten untersuchen. Da sollte man jetzt nicht hunderte Pathologen rumspielen lassen.
Und ja ich sehe auch noch in Teilen Reserven in unserem Gesundheitswesen und hoffe dass wir in keine riesengroße Krise rutschen. Das aber lässt sich nur vorausschauend verhindern. Wenn wir plötzlich volle Intensivstationen haben, dann kriegst du die eben nicht wieder so schnell leer außer über die Hintertür. Das sehen wir ja in allen Ländern, die an ihrer Kapazitätagrenze arbeiten. Da ist keines dabei, was damit problemlos umgehen kann bisher.
Und genau diese Zustände versuchen derzeit Politiker und Krisenstäbe in Ländern und Krankenhäuser mit Hochdruck zu verhindern.
Und unsere Reserven haben wir auch nur so lange, so lange wir die Patientenzahl relativ niedrig halten. Wenn sich die Zahlen hier in den Krankenhäusern verdoppeln haben wir keine Reserven mehr, weder im Schutz des Personals noch bei der adäquaten Therapie det Patienten und das kannst du nun glauben oder nicht.
Jörn
[quote="Rumburak"]Mir geht der Streit ums Recht haben auf die Nerven. Ohne mich jetzt dem "Verschwörungs-Theoretiker-Lager" anschließen zu wollen. Die wenigsten User hier haben sich über Jahre oder beruflich mit dem Thema "Viren, Ethik im Gesundheitswesen usw." beschäftigt und holen sich ihre Meinungen von Leuten oder Medien, die sie für kompetent halten. Immer wieder wird mit Zahlen hantiert und versucht mathematische Logiken zu finden, die dann zur Argumentation genutzt werden. Ich habe mich mit der Situation wie sie ist abgefunden aber diese Diskussionen finde ich nervend.
Mich beschäftigen die anderen Aspekte und Folgen drum herum. Ich hätte es nie für möglich gehalten, wie schnell die Leute bereit sind, sich extrem einschränken zu lassen, selbst wenn es nur für eine absehbare Zeit ist. Zumal jetzt nicht die Cholera vor der Tür steht oder noch größere Gefahren (wie Krieg) drohen. Ich habe Orwells 1984 gelesen. Nicht das mich wer falsch versteht. Mir geht es nicht darum, dass wie im Buch wer einen künstlichen Feind erzeugt hat und die Angst ausnutzt. Mir geht es um die Wirkung von Angst und was Leute bereit sind zu tun, wenn sie meinen dadurch mehr Sicherheit zu erlangen. Plötzlich verfluchen ältere Leute, die in einer Diktatur gelebt haben den Föderalismus und sehnen sich nach einer starken Person, die von oben Maßnahmen durchdrückt.
Nun halten viele die Maßnahmen ein, weil sie die Risikogruppen schützen wollen, ein großer Teil hat aber einfach Angst, selber schwer zu erkranken.
Ein Gartennachbar hat über Jahre gepafft, als gäbe es kein Morgen mehr und der Alkohol kam auch nie zu kurz. Mit Statistiken über Sterblichkeitsraten von Rauchern oder Alkoholkonsumenten hätte man dem nie kommen brauchen. Beim Thema Covid-19 ist er plötzlich empfänglich dafür, interessiert sich für Sterberaten, sieht sich als Risikopatient und tut alles, um ja nicht angesteckt zu werden.
Mir stellt sich die spannende Frage, was man erreichen könnte, wenn man Themen wie "Sterblichkeitsraten" aufgrund Alkohol- Zigarettenkonsum oder die eklatante Zunahme von Hautkrebsfällen in den letzten Jahren in der Form thematisiert, wie man es jetzt mit Covid 19 tut.
Was meint Ihr? Würde ein Großteil dann auf Kippen oder Alkohol verzichten oder nicht mehr ohne Creme mit Lichtschutzfaktor 50 an den Strand gehen? Es ist eine rein philosophische Frage.
PS. Den Umgang mit Reiner finde ich völlig daneben. Man muss andere Meinungen akzeptieren können und Unterstellungen gehören für mich zu einer vernünftigen Diskussionskultur nicht dazu.[/quote]
Naja natürlich wird das stark thematisiert. Wann gibt es schonmal ein Thema, was wirklich jeden betrifft. Und was nucht nur jeden betrifft, sondern auch jeden Aspekt von jedem leben. Freunde, Familie, Hobbys, Beruf.
Und so wie dein gartennachbar so tickt der mensch nunmal. Solange das Risiko irgendwo am Horizont lauert. Ach dann sterbe ich halt in 10, 20, 30 Jahren und auch bur vielleicht und wenn überhaupt dann sicher nicht an dieser einzelnen Zigarette die ich im Moment rauche. Aber wenn es konkret wird wie ich habe ne 5% chance in den nächsten 2 wochen draufzugehen, reagiert man plötzlich anders. 5% sind halt verdammt viel, wenns ums eigene Leben. Und die Unmittelbarkeit ist halt der entscheidende Faktor. Aus irgendwann wird: jetzt könnte es so weit sein.
fischer
Ist doch ganz normal, dass jeder auf seine Art mit der Situation klarkommen muss und jeder eine andere Sicht einnimmt, um das innere Gleichgewicht zu wahren. Einer ignoriert die Fakten oder distanziert sich, der andere analysiert, andere sind sehr emotional und sozial angefasst. Oder man klammert sich an mut- und hoffnungsmachende Informationen, ohne deren Seriosität zu bewerten. Einfach weils hilft, mit sich ins Reine zu kommen, helfen auch Fakes oder Schuldzuweisungen an andere, die man eh nie mochte. Was mich ängstigt, ist zunehmender Hass und Mistrauen zwischen Menschen, weil jeder jeden als möglichen Virusverbreiter quasi zum Verbrecher stigmatisiert. Schon städtische Kennzeichen ( MD ) werden argwöhnisch beäugt und die Insassen generalverdächtigt. Wobei die Medien irgendwo zwischen Panikmache, dümmliche Mutmacherei und Pfeifen im dunklen Wald ihren Beitrag leisten.
bluesky
[quote="fischer"]Was mich ängstigt, ist zunehmender Hass und Mistrauen zwischen Menschen, weil jeder jeden als möglichen Virusverbreiter quasi zum Verbrecher stigmatisiert. Schon städtische Kennzeichen ( MD ) werden argwöhnisch beäugt und die Insassen generalverdächtigt.[/quote]
Wird noch schlimmer, wenn sich Spahn mit seiner App durchsetzt.
stanie
[quote="bluesky"][quote="fischer"]Was mich ängstigt, ist zunehmender Hass und Mistrauen zwischen Menschen, weil jeder jeden als möglichen Virusverbreiter quasi zum Verbrecher stigmatisiert. Schon städtische Kennzeichen ( MD ) werden argwöhnisch beäugt und die Insassen generalverdächtigt.[/quote]
[b]Wird noch schlimmer, wenn sich Spahn mit seiner App durchsetzt.[/b][/quote]
Und noch ein Grund, warum ich froh bin, kein Smartphone zu besitzen.
Rumburak
[quote="stanie"][quote="bluesky"][quote="fischer"]Was mich ängstigt, ist zunehmender Hass und Mistrauen zwischen Menschen, weil jeder jeden als möglichen Virusverbreiter quasi zum Verbrecher stigmatisiert. Schon städtische Kennzeichen ( MD ) werden argwöhnisch beäugt und die Insassen generalverdächtigt.[/quote]
[b]Wird noch schlimmer, wenn sich Spahn mit seiner App durchsetzt.[/b][/quote]
Und noch ein Grund, warum ich froh bin, kein Smartphone zu besitzen.[/quote]
Hast Du es gut. Ich hab mich lange dagegen gewehrt, musste dann aber aus beruflichen Gründen eins haben. Irgendwann wirst Du als verdächtige Person angesehen werden, weil Du kein Smartphone nutzt oder die App nicht runtergeladen hast. Und andere mit dem Finger auf Dich zeigen, weil sie es für verantwortungslos halten, die Nutzung abzulehnen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es für Smartphones irgendwann mal eine Mitführpflicht wie beim Personalausweis geben wird, denn was nützt z. B. So eine App, wen man das Smartphone einfach zu Hause lässt?
BART
[quote="Rumburak"][quote="stanie"][quote="bluesky"]
[b]Wird noch schlimmer, wenn sich Spahn mit seiner App durchsetzt.[/b][/quote]
Und noch ein Grund, warum ich froh bin, kein Smartphone zu besitzen.[/quote]
Hast Du es gut. Ich hab mich lange dagegen gewehrt, musste dann aber aus beruflichen Gründen eins haben. [b]Irgendwann wirst Du als verdächtige Person angesehen werden, weil Du kein Smartphone nutzt oder die App nicht runtergeladen hast.[/b] Und andere mit dem Finger auf Dich zeigen, weil sie es für verantwortungslos halten, die Nutzung abzulehnen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es für Smartphones irgendwann mal eine Mitführpflicht wie beim Personalausweis geben wird, denn was nützt z. B. So eine App, wen man das Smartphone einfach zu Hause lässt?[/quote]
können die jetzt schon in meine Tasche schauen und sehen was auf mein Handy ist?
verrückte Welt :D
Rumburak
Ja, das wird bald möglich sein.
Jörn
Das ja nu schon seit vielen Jahren möglich. Ebenso wie kamera und mikrofon des handys zu nutzen, um zu hören und zu sehen was so in deiner umgebung passiert. Zu gucken, wo du dich befindest, mit wem du dich triffst und welche apps du hast ist da Anfängerniveau.
Und da ist der staat ja nicht die schlimmste stelle. Hast du be affaire mit der frau, schickt google noch am selben Tag werbung für scheidungsanwälte an ihren Ehemann. Und jeden der mal ne sprachnachricht verschickt hat, dessen stimme erkennt Google, facebook und co sowieso überall wieder. Da nutzt auch nix mehr das smartphone zu hause zu lassen.
BART
das ist mir schon bewusst, dass das alles schon möglich ist und genutzt wird.
ich dachte da eher an Rumburak sein näheres Umwelt. :D