MD-Reiner
Genau, es gibt also keine Immunität. Das 80% ohne Symptome bleiben hat dann genau welchen Grund? Welchen Unterschied gibt es zu ungeimpften Menschen gegen Influenza, die ebenfalls keine Symptome zeigten?
Aha, wir kämpfen jetzt also gegen ein Virus ohne Symptome mit der Tötlichkeit einer Grippe. Wieder was gelernt.
Und die Schweinegrippe ist im Sande verlaufen, weil sie ein fake der Pharmaindustrie war. Nicht das Video von Cherubim vergessen.
Oder einfach hier mal lesen. Stammt aus einer Zeit, als der Spiegel noch nicht am Tropf von Herrn Gates hing:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/interview-zur-gates-stiftung-mccoy-beklagt-machtmissbrauch-a-981842.html
Heute wäre so ein Text sicher undenkbar und zeigt, warum dieser Mensch auch in die Presse investiert und es eben nicht den Armen gibt.
Plattfuß
[b]Reiner (gerne auch an die anderen Andersdenkenden), ich habe mal Meta-Fragen:[/b]
Woran machst du fest, was für dich wahr ist? Was sind deine Kriterien für Unwahrheiten/Lügen/Fakes?
Welche Art von Personen/Institutionen sind für dich glaubwürdig und welche nicht?
Was hat dich dazu bewogen, im Staat etwas zu sehen, das dir etwas Böses will?
Woran merkst du für dich persönlich, aus eigener Erfahrung, dass die ÖR-Medien Lügen erzählen? Wie ordnest du da Nachrichten von privaten Sendern ein?
Wie hälst du es mit staatlichen Leistungen? Nutzt du das "böse" staatliche Gesundheitssystem/Produkte der Pharmaindustrie und andere staatliche Leistungen wie Renten, Kindergeld usw.?
Wieso seid ihr "erleuchtet" und warum seht nur ihr Dinge, die wir Schlafschafe nicht sehen?
Woher nimmst du die Sicherheit, dass deine/eure Wahrheiten, die richtigen sind?
Gab es für dich einen Klickmoment? Hast du Beispiele, wo dir der Staat etwas Böses angetan hat? Was für ein System ist für dich erstrebenswert?
Fühlst du dich/ihr euch von irgendwem im Stich gelassen (Staat, Parteien, Gesellschaft)?
Akzeptierst du eigentlich noch Wahlergebnisse, wenn diese nicht in deinem Sinne sind bzw. sind Wahlen für dich überhaupt noch relevant?
Solche Fragen beschäftigen mich zunehmend, da ich dieses Phänomen verstehen möchte. Es muss ja irgendwoher kommen und einen fruchtbaren Nährboden haben.
MD-Reiner
Hi Plattfuß, ich habe lange überlegt, ob ich antworten sollte.
Ich schätze deine Beiträge im Sportteil und auch hier. Denn es gibt keine falschen Meinungen.
Ich wäre niemals auf die Idee gekommen solche Fragen einem user zu stellen. Also muss es etwas geben, was dich dazu gebracht hat.
In der Hoffnung, dass ich ernsthaft helfen konnte, habe ich versucht, ehrlich zu antworten, ohne mich nackig zu machen. Im Netz kann das tötlich sein, leider.
Ich werde dies auch nicht noch einmal machen. Das nächste Mal bitte per pn.
_____________________________________________________________________________________
[b][font=Calibri, sans-serif]Reiner (gerne auch an die anderen Andersdenkenden), ich habe mal Meta-Fragen:[/font][/b]
Woran machst du fest, was für dich wahr ist? Was sind deine Kriterien für Unwahrheiten/Lügen/Fakes?
[i]Wahrheit gibt es für mich nicht. Ich suche danach. Vorgefertigte Meinungen sind mir ein Graus. Ich brauche immer auch die Rückseite der Medaille, also eine zweite, möglichst gegenteilige Meinung, um mir ein eigenes Bild machen zu können. Ohne diese Rückseite ziehe ich mich zurück.
[/i]
Welche Art von Personen/Institutionen sind für dich glaubwürdig und welche nicht?
[i]Familie, gute Freunde vertraue ich blind.[/i]
Was hat dich dazu bewogen, im Staat etwas zu sehen, das dir etwas Böses will?
[i]Kann ich nicht kurz beantworten. Corona wäre nur ein klitzekleines Beispiel, ansonsten siehe Politfred.[/i]
Woran merkst du für dich persönlich, aus eigener Erfahrung, dass die ÖR-Medien Lügen erzählen? Wie ordnest du da Nachrichten von privaten Sendern ein?
[i]Für mich gibt es seit ca. 10 Jahren keinen Unterschied mehr zwischen ÖR und Privat.[/i] [i]Ich gehe konform mit Reich Ranicki, der 2008 den Deutschen Filmpreis nicht angenommen hat. Seine Begründung ist für mich Maßstab und Warnung zu gleich. Ich bin mir nicht sicher, ob der link hier passt, aber bitteschön, musst ja nicht einschauen:[/i] [i][url=https://publikumskonferenz.de/blog/]https://publikumskonferenz.de/blog/[/url][/i]
[i] [/i]
Wie hälst du es mit staatlichen Leistungen? Nutzt du das "böse" staatliche Gesundheitssystem/Produkte der Pharmaindustrie und andere staatliche Leistungen wie Renten, Kindergeld usw.?
[i]Wenn ich für etwas bezahle/ bezahlen muss möchte ich auch eine Gegenleistung. Kinder in diese Welt zu setzen, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. In die Pharma- und „Gesundheitsmafia“ habe ich kein Vertrauen.[/i] [i]Für mich dürfen solch wichtige Bereiche nicht privat sein. (siehe Schweinegrippe als nur [u]ein[/u] negatives Beispiel)[/i]
Wieso seid ihr "erleuchtet" und warum seht nur ihr Dinge, die wir Schlafschafe nicht sehen?
[i]Bin nicht erleuchtet und ich weiß, dass (auch) ich nichts weiß. Diese Erkenntnis hilft mir.
[/i]
Woher nimmst du die Sicherheit, dass deine/eure Wahrheiten, die richtigen sind?
[i]Würde mir im Schlaf nicht einfallen. Ich suche nach Lösungen die besser sind, wie die mir vorgesetzten.
[/i]
Gab es für dich einen Klickmoment? Hast du Beispiele, wo dir der Staat etwas Böses angetan hat? Was für ein System ist für dich erstrebenswert?
[i]Klickmomente! Siehe Politfred und hier Corona.[/i]
Fühlst du dich/ihr euch von irgendwem im Stich gelassen (Staat, Parteien, Gesellschaft)?
[i]Ich brauche weder Staat noch Parteien, war auch nie in einer, würde z.B. auch nie bei Schiffmann eintreten. Beides ist für mich überholt. Ich erwarte nichts und will auch nichts haben. Eine Gesellschaft sollte keine Schere hervorbringen, auf Superreiche kann ich nicht stolz sein. Eine Gesellschaft sollte solidarisch sein, Unterschiede darf es nicht geben. Und friedlich/ friedliebend und frei.[/i]
Akzeptierst du eigentlich noch Wahlergebnisse, wenn diese nicht in deinem Sinne sind bzw. sind Wahlen für dich überhaupt noch relevant?
[i]Ich bemitleide Menschen die glauben eine Wahl würde was ändern. Ich habe gänzlich andere Vorstellungen über Mitbestimmung. Daher lächle ich nach einer Wahl, da die Wähler das bekommen, was sie verdient haben. Sowas gefällt mir von der Idee her, muss aber nicht perfekt sein: https://kenfm.de/rob-kenius/[/i]
Solche Fragen beschäftigen mich zunehmend, da ich dieses Phänomen verstehen möchte. Es muss ja irgendwoher kommen und einen fruchtbaren Nährboden haben.
[i]Der Nährboden ist nicht fürchterlich. Er unterscheidet sich. Mehr nicht. Wenn dich das überfordert und du glaubst, eine andere Meinung wäre nur auf einem fürchterlichen Nährboden möglich, hast du dich vielleicht noch nicht ernsthaft mit Alternativen beschäftigt. Und damit meine ich nicht meine, sondern einfach nur andere.[/i]
Gute Nacht.
MD-Reiner
Noch ne Studie:
https://www.corodok.de/konjunktivitis-medien-studie/#more-2671
miriiii
moin,
das ist a) keine Studie und b) keine Neuigkeit
es ist lange bekannt und auch schon mehrfach bestätigt und kommentiert.
einen ummassend informierten ist das doch klar und der kennt auch die öffentlichen Aussagen und Studien zum Thema "Sterblichkeit in D"
miriiii
[quote="MD-Reiner"]Genau, es gibt also keine Immunität. Das 80% ohne Symptome bleiben hat dann genau welchen Grund?
[i][color=#2980b9]- bitte mit den Aussagen von ignite beschäftigen[/color][/i]
Welchen Unterschied gibt es zu ungeimpften Menschen gegen Influenza, die ebenfalls keine Symptome zeigten?
[i][color=#2980b9]- es gibt einen unterschied zwischen Antikörper und Symptom los, zum einen heißt Symptom los nicht das nichts im Körper passiert zum anderen wird die Verbreitung unterbrochen [/color][/i]
Aha, wir kämpfen jetzt also gegen ein Virus ohne Symptome mit der Tötlichkeit einer Grippe. Wieder was gelernt.
[i][color=#2980b9]- Das Virus hat fast immer Symptome (kleiner Tipp am Rande, niemand ist Symptom los bei SARS-CoV-2, die Frage ist nur die schwere, das kann oft abgetan werden mit "war ja nix" passiert ist, was hier interessant ist ist die Untersuchungen der Schweizer Taucher) und die Tödlichkeit ist etwas höher als bei Grippe (leider gibt es bei Grippe nur ungenaue Zahlen, da nicht getestet wird)[/color][/i]
Und die Schweinegrippe ist im Sande verlaufen, weil sie ein fake der Pharmaindustrie war. Nicht das Video von Cherubim vergessen.
[color=#2980b9][i]- Schweinegrippe, sicher? H1N1 das ist eine Influenza variante.. bei SARS also[font=sans-serif] SARS-CoV-1 muss [/font]in die Lunge zur Reproduktion eindringen, daraus folgt das eine Ansteckung erst nach Symptomen erfolgen konnte.[/i][/color]
Oder einfach hier mal lesen. Stammt aus einer Zeit, als der Spiegel noch nicht am Tropf von Herrn Gates hing:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/interview-zur-gates-stiftung-mccoy-beklagt-machtmissbrauch-a-981842.html
[i][color=#2980b9]- was hat das mit irgendwas zu tun? Die Stiftung kann und darf jeder kritisieren und das wird auch gemacht immer wieder, das hat aber nichts mit dem Thema hier zu tun. Wenn ihr schon so viel Energie aufbringt dann richtet diese doch gegen das zugrunde liegende System; und damit meine ich nicht die Weltverschwörung .. es ist der Kapitalismus der das Problem ist.[/color][/i]
Heute wäre so ein Text sicher undenkbar und zeigt, warum dieser Mensch auch in die Presse investiert und es eben nicht den Armen gibt.
[i][color=#2980b9]- heute ist der Text genau so denkbar, warum sollte er es den armen geben, du gibts es ja auch nicht den armen.. spass Investitionen in Press sind bei großen Kapitalanlagen üblich deshalb gibt es ja die öffentlichen aber wenn man die ablehnt oder angereift muss man sich nicht wundern wenn man in Polen Ungarn oder der Türkei aufwacht.[/color][/i][/quote]
Plattfuß
[quote="MD-Reiner"]Hi Plattfuß, ich habe lange überlegt, ob ich antworten sollte.
Ich schätze deine Beiträge im Sportteil und auch hier. Denn es gibt keine falschen Meinungen.
Ich wäre niemals auf die Idee gekommen solche Fragen einem user zu stellen. Also muss es etwas geben, was dich dazu gebracht hat.
In der Hoffnung, dass ich ernsthaft helfen konnte, habe ich versucht, ehrlich zu antworten, ohne mich nackig zu machen. Im Netz kann das tötlich sein, leider.
Ich werde dies auch nicht noch einmal machen. Das nächste Mal bitte per pn.
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[b][font=Calibri, sans-serif]Reiner (gerne auch an die anderen Andersdenkenden), ich habe mal Meta-Fragen:[/font][/b]
Woran machst du fest, was für dich wahr ist? Was sind deine Kriterien für Unwahrheiten/Lügen/Fakes?
[i]Wahrheit gibt es für mich nicht. Ich suche danach. Vorgefertigte Meinungen sind mir ein Graus. Ich brauche immer auch die Rückseite der Medaille, also eine zweite, möglichst gegenteilige Meinung, um mir ein eigenes Bild machen zu können. Ohne diese Rückseite ziehe ich mich zurück.
[/i]
Welche Art von Personen/Institutionen sind für dich glaubwürdig und welche nicht?
[i]Familie, gute Freunde vertraue ich blind.[/i]
Was hat dich dazu bewogen, im Staat etwas zu sehen, das dir etwas Böses will?
[i]Kann ich nicht kurz beantworten. Corona wäre nur ein klitzekleines Beispiel, ansonsten siehe Politfred.[/i]
Woran merkst du für dich persönlich, aus eigener Erfahrung, dass die ÖR-Medien Lügen erzählen? Wie ordnest du da Nachrichten von privaten Sendern ein?
[i]Für mich gibt es seit ca. 10 Jahren keinen Unterschied mehr zwischen ÖR und Privat.[/i] [i]Ich gehe konform mit Reich Ranicki, der 2008 den Deutschen Filmpreis nicht angenommen hat. Seine Begründung ist für mich Maßstab und Warnung zu gleich. Ich bin mir nicht sicher, ob der link hier passt, aber bitteschön, musst ja nicht einschauen:[/i] [i][url=https://publikumskonferenz.de/blog/]https://publikumskonferenz.de/blog/[/url][/i]
[i] [/i]
Wie hälst du es mit staatlichen Leistungen? Nutzt du das "böse" staatliche Gesundheitssystem/Produkte der Pharmaindustrie und andere staatliche Leistungen wie Renten, Kindergeld usw.?
[i]Wenn ich für etwas bezahle/ bezahlen muss möchte ich auch eine Gegenleistung. Kinder in diese Welt zu setzen, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. In die Pharma- und „Gesundheitsmafia“ habe ich kein Vertrauen.[/i] [i]Für mich dürfen solch wichtige Bereiche nicht privat sein. (siehe Schweinegrippe als nur [u]ein[/u] negatives Beispiel)[/i]
Wieso seid ihr "erleuchtet" und warum seht nur ihr Dinge, die wir Schlafschafe nicht sehen?
[i]Bin nicht erleuchtet und ich weiß, dass (auch) ich nichts weiß. Diese Erkenntnis hilft mir.
[/i]
Woher nimmst du die Sicherheit, dass deine/eure Wahrheiten, die richtigen sind?
[i]Würde mir im Schlaf nicht einfallen. Ich suche nach Lösungen die besser sind, wie die mir vorgesetzten.
[/i]
Gab es für dich einen Klickmoment? Hast du Beispiele, wo dir der Staat etwas Böses angetan hat? Was für ein System ist für dich erstrebenswert?
[i]Klickmomente! Siehe Politfred und hier Corona.[/i]
Fühlst du dich/ihr euch von irgendwem im Stich gelassen (Staat, Parteien, Gesellschaft)?
[i]Ich brauche weder Staat noch Parteien, war auch nie in einer, würde z.B. auch nie bei Schiffmann eintreten. Beides ist für mich überholt. Ich erwarte nichts und will auch nichts haben. Eine Gesellschaft sollte keine Schere hervorbringen, auf Superreiche kann ich nicht stolz sein. Eine Gesellschaft sollte solidarisch sein, Unterschiede darf es nicht geben. Und friedlich/ friedliebend und frei.[/i]
Akzeptierst du eigentlich noch Wahlergebnisse, wenn diese nicht in deinem Sinne sind bzw. sind Wahlen für dich überhaupt noch relevant?
[i]Ich bemitleide Menschen die glauben eine Wahl würde was ändern. Ich habe gänzlich andere Vorstellungen über Mitbestimmung. Daher lächle ich nach einer Wahl, da die Wähler das bekommen, was sie verdient haben. Sowas gefällt mir von der Idee her, muss aber nicht perfekt sein: https://kenfm.de/rob-kenius/[/i]
Solche Fragen beschäftigen mich zunehmend, da ich dieses Phänomen verstehen möchte. Es muss ja irgendwoher kommen und einen fruchtbaren Nährboden haben.
[i]Der Nährboden ist nicht fürchterlich. Er unterscheidet sich. Mehr nicht. Wenn dich das überfordert und du glaubst, eine andere Meinung wäre nur auf einem fürchterlichen Nährboden möglich, hast du dich vielleicht noch nicht ernsthaft mit Alternativen beschäftigt. Und damit meine ich nicht meine, sondern einfach nur andere.[/i]
Gute Nacht.[/quote]
Hallo Reiner,
danke für deine Antwort. ;!
Ich glaube nicht mal, dass wir die Problemlage groß anders sehen. Ich denke wir gehen einfach anders damit um. Auf einige Punkte möchte ich mal eingehen.
[b]1. Öffentlich-rechtliche Medien:[/b]
Für mich ist unsere Medienlandschaft insgesamt zu links-intellektuell und in Teilen auch zu intolerant. Dazu zählen auch soziale Medien. In vielen Fällen wird die "Nazikeule" zu schnell geschwungen. Vieles davon würde ich ganz normal als konservativ bezeichnen. Da gibt es für mich persönlich eindeutig Nachholbedarf. Die Medien dürfen gerne vielfältiger werden. Allerdings sind für mich Quellen, die per se erstmal dagegen auch keine Option. Ich brauche keine pauschale Gegenmeinung. Was ich mir wünsche sind andere Interpretationsweisen, wo durchaus auch Schnittmengen vorhanden seinen können. Es geht nicht darum stur diametral gegenüber zu stehen, sondern um mal mehr oder weniger große Schnittmengen zu verschiedenen Sachverhalten.
Für mich sind die ÖR keine Lügenpresse, da ich nicht glaube, dass sie lügen. Man kann darüber streiten, wie sie Dinge auslegen und in welche Richtung sie diese drücken. Das ist übrigens ein Phänomen aller staatlich kontrollierter Medien. Das sieht man auf die Spitze getrieben in Ländern wie der Türkei, Russland, China und ja auch Ungarn. Da haben wir es noch relativ gut.
Ich versuche immer die Quintessenz aus einer Meldung zu ziehen.
Sendungen wie das heute Journal mit Claus Kleber und Gundula Gause sind allerdings auch für mich ein journalistischer Witz. Und eine Frau wie Dunja Hayali nehme ich auch nicht ernst. Sie provoziert in meinen Augen zu gerne, um ein bestimmtes, gewünschtes Bild zu erzeugen. So auch auf der Demo am 1.8. Da war ihre Mission durchschaubar und auch die erzeugten Bilder konnte man erwarten. Bei Journalist*innen wie Dunja Hayali hat man manchmal den Eindruck, dass bei bestimmten Sachverhalten gewisse journalistische Praktiken ausgeblendet werden.
Das ärgert mich, ich weiß es aber einzuordnen.
Wenn ich allerdings einen Stream von der Demo sehe, wo ein Mann wie auf Speed über die Bühne rennt und Polizisten fragt, ob Frau Merkel schon in Sicherheit ist... Sorry, dann doch lieder das ZDF. Sowas ist für mich nicht das Präsentieren anderer Meinungen. Das ist billiger, plumper und mehr als durchschaubarer Populismus.
[b]2. Politik[/b]
Ich muss sagen, dass ich das erste Mal in meinem Leben vor der Frage stehe, ob ich zur Bundestagswahl gehe oder nicht. Es fällt mir immer schwerer eine Partei zu finden, die meine Meinung in dem Maß vertritt, so dass ich sie wählen kann. In Deutschland fehlt eindeutig eine konservative Partei. Diese Position hat die CDU unter Merkel (leider) aufgegeben. So ist alles nach links gerückt und alles verschwimmt in einem Einheitsbrei aus Linken, SPD und Grünen, die sich nur noch in wenigen Punkten unterscheiden. Die CDU unter Merkel presst sich auch noch in diese Richtung.
Für mich ist das der Grund der Krise der Volksparteien und gefährdet auch die Demokratie. Die Wähler haben keine echten Alternativen mehr. Sie können ganz links wählen, links oder mit der CDU irgendwas in der Mitte. Die AfD muss sich noch finden, ob sie sehr konservativ sein will oder die neue NPD.
Ich sage immer: Das was Franz-Joseph-Strauß als sehr konservativer Politiker vertreten hat, kann sich heute keiner mehr trauen zu sagen, ohne als Rechter oder Nazi bezeichnet zu werden.
Ich sehe das Problem. Die CDU sollte schleunigst wieder zu sich selbst finden.
Uns fehlt hier ein Sebastian Kurz als Alternative.
Dennoch glaube ich an die Demokratie. Die Parteien sollten sich nur mal wieder darauf besinnen, für was sie stehen und was sie mal stark gemacht hat, ansonsten kann sich die SPD wie damals die FDP in der APO versuchen und die CDU gilt dann als neue SPD.
[b]3. Corona[/b]
Ich bin kein Corona-Hysteriker. Auch für mich ist die Politik dabei, die Geduld zu verspielen. Corona nehme ich aber ernst, aus Respekt vor meinen Mitmenschen. Ich habe überhaupt kein Problem mit dem Tragen einer Maske in bestimmten Situationen. Und wenn Masken helfen, Grippewellen einzudämmen, würde ich sie auch dann tragen, aus Respekt vor meinen Mitmenschen. Die Asiaten machen es vor, wo Erkrankte Menschen Masken tragen, um andere zu schützen und auch um sich zu schützen.
Ich aber auch der Meinung, dass man wieder mehr Leben zulassen muss. Sport, Kultur, Reisen, WIRTSCHAFT usw. verbunden mit einem Schutz, der den Virus auf einem für die Gesellschaft verkraftbarem Maß hält und es nicht komplett unterdrücken will. Schüler müssen ohne Masken und ohne "chinesischen Drill" in den Räumen lernen können.
Ich vergleiche es mal so. Ich kaufe mir ein gutes Auto und möchte es tunen. Viele Dinge kann ich einfach und kostengünstig umsetzen. Will ich das letzte Fitzelchen auch noch herausholen, wird jede kleine Verbesserung irgendwann so teuer, dass sie sich nicht mehr lohnt. Also: Schutz ja, aber in einem gesunden Maß, der vertretbar für die ganze Gesellschaft ist und einen guten Schutz bietet. Besonders gefährdete Gruppen kann man besser schützen.
Und was die Zahlen angeht: Ich finde die offziell verkündeten Zahlen bei Virus, dass bei sehr vielen symptomlos und damit unbemerkt verläuft, Quatsch! Die Dunkelziffer wird weitaus höher liegen und somit einige Zahlen statistisch relativieren. Medizinische Studien interessieren mich persönlich ehrlich gesagt nicht.
Dennoch: War es richtig anfangs, auch aufgrund vieler Unsicherheiten und Unklarheiten, mit strengen Schutzmaßnahmen zu reagieren. Im Nachhinein ist man immer schlauer.
Aber: Viele Politiker sollten langsam mal vom Katheder runterkommen. Panikmache vor einem zweiten Lockdown ist dumm und er wäre für uns als Gesellschaft ebenso bedrohlich, wirtschaftlich und sozial.
Kurzum: Wir müssen wieder mehr leben wagen und Schutzmaßnahmen in einem gesunden Maß aufrechterhalten. Die Maske ist für mich dabei das geringste Übel und ich erwarte auch, dass sie von allen an den verordneten Orten aus Respekt getragen wird. Soweit kann man sich im Sinne aller als Individuum mal zurücknehmen. Für mich übrigens auch ein probates Mittel in der Grippenwellenzeit.
Insgesamt sollten wir die Welt weniger Schwarz/weiß sehen, sondern uns mal wieder in der Mitte treffen. Die Mitte, die Deutschland stark gemacht hat und uns so viele Vorteile gegenüber Ländern gebracht hat, wo man "zu viel Schwarz/weiß sieht, wie ein Dalmatiner beim Schach". Denn eigentlich geht es uns hier doch ganz gut.
miriiii
@Plattfuß
Danke für deinen Beitrag, so kann man seine Meinung vertreten.
darkiii
Sehr ordentlicher und sachlicher Beitrag von Dir Plattfuß.
Und was Sebastian Kurz angeht , da stehe ich auch voll und ganz hinter Deiner Meinung.
Plattfuß
P.S.: Ich habe ihn nicht korrigiert, daher sind einige Fehler enthalten.
MD-Reiner
Besten Dank für deine Antwort. Obwohl wir unterschiedliche Ansichten haben erkenne und akzeptiere ich deine Ansichten.
Cherubim hat es auch schon angedeutet, nicht Spaltung bringt uns weiter, sondern Toleranz, oder wie du es richtig sagst, die Schnittmengen. Bis jetzt sehe ich dies grundsätzlich bei Querdenken.
Klehmchen
[quote="MD-Reiner"]Und die Schweinegrippe ist im Sande verlaufen, weil sie ein fake der Pharmaindustrie war. [/quote]
Sorry aber was für ein Schwachsinn. Es mag sein, dass die "Pandemie" damals im Sand verlaufen ist, aber nicht weil die Schweinegrippe ein Fake war. Ich habe die selber durchgemacht, mir ging es richtig schlecht, ich habe gekotzt und geschissen was das Zeug hält, konnte 3 Tage nichts essen und bei mir behalten, habe in der Zeit knapp 10% Gewicht verloren und lag mit 40° Fieber im Bett, wenn ich nicht gerade auf dem Klo war mit nachweislicher PCR mit dem Erreger. Und ich war jung, gesund und absolut fit. Das wünsche ich keinem.
Erzähl nicht so eine Scheisse. Anders kann man das jetzt mal nicht sagen.
Auch wenn du manchmal nicht unrecht hast und sicherlich viele deiner Thesen diskutierenswert wären, bringst du dann an anderer Stelle wieder einfach irgendetwas daher gebrabbeltes, was einfach schon aus Prinzip konträr ist. Natürlich macht es manchmal Sinn sich zwei Seiten einer Medaille anzuschauen, aber als Grundprinzip immer etwas Gegenteiliges zu suchen, bringt einen doch nicht weiter. Es gibt im Leben auch einfach mal Sachen, die haben keine gegenteilige Meinung. Wenn einer Tod ist, ist er Tod, egal wie lange du da suchst so als Beispiel.
Aus deinen Zeilen lese ich viel mehr Verdrossenheit heraus und absolutes Misstrauen gegen jede Autorität. Das mag an manchen Stellen mal sinnvoll sein, führt an anderen Stellen aber dazu, dass man sich verrennt und irgendwann niemandem mehr glaubt. Und bei den Querdenkern, sehe ich recht wenig Toleranz. Die sind ja mittlerweile genauso aus Prinzip gegen alles. Die Medien lügen per se, die Regierende lügen alle nur und die einzige Stelle wo Toleranz gelebt wird, ist wenn Leute mit extremem Gedankengut auftreten (völlig egal ob rechts oder links, sind beide Scheisse). Dir verkauft man es würden sich alle hinter der Erleuchtung der Coronalüge versammeln und viele glauben das. Dass es den Extremen gar nicht um Corona, sondern einen Frontalangriff gegen den Staat geht, wird dabei ignoriert.
Wir haben da vielleicht einfach gänzlich unterschiedliche Auffassungen. Ich verstehe zwar, dass man auch mal gegen die Regierung sein kann, dass man mit der Arbeit unzufrieden sein kann, dass man nicht alles glaubt und das man sich dann auch mit Menschen zusammen setzt, die unterschiedliche Auffassungen haben. Aber für mich ist es eben ein absolutes No Go Seite an Seite mit rechten oder linken Spinnern für irgendetwas zu demonstrieren. Das ist einer der ganz wenigen Stelle, wo ich aus Prinzip schon dagegen bin. Die nutzen euch und die "Erleuchteten" aus um Aufmerksamkeit zu kriegen und ihr lasst euch vor den Karren spannen.
Plattfuß
Gestern gab es bei Steingarts Morning Briefing ein Interview mit [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Nowak_(Jurist)]Wolfgang Nowak[/url], das vieles in meinen Augen auf den Punkt bringt und auch deutlich die Medien und Politik und deren Umgang mit den Menschen kritisiert, die sich "ungehört" fühlen und ein "Unbehagen" fühlen. Ich finde, es ist ein guter Beitrag.
https://gaborsteingart.com/?podcast=600
Einen weiteren interessanten Beitrag zu dem Thema, wer da in Berlin demonstriert hat, gibt es bei "[url=https://www.deutschlandfunk.de/deutschlandfunk-der-tag.3414.de.html]Deutschlandfunk - der Tag[/url]" im zweiten Teil des Podcasts, der ebenso den bunten Querschnitt der Bevölkerung herausstellt, der dort demonstriert hat. Informativ finde ich.
https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/08/04/408_afd_der_machtkampf_geht_weiter_dlf_20200804_1700_dddae035.mp3 - ab 14:30
bluesky
Danke, dass mal jemand auf den Deutschlandfunk/Deutschlandradio verweist. Ich schätze schon sehr lange deren hervorragend recherchierte Dokus, Features und Reportagen. Für mich ein positives Beispiel, wie man Gebührengelder verwenden kann. Kürzlich zum Beispiel eine wunderbar wertungsfreie, nicht meinungsvorgebende Auseinandersetzung mit den diskussionswürdigen aktuellen Ansichten ehemaliger Bürgerrechtler wie Vera Lengsfeld.
Im übrigen glaube ich, dass sich die allermeisten hier regelmäßig an der Diskussion beteiligten User im analogen Leben trotz mehr oder weniger konträrer Ansichten auf Augenhöhe begegnen und miteinander reden würden. Von daher schön zu lesen, dass wir auch hier im Forum versuchen, etwas aufeinander zu zu gehen. Und dass jemand mit Skepsis nicht gleich ein Verschwörungsrechter und ein Maskenbefürworter nicht gleich ein Schlafschaf ist, wäre ein guter Anfang.
Plattfuß
[quote="bluesky"]Danke, dass mal jemand auf den Deutschlandfunk/Deutschlandradio verweist. Ich schätze schon sehr lange deren hervorragend recherchierte Dokus, Features und Reportagen. Für mich ein positives Beispiel, wie man Gebührengelder verwenden kann. Kürzlich zum Beispiel eine wunderbar wertungsfreie, nicht meinungsvorgebende Auseinandersetzung mit den diskussionswürdigen aktuellen Ansichten ehemaliger Bürgerrechtler wie Vera Lengsfeld.[/quote]
Ja, der Deutschlandfunk leistet in meinen Augen sehr gute Arbeit. Ich höre immer den "Hintergrund" und "Der Tag". Es gibt aber noch viele andere tolle Angebote. Vom "Politikpodcast" bin ich allerdings kein so großer Freund, da die Meinungen in meinen Augen oft zu einseitig sind
bluesky
Die längeren Sachen lade ich vorher runter und höre sie am liebsten beim Autofahren über die App. Kann man auch hervorragend über Android-Auto oder Carplay ans Radio anbinden.
MD-Reiner
Plattfuß, einmal musste ich wirklich lächeln, was du über Dunja Hayali geschrieben hast.
Ich finde sie eigentlich gar nicht so schlecht. Ja, es könnte sein, dass sie sucht und dann provoziert. Aber sie geht wenigstens da hin, wo es weh tun könnte. Sie erinnert mich dadurch auch daran, dass es wichtig ist eben nicht auszurasten. Ich merke selbst innerlich, wie viel Kraft es kostet, unhaltbare Anschuldigungen zu verdauen. Einige können den medialen Druck nicht aushalten, andere Wenige sind immer auf Krawall gebürstet. Nichts von dem möchte ich entschuldigen. Auf jeden Fall ist mir diese Frau lieber, als die "Schreibtischtäter" Meischberger, Illner, Lanz und Co. Die erklären uns die Welt, aber mal raus gehen und Auge in Auge die Leute befragen ist scheinbar nicht ihr Ding. Natürlich besetzen sie ein anderes Format (ich weiß), aber mich erreichen diese Sendungen schon lange nicht mehr. Ähnlich Spiegel TV. Die rennen durch die Gegend, holen Leute vor die Kamera , um sich dann Abens in ihrer Sendung lustig zu machen, Bürger blos zu stellen oder schaffen es spielend, andere Meinungen ohne zu hinterfragen ins lächerliche zu ziehen. Viele Demonstranten geben deshalb gar keine Auskünfte mehr oder reagieren gereizt. Ich habe Frau Hayali jedenfalls auch schon erlebt, wie sie mit Demonstranten sehr offen geredet hat. Vielleicht sollte sie die Einladung von Herrn Ballweg annehmen, um mal in einer Runde bei Querdenken zu reden und ihre Fragen zu stellen. Diese oder ähnliche Runden finden viel zu wenig statt, werden aber dringend benötigt.
MD-Reiner
[quote="Plattfuß"]Gestern gab es bei Steingarts Morning Briefing ein Interview mit [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Nowak_(Jurist)]Wolfgang Nowak[/url], das vieles in meinen Augen auf den Punkt bringt und auch deutlich die Medien und Politik und deren Umgang mit den Menschen kritisiert, die sich "ungehört" fühlen und ein "Unbehagen" fühlen. Ich finde, es ist ein guter Beitrag.
https://gaborsteingart.com/?podcast=600
Einen weiteren interessanten Beitrag zu dem Thema, wer da in Berlin demonstriert hat, gibt es bei "[url=https://www.deutschlandfunk.de/deutschlandfunk-der-tag.3414.de.html]Deutschlandfunk - der Tag[/url]" im zweiten Teil des Podcasts, der ebenso den bunten Querschnitt der Bevölkerung herausstellt, der dort demonstriert hat. Informativ finde ich.
[/quote]
[size=100]Ich habe mir beide Sendungen angehört.[/size]
[size=100]Und da sind sie wieder, die unterschiedlichen Sichtweisen. Für mich aber kein Problem.[/size]
[size=100]In beiden Sendungen ging es u.a. darum, dass Presse und Politik mehr zuhören und weniger diffamieren, auf jeden Fall nicht so viel verallgemeinern sollten. Das wäre ein Anfang. Aber schlussendlich ging es darum, wie bekommt man die Demonstranten zurück auf den richtigen Weg, also den Weg des Istzustandes. Keine Zweifel bei den sprechenden Personen. Der jetzige Weg ist der Richtige, deshalb irrt die Gegenseite und braucht Hilfe und nicht Ablehnung. Jedenfalls habe ich das so verstanden. Leider wird nicht der Inhalt von Querdenken thematisiert, sondern es wird gewarnt vor Verschwörungen und Antisemitismus. Was weltbekannte, hochdekorierte Virologen und Forscher zu sagen haben interessiert auch in diesen Podcasts nicht. Ich möchte das aber. Ich möchte die Wahrheitsfindung nicht nur einer Seite überlassen (müssen), zudem möchte ich selbst entdecken und entscheiden.[/size]
[size=100]So komme ich für mich zu dem Schluss, dass es sehr wenige Gemeinsamkeiten mit den beiden Experten gibt und sie mich nicht überzeugt haben. Mir fehlt die zweite Meinung, der Inhalt dieser zweiten Meinung. Deshalb möchte ich auch nicht zurück in die Masse. Ich hätte mir wünscht, dass die beiden Befragten nicht [u]über[/u] die Demonstranten reden, sondern über ihre Forderungen und Wünsche. Denn nicht alles ist davon abstrus. Das heißt aber nicht, dass ich nicht zuhören will und diese Meinungen nicht akzeptieren kann. Es ist halt nur nicht meine. Ich hoffe es heißt jetzt nicht gleich wieder, war ja klar, MD-Reiner und sein sturer Blick fürs Ganze... Wir sind hier wegen unserer Meinungen und nicht, um uns Honig ums Maus zu streichen.[/size]
MD-Reiner
[quote="cherubim"]Am 29.08. kann jeder selbst nachzählen kommen.[/quote]
Haste ne Demo in Magdeburg angemeldet? :thumbup:
sgt.strong
[quote="cherubim"]Darfst posten wenn du fündig wirst Reiner.
@Plattfuß: "Tichys Einblick" dürfte für dich bezüglich der Einschätzung zu Berlin interessant sein, Feedback gern per Pn.[/quote]
na schauen wir mal wie lange herr vaatz noch unionsvize bleiben darf. die ganzen linken sägen ja schon fleißig am stuhl.
und der muddi wird heute der kaffee aus dem gesicht fallen. :o