Klehmchen
[quote="Deutscher"][quote="Jörn"]Sieht man halt an den Todeszahlen in den Gebieten wo zu spät reagiert haben. Also vor allem der region um bergamo. Wo innerhalb von weniger als 4 Wochen über 1% der Bevölkerung starb. Also nicht 1% von denen die getestet wurden, sondern einfach 1% der kompletten Bevölkerung. Also mehr als sonst in einem Jahr. Ja ich weiß können auch alle ausgerechnet in dem moment wo der virus ankam an nem Herzinfarkt gestorben sein oder alle gleichzeitig an krebs. Die theorien werden hier ja verbreitet. Und ja es gehen nur die toten in die offizielle Statistik ein, die im krankenhaus sterben. Dass die dunkelziffer der toten wie bei allen viruserkrankungen deutlich höher ist, als das was im labor getestet wurde, ist naheliegend.
Auch in Südkorea, wo ja jeder getestet wurde der nur in der nähe eines anderen infizierten war und die die niedrigste Dunkelziffer an nicht festgestellten infizierten haben dürften, liegt die sterblichkeitsquote derjenigen die infiziert waren bei knapp 2%[/quote]
Vorneweg, ich schätze Deine Beiträge und Deine Sachlichkeit bei vielen Themen sehr. Allerdings bin ich bei diesem Thema der Meinung, dass man nicht einfach mathematisch irgendwelche Zahlen hochrechnen kann. Und selbst in meiner kühnsten Phantasie (und die habe ich, das weißt Du ;-) ) , kann ich mir eine solche Anzahl an Menschen, die wegen dieses Virus versterben sollen, nicht vorstellen.
Ehrlich gesagt holen mich beide Lager nicht ab, sowohl die ,,Verweigerer" als auch die Leute, die mit den schlimmsten Ausmaßen rechnen. Die Wahrheit liegt wohl wie so oft in der Mitte. Das solltest Du als FDP-Wähler doch wissen. ;-)[/quote]
Gut dann treffen wir uns in der Mitte zwischen nahezu keinen Toten wie in einer gewöhnlichen Grippesaison und 500.000 bei 1 Prozent Letalität. Dann sind wir bei 250.000. Klingt das jetzt viel entspannter?
Das Hauptproblem dürfte ja sein, dass es kein Beispiel für "wir machen nichts" gibt und somit kennt niemand den Verlauf einer ungebremsten Pandemie. Selbst Schweden als liberalstes Land hat ja schon auch Einschränkungen für seine Bevölkerung.
Die Frage ist ja wer wäre denn wirklich bereit dafür die Verantwortung zu übernehmen, wenn man mit einer sehr liberalen Sichtweise nachher daneben liegt. Und da würde mich schon interessieren ob dazu Rainer oder auch Wirbel öffentlich bereit wären und sich hinstellen würden und sagen, dass alles Mumpitz ist und sie garantieren, dass schon nichts passiert.
Ich persönlich, das dürfte hier wohl allen klar sein, bevorzuge eben gerade auf Grund unserer Unwissenheit eben doch die Variante Nummer Sicher.
P.S. Lothar Wieler hat heute übrigens vor laufenden Fernsehkameras ganz klar und deutlich gesagt, dass er sehr für Obduktionen für weitere wissenschaftliche Erkenntnisse ist. Ist aber bestimmt auch nur ein perfider Teil der Weltvetschwörung jetzt so zu tun. Immerhin haben die ja sogar eine intensivpflichtige Erkrankung von Boris Johnson inszeniert ;)
Klehmchen
[quote="Wirbel"]Also einen hab ich noch :D
Wußtet Ihr eigentlich, daß der [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_H._Wieler]Präsident des RKI[/url] Tierarzt ist und normalerweise Schafe behandelt? :mrgreen:
[i]Määäähhhh[/i] und frohe Ostern :wave:[/quote]
Ja natürlich und was sagt das nun aus? Und nein er behandelt normalerweise nicht Schafe, da er kein praktischer Tierarzt ist, sondern einen Lehrstuhl für Mikrobiologie und Tierseuchenlehre inne hatte, bevor er ans RKI berufen wurde. Mal abgesehen davon wusstest du eigentlich, dass Lothar Wieler nicht ganz allein am RKI arbeitet, sondern von dem ein oder anderen Wissenschaftler dort unterstützt wurde.
Und glaubst du ernsthaft, dass dir irgendwer die Nummer mit dem "habe ich nicht gewusst, deswegen habe ich es trotzdem mal rausgehauen und hab dazu geschrieben, meines Wissens nach" dir kaum einer abnehmen wird, wenn du es nicht mal geschafft hast, dass entweder beim RKI nachzulesen und das RKI als Quelle zu anzugeben, die du scheinbar nicht einmal gelesen hast und es auch nicht geschafft hast dir das auf der Seite davor durchzulesen, wo wir das schon durchgekaut haben?
Auf was für einer Uni warst du eigentlich nur mal so aus Neugier und auf welchem medizinischen Fachgebiet hast du dich eigentlich fortgebildet, dass du das alles so viel besser weißt als viele studierte Menschen, die sich den Großteil ihres Lebens damit beschäftigt haben? Wie gesagt kein Vorwurf, nur mal so aus Neugier.
Rumburak
[quote="Toralf"]Und täglich grüßt das Verschwörungstier. Wenn man nicht nur die Bildausschnitte anguckt, die verteilt werden, kann man deutlich sehen, warum in diesen Nachrichten der selbe Junge auftaucht. Aber anstatt mal selber zu gucken, warum das so sein könnte, verbreitet man lieber diese Verschwörungstheorie. Ist ja auch einfacher, [b]nicht selber Denken zu müssen[/b]. Das war jetzt 5 Minuten Google bemühen um diese "Verschwörung" aufzudecken. Warum wurden denn zufällig die Bildunterschriften nicht sichtbar gemacht, die den Sachverhalt sofort aufgeklärt hätten, sondern nur die Teile, die zur Fehlinterpretation führen mussten?
https://www.dailymail.co.uk/news/article-8173253/Boy-13-dies-testing-positive-coronavirus-London-hospital-fundraiser-says.html
https://www.express.co.uk/news/world/1262741/Belgium-coronavirus-12-year-old-girl-death-youngest-victim-europe
https://www.dailymail.co.uk/news/article-8164787/14-year-old-boy-Portugals-youngest-coronavirus-victim-Ovar-near-Porto.html
[b]Grüße an die Aluminiumfolien-Industrie.[/b][/quote]
Zu Deinen Erklärungen gibt es mit Sicherheit schon wieder neue Verschwörungstheorien. Na los Wirbel, Feuer!
Ich muss sagen, dass ich diesem Thread anfangs kritisch gegenüber gestanden habe. Mittlerweile fetzt er.
Peter Taubenrock
Ich als Nichtexperte plädiere für die zeitliche Ausdehnung der jetzigen Maßnahmen hier bis Ende der Sommerferien. Dann eine Auflockerung, nur Risikogruppen, Kranke mit Kontaktsperre. Nach 2 Wochen erneute Zählungen, Hochrechnungen und dann wöchentlich bereit sein für ein erneutes Runterfahren. "Erholen"/stabilisieren sich Zahlen und Menschen kann man wieder 2,3 Wochen auflockern etc. das Gleiche von vorn.
Es müssen sich im Rahmen, soweit steuerbar Menschen infizieren. Oder Klehmchen, du kommst beruflich aus der organisatorischen Ecke?
Klehmchen
Ich fasse mal Wirbel zusammen:
Ich schaue mir alles im englischen Original an obwohl ich kein Englisch kann und gebe dann aus meinem Gedächtnis Tage später die Sachen wieder, die ich glaubte dort gehört zu haben.
Ich benenne das RKI als Quelle, obwohl ich eigentlich zu faul bin nachzulesen, was dort geschrieben steht und dem Laden ja sowieso nicht glaube, falls mir jemand was anderes zeigt, was dort geschrieben steht.
Ich baller kommentarlos Facebookposts und Youtubevideos hier rein, weil man die sowieso nicht überprüfen kann, also müssen die ja wahr sein. Und wenn nicht können das ja andere überprüfen.
Und weil ich sowieso der tollste Hecht bin, habe ich eh mehr Ahnung als studierte Menschen, die ihre Diplome, Staatsexamen und Doktortitel eh nur für irgendein Blödsinn bekommen haben.
Oder habe ich jetzt irgendetwas vergessen?
Du bist schon ein ziemlich witziger Zeitgenosse. :clap:
bluesky
Durchatmen, guck mal im Politikthread nach ;-)
Klehmchen
[quote="Peter Taubenrock"]Ich als Nichtexperte plädiere für die zeitliche Ausdehnung der jetzigen Maßnahmen hier bis Ende der Sommerferien. Dann eine Auflockerung, nur Risikogruppen, Kranke mit Kontaktsperre. Nach 2 Wochen erneute Zählungen, Hochrechnungen und dann wöchentlich bereit sein für ein erneutes Runterfahren. "Erholen"/stabilisieren sich Zahlen und Menschen kann man wieder 2,3 Wochen auflockern etc. das Gleiche von vorn.
Es müssen sich im Rahmen, soweit steuerbar Menschen infizieren. Oder Klehmchen, du kommst beruflich aus der organisatorischen Ecke?[/quote]
Sagen wir mal so. Ich habe beruflich durchaus mit dem Thema zu tun. Grundsätzlich denke ich rein epidemiologisch (das ist dann nicht ganz mein Steckenpferd) wäre die Nummer bis zu den Sommerferien eine Variante Gürtel und Hosenträger und würde zumindest bis dahin die Zahlen mit hoher Sicherheit auf einem niedrigen Niveau halten. Es stellt sich dann aber die Frage, ob das zum einen überhaupt für die Bevölkerung durchhaltbar wäre, was ich stark anzweifle, wenn ich mir so mein Umfeld und meine Nachbarn anschaue. Auch stellt sich die Frage, ob wir damit nicht sogar womöglich zu wenig Durchseuchung erreichen und die Quote auf dem aktuellen Stand eher einfrieren, statt eine langsame Durchseuchung zu bekommen und zum anderen stellt sich eben die Frage, ob das überhaupt notwendig ist.
Persönlich denke ich kann man die erste Frage wohl ziemlich sicher mit Nein beantworten. Einen Lock-Down egal welcher Art würde unsere Bevölkerung nicht bis zum Sommer mitmachen. Rein subjektiv würde ich die Grenze in der optimistischsten Sichtweise bei den Pfingsferien ziehen, realistisch eher denken, dass kurz nach Ostern in irgendeiner Form Lockerungen kommen werden, weil der Druck zu hoch ist.
Die anderen beiden Frage kann ich dir nicht seriös beantworten. Hierfür brauchen wir einfach viel mehr Daten insbesondere repräsentative Antikörpertests um zu sehen, wer wirklich schon betroffen ist und daraus ableiten zu können, wie hoch die Durchseuchung derzeit ist. Dann kann man auch viel besser daraus ableiten wie gefährlich das Virus tatsächlich ist. Und solche Studien sind ja jetzt in Arbeit, gehen aber gerade am Anfang solcher Pandemien mit neuen Erregern nicht von jetzt auf gleich und haben zu Beginn auch keine Priorität, da man da ganz andere Probleme hat. Da muss man sich darauf vorbereiten soviele Menschen wie es geht zu behandeln und Kranke zu identifizieren.
Auch darf man ja nicht vergessen, dass wir hier ja größteils eine Realität in Sachsen-Anhalt und einigen östlichen Bundesländern erleben. Die sieht ja ganz anders aus als beispielsweise in Ba-Wü oder Bayern oder NRW. Wir haben wenig eigene Probleme und sind von den Hot-Spots weit weg. Da sieht eine Bewertung der Lage ja ganz anders aus. So könnte man auch überlegen, wenn sich die Menschen mit Reisen quer durch die Republik nach ihren Möglichkeiten zurückhalten, ob man auch die Lockerung je nach Bundesland staffelt wie in China.
Das ganze ist eben immer ein dynamischer Prozess wo jeden Tag neue Erkenntnisse gesammelt werden und man sicherlich auch mal auf Grund der Unwissenheit falsche Wege einschlägt. Das ist ja nicht ungewöhnlich. Man muss dann eben schauen, wenn man mehr weiß, dass man diese Fehler dann korrigiert. Und solange wir eben keinen Altersrassismus oder andere Selektionen vornehmen wollen, muss man eben primär eher vom Schlimmsten ausgehen und entsprechende Maßnahmen fahren.
Block 7 Fan
[quote="Peter Taubenrock"]Ich als Nichtexperte plädiere für die zeitliche Ausdehnung [b][color=#c0392b]der jetzigen Maßnahmen hier bis Ende der Sommerferien[/color].[/b] Dann eine Auflockerung, nur Risikogruppen, Kranke mit Kontaktsperre. Nach 2 Wochen erneute Zählungen, Hochrechnungen und dann wöchentlich bereit sein für ein erneutes Runterfahren. "Erholen"/stabilisieren sich Zahlen und Menschen kann man wieder 2,3 Wochen auflockern etc. das Gleiche von vorn.
Es müssen sich im Rahmen, soweit steuerbar Menschen infizieren. Oder Klehmchen, du kommst beruflich aus der organisatorischen Ecke?[/quote]
Das kann man machen, würde das Land in ein wirtschaftliches Desaster führen. Ich will auch gar nicht Wirtschaft gegen Menschenleben aufrechnen.
Bereits jetzt steht Laut DIHK jede 5. Firma vor der Insolvenz. Ich bin selber Inhaber einer kleinen Firma, wenn ich mich in meinem Umfeld umhöre ist diese Quote schon sehr realistisch.
Was nicht vergessen werden sollte, wenn es keine halbwegs funktionierende Wirtschaft gibt, wird es in absehbarer Zeit auch kein funktionierendes Gesundheitssystem mehr geben.
thor30600
https://www.nachrichten-fabrik.de/news/harald-wiesendanger-ueber-die-massenmedien-waehrend-der-corona-krise-ich-schaeme-mich---meines-berufsstands-152103
Magdeburg56
[quote="thor30600"]Geistheiler[/quote]
was hier für Quellen ran gezogen werden , was für eine Fachkraft
[quote][b]Harald Wiesendanger[/b] (geb. 1956, Lörrach) ist ein deutscher promovierter Psychologe, Soziologe, [url=https://www.psiram.com/de/index.php/Parapsychologie]Parapsychologe[/url], Journalist, Autor und Verleger[sup][url=https://www.psiram.com/de/index.php/Harald_Wiesendanger#cite_note-1][1][/url][/sup] aus Schönbrunn, der vor allem als Befürworter des [url=https://www.psiram.com/de/index.php/Geistheilen]Geistheilens[/url] in Erscheinung tritt.[/quote]
MD-Reiner
[quote="Magdeburg56"][quote="thor30600"]Geistheiler[/quote]
was hier für Quellen ran gezogen werden , was für eine Fachkraft
[quote][b]Harald Wiesendanger[/b] (geb. 1956, Lörrach) ist ein deutscher promovierter Psychologe, Soziologe, [url=https://www.psiram.com/de/index.php/Parapsychologie]Parapsychologe[/url], Journalist, Autor und Verleger[sup][url=https://www.psiram.com/de/index.php/Harald_Wiesendanger#cite_note-1][1][/url][/sup] aus Schönbrunn, der vor allem als Befürworter des [url=https://www.psiram.com/de/index.php/Geistheilen]Geistheilens[/url] in Erscheinung tritt.[/quote]
[/quote]
1) Herr Dr. Wiesendanger hat diesen Artikel als Jurnalist und nicht als Heiler geschrieben, im Artikel geht es nicht um Heilung sondern um die Aufgaben des Jurnalismus als 4. Gewalt.
2) Zur Arbeit als Heiler zitiere ich von seiner Homepage:
"Im Laufe der Zeit ging Wiesendanger immer deutlicher auf Abstand von der Heilerszene - „einer Geistheilung bedarf zuallererst sie selbst“. Er prangerte ihre Auswüchse an – zuletzt in seiner Bestandsaufnahme[url=https://proxy.metager.de/8558f4b75d45a36cc33fa12b919a96c9/dWdnYzovL2ZoY2UucGJ6L2ZndnNnaGF0LW5oZmpydHItZnViYy9vaHJwdXJlL3VydnlyYS11cnZ5cmUv]„Heilen ‚Heiler‘?“[/url] -, warnte Hilfesuchende vor vermeintlichen „Wunder“tätern, vor überzogenen Versprechen, vor „Möchtegerns, die mit wolkiger Esoterik, mit dubiosen Titeln und Diplomen wettzumachen versuchen, was ihnen an therapeutischer Befähigung abgeht“...
https://www.stiftung-auswege.de/stiftung-auswege/organe/vorstand.html?fbclid=IwAR22PDNBYrHPPBn5UJY-cxVCEzFGtM-k2MqFKzGKqQH6TqX_tKJshnygwWU
3) die EU förderte Untersuchungen von ihm: ...EU-Kommission geförderte Fernheilstudie [url=http://psi-infos.de/Geistiges_Heilen/FORSCHUNG/PILOTSTUDIEN/EUHEALS_Geistiges_Heilen_-_Eur/euheals_geistiges_heilen_-_europaweiter_fernheil-test_cfs_mcs.html]EUHEALS[/url] (2001-2004)...
Ich gehe davon aus, dass er ein guter Medizinjurnalist ist, der seinen (Haus-) Aufgaben ernst nimmt und gewissenhaft erledigt. Ich würde dir deshalb vorschlagen, nicht zu sehr auf das Heilen zu schauen, sondern mehr auf den Inhalt seines Beitrags. Das würde mehr zur Sache "Corona" beitragen. Aber es ist natürlich so:
Nicht einmal die Politiker stellen sich schützend vor Menschen, die eine andere Meinung zu Corona haben. Sie lassen es zu, das diese belächelt, beleidigt und herabgewürdigt werden. Da ist es nur zu verständlich, dass ihre Vasallen das als Aufforderung verstehen könnten.
Meinungsvielfalt ja- aber was ich sage wird gemacht. :mrgreen:
Jörn
[quote]Kein Journalist fragt, warum plötzlich anders verfahren werden muss als bei früheren Grippewellen, die zuverlässig kamen und gingen, wobei sie alljährlich für Millionen Infizierte und Zehntausende Tote sorgten[/quote]
,
Das ist der kernaufreger seines textes. Dabei ist das eine der häufigst gestellten und auch am häufigst beantworteten fragen.
lavrence
Ist jemand mal auf interessante Texte gestoßen, warum (tendenziell) vor allem die politische Rechte von einer Überreaktion bzgl. Corona und z.B. einem Instrument zur Durchsetzung einer neuen Weltordnung redet (und dafür erstaunlicherweise auch Vokabeln aus der NS-Zeit nutzt, z.B. Ermächtigungsgesetz)?
Im Vergleich dazu finde ich (tendenziell) deutlich weniger von der politischen linke Seite dazu. Hier trifft man eher auf Verständnis bzgl. der Sache an sich und ruft mehr zur Mäßigung und Vorsicht bzgl. der Maßnahmen auf.
Liegt das eher an meiner eigenen Filterblase oder ist das schlaueren Leuten auch schon aufgefallen?
Ich meine hier ausdrücklich nicht rechts=Nazis oder links=Antifa, sondern bin an einem ernsthaften Erkenntnisgewinn interessiert.
Jörn
Na sagen wir mal so. Die bildzeitung hat jetzt schon in den letzten Tagen langsam losgelegt eine Kampagne zu fahren in Richtung, Lockerungen jetzt.
Bis hin zu der von kai dieckmann finazierten studie die von 15% durchseuchung sprach, aber praktisch nicht nachvollziehbar offenlegte wie die zahlen zustande kamen
bluesky
Naja, denen wurde erstmal der Job weggenommen - das Angst machen, Hysterie schüren haben in dem Fall die Etablierten schon übernommen. Auch das ganze Kontrollieren, Verschärfen, Beschränken, Einengen, Sichern (bis hin zur heiß geliebten Grenzschließung), was sonst immer gefordert wird - auch schon erledigt bzw soll noch weiter gehen (Tracking-App). Nicht mal einen richtigen Sündenbock gibt es gerade, man kann nicht mal "Danke, Merkel für die vielen illegalen Viren" rufen.
Nun hocken sie da, müssten das ganze reglementierte eigentlich gut finden, aber trotzdem aus Prinzip dagegen sein und wissen nicht so richtig, wie. Und dem anderen Ende vom Spektrum wird es nicht viel anders gehen, die werden auch Zähneknirschen, dass ein Virus in wenigen Wochen schaffte, was die SED in 40 Jahren nicht hingekriegt hat, so ein herrlich gezähmtes Volk, dass das auch noch mitträgt.
fischer
[quote="lavrence"]Ist jemand mal auf interessante Texte gestoßen, warum (tendenziell) vor allem die politische Rechte von einer Überreaktion bzgl. Corona und z.B. einem Instrument zur Durchsetzung einer neuen Weltordnung redet (und dafür erstaunlicherweise auch Vokabeln aus der NS-Zeit nutzt, z.B. Ermächtigungsgesetz)?
Im Vergleich dazu finde ich (tendenziell) deutlich weniger von der politischen linke Seite dazu. Hier trifft man eher auf Verständnis bzgl. der Sache an sich und ruft mehr zur Mäßigung und Vorsicht bzgl. der Maßnahmen auf.
Liegt das eher an meiner eigenen Filterblase oder ist das schlaueren Leuten auch schon aufgefallen?
Ich meine hier ausdrücklich nicht rechts=Nazis oder links=Antifa, sondern bin an einem ernsthaften Erkenntnisgewinn interessiert.[/quote]
Ist zwar nicht so mein Ding, aber es gibt schon erstaunliche Diskussionsrichtungen. Von links her hofft man auf Teilverstaatlichungen, was aber eh nur Mittelständische aber nicht die Großen treffen würde. Linke haben auch naturgegeben keine Probleme mit den Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte, solange es nicht ihre eigenen sind. Aus medizinischer Sicht mit liberal-konservativem Hintergrund zweifelt man den "Zwang" zu intensivmedizinischer Behandlung an. Die sehr hohe Sterblichkeit bei Fremdbeatmung nimmt man zum Anlass, stärker palliative Behandlungen mit Rücksicht auf den Patientenwunsch zu fordern. Insofern wird die Priorität der Beatmungsplätze angezweifelt. ( ...so in Berlin gehört. )
MD-Reiner
Wenn ich zum Arzt gehe, ist mir das (Arzt-) Parteibuch egal, wichtig ist, das mir geholfen wird.
Ich kann nicht feststellen, dass, vom rki/ Dr. Drosten abweichende Meinungen nur von rechts kommen.
Ich weiß ja nicht, auf was für Seiten ihr euch so herum treibt. :mrgreen:
Natürlich gebe ich jedem Recht der sagt, dass die Meinung eines Virologen, der über Viren schreibt, besser ist, als wenn ein Banker über Gesundheit sinniert. :lol: :lol: .
Es kann natürlich sein, dass ein Arzt/ Virologe ect.pp eine Schrift verfasst, die dann sowohl auf einer rechten und/oder linken Plattform auftaucht. So ist das in Zeiten von Internet. Daraus zu schließen, welche politische Ansichten der Arzt (m.w,d) hat, ist natürlich leichtsinnig.
MD-Reiner
[quote="Jörn"][quote]Kein Journalist fragt, warum plötzlich anders verfahren werden muss als bei früheren Grippewellen, die zuverlässig kamen und gingen, wobei sie alljährlich für Millionen Infizierte und Zehntausende Tote sorgten[/quote]
,
Das ist der kernaufreger seines textes. Dabei ist das eine der häufigst gestellten und auch am häufigst beantworteten fragen.[/quote]
Da du gerne rechnest (so mein Gefühl jedenfalls), habe ich was für dich:
https://www.zeitpunkt.ch/auch-eine-krise-der-mathematischen-bildung
Und nein ich weiß nicht, ob diese Seite rechts, links, neutral oder sonst was ist.
MD-Reiner
[quote="fischer"][quote="lavrence"]Ist jemand mal auf interessante Texte gestoßen, warum (tendenziell) vor allem die politische Rechte von einer Überreaktion bzgl. Corona und z.B. einem Instrument zur Durchsetzung einer neuen Weltordnung redet (und dafür erstaunlicherweise auch Vokabeln aus der NS-Zeit nutzt, z.B. Ermächtigungsgesetz)?
Im Vergleich dazu finde ich (tendenziell) deutlich weniger von der politischen linke Seite dazu. Hier trifft man eher auf Verständnis bzgl. der Sache an sich und ruft mehr zur Mäßigung und Vorsicht bzgl. der Maßnahmen auf.
Liegt das eher an meiner eigenen Filterblase oder ist das schlaueren Leuten auch schon aufgefallen?
Ich meine hier ausdrücklich nicht rechts=Nazis oder links=Antifa, sondern bin an einem ernsthaften Erkenntnisgewinn interessiert.[/quote]
Ist zwar nicht so mein Ding, aber es gibt schon erstaunliche Diskussionsrichtungen. Von links her hofft man auf Teilverstaatlichungen, was aber eh nur Mittelständische aber nicht die Großen treffen würde. Linke haben auch naturgegeben keine Probleme mit den Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte, solange es nicht ihre eigenen sind. Aus medizinischer Sicht mit liberal-konservativem Hintergrund zweifelt man den "Zwang" zu intensivmedizinischer Behandlung an. Die sehr hohe Sterblichkeit bei Fremdbeatmung nimmt man zum Anlass, stärker palliative Behandlungen mit Rücksicht auf den Patientenwunsch zu fordern. Insofern wird die Priorität der Beatmungsplätze angezweifelt. ( ...so in Berlin gehört. )[/quote]
Hören ist gut, lesen ist besser:
https://www.zeitpunkt.ch/node/19922
Die Seite "Zeitpunkt" stellt keine Behauptungen auf, sie kommentiert Artikel kurz und verweist dann (unten rechts) auf links, wo man weiterlesen kann.
Jörn
[quote="MD-Reiner"][quote="Jörn"][quote]Kein Journalist fragt, warum plötzlich anders verfahren werden muss als bei früheren Grippewellen, die zuverlässig kamen und gingen, wobei sie alljährlich für Millionen Infizierte und Zehntausende Tote sorgten[/quote]
,
Das ist der kernaufreger seines textes. Dabei ist das eine der häufigst gestellten und auch am häufigst beantworteten fragen.[/quote]
Da du gerne rechnest (so mein Gefühl jedenfalls), habe ich was für dich:
https://www.zeitpunkt.ch/auch-eine-krise-der-mathematischen-bildung
Und nein ich weiß nicht, ob diese Seite rechts, links, neutral oder sonst was ist.[/quote]
Da gobts nkchts zu rechnen. Steht doch exakt das gleiche wie in allen deinen links. Es lässt sich in einen Satz tusammenfassen.aber man weiß doch gar nicht woran qer genau gestorben ist. Mehr steht do h da auch nicht drin.
Wenn diese seltsame Frage alles ist, was zu es zweifeln gibt, dann gibt es ja nicht viel zweifel.